LokaljournalistenLieber nicht über Neonazis schreiben
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 Angst und Beißhemmung

Auch die Lokalredaktionen hätten dazu gelernt, sagt Fischer. Früher sei im Osten die Ansicht verbreitet gewesen, solange die NPD nicht verboten sei, dürfe man sie nicht ausgrenzen. Inzwischen gingen aber viele Redaktionen offensiver mit den Neonazis um. Der Mecklenburger Journalistenverband hat einen gut besuchten Workshop zum Thema veranstaltet; die Redakteure beginnen, sich auszutauschen. Mladeks Chefredakteur Michael Seidel bezeichnet die Bekämpfung des Rechtsextremismus als Priorität seines Blattes.

Fischer aber macht eine Einschränkung: Je kleiner die Stadt, desto größer sei die Beißhemmung. In der Provinz versuchten Neonazis oft, Politiker, Aktivisten und Journalisten einzuschüchtern. Angst vor Übergriffen würde kaum ein Lokalredakteur offen zugeben. Einer von Mladeks Vorgängern fand in seinem Briefkasten das Todesurteil eines selbst ernannten Volksgerichtshofs. Ein anderer Journalist wurde mit einem Elektroschocker an der Haustür angegriffen. In Pasewalk tauchten Neonazis gar in den Redaktionsräumen des Nordkurier auf. 

Beides – die Angst und die Beißhemmung – ist kein rein ostdeutsches Problem. In Dortmund gibt es Kritik an der Lokalpresse, weil sie das Thema lange ignorierte. Christine Kröger, die mehrfach für ihre Neonazi-Reportagen beim Bremer Weser-Kurier ausgezeichnet wurde, wurde wie viele andere ebenfalls bedroht.

Schrumpfende Redaktionen

Rechtsextreme Strukturen zu durchdringen, erfordert Zeit und Kapazität. Die aber gibt es in schrumpfenden Redaktionen oft nicht mehr. Seit Mitte der neunziger Jahre kämpfen deutsche Regionalzeitungen mit der Erosion ihrer Leserzahlen. Die Folge für die Redaktionen sind Gehaltskürzungen, Auslagerungen und Entlassungen.

Arndt Zimmermann will seinen richtigen Namen hier nicht lesen. Er schreibt für eine ostdeutsche Lokalzeitung in der Nähe der früheren innerdeutschen Grenze über die rechtsextreme Szene. Seit einigen Jahren ist er nur noch freier Mitarbeiter. Als Redakteur war er ausgestiegen, als ihm die Arbeit zu stupide wurde. Zwölf-Stunden-Tage seien für manche Kollegen an der Tagesordnung, sagt er. Immer mehr Zeit werde für die Produktion und für werbevermarktbare Specials gebraucht. Ihm selbst habe man vorgeworfen, zu viel zu recherchieren.

Eine Zeit lang verkaufte er Computersoftware und beobachtete die Rechtsextremisten nebenbei. Nun hat er sich wieder mehr Zeit für die Recherche genommen. Einer seiner Auftraggeber, eine große Zeitung der Region, zahlt sieben Cent pro Zeile.

Auch der Anklamer Nordkurier bekam die Folgen des Aborückgangs zu spüren. Vor Jahren wurde die Redaktion ausgedünnt; so stark, dass Siegfried Denzel, damals Leiter der Lokalredaktion, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sagte, er könne unter diesen Umständen keinen Qualitätsjournalimus mehr liefern, und ging. "Wir konnten nur noch beiläufig über die Neonazis berichten", sagt Denzel heute.

Abgestempelt

Seitdem gab es neue Umstrukturierungen, Chefredakteur Seidel sagt, in den Regionalredaktionen arbeiteten inzwischen wieder mehr Journalisten. Es sei beim Nordkurier sehr wohl möglich, den Rechtsextremismus ausführlich zu begleiten – wenn die Regionalredaktionen den richtigen Fokus setzten. Für Anklam hat er klare Vorstellungen: Dort müsse die Ausbreitung von Neonazi-Gruppen wie der Hammerskins beobachtet und der Aufbau zivilgesellschaftlicher Strukturen gefordert werden. "Und wenn es keine öffentlichen Protagonisten dafür gibt, muss der Nordkurier Anstöße geben."

Keine Frage, sagt auch Mladek, wir setzen uns intensiv mit dem Thema auseinander. Einige Tage später wird er in einem Zeitungsartikel schreiben, es gebe zwar ein Problem mit Neonazis, Anklam sei aber auch zu oft als braune Wüste abgestempelt worden. Und er warnt, deswegen sei schon wieder ein auswärtiger Reporter in der Stadt unterwegs.

 
Leserkommentare
  1. 8 Leserempfehlungen
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    die Ursache der meisten menschlichen Konflikte und von Hass. Und bringt niemanden auch nur einen Deut weiter.

    die Ursache der meisten menschlichen Konflikte und von Hass. Und bringt niemanden auch nur einen Deut weiter.

  2. "Anklam, eine ostvorpommerische Kleinstadt nahe der polnischen Grenze: Marktplatz, Kirche, Rathaus, 13.000 Einwohner, letzte Station vor Usedom. Die Stadt gehört zu einem Biotop für Rechtsextreme, wie es bundesweit nur wenige gibt. Hier können Neonazis eine "nationale Bibliothek" im Stadtzentrum errichten, hier bezeichnet mehr als ein Drittel der Bürger die NPD als eine ganz normale Partei. In Anklam droht kein Neonazi-Umsturz, auch hier gibt es Initiativen und Engagierte gegen den Rechtsextremismus. Doch sie stehen einer äußerst gut organisierten Szene gegenüber.

    Er teile den Pessimismus der "hauptamtlichen Demokratievermittler" nicht, sagt Mladek. Es sei nur eine Minderheit, die den Rechtsextremen anhänge. Er schaut sich in der menschenarmen Straße um: "Haben Sie hier irgendwo Neonazis gesehen?", fragt er."

    Warum können Sie nicht einfach die Realität zur Kenntnis nehmen, die Ihnen Leute vor Ort beschreiben wie Mladek, die das am besten wissen müßten, Herr Bangel? Oder geht es Ihnen gegen den Strich, daß die Wirklichkeit so gar nicht zum Szenario einer rechtsextremen Bedrohung passen will, die Sie gern imaginieren und das zur Rechtfertigung dieses permanenten Ausnahmezustandes namens Kampf-gegen-Rechts herhalten muß?

    "Als könnte man die noch am Äußeren erkennen."

    Verstehe. Die haben sich inzwischen verkappt und hinter der Maske des Normalbürgers getarnt. Natürlich ist gerade das der schlagende Beweis für die besondere Gefährlichkeit der Neonazis in Deutschland.

    41 Leserempfehlungen
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    Redaktion

    Lieber Oback_Barama,

    wissen Sie denn, ob Herr Mladek richtig liegt? Leben Sie in Anklam? Kennen Sie die Stadt?

    Ich habe mich eine Weile mit Ihr beschäftigt. Und dass wissenschaftliche Studien genauso wie der Chefredakteur des Nordkurier das Thema für sehr wichtig halten, hat mich in meinem Eindruck bestärkt.

    Anders herum: Was bringt Sie zu der Ansicht, alle Akteure in diesem Text außer Mladek lägen falsch?

    Bestes,

    Christian Bangel

    ...ein Klick auf den Benutzernamen genügt, um sich einen Überblick über die Gesinnung des Users Oback_Barama zu verschaffen.

    Vielleicht sollte man mal einen Artikel darüber schreiben, wie das braune Pack versucht, die Diskussion online zu beeinflussen...

    "Als könnte man die noch am Äußeren erkennen."
    Genau hier habe ich aufgehört weiterzulesen. Hätten sie auch tun sollen.
    Mittlerweile werden ja sogar Linke als Nazis Diffamiert.^^

    Das ist genau wie vor ein paar Wochen mit, Nazis bringen ihren Kindern kranke ideale bei.
    Zitat: "Einigkeit herrscht fast durchweg darüber, dass Kinder frühzeitig Gehorsam und Pflichtbewusstsein lernen sollen."
    Skandal. Da sollte der Staat einschreiten!!!

    Ich weis das es viele förmlich genießen sich der Angst hinzugeben die solche Artikel erzeugen. Alle Schreinen nach Verbot, Strafen, Entmündigung.
    Das man diesen Leuten so nicht beikommt will keiner hören. Und wenn doch. Ja dann haben sie gewonnen denn in einem Demokratischen Rechtsstaat geht das nicht.

    "Verstehe. Die haben sich inzwischen verkappt und hinter der Maske des Normalbürgers getarnt."

    Nein natürlich nicht. Jedes Kind weiß, dass Neo-Nazis immer Springerstiefel und Bomberjacken tragen, außerdem kahlrasiert sind. Wie die NPD-Leute in den diversen Landtagen zum Beispiel. Da erkennt man doch auf einen Blick, woran man ist, nicht wahr?

    Schön wärs doch, wenn man im echten Leben, wie im Film, die Gesinnung gleich am Äußeren erkennen würde - da könnten wir uns so manche Fehleinschätzung eines Menschen sparen. Würde man Sie als weltfremd bezeichnen, so wäre das noch das positivere Urteil. Aber ich fürchte, die anderen Kommentatoren, die sich diesbezüglich geäußert haben, liegen dichter dran...

    • gorgo
    • 25.04.2012 um 18:09 Uhr

    User "Oback_Barama" tut sich darin hervor, Rechtsextremismus systematisch zu verharmlosen und Rechtsextremes Gedankengut zu verbreiten - man sehe sich mal seine Beiträge an.

    Warum gibt die Zeit solchen Leuten immer wieder ein Forum?

    Sicher gibt es keine Patentrezepte - aber der Autor des Artikels scheint selbst nicht zu erkennen, mit wem er es hier zu tun hat - so harmlos wie er den "Lieben" Kerl anspricht.

    Warum wird von Seiten der Redaktionen die Forderung aus der Leserschaft nicht aufgegriffen, über die Propagandatricks der Rechten in Ihren (!) Foren zu recherchieren; sie regelmäßig offen zu legen (denn sie werden immer neu "justiert" - je nachdem, wohin die Empörungswellen im Internet gerade schwappen, hängt man sich da ran, selbstredend anonym.
    Es geht auch darum, die journalistischen und Leser- Strategien zur Diskussion zu stellen, mit diesen Leuten umzugehen!

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf haltlose Unterstellungen und Spekulationen. Danke, die Redaktion/au.

    Entfernt, da unsachlich. Danke, die Redaktion/au.

    Redaktion

    Lieber Oback_Barama,

    wissen Sie denn, ob Herr Mladek richtig liegt? Leben Sie in Anklam? Kennen Sie die Stadt?

    Ich habe mich eine Weile mit Ihr beschäftigt. Und dass wissenschaftliche Studien genauso wie der Chefredakteur des Nordkurier das Thema für sehr wichtig halten, hat mich in meinem Eindruck bestärkt.

    Anders herum: Was bringt Sie zu der Ansicht, alle Akteure in diesem Text außer Mladek lägen falsch?

    Bestes,

    Christian Bangel

    ...ein Klick auf den Benutzernamen genügt, um sich einen Überblick über die Gesinnung des Users Oback_Barama zu verschaffen.

    Vielleicht sollte man mal einen Artikel darüber schreiben, wie das braune Pack versucht, die Diskussion online zu beeinflussen...

    "Als könnte man die noch am Äußeren erkennen."
    Genau hier habe ich aufgehört weiterzulesen. Hätten sie auch tun sollen.
    Mittlerweile werden ja sogar Linke als Nazis Diffamiert.^^

    Das ist genau wie vor ein paar Wochen mit, Nazis bringen ihren Kindern kranke ideale bei.
    Zitat: "Einigkeit herrscht fast durchweg darüber, dass Kinder frühzeitig Gehorsam und Pflichtbewusstsein lernen sollen."
    Skandal. Da sollte der Staat einschreiten!!!

    Ich weis das es viele förmlich genießen sich der Angst hinzugeben die solche Artikel erzeugen. Alle Schreinen nach Verbot, Strafen, Entmündigung.
    Das man diesen Leuten so nicht beikommt will keiner hören. Und wenn doch. Ja dann haben sie gewonnen denn in einem Demokratischen Rechtsstaat geht das nicht.

    "Verstehe. Die haben sich inzwischen verkappt und hinter der Maske des Normalbürgers getarnt."

    Nein natürlich nicht. Jedes Kind weiß, dass Neo-Nazis immer Springerstiefel und Bomberjacken tragen, außerdem kahlrasiert sind. Wie die NPD-Leute in den diversen Landtagen zum Beispiel. Da erkennt man doch auf einen Blick, woran man ist, nicht wahr?

    Schön wärs doch, wenn man im echten Leben, wie im Film, die Gesinnung gleich am Äußeren erkennen würde - da könnten wir uns so manche Fehleinschätzung eines Menschen sparen. Würde man Sie als weltfremd bezeichnen, so wäre das noch das positivere Urteil. Aber ich fürchte, die anderen Kommentatoren, die sich diesbezüglich geäußert haben, liegen dichter dran...

    • gorgo
    • 25.04.2012 um 18:09 Uhr

    User "Oback_Barama" tut sich darin hervor, Rechtsextremismus systematisch zu verharmlosen und Rechtsextremes Gedankengut zu verbreiten - man sehe sich mal seine Beiträge an.

    Warum gibt die Zeit solchen Leuten immer wieder ein Forum?

    Sicher gibt es keine Patentrezepte - aber der Autor des Artikels scheint selbst nicht zu erkennen, mit wem er es hier zu tun hat - so harmlos wie er den "Lieben" Kerl anspricht.

    Warum wird von Seiten der Redaktionen die Forderung aus der Leserschaft nicht aufgegriffen, über die Propagandatricks der Rechten in Ihren (!) Foren zu recherchieren; sie regelmäßig offen zu legen (denn sie werden immer neu "justiert" - je nachdem, wohin die Empörungswellen im Internet gerade schwappen, hängt man sich da ran, selbstredend anonym.
    Es geht auch darum, die journalistischen und Leser- Strategien zur Diskussion zu stellen, mit diesen Leuten umzugehen!

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf haltlose Unterstellungen und Spekulationen. Danke, die Redaktion/au.

    Entfernt, da unsachlich. Danke, die Redaktion/au.

  3. 3. [...]

    Entfernt. Bitte äußern Sie sich sachlich und respektvoll. Danke, die Redaktion/au.

    34 Leserempfehlungen
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    Und wer sind Sie nochmal, jemandem das Recht auf Äußerung einer - durchaus realen, ja nachvollziehbaren - Befindlichkeit abzusprechen?

    Schön für Sie, wenn Sie keine Bedrohung erkennen können. Müssen Sie auch nicht, darf ja jeder die Augen verschliessen, vor was er gerne möchte.
    Und der Geert und die Marie - im übrigen - sind genau das, nämlich Rechtspopulisten. Da können Sie noch so viele Anführungszeichen setzen...

    Die "zu beobachtende Realität" ist, dass eine rechtsterroristische Organisation in ganz Deutschland und über Jahre hinweg praktisch ungestört Morde an Ausländern verüben konnte.

    Darin eine Bedrohung für die freiheitlich-demokratische Grundordnung zu sehen halte ich durchaus für gerechtfertigt, aber vielleicht leben Sie ja in einer anderen Realität.

    Sie bedrohen vielleicht nicht unsere demokratische Ordnung, aber Menschen. Es mögen nicht so viele sein, wie oft glauben gemacht wird, aber es gibt sie. Nicht mehr nur mit Glatze, Bomber und Springern. Die meisten würden und das unterstelle ich Ihnen, SIE garantiert nicht erkennen. Sind Sie schonmal Opfer geworden, von rechtsradikaler Gewalt? Was ist der Unterschied zwischen stolz national, stark konservativ, rechts, rechtsradikal, rechtsextrem? Schmale Grenzen und man sollte sehr sehr vorsichtig sein, sie nicht alle über einen Kamm zu scheren. Aber nochmal zu Ihnen. Wurden Sie schonmal verprügelt, überfallen, Sachen nach Ihnen geworfen, Ihre Familie aufs übelste beschimpft, bespuckt etc.? Sicher nicht, sonst würden Sie nicht permanent leugnen und das Leugnen eines Sachverhaltes und Erfahrungswerte ist der 1. Schritt zur Unterstützung.
    Bei Ihren Kommentaren zu diesem Thema fragt man sich manchmal, ob Sie nicht selbst ...

    Alb ob Angst keine Realität wäre - in diesem Falle sehr berechtigt.

    Und wer sind Sie nochmal, jemandem das Recht auf Äußerung einer - durchaus realen, ja nachvollziehbaren - Befindlichkeit abzusprechen?

    Schön für Sie, wenn Sie keine Bedrohung erkennen können. Müssen Sie auch nicht, darf ja jeder die Augen verschliessen, vor was er gerne möchte.
    Und der Geert und die Marie - im übrigen - sind genau das, nämlich Rechtspopulisten. Da können Sie noch so viele Anführungszeichen setzen...

    Die "zu beobachtende Realität" ist, dass eine rechtsterroristische Organisation in ganz Deutschland und über Jahre hinweg praktisch ungestört Morde an Ausländern verüben konnte.

    Darin eine Bedrohung für die freiheitlich-demokratische Grundordnung zu sehen halte ich durchaus für gerechtfertigt, aber vielleicht leben Sie ja in einer anderen Realität.

    Sie bedrohen vielleicht nicht unsere demokratische Ordnung, aber Menschen. Es mögen nicht so viele sein, wie oft glauben gemacht wird, aber es gibt sie. Nicht mehr nur mit Glatze, Bomber und Springern. Die meisten würden und das unterstelle ich Ihnen, SIE garantiert nicht erkennen. Sind Sie schonmal Opfer geworden, von rechtsradikaler Gewalt? Was ist der Unterschied zwischen stolz national, stark konservativ, rechts, rechtsradikal, rechtsextrem? Schmale Grenzen und man sollte sehr sehr vorsichtig sein, sie nicht alle über einen Kamm zu scheren. Aber nochmal zu Ihnen. Wurden Sie schonmal verprügelt, überfallen, Sachen nach Ihnen geworfen, Ihre Familie aufs übelste beschimpft, bespuckt etc.? Sicher nicht, sonst würden Sie nicht permanent leugnen und das Leugnen eines Sachverhaltes und Erfahrungswerte ist der 1. Schritt zur Unterstützung.
    Bei Ihren Kommentaren zu diesem Thema fragt man sich manchmal, ob Sie nicht selbst ...

    Alb ob Angst keine Realität wäre - in diesem Falle sehr berechtigt.

    • an-i
    • 25.04.2012 um 16:49 Uhr

    um meine Kinder...und das Erschreckende ist, faschistoide Regierungen werden in der EU!!! nicht nur toleriert, sondern neue Staaten mit dieser Gesinnung in die EU auch noch aufgenommen...

    36 Leserempfehlungen
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    • wody
    • 25.04.2012 um 23:23 Uhr

    Was würden sie tun wenn alles was sie für richtig halten verurteilt wird. Zum Beispiel: Sie mögen keine Weißen Bürger aber Schwarze das genügt schon verfolgt zu werden wegen Diskriminierung angezeigt zu werden. Ein Beispiel wie Absurd das ganze Demokratische Gelüge Blüten treibt. Ich werde es mir nie und nimmer nehmen lassen zu Mohrenköpfen, Mohrenköpfe zu sagen das aber steht im Index der Verbote ebenso Negerküsse ist eine Diskriminierung. Ich könnte ihnen Dutzende beispiele geben, und das ist einer der Gründe das ich kein Nazi bin sondern ein Rechter und so wie es aussieht könnte ich bald ein Nazi werden.

    • wody
    • 25.04.2012 um 23:23 Uhr

    Was würden sie tun wenn alles was sie für richtig halten verurteilt wird. Zum Beispiel: Sie mögen keine Weißen Bürger aber Schwarze das genügt schon verfolgt zu werden wegen Diskriminierung angezeigt zu werden. Ein Beispiel wie Absurd das ganze Demokratische Gelüge Blüten treibt. Ich werde es mir nie und nimmer nehmen lassen zu Mohrenköpfen, Mohrenköpfe zu sagen das aber steht im Index der Verbote ebenso Negerküsse ist eine Diskriminierung. Ich könnte ihnen Dutzende beispiele geben, und das ist einer der Gründe das ich kein Nazi bin sondern ein Rechter und so wie es aussieht könnte ich bald ein Nazi werden.

  4. Redaktion

    Lieber Oback_Barama,

    wissen Sie denn, ob Herr Mladek richtig liegt? Leben Sie in Anklam? Kennen Sie die Stadt?

    Ich habe mich eine Weile mit Ihr beschäftigt. Und dass wissenschaftliche Studien genauso wie der Chefredakteur des Nordkurier das Thema für sehr wichtig halten, hat mich in meinem Eindruck bestärkt.

    Anders herum: Was bringt Sie zu der Ansicht, alle Akteure in diesem Text außer Mladek lägen falsch?

    Bestes,

    Christian Bangel

    29 Leserempfehlungen
    Antwort auf "Christian Bangel:"
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    "wissen Sie denn, ob Herr Mladek richtig liegt? Leben Sie in Anklam? Kennen Sie die Stadt?"

    Ich lebe in Ostdeutschland und bin dort aufgewachsen (habe nebenbei auch Freunde und Bekannte in der Gegend). Die Situation in Anklam dürfte sich also von der, wie ich sie in meiner Umgebung erlebe, nur graduell unterscheiden. Und deren Augenschein berechtigt in keinster Weise zum Imaginieren einer rechtsextremen Bedrohung. Tut mir leid für Sie, Herr Bangel, auch wenn Sie das gern anders darstellen.

    "Ich habe mich eine Weile mit Ihr beschäftigt."

    Ich habe mich eine ganze Weile damit beschäftigt, von der Sitation vor der Mauer über die Vorgänge während bis hin zu denen nach dem Fall der Mauer. Da dürfen Sie mir einige Kenntnis zubilligen.

    "Und dass wissenschaftliche Studien genauso wie der Chefredakteur des Nordkurier das Thema für sehr wichtig halten, hat mich in meinem Eindruck bestärkt."

    Seit wann ist die Behauptung einer Tatsache gleichbedeutend mit deren Richtigkeit? Wenn die Berichterstatter vor Ort wie auch die Honoratioren der Stadt der Meinung sind, es gabe kein erkennbares Rechtsextremismusproblem, und sie erst von außen aufgefordert werden müssen, eines zu sehen, weil man das dort so wünscht: Was soll ich dann von der Richtigkeit Ihrer Thesen halten? Welche Studien meinen Sie?

    "Anders herum: Was bringt Sie zu der Ansicht, alle Akteure in diesem Text außer Mladek lägen falsch?"

    Fragen Sie die Leute selbst, und bitte nicht nur diejenigen, die Ihrer Meinung sind.

    "wissen Sie denn, ob Herr Mladek richtig liegt? Leben Sie in Anklam? Kennen Sie die Stadt?"

    Ich lebe in Ostdeutschland und bin dort aufgewachsen (habe nebenbei auch Freunde und Bekannte in der Gegend). Die Situation in Anklam dürfte sich also von der, wie ich sie in meiner Umgebung erlebe, nur graduell unterscheiden. Und deren Augenschein berechtigt in keinster Weise zum Imaginieren einer rechtsextremen Bedrohung. Tut mir leid für Sie, Herr Bangel, auch wenn Sie das gern anders darstellen.

    "Ich habe mich eine Weile mit Ihr beschäftigt."

    Ich habe mich eine ganze Weile damit beschäftigt, von der Sitation vor der Mauer über die Vorgänge während bis hin zu denen nach dem Fall der Mauer. Da dürfen Sie mir einige Kenntnis zubilligen.

    "Und dass wissenschaftliche Studien genauso wie der Chefredakteur des Nordkurier das Thema für sehr wichtig halten, hat mich in meinem Eindruck bestärkt."

    Seit wann ist die Behauptung einer Tatsache gleichbedeutend mit deren Richtigkeit? Wenn die Berichterstatter vor Ort wie auch die Honoratioren der Stadt der Meinung sind, es gabe kein erkennbares Rechtsextremismusproblem, und sie erst von außen aufgefordert werden müssen, eines zu sehen, weil man das dort so wünscht: Was soll ich dann von der Richtigkeit Ihrer Thesen halten? Welche Studien meinen Sie?

    "Anders herum: Was bringt Sie zu der Ansicht, alle Akteure in diesem Text außer Mladek lägen falsch?"

    Fragen Sie die Leute selbst, und bitte nicht nur diejenigen, die Ihrer Meinung sind.

  5. "Auch die Lokalredaktionen hätten dazu gelernt, sagt Fischer. Früher sei im Osten die Ansicht verbreitet gewesen, solange die NPD nicht verboten sei, dürfe man sie nicht ausgrenzen. Inzwischen gingen aber viele Redaktionen offensiver mit den Neonazis um. Der Mecklenburger Journalistenverband hat einen gut besuchten Workshop zum Thema veranstaltet; die Redakteure beginnen, sich auszutauschen. Mladeks Chefredakteur Michael Seidel bezeichnet die Bekämpfung des Rechtsextremismus als Priorität seines Blattes."

    Allerdings erst nach der politisch-ideologischen Schulung in solchen Workshops, vermute ich. Vorher zählte noch die in Deutschland zu beobachtende Realität. Die scheint der Errichtung eines Gesinnungs- und Meinungsterrors allerdings nicht zu genügen. Was werden die Chefredakteure denn tun, wenn in absehbarer Zeit in europäischen Nachbarländern die "Rechtspopulisten" oder gleich "Rechtsextremisten" wie Geert Wilders oder Marie LePen an die Regierung gewählt werden? Geht dann der Kampf gegen diese Länder los?

    37 Leserempfehlungen
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    • Suryo
    • 25.04.2012 um 16:59 Uhr

    "...Gesinnungs- und Meinungsterrors".

    Wie nennen Sie es, wenn Journalisten "Todesurteile" im Briefkasten finden und Nazis in Redaktionsräumen auftauchen?

    Die Gesamtschau Ihrer Kommentare zu diversen Artikeln ergibt eindeutig das Bild eines knallharten Nazisympathisanten.

    okay, dann ist klar woher der Wind weht.

    Was Sie damit sagen wollen, bleibt unverständlich.

    Inwiefern folgt aus der Tatsache, dass ein Journalistenverband einen Workshop über das Thema Umgang mit Rechtsextremisten veranstaltet, die Vermutung einer "politisch-ideologische" Indoktrinierung?

    Ich könnte mir z.B. vorstellen, dass es in diesem Workshop unter anderem um das Thema ging, wie man sich gegen Terror von Rechts wehren und schützen kann, wenn man kritisch über die Szene berichtet. Vor etliche Jahren hatte ich mich mal längere Zeit mit Rechtsextremen im Usenet in einem Politik-Forum auseinandergesetzt und ihre plumpen Propaganda-Versuche bekämpft.

    In der Folge ist es einigen dieser Leute gelungen, meine Adresse und Telefonnummer zu ermitteln, woraufhin ich ziemlich übel bedroht und belästigt wurde.

    Ihre Frage, was passierte, wenn Leute vom Schlage eines Geert Wilders oder einer Marie LePen an die Regierung gewählt würden, dürfte sich allerdings leicht beantworten lassen. Es gibt schließlich geschichtliche Beispiele dafür, was passiert, wenn Populisten bzw. Extremisten die Macht in Händen halten.

    Von daher ist es beruhigend, dass eine solche Wahl auf absehbare Zeit nicht allzu wahrscheinlich sein dürfte.

    Meine Rede!

    Wenn Sie, Herr Barama, es schon für nötig halten, MarieLePen und dergleichen als Rechtsextremisten in Anführungszeichen zu beschreiben, bleibt über Ihre politische Gesinnung leider nichts Gutes mehr zu denken.

    Die Realität besteht darin, dass Journalisten von Neo-Nazis in ihrer Berichterstattung gehemmt werden. Durch Gewalt gegen freie Meinung! Würden diese Journalisten nicht berichten, würde es niemand tun und die anhaltende Gewinnung neuer Mitglieder für die rechtsextreme Szene würde unbeobachtet weitergehen.

    So kann es man ihn natürlich auch umdeuten: das Engagement gegen Demokratiefeindlichkeit als Meinungsterror.

    Zur Einengung an Sie: Nazis sind keine harmlosen Mitbürger oder Spinner, die man einfach ignorieren darf. Sonst brennen bald wieder Asylantenheime und werden Diner ermordet.

    "Meinungsterror". Ich fasse es nicht.

    Wer wegschaut und bagatellisiert, macht sich mitschuldig.

    • Suryo
    • 25.04.2012 um 16:59 Uhr

    "...Gesinnungs- und Meinungsterrors".

    Wie nennen Sie es, wenn Journalisten "Todesurteile" im Briefkasten finden und Nazis in Redaktionsräumen auftauchen?

    Die Gesamtschau Ihrer Kommentare zu diversen Artikeln ergibt eindeutig das Bild eines knallharten Nazisympathisanten.

    okay, dann ist klar woher der Wind weht.

    Was Sie damit sagen wollen, bleibt unverständlich.

    Inwiefern folgt aus der Tatsache, dass ein Journalistenverband einen Workshop über das Thema Umgang mit Rechtsextremisten veranstaltet, die Vermutung einer "politisch-ideologische" Indoktrinierung?

    Ich könnte mir z.B. vorstellen, dass es in diesem Workshop unter anderem um das Thema ging, wie man sich gegen Terror von Rechts wehren und schützen kann, wenn man kritisch über die Szene berichtet. Vor etliche Jahren hatte ich mich mal längere Zeit mit Rechtsextremen im Usenet in einem Politik-Forum auseinandergesetzt und ihre plumpen Propaganda-Versuche bekämpft.

    In der Folge ist es einigen dieser Leute gelungen, meine Adresse und Telefonnummer zu ermitteln, woraufhin ich ziemlich übel bedroht und belästigt wurde.

    Ihre Frage, was passierte, wenn Leute vom Schlage eines Geert Wilders oder einer Marie LePen an die Regierung gewählt würden, dürfte sich allerdings leicht beantworten lassen. Es gibt schließlich geschichtliche Beispiele dafür, was passiert, wenn Populisten bzw. Extremisten die Macht in Händen halten.

    Von daher ist es beruhigend, dass eine solche Wahl auf absehbare Zeit nicht allzu wahrscheinlich sein dürfte.

    Meine Rede!

    Wenn Sie, Herr Barama, es schon für nötig halten, MarieLePen und dergleichen als Rechtsextremisten in Anführungszeichen zu beschreiben, bleibt über Ihre politische Gesinnung leider nichts Gutes mehr zu denken.

    Die Realität besteht darin, dass Journalisten von Neo-Nazis in ihrer Berichterstattung gehemmt werden. Durch Gewalt gegen freie Meinung! Würden diese Journalisten nicht berichten, würde es niemand tun und die anhaltende Gewinnung neuer Mitglieder für die rechtsextreme Szene würde unbeobachtet weitergehen.

    So kann es man ihn natürlich auch umdeuten: das Engagement gegen Demokratiefeindlichkeit als Meinungsterror.

    Zur Einengung an Sie: Nazis sind keine harmlosen Mitbürger oder Spinner, die man einfach ignorieren darf. Sonst brennen bald wieder Asylantenheime und werden Diner ermordet.

    "Meinungsterror". Ich fasse es nicht.

    Wer wegschaut und bagatellisiert, macht sich mitschuldig.

    • huhi
    • 25.04.2012 um 16:55 Uhr

    Richtig, was der Redakteur hier beschreibt.
    Ähnliches geschieht aber überregional bei der Zeit!
    Zwar nicht aus Angst oder Mangel an Budget, sondern weil nicht geschrieben werden darf, was nicht sein darf!
    ...Man denke an die Meldung von Hartz IV-Bezug von Salafisten gestern. In der Zeit? Pustekuchen.
    Wer lernt endlich mal, dass Blindheit auf beiden Augen nichts nützt! Der Bürger ist aufgeklärter als die Zeit befürchtet!
    Also Mut und nach beiden Seiten die Extremisten offensiv bekämpfen!

    40 Leserempfehlungen
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    Links, Rechts, Islam?

    Ich bin jetzt gerade echt verwirrt, normalerweise wird doch Linker "Terror" immer zu gleicher höher wie Rechter Terror hochgeadelt.

    Oder geht das nicht mehr, seit wir wissen, dass die brennenden Autos in Berlin auf die Kappe eines Bekloppten gehen?^^

    Mensch, bin ich jetzt verwirrt. ;-)

    Links, Rechts, Islam?

    Ich bin jetzt gerade echt verwirrt, normalerweise wird doch Linker "Terror" immer zu gleicher höher wie Rechter Terror hochgeadelt.

    Oder geht das nicht mehr, seit wir wissen, dass die brennenden Autos in Berlin auf die Kappe eines Bekloppten gehen?^^

    Mensch, bin ich jetzt verwirrt. ;-)

    • Suryo
    • 25.04.2012 um 16:59 Uhr

    "...Gesinnungs- und Meinungsterrors".

    Wie nennen Sie es, wenn Journalisten "Todesurteile" im Briefkasten finden und Nazis in Redaktionsräumen auftauchen?

    Die Gesamtschau Ihrer Kommentare zu diversen Artikeln ergibt eindeutig das Bild eines knallharten Nazisympathisanten.

    54 Leserempfehlungen
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    • xpeten
    • 25.04.2012 um 17:40 Uhr

    Rechtspopulisten in Anführungsstriche gesetzt werden,

    da weiß doch jeder gleich, woher der Wind weht.

    die kennen wir ja nur zu gut :-)

    Entfernt. Bitte bleiben Sie beim Artikelthema. Danke, die Redaktion/jz

    • xpeten
    • 25.04.2012 um 17:40 Uhr

    Rechtspopulisten in Anführungsstriche gesetzt werden,

    da weiß doch jeder gleich, woher der Wind weht.

    die kennen wir ja nur zu gut :-)

    Entfernt. Bitte bleiben Sie beim Artikelthema. Danke, die Redaktion/jz

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