IntegrationIslam gehört für Kauder nicht zu Deutschland

Unionsfraktionschef Volker Kauder hat vor der Islamkonferenz seine Ablehnung des Islams als Teil Deutschlands betont. Politiker aus allen Parteien gingen auf Distanz. von afp, dpa und reuters

Unionsfraktionschef Volker Kauder ( CDU ) hat vor dem Treffen der Islamkonferenz bekräftigt, der Islam sei kein Teil Deutschlands. "Der Islam ist nicht Teil unserer Tradition und Identität in Deutschland und gehört somit nicht zu Deutschland", sagte Kauder der Passauer Neuen Presse . "Muslime gehören aber sehr wohl zu Deutschland. Sie genießen selbstverständlich als Staatsbürger die vollen Rechte."

Damit widersprach Kauder erneut der Aussage des früheren Bundespräsidenten Christian Wulff , der Islam sei ein Teil Deutschlands. Bei der Islamkonferenz diskutieren Vertreter von Bund, Ländern und Kommunen mit muslimischen Verbänden und einzelnen Muslimen über Integrationsthemen. Ein Thema dürfte dieses Mal die Zwangsheirat sein. Zudem soll erörtert werden, was gegen den Einfluss islamistischer Gruppen auf Jugendliche getan werden kann.

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Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung , Maria Böhmer (CDU), distanzierte sich von der Aussage Kauders. "Wir sind in dieser Frage mittlerweile schon viel weiter", sagte Böhmer. "Wir leben in einem Land mit rund vier Millionen Muslimen", so Böhmer. "Wenn wir noch in 20 Jahren darüber reden, ob der Islam zu Deutschland gehört, dann hat das doch mit der Wirklichkeit nichts mehr zu tun." Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger ( FDP ) sagte: "Natürlich gehört der Islam heute zu Deutschland."

Auch Grünen-Chef Cem Özdemir bezeichnete die Äußerung Kauders als "absurd" und warf dem Unionsfraktionschef einen "Kulturkampf" vor. SPD-Fraktionsgeschäftsführer Thomas Oppermann bezeichnete Kauder als letzten "Kreuzritter der Union". Dagegen nahm der Chef der bayerischen Staatskanzlei, Thomas Kreuzer ( CSU ), Kauder in Schutz.

Leserkommentare
    • Nibbla
    • 19. April 2012 8:19 Uhr

    Die Aussage ob der Islam zu Duetschland gehört oder nicht halt ich für komplett wertlos, weil sie perfekt ist um zu beleidigen bzw die Angst vor dem Untergang des Abendlands zu schüren. Man bringt damit einfach die Leute nicht an einen Tisch.

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    ...ist eigentlich nur, dass sie sich auch in der Wortwahl zu 100% gegen die Aussage des Alt-BP und Parteifreund wendet.

    War diese Aussage (von Wulf) etwa der Grund für die Affäre? Hat Wulf die Konservativen in diesem Land verprellt und musste deswegen gehen? (klar, es waren auch Sachen dabei, die haben ausgereicht,aber die Treibjagd ging ja anders los?)
    Zutrauen würd ich den Schwatten das.

    da sie letzthin nur wenig an der Unterkomplexität der Aussage Wulffs, der Islam gehöre zu Deutschland, korrigiert.

    Der Islam gehört genauso viel und genauso wenig zu Deutschland wie der Fussball oder die Pizza zu Deutschland gehört.
    Beides wurde in Deutschland nicht erfunden, kann, anders als Christentum, Judentum und die daraus abgeleitete Emanzipation des Individuums, nicht zu den Grundlagen deutscher Kultur oder des europäischen Selbstverständnisses hinsichtlich der Menschenrechte gezählt werden und wird trotzdem von den meisten Deutschen akzeptiert und gepflegt.

  1. Für mich gehört Kauder nicht zu Deutschland.
    Er ist für mich ein Vertreter der konservativen "Christlichen". Vertritt Meinungen und Ansichten, die in die heutige deutsche Zeit nicht mehr passen.
    Er ist das wahre Gesicht der CDU und grenzt aus, was nicht seiner Meinung ist.

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    Für mich gehört Kauder nicht zu Deutschland.
    Er ist für mich ein Vertreter der konservativen "Christlichen". Vertritt Meinungen und Ansichten, die in die heutige deutsche Zeit nicht mehr passen.
    Er ist das wahre Gesicht der CDU und grenzt aus, was nicht seiner Meinung ist.

    ... die CDU ist doch da nicht anders als die anderen beiden gößeren Parteien auch, was zumd. die neue Religiösität und angeht. Bei einer "Christlich" benannten Partei ist die Wegrichtung doch klar, das kommt z.B. bei der alten Tante SPD weit unterschwelliger, aber weniger heftig daher (siehe Nahles oder Gabriel).

    Schade, dass Sie auf den Zug des selektiven "das sind wir" aufgesprungen sind, denn auch der Herr Kauder gehört zu Deutschland, genauso wie alle die in Deutschland geboren wurden, seien es "Andersfarbige", "Andersdenkende", "Andersgläubige", "Anderssexuelle" "Anders..." usw. usf.

    Erst durch die Einteilung in "Wir" und die "Anderen" ergibt sich die Basis um ein Feinddenken aufzubauen. Haben wir das in Deutschland wirklich nötig oder wollen sich da nur ein paar Politiker profilieren und von wirklich wichtigeren Sachen ablenken?

    Die 'heutige deutsche' Zeit - was immer Sie unter diesem Schlagwort verstehen mögen - hat ihre Wurzeln in der 'damaligen deutschen' Zeit - und die ist nun einmal geprägt von dem christlichen Glauben, der in unseren Breiten so circa 2000 Jahre die Kultur, das Denken und alles, was es sonst noch so gibt, geprägt hat.
    Das mögen Sie nicht gut finden, weil Sie ja so modern sind, dass Sie nicht einmal ein Empfinden für historische Prozesse haben, allein: Sie werden es nicht ändern können.
    Und vor diesem Hintergrund, der leider große Teile der Bevölkerung kognitiv überfordert, hat Kauder Recht und Wulff Unrecht.
    Muslime gehören zu uns, aber der Islam hat keine Spuren in der 'heutigen deutschen' Zeit hinterlassen, weil er in der kulturellen Entwicklung Deutschlands - und fast Gesamteuropas - nicht existent war - anders als das Christentum (und das Judentum übrigens auch).
    Wenn Kauder übrigens sagen würde: 'Der Buddhismus gehört nicht Deutschland:', dann hätte er genau recht.

  2. 11 Leserempfehlungen
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    • joG
    • 19. April 2012 8:25 Uhr

    ...weniger gefährlich.

    • joG
    • 19. April 2012 8:24 Uhr

    ...konnten, missverstanden, dazu geeignet sein Radikale auf beiden Seiten zu beflügeln. Darauf wurde Kohl aufmerksam gemacht nach einem ähnlichen Spruch und musste sich ganz furchtbar aufregen.

    3 Leserempfehlungen
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    .. unnötige Bedenken. Kauder hat recht, und sagt dies gottseidank auch. Warum müssen einige Menschen in Deutschland sich immer noch ängstlich verstecken und ihre Meinung zig-mal abwägen? Nehmen wir uns endlich ein Beispiel an Dänemark und anderen noch nicht devoten Nationen.

    Ist man ein Radikaler, wenn man nach den Regeln des Islams lebt, die z.B. die Züchtigung der Ehefrau ausdrücklich erlaubt?
    Bedenken Sie, der Islam hat einen im Konran verankerten globalen Machtanspruch.

    • joG
    • 19. April 2012 8:25 Uhr

    ...weniger gefährlich.

    9 Leserempfehlungen
  3. ...nicht Teil unserer Tradition und Identität in Deutschland und gehören somit nicht zu Deutschland.

    Nicht umsonst heißt eine verschwurbelte Sprache Kauderwelsch.

    57 Leserempfehlungen
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    Volker Kauder: "Der Islam ist nicht Teil unserer Tradition und Identität in Deutschland."

    @pulviscinisnihil, ihre polemischen Äußerungen sind keine Gegenargumente!

    Der Verzicht auf diese drei Dinge wäre sicherlich nicht von Nachteil, wie auch der Verzicht auf bestimmte Ideologien.

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf unangemessene Vergleiche und Pauschalisierungen. Wir wünschen uns eine differenzierte Diskussion von Argumenten. Danke, die Redaktion/au.

    Warum bekommen Sie denn so viele Empfehlungen? Sie setzen eine Religion mit Kaugummi und Fastfood gleich? Das ist doch keine Argumentation!
    Zu dem Artikel: Kauder hat schlicht und ergreifend recht. Wir haben keine Feiertage usw. die aus dem Islam kommen. Ein bisschen Lektüre bzgl. Kulturwissenschaften würde einigen Kommentatoren (und Politikern) nicht schlecht bekommen.
    Der Islam gehört nicht zu Deutschland - Das ist FAKT!!! Nun kann man dieses Faktum aber positiv oder negativ sehen. Vielleicht ist es ja auch schade, dass der Islam hier bislang keine großen Spuren hinterlassen hat. Bitte verwechseln Sie nicht Fakten mit Bewertungen.
    Im Übrigen leben wir jetzt, und nicht vor 1000 Jahren und nicht "in 20 Jahren".

    • anthri
    • 19. April 2012 8:28 Uhr
    7. [...]

    Entfernt. Verzichten Sie auf diffamierende Äußerungen. Die Redaktion/mak

    80 Leserempfehlungen
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    • eklipz
    • 19. April 2012 8:32 Uhr

    Und wer hat uns die Globalisierung aufgedrängt? Und wer ist "uns"?

    Ihre Argumentation ist äh sehr wasserdicht und äußerst schlüssig.

    ...das wir alle diese Menschen aufgefordert haben, nach Deutschland zu kommen.

    Herr, die Not ist groß! Die ich rief, die Geister, werd ich nun nicht los.

    was die Spanier von den Deutsch-Mallorcaner, vom Ballerman ect. halten.

    auf ihre frage.
    in der türkei ist der christentum und auch das judentum ein annerkante glaube vom staat aus.
    der christlich ortohdoxe patriarch hat sein sitz in istanbul.
    seit ca.500 jahren .
    das selbe gilt auch für die minderheit der juden in der türkei.
    auch für die aramär gibt es ein sonderstaus in der türkei.

    im gegensatz zu deutschland wo moscheen nur als vereine gelten und der islam keinen rechtsanspruch hat.

    bei bedarf kann ich ihnen einige links posten.

    • Nibbla
    • 19. April 2012 9:11 Uhr

    aber der griechisch Orthodoxe schon.
    Immerhin ist in Istanbul das "Ökumenische Patriarchat von Konstantinopel". ^^

    etliche Politiker gehören nicht nach Deutschland.
    Eine Auswanderung in ein beliebiges islamisches Land zum ortsnahen Studium wäre wünschenswert.

    > die Türkei sagen würde, wenn 5 Mio. Deutsche dorthin
    > ziehen würden und dann sagen, der katholische Glaube
    > gehört zur Türkei.

    Die Mehrheit der Türken in Deutschland hat so wenig mit der Moschee zutun wie ein Henryk M. Broder in die Synagage oder ein Herr Kauder in die Kirche geht. Auch gibt es Kirchen in islamischen Ländern. Es sind wieder die gleichen Rassisten, die versuchen die Herkunft und Hautfarbe mit einer Religion gleichzusetzen.

    Das Thema wird aufgepeitscht und lenkt ab von miserabler CDU-Politik. Zudem sollte man erstmal die Kirche vom Staat trennen, bevor man über den Islam redet..

    • rugero
    • 19. April 2012 11:24 Uhr

    Das die Türkei in religiöser Hinsicht intolerant ist ist klar. Warum soll sich Deutschland daran orientieren und ebenfalls intolerant werden ?

    Deutschland sollte eher Vorbild sein und der Welt seine Offenheit beweisen. Wwenn es nun mal Millionen Bürger mit deutschem Paß und islamischer Religion gibt, ganz gleich aus welchem Anlaß, hat die Politik das zu respektieren.

    Mir selber sagen alle diese Religionen gar nichts, ich bin kein Mitglied einer Kirche. Aber das Grundgesetz garantiert Religionsfreiheit und ich respektiere den Glauben anderer Menschen.

    Folgende Anwerbeabkommen schloß die Bundesrepublik Deutschland:
    1960 mit Spanien
    1960 mit Griechenland
    1961 mit der Türkei (muslimisch)
    1963 mit Marokko (muslimisch)
    1964 mit Portugal
    1965 mit Tunesien (muslimisch)
    1968 mit Jugoslawien
    Ich möchte ihr extrem komplexes Weltbild nicht ins Wanken bringen, aber:
    - ANwerbeabkommen bedeutet, sie sind nicht einfach gekommen, sie wurden von uns als Arbeitskräfte gesucht, sozusagen eingeladen
    - alle Anwerbeabkommen geschahen unter CDU-Regierungen. Von daher haben Adenauer, Erhard und Kiesinger dafür gesorgt, dass der Islam zu Deutschland gehört
    Von daher sollte Herr Kauder die Backen nicht so voll nehmen.

    Zu Ihrem Kommentar kann ich nur sagen, die Menschen haben nichts dagegen ausser ein paar die is es überall gibt. Und die Katholiken würden niemals sagen können das es zur Türkei gehört, weil sonst die Griechisch-Orthodoxen was dagegen hätten ;) Denn die sind ein großer Teil des Landes.

    ...um diesen albernen Ausspruch unseres bislang schwächsten Bundespräsidenten?

    Der Islam gehört zu Deutschland, genauso wie der Hinduismus, Buddhismus, Animismus und der Marxismus-Leninismus zu Deutschland gehören.
    Die Lösung für alle Identitätsprobleme: Wir alle sind einfach Alles!

    Der hauptämtliche Patriarch der Orthodoxen hat ja seinen Sitz in Istanbul:

    http://de.wikipedia.org/w....

    7."der Islam gehört nicht zu Deutschland und die Globalisierung wurde uns aufgedrängt, um billige Arbeitskräfte ins Land zu holen. Die Bewohner einer Region haben sich entschieden, dass sie da, wo sie bisher gewohnt haben, nicht mehr wohnen und leben möchten und sind einfach nach Deutschland umgezogen."

    Man kann diesen Menschen auf keinen Fall etwas vorwerfen,sie wurden regelrecht durch Geld (Jobs,Sozialhilfe,Krankenleistungen,Kindergeld etc) angelockt.
    Dass dies in ganz Europa nicht gutgehen kann mit immer mehr Einwanderen die antiwestliche und antidemokratische Werte innehaben und in Scharen kommen wie zb Salafisten,davor warnten Experten schon seit Jahren.Jezt ist die Politik gefordert europaweit.

    Undifferenziert! Eine ein-dimensionale Betrachtung der Symptome reicht hier eben nicht aus. Man sollte sich in das Bewusstsein rufen, dass der "Deutsche Staat" es war, der in den 60er Jahren Gastarbeitern aus Süd- und Süd-Ost-Europa Anreize geschaffen hat, in Deutschland zu arbeiten.
    Diese jetzt nach gut 50 Jahren nicht als Teil unsere postmodernen Kultur zu begreifen, spricht nicht für ihren Weitblick. Naja, was will ich anderes erwarten in unserem Bildungsdesaster... Wacht doch endlich auf! "AGAIN AND AGAIN AND AGAIN AND AGAIN...... AND AGAIN."

    http://www.youtube.com/wa...

    Amen, Schalom oder wie auch immer!

    • eklipz
    • 19. April 2012 8:29 Uhr

    Im Ernst, in welch dichotomen Mustern denkt der Mensch denn bitte? Hier sind "wir" und dort sind die "anderen".

    Muslime gehören zu "uns", deren Glauben aber nicht. Eine interessante These.

    18 Leserempfehlungen
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    guter Einwand. Muslime gehören nicht zu "uns", sie sind "wir". Sie sind Teil dieses Landes und bei ihrer Größe nunmal auch bedeutender Teil der Gesellschaft. Das Gemeinschaftsgefühl Konservativer Politiker hört nicht beim "wir" auf sondern beim "ihr".

    • kyon
    • 19. April 2012 10:56 Uhr

    "Muslime gehören zu "uns", deren Glauben aber nicht. Eine interessante These." (eklipz)

    Kauder hat nicht von "uns" gesprochen, sondern von "zu Deutschland" gehörig oder nicht, und er hat von Tradition und Identität gesprochen.

    In Deutschland leben zahlreiche Menschen mit anderen religiösen Hintergründen wie etwa Hinduisten oder Buddhisten.

    Wenn etwa ein Hindu in Deutschland daran glaubt, dass es gottgewollt sei, in Kasten zu leben, würde er als Gläubiger natürlich zu Deutschland gehören, nicht aber sein Glaubensinhalt.

    @eklipz: "Muslime gehören zu "uns", deren Glauben aber nicht. Eine interessante These."

    Kauder hat nicht von "uns" (oder "wir" und die "anderen") gesprochen, sondern von Deutschland und dazu gehören (wie auch er zugibt) auch die Muslime.

    Wenn man argumentiert, das ein Glaube, eine Weltanschauung "zu Deutschland gehört", weil Gläubige oder Anhänger in Deutschland leben resp. Deutsche sind, wird das Ganze doch zur Platitüde. Nach dieser Logik müsste man genau so feierlich, wie Wulff es tat, bekräftigen, dass der Atheismus zu Deutschland gehöre, und der Hinduismus, Taoismus, Jainismus, Voodoo-Kult, Rastafari-Kult, ... oder auch der Sozialismus, Kommunismus, Neoliberalismus und Nationalsozialismus. Eine solch pauschale Würdigung jeder (religiösen oder nicht religiösen) Überzeugung, der in Deutschland lebende Menschen anhängen, kann ja wohl niemand wünschen.

    Genausowenig wie "der Islam" (in seiner ganzen Bandbreite bis in die äußersten Extreme) zu Deutschland gehört, weil Muslime in Deutschland leben, gehört "das Christentum" in seiner ganzen Bandbreite (von Radikal-Evangelikalen bis zu Piusbrüdern) zu Deutschland, weil Christen jeder Ausrichtung in Deutschland leben. Der christliche Glaube hat Deutschland über die Jahrhunderte intensiver geprägt als es viele wahrhaben wollen. In Bezug auf das Christentum hat Wulff die Zugehörigkeit zu Deutschland auf die geschichtliche Prägung reduziert. Dass das Christentum in toto zu Deutschland gehöre, hat Wulff ausdrücklich nicht gesagt.

    die Menschen schon.

    Die Ideologie ist das Problem, nicht die Menschen.

    'Schlimmer als das Vieh sind die Ungläubigen' ist das menschenverachtende Koran-Motto, das fanatische Muslime und ihre Komplizen propagieren. Eine solche hasserfüllte Ideologie darf keinen Platz mehr in Deutschland haben.

    Diejendigen, die sich davon abwenden sind selbstverständlich willkommen.

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  • Quelle ZEIT ONLINE, dpa, AFP, Reuters
  • Schlagworte Volker Kauder | CDU | CSU | FDP | Sabine Leutheusser-Schnarrenberger | Bundesregierung
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