Indonesien: Russischer Superjet bei Jakarta verschollen
In Indonesien wird ein russisches Passagierflugzeug mit mehr als 40 Menschen an Bord vermisst. Bei einem Demonstrationsflug verschwand es plötzlich vom Radar.
© Pierre Verdy/AFP/Getty Images

Russisches Flugzeug vom Typ Suchoi Superjet 100 (Archivbild)
Bei einem Demonstrationsflug in Indonesien ist ein modernes russisches Mittelstreckenflugzeug verschollen. An Bord des Flugzeugs vom Typ Suchoi Superjet 100 seien bis zu 48 Menschen gewesen, sagte der Chef der indonesischen Luftfahrtbehörde, Herry Bakti Singoyudha. "Wir suchen noch danach", sagte er. "Wir wissen nicht, was passiert ist."
Die Maschine sei in der Gegend des Vulkans Salak nahe der Hauptstadt Jakarta vom Radarschirm verschwunden. Das bestätigte ein Sprecher des Luftfahrtkonsortiums OAK in Moskau nach Angaben der Agentur Interfax. Die Funkverbindung mit der Maschine sei bei dem Test abgebrochen, hieß es. Kurz zuvor habe die Besatzung darum gebeten, die Flughöhe verringern zu dürfen.
Das Flugzeug sei über Westjava im Sinkflug bis auf 2.000 Meter heruntergekommen, erklärte das indonesische Militär. Es sei regelrecht vom Himmel gefallen.
Erster Flug erfolgreich
Nach Angaben des Verkehrsministeriums sollte der Superjet einige Runden in der Hauptstadtregion drehen und dann wieder auf dem Flughafen von Jakarta landen, als plötzlich jeder Kontakt zum Cockpit abbrach. Einen ersten Flug habe die Maschine zuvor erfolgreich absolviert, hieß es.
Ein namentlich nicht genannter russischer Luftfahrtexperte sagte, es gebe wenig Hoffnung auf einen glücklichen Ausgang. Er sprach von 44 Insassen. An Bord seien 8 Russen und 36 Vertreter indonesischer Fluggesellschaften gewesen. Einem Fernsehbericht zufolge soll die Suche am Donnerstagmorgen aufgenommen werden.
Suchoi will Weltmarkt erobern
Der auch mit westlicher Technik ausgestattete Superjet 100 ist das erste Passagierflugzeug, das in Russland seit dem Zerfall der Sowjetunion entwickelt wurde. Moskau hat mit der Maschine ehrgeizige Pläne. So soll der in Kooperation mit Boeing sowie europäischen Unternehmen entwickelte Superjet auf dem Weltmarkt den Branchenriesen Bombardier aus Kanada und Embraer aus Brasilien Konkurrenz machen.
Suchoi hat derzeit 170 Bestellungen für das Flugzeug und will vor allem ausländische Märkte bedienen. Geplant ist eine Produktion von bis zu 1.000 Maschinen. Allerdings hatten Triebwerksprobleme die Auslieferung des Fliegers bislang verzögert.







dem Nonplusultra der damaligen Zeit, obengeblieben ist noch keiner und so wie es aussieht, liegt der Vogel an einem Berghang.
Sie haben wohl recht. Lese gerade an anderer Stelle: Zuletzt gesehen in zu niedriger Höhe bei schlechtem Wetter.
Sie haben wohl recht. Lese gerade an anderer Stelle: Zuletzt gesehen in zu niedriger Höhe bei schlechtem Wetter.
Die meisten Flugunfälle passieren -z.B. auf Flugschauen-, wenn demonstriert werden soll wie toll sich das Fluggerät in Grenzbereichen verhält.
Hier fliegt mutmaßlich ein russischer Pilot, der möglicherweise keine Tropenerfahrung hat evtl. von 10000m (etwa minus 50 Grad Celsius) in schnellem Sinkflug auf 2000m mit etwa z.Z. dort 70% Luftfeuchte - und plötzlich fehlen bis zu 10% an der Steigleistung des Triebwerks, wenn es nicht noch schlimmere Komplikationen gibt. Meistens weiss man es danach besser, oder man informiert sich vorher. Natürlich alles spekulativ, aber es gibt keine Flugunfälle ohne Grund.
Sie haben wohl recht. Lese gerade an anderer Stelle: Zuletzt gesehen in zu niedriger Höhe bei schlechtem Wetter.
an besagter anderer Stelle lese, hört sich recht widersprüchlich an.
Auf der einen Seite sieht alles nach CFT (controlled flight into terrain) aus, also nach Kollision mit einem Berg ohne Zutun von technischen Störungen. Auf der anderen Seite hat man in Jakarta die Maschine bis zum Schluss auf dem Radar gehabt. Man wußte also, dass sie sich im Bereich eines 2200 m hohen Vulkan befand. Laut dem Bericht suchte der Pilot zuletzt darum nach, auf 1800 m Flughöhe sinken zu dürfen. Sprich, nicht nur hat der Pilot die Orientierung verloren, sondern auch die Radaroperatoren müssen geschlafen haben.
an besagter anderer Stelle lese, hört sich recht widersprüchlich an.
Auf der einen Seite sieht alles nach CFT (controlled flight into terrain) aus, also nach Kollision mit einem Berg ohne Zutun von technischen Störungen. Auf der anderen Seite hat man in Jakarta die Maschine bis zum Schluss auf dem Radar gehabt. Man wußte also, dass sie sich im Bereich eines 2200 m hohen Vulkan befand. Laut dem Bericht suchte der Pilot zuletzt darum nach, auf 1800 m Flughöhe sinken zu dürfen. Sprich, nicht nur hat der Pilot die Orientierung verloren, sondern auch die Radaroperatoren müssen geschlafen haben.
an besagter anderer Stelle lese, hört sich recht widersprüchlich an.
Auf der einen Seite sieht alles nach CFT (controlled flight into terrain) aus, also nach Kollision mit einem Berg ohne Zutun von technischen Störungen. Auf der anderen Seite hat man in Jakarta die Maschine bis zum Schluss auf dem Radar gehabt. Man wußte also, dass sie sich im Bereich eines 2200 m hohen Vulkan befand. Laut dem Bericht suchte der Pilot zuletzt darum nach, auf 1800 m Flughöhe sinken zu dürfen. Sprich, nicht nur hat der Pilot die Orientierung verloren, sondern auch die Radaroperatoren müssen geschlafen haben.
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