Katholische Kirche: Mensch, was bin ich tolerant!
Der Katholizismus schafft sich seine eigenen Abweichler. Muss man inzwischen Mitleid mit den Hardlinern haben, fragt sich Evelyn Finger.
Für Abweichler war das Leben in der Katholischen Kirche nie ein Zuckerschlecken. Früher, als die Zeiten noch rauer und die Strafen drakonischer waren, wurden sie mit Schimpf und Schande verbannt oder gar verbrannt. Heute, da die Kirche milder geworden ist, tut's die Exkommunikation. Allerdings wurde die Spezies der Abweichler immer eindeutig und von höchster Stelle definiert: Wer nicht mitzog, der war draußen; wer die Lehrmeinung nicht vertrat, der gehörte nicht dazu. Soweit so klar. Dachte man.
Aber nachdem jetzt das Unerhörte geschehen ist und ein päpstlicher Kammerherr vatikanische Geheimnisse ausplauderte, verschieben sich die Fronten. Es scheint kein römisches, sondern ein europäisches Phänomen zu sein. Neulich auf dem Katholikentag in Mannheim gab es eine ganz andere, geradezu inverse Spezies von Abweichlern zu entdecken: Nämlich die, die die Lehrmeinung der Katholischen Kirche voll vertrat – und gerade deswegen ausgebootet wurde. Eine Spezies, die nicht gegen die Amtskirche ankämpfte, sondern gegen die Hardcore-Toleranten. Denn diese hielten das Mantra der Toleranz derart hoch, dass sie abweichende Meinungen nicht tolerieren konnten.
Der paradigmatische Konflikt spielte sich in einer Mannheimer Schule ab. Das Thema der Diskussion: Homosexualität – eines der großen Reizthemen der Katholischen Kirche, das auf dem Katholikentag gleich in mehreren Veranstaltungen sehr progressiv debattiert wurde. Zu Beginn sprach der Seminarleiter, ein Pater mit Rauschebart und Jesuslatschen: Homosexualität, sagte er, sei überhaupt kein Problem! "Gott hat uns geschaffen wie wir sind und er liebt uns wie wir sind, egal ob homo oder hetero." Es meldete sich die konservative Abweichlerin, eine ältere Frau mit schlohweißem Haar: "Aber wenn ich an Gott glaube", sagte sie, "muss ich Gottes Wort folgen, und Gott ist gegen die gelebte Homosexualität."
Dann ging der Tumult los. Ein Mann mit gestreiftem Hemd und Sandalen rief: "Im Evangelium steht kein einziges Wort über Homosexualität!" Die Frau wehrte sich und sagte: "Aber das Alte Testament will keine Homosexualität!" Sie sprach weiter, doch die Hardcore-Toleranten unterbrachen sie, der Mann mit dem gestreiften Hemd keifte: "Lassen Sie uns so lange reden, wie Sie geredet haben!" Eine andere Frau sagte: "Gehen Sie doch in eine Runde der Antis", und der Pater wiederholte ständig: "Das ist Ihre Sicht der Dinge, aber das stimmt so nicht!" Von da an schwieg die Abweichlerin und als Beobachter des Schauspiels fragte man sich: Ist es in der Katholischen Kirche schon so weit gekommen, dass man mittlerweile Mitleid mit den Hardlinern haben muss?






habe ich so lange die grundsätzlichen weltfremden Ansichten bezüglich Verhütung-Homosexualität-Gleichberechtigung-Enthaltsamkeit etc. das Gefühl der Übelkeit und Heuchlerei, egal ob es sich um klassische Ansichten oder moderne handelt-
Nirgendwo gibt es zahlenmässig soviel Heuchler. Ganz klar. Die Porschefahrer und Wein Trinker und Wasser Prediger bei den deutschen Parteien können da zahlenmässig nicht mithalten.
Aber die, die Gutes tun für "Gotteslohn" auf der Welt sind auch zahlenmässig ein Menge. Und da können die, die Gutes Tun bei den Parteien zahlenmässig auch wieder nicht mithalten.
Aber es gibt sie, und es ist nur die Frage, auf wen es ankommt. Als Gläubiger habe ich genauso eine Wahl wie als Wähler.
Nirgendwo gibt es zahlenmässig soviel Heuchler. Ganz klar. Die Porschefahrer und Wein Trinker und Wasser Prediger bei den deutschen Parteien können da zahlenmässig nicht mithalten.
Aber die, die Gutes tun für "Gotteslohn" auf der Welt sind auch zahlenmässig ein Menge. Und da können die, die Gutes Tun bei den Parteien zahlenmässig auch wieder nicht mithalten.
Aber es gibt sie, und es ist nur die Frage, auf wen es ankommt. Als Gläubiger habe ich genauso eine Wahl wie als Wähler.
Um mal Bischof Overbeck zu zitieren: "Ich erwarte von niemandem Mitleid, für die Positionen die ich vertrete".
Allerdings muss man sich schon fragen, ob eine solche verordnete Toleranz nicht eher die bestehenden Probleme verdeckt als löst.
Wer z.B. behauptet, in der Bibel gäbe es mit Homosexualität kein Problem, der verhindert so zielsicher eine Debatte über Möglichkeiten positiv mit Homosexualität umzugehen und dennoch nciht das Gefühl zu haben, die eigenen Grundlagen zurechtzuinterpretieren.
An dieser Stelle kann man mal an den Umgang von Bischof Schönborn in Wien mit dem Fall "Stützenhofen" erinnern.
(Vgl. http://www.kath.net/detai...) Besonders lesenswert finde ich die Unterstützung von Rocco Buttiglione (Vgl. http://www.kath.net/detai...), der damit nochmals jene vorführt, die ihn einst für die EU-Kommission verhinderten, weil Buttiglione zur lehramtlichen Position zur Homosexualität steht.
Ganz anders die Reaktion des ZdK auf den Bund der katholischen Ärzte, der auf dem Katholikentag, jenen die danach fragten(!) ein Faltblatt mit Informationen zu Therapiemöglichkeiten für jene anbot, die homosexuell sind, aber so nicht leben wollen.
(Vgl. Stellungnahme BdKÄ: http://www.bkae.org/index...)
Das ZdK verkündete daraufhin, in Zukunft Zensur walten zu lassen und schrieb, dass ein neuerlices Auftreten nicht ohne Prüfung des Schriftmaterials möglich sein wird. (Vgl. http://www.katholikentag....)
Toleranz?
"Wer z.B. behauptet, in der Bibel gäbe es mit Homosexualität kein Problem, der verhindert so zielsicher eine Debatte über Möglichkeiten positiv mit Homosexualität umzugehen.." (derhainer)
Es sollte allmählich auch der katholischen Kirche möglich sein, nicht die Probleme, die ein Nomadenvolk aus der Bronzezeit mit der Homosexualität hatte, zu ihren eigenen in der Gegenwart machen.
"Wer z.B. behauptet, in der Bibel gäbe es mit Homosexualität kein Problem, der verhindert so zielsicher eine Debatte über Möglichkeiten positiv mit Homosexualität umzugehen.." (derhainer)
Es sollte allmählich auch der katholischen Kirche möglich sein, nicht die Probleme, die ein Nomadenvolk aus der Bronzezeit mit der Homosexualität hatte, zu ihren eigenen in der Gegenwart machen.
die Hardliner werden sich noch mit dem gebotenen Nachdruck zu Wort melden. Der Papst ist nicht gerade für seine Toleranz bekannt und ein Herr Matussek wird bestimmt demnächst wieder seine Rübe in die Kamera halten und in eiferndem und unangenehm lauten Ton alle anderen Diskutanten totquatschen.
liebe zeit,
wäre es nicht interessanter statt dieser anekdote einen richtigen artikel zu schreiben und z.b einen bogen zum thema "noch katholik oder schon protestant?" oder "willkür im glauben" zu schlagen?
Entfernt. Bitte beachten Sie das konkrete Artikelthema. Danke, die Redaktion/ls
nur keine sorge, wir "linken" kirchen bzw. religionskritiker können ganz gut unterscheiden wann eine islamkritik fremdenfeindlichen hintergrund oder antrophozentrischen hintergrund hat.....
und da der islam im vergleich zum christentum machtpolitisch ein laues lüftchen ist bleibt die kritik weiterhin bei denen am größten die mit ihrer endargumentation "gott" wirklichen einfluß haben.....
mfg
nur keine sorge, wir "linken" kirchen bzw. religionskritiker können ganz gut unterscheiden wann eine islamkritik fremdenfeindlichen hintergrund oder antrophozentrischen hintergrund hat.....
und da der islam im vergleich zum christentum machtpolitisch ein laues lüftchen ist bleibt die kritik weiterhin bei denen am größten die mit ihrer endargumentation "gott" wirklichen einfluß haben.....
mfg
Seriösen Schätzungen zufolge sind 20 - 40 % der katholischen Priester homosexuell:
http://suite101.de/articl...
Jetzt sollte man noch wissen, wie hoch der Prozentsatz derjenigen ist, die von Kindern sexuell angezogen werden.
Das Ganze ist natürlich kein Zufall. Ein Mann, der heterosexuell veranlagt ist, wird sich im Zweifel nicht für diesen Beruf entscheiden oder seine Veranlagung, wie die anderen Gruppen, verborgen ausleben oder den Beruf aufgeben.
Das ist natürlich kein repräsentativer Bevölkerungsausschnitt, ganz abgesehen von den fehlenden weiblichen Vertreterinnen. Es wäre interessant, einmal zu untersuchen, wie sich diese Auswahl von Männern mit ihren meist nicht geduldeten oder eben unterdrückten sexuellen Präferenzen auf die Psyche dieser Herren auswirkt und welchen Einfluss sie dadurch auf ihre äußere Darstellung und Einstellung zum restlichen Leben hat.
Manche Vorgänge würden damit vielleicht leichter erklärbar.
Also ich glaube Kinder waren es nicht, es sei denn die Kindheit geht bis 18. Wenn sie gar keinen Unterscheid machen, kommen die Missbrauchenden von 2-5 jährigen zu gut weg. Und ich meine, der Papst hätte sehr wohl drüber geredet. Sogar öffentlicher als die Reformpädagogen.
Aber Handlungsbedarf ist im Ganzen natürlicg gegeben auch ohne Missbrauch. Der Zölibat gehört abgeschafft, aber wie gesagt, mal eben das Kopftuch balegen kann der Imam auch nicht anordnen.
Und wenn man über ein Porblem spricht, heisst das nicht dass man es nicht sieht oder den Gegenstand des Problems begrüsst.
Es ist nicht! wie frühere Beziehungsgespräche. Die gehörten zu jeder anständigen Beziehung dazu. Aber das Problem selbst gabs realiter nicht. Es war nur gut, drüber zu reden.
Die wirklichen Probleme machen erst mal sprachlos, und man muss sich konzentrieren, um eine Lösung zu finden. Aber dei kann man durch Befehl und Gehorsam erreichen. Scheinbar erwarten das viele vonm Papst. Ein "so wirds gemacht" und basta.
Die Mischung aus Zöllibat, Sexualfeindlickeit und Lügen ist sicher bestenes geeignet, aus zartfühlenden, idealistischen, jungen Männern über Jahre oder Jahrzehnte gebrochene Menschen oder aber dumpfe Hardliner zu machen. Eine entsprechende, prospektive Studie ist leider aufgrund der Dauer und vermutlich auch wegen mangelhafter Bereitschaft seitens der Priesterseminare und der Amtskirche wahrscheinlich kaum möglich. Also ist man gezwungen, gesunden Menschenverstand walten zu lassen und der sagt mir, die greisen Kirchenfürsten haben ein Problem. Sie sind in einen homophoben Irrgarten hineingeraten, aus dem sie wohl nur noch mit einem mutigen Gewaltakt entfliehen können. Dazu wird Herrn Ratzinger und den anderen Kirchenfürsten die Courage fehlen. Also machen sie weiter wie gehabt. Dafür bedürfen sie sicher unseres Mitgefühls. Das Leid daran werden sie allerdings alleine tragen müssen. Ganz nebenbei nehmen sie billigend in Kauf, Mitglieder zu verlieren, reaktionäre und einfach denkende Menschen in Vorurteilen und Fehlhaltungen zu bestärken und die Gesellschaft hierdurch zu polarisieren. Das ist zu verurteilen.
Sehr geehrte Frau Zak,
die Schätzungen zum Anteil von Homosexuellen im Priestertum der röm.-kath. Kirche sind leider nicht seriös.
Sie gehen auf Richard Sipe zurück und der hat diese Schätzung (!) Ende der 1980er aufgrund der Priester, die er therapiert hat erstellt. Insofern ist schon von daher eine gewisse Verzerrung gegeben.
Im Zuge der wissenschaftlichen Aufarbeitung der Missbrauchsfälle hat sich außerdem herausgestellt, dass Homosexuelle, die sich ihrer sexuellen Identität unsicher waren, vor allem in den 1970er Jahren ins Priesteramt eingetreten sind. Seitdem ist diese Bewegung gen Null gegangen, so dass sich der Anteil homosexueller Priester heute auf Normalniveau und in Zukunft eher darunter bewegen dürfte. (Zumal es heute für Homosexuelle kaum noch einen Grund gibt, Priester zu werden, um vor der eigenen Sexualität zu fliehen. Die Gay-Zones der Großstädte bieten da andere Möglichkeiten)
Die Detals dazu können Sie der "Causes and Context"-Studie des John-Jay-Colleges entnehmenl.
MfG
Hainer
Also ich glaube Kinder waren es nicht, es sei denn die Kindheit geht bis 18. Wenn sie gar keinen Unterscheid machen, kommen die Missbrauchenden von 2-5 jährigen zu gut weg. Und ich meine, der Papst hätte sehr wohl drüber geredet. Sogar öffentlicher als die Reformpädagogen.
Aber Handlungsbedarf ist im Ganzen natürlicg gegeben auch ohne Missbrauch. Der Zölibat gehört abgeschafft, aber wie gesagt, mal eben das Kopftuch balegen kann der Imam auch nicht anordnen.
Und wenn man über ein Porblem spricht, heisst das nicht dass man es nicht sieht oder den Gegenstand des Problems begrüsst.
Es ist nicht! wie frühere Beziehungsgespräche. Die gehörten zu jeder anständigen Beziehung dazu. Aber das Problem selbst gabs realiter nicht. Es war nur gut, drüber zu reden.
Die wirklichen Probleme machen erst mal sprachlos, und man muss sich konzentrieren, um eine Lösung zu finden. Aber dei kann man durch Befehl und Gehorsam erreichen. Scheinbar erwarten das viele vonm Papst. Ein "so wirds gemacht" und basta.
Die Mischung aus Zöllibat, Sexualfeindlickeit und Lügen ist sicher bestenes geeignet, aus zartfühlenden, idealistischen, jungen Männern über Jahre oder Jahrzehnte gebrochene Menschen oder aber dumpfe Hardliner zu machen. Eine entsprechende, prospektive Studie ist leider aufgrund der Dauer und vermutlich auch wegen mangelhafter Bereitschaft seitens der Priesterseminare und der Amtskirche wahrscheinlich kaum möglich. Also ist man gezwungen, gesunden Menschenverstand walten zu lassen und der sagt mir, die greisen Kirchenfürsten haben ein Problem. Sie sind in einen homophoben Irrgarten hineingeraten, aus dem sie wohl nur noch mit einem mutigen Gewaltakt entfliehen können. Dazu wird Herrn Ratzinger und den anderen Kirchenfürsten die Courage fehlen. Also machen sie weiter wie gehabt. Dafür bedürfen sie sicher unseres Mitgefühls. Das Leid daran werden sie allerdings alleine tragen müssen. Ganz nebenbei nehmen sie billigend in Kauf, Mitglieder zu verlieren, reaktionäre und einfach denkende Menschen in Vorurteilen und Fehlhaltungen zu bestärken und die Gesellschaft hierdurch zu polarisieren. Das ist zu verurteilen.
Sehr geehrte Frau Zak,
die Schätzungen zum Anteil von Homosexuellen im Priestertum der röm.-kath. Kirche sind leider nicht seriös.
Sie gehen auf Richard Sipe zurück und der hat diese Schätzung (!) Ende der 1980er aufgrund der Priester, die er therapiert hat erstellt. Insofern ist schon von daher eine gewisse Verzerrung gegeben.
Im Zuge der wissenschaftlichen Aufarbeitung der Missbrauchsfälle hat sich außerdem herausgestellt, dass Homosexuelle, die sich ihrer sexuellen Identität unsicher waren, vor allem in den 1970er Jahren ins Priesteramt eingetreten sind. Seitdem ist diese Bewegung gen Null gegangen, so dass sich der Anteil homosexueller Priester heute auf Normalniveau und in Zukunft eher darunter bewegen dürfte. (Zumal es heute für Homosexuelle kaum noch einen Grund gibt, Priester zu werden, um vor der eigenen Sexualität zu fliehen. Die Gay-Zones der Großstädte bieten da andere Möglichkeiten)
Die Detals dazu können Sie der "Causes and Context"-Studie des John-Jay-Colleges entnehmenl.
MfG
Hainer
nur keine sorge, wir "linken" kirchen bzw. religionskritiker können ganz gut unterscheiden wann eine islamkritik fremdenfeindlichen hintergrund oder antrophozentrischen hintergrund hat.....
und da der islam im vergleich zum christentum machtpolitisch ein laues lüftchen ist bleibt die kritik weiterhin bei denen am größten die mit ihrer endargumentation "gott" wirklichen einfluß haben.....
mfg
"Wer z.B. behauptet, in der Bibel gäbe es mit Homosexualität kein Problem, der verhindert so zielsicher eine Debatte über Möglichkeiten positiv mit Homosexualität umzugehen.." (derhainer)
Es sollte allmählich auch der katholischen Kirche möglich sein, nicht die Probleme, die ein Nomadenvolk aus der Bronzezeit mit der Homosexualität hatte, zu ihren eigenen in der Gegenwart machen.
Wusste gar nicht, dass Russland ein Nomadenvolk aus der Bronzezeit ist. Da wurde jüngst eine Parade wie CSD untersagt.
Im übrigen ist das Problem der Homosexualität auch grundsätzlich an die Sexual- und Familienlehre gebunden. Die wäre ebenfalls zu verändern. Denn jeglicher Verkehr ohne Zeugungsabsicht ist verboten.
Aber die Einheit vor Gott gilt auf der ganzen Welt. Ein arabisches muslimisch regiertes Land bekäme auch Schwierigkeiten, wenn es es als einziges die Scharia abschaffen würde. Man kann Folgerung aus Reduzierung aus Erkennntnis ausweisen. Aber ein Stromschlag vermittelt Vorsicht aber keine tiefer gehende Erkenntis über das Entstehen und die Wirkungsweise von Elektrizität.
Sehr geehrter Herr Kyon,
bedauerlicherweise ist die Annahme, dass sich in der Bibel nur die Geisteswelt von Nomadenvölkern auftun nur eine Annahme unter vielen und noch nichtmal die wahrscheinlichste.
Außerdem hat die katholische Kirche kein "Problem" mit Homosexualität, sondern sie muss mit dem Willen Gottes umgehen, der gegenüber Homosexuellen ein anderer ist, als der Mainstream in dieser Gesellschaft.
Und dass eine Organisation, die sich darüber definiert, dass sie den Willen Gottes der Welt bekannt macht, nicht einfach über diesen hinweggehen kann, das ist, denke ich, einleuchtend.
Ansonsten bleibt in religiöser Perspektive das Problem, dass sie Homosexuellen nicht helfen, wenn sie den Willen Gottes ignorieren. Dann multiplizieren sie vielmehr deren Probleme im Jenseits (und bringen sich selbst auch noch in die Bredouille um nicht zu sagen eventuell sogar in die ewige Verdammnis) und daran kann, wer vom Geist der Nächstenliebe erfüllt ist, auch kein Interesse haben.
Man wird da ernsthafte Lösungen suchen müssen. Wobei auch klar ist, dass diese nicht in der völligen Übernahme der Positionen der Homosexuellenbewegung bestehen wird. Das sollte eine freie Gesellschaft allerdings aushalten können.
MfG
Hainer
Zitat: Und dass eine Organisation, die sich darüber definiert, dass sie den Willen Gottes der Welt bekannt macht, nicht einfach über diesen hinweggehen kann, das ist, denke ich, einleuchtend."
Nur sollte diese Organisation bitte noch nachweisen, wer sie wann und wo über den "Willen Gottes" informierte.
Wusste gar nicht, dass Russland ein Nomadenvolk aus der Bronzezeit ist. Da wurde jüngst eine Parade wie CSD untersagt.
Im übrigen ist das Problem der Homosexualität auch grundsätzlich an die Sexual- und Familienlehre gebunden. Die wäre ebenfalls zu verändern. Denn jeglicher Verkehr ohne Zeugungsabsicht ist verboten.
Aber die Einheit vor Gott gilt auf der ganzen Welt. Ein arabisches muslimisch regiertes Land bekäme auch Schwierigkeiten, wenn es es als einziges die Scharia abschaffen würde. Man kann Folgerung aus Reduzierung aus Erkennntnis ausweisen. Aber ein Stromschlag vermittelt Vorsicht aber keine tiefer gehende Erkenntis über das Entstehen und die Wirkungsweise von Elektrizität.
Sehr geehrter Herr Kyon,
bedauerlicherweise ist die Annahme, dass sich in der Bibel nur die Geisteswelt von Nomadenvölkern auftun nur eine Annahme unter vielen und noch nichtmal die wahrscheinlichste.
Außerdem hat die katholische Kirche kein "Problem" mit Homosexualität, sondern sie muss mit dem Willen Gottes umgehen, der gegenüber Homosexuellen ein anderer ist, als der Mainstream in dieser Gesellschaft.
Und dass eine Organisation, die sich darüber definiert, dass sie den Willen Gottes der Welt bekannt macht, nicht einfach über diesen hinweggehen kann, das ist, denke ich, einleuchtend.
Ansonsten bleibt in religiöser Perspektive das Problem, dass sie Homosexuellen nicht helfen, wenn sie den Willen Gottes ignorieren. Dann multiplizieren sie vielmehr deren Probleme im Jenseits (und bringen sich selbst auch noch in die Bredouille um nicht zu sagen eventuell sogar in die ewige Verdammnis) und daran kann, wer vom Geist der Nächstenliebe erfüllt ist, auch kein Interesse haben.
Man wird da ernsthafte Lösungen suchen müssen. Wobei auch klar ist, dass diese nicht in der völligen Übernahme der Positionen der Homosexuellenbewegung bestehen wird. Das sollte eine freie Gesellschaft allerdings aushalten können.
MfG
Hainer
Zitat: Und dass eine Organisation, die sich darüber definiert, dass sie den Willen Gottes der Welt bekannt macht, nicht einfach über diesen hinweggehen kann, das ist, denke ich, einleuchtend."
Nur sollte diese Organisation bitte noch nachweisen, wer sie wann und wo über den "Willen Gottes" informierte.
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren