Großbritannien : "Sie machten mich betrunken und hatten Sex mit mir"

In England sind neun Männer aus Pakistan und Afghanistan verurteilt worden. Sie hatten systematisch junge Mädchen missbraucht – und viele Sozialarbeiter schauten weg.
Polizeikräfte vor einem Gerichtsgebäude in Liverpool © Christopher Furlong/Getty Images

Gerade ist im nordenglischen Rochdale der Prozess gegen einen organisierten Sexring zu Ende gegangen. Acht Männer pakistanischer Herkunft und ein Afghane sind zu hohen Gefängnisstrafen verurteilt worden. Ihnen konnte nachgewiesen werden, dass sie junge englische Mädchen systematisch missbraucht hatten. 

Dieses und andere Gerichtsverfahren förderten in den vergangenen Wochen zutage, was jahrelang im Halbdunkel geblieben war. Den Stein ins Rollen brachte eines der Opfer der "Sexgangs". Die 15-Jährige hatte folgende Sätze zu Papier gebracht: "Asiaten nehmen mich mit. Sie machen mich betrunken, geben mir Drogen, haben Sex mit mir und sagen, ich solle niemanden etwas erzählen. Ich will weg von hier." Sie gab den Zettel einem der Betreuer des Heimes in Rochdale, nahe Manchester , aus dem sie binnen drei Monaten 19-mal verschwunden war. Ihre Worte lösten eine der umfangreichsten Polizeiermittlungen gegen sexuellen Kindesmissbrauch in Großbritannien aus. 47 Opfer, Mädchen von 12 bis 16, wurden identifiziert, 26 Männer verhaftet, 11 angeklagt und zu insgesamt 77 Jahren Gefängnis verurteilt.

Seit zwanzig Jahren schon werden verletzliche Mädchen verkauft

Zugleich wurde diese spezifische Kategorie von Verbrechen erstmals öffentlich debattiert. Dabei breitet sie sich schon seit zwanzig Jahren aus. Verletzliche junge Mädchen werden ausgesucht, systematisch "aufbereitet" und dann sexuell missbraucht. Sie werden an Männer verkauft, die sie verachten. Es handelt sich um Mädchen, die oft nicht älter als zwölf Jahre sind und zumeist aus der weißen Unterschicht stammen. Es sind oft Kinder, die in Heimen leben oder mit alleinstehenden Müttern. Kinder, die oft dem Unterricht fernbleiben, auf Straßen herumstehen und darauf hoffen, dass man sie als Erwachsene behandelt, die sie nicht sind.

Ideale Zielscheiben für Männer, die sich freundlich geben, ihnen Pizza und Süßes anbieten und Orte, wo sie "chillen" können, etwa in Räumen über Kebabgeschäften. Dann werden eine Flasche Wodka und Drogen hervorgeholt. Die betrunkenen Mädchen werden zu Sex animiert oder gezwungen, oft mit Dutzenden Männern an einem Tag.

Sie wurden als Sexspielzeuge gebraucht und herumgereicht in einem Kreis von pakistanischen Männern zwischen 30 und 60, der stetig größer wurde. "Wir haben Mädchen hier, kommt und teilt sie mit uns" beschrieb Abdul Rauf, einer der Verurteilten im Rochdale-Prozess, die Texte, die an Verwandte, Freunde und Arbeitskollegen verschickt wurden. Auch Taxifahrer beteiligten sich an den Sexringen. Diese Verbrechen sind nicht auf Rochdale beschränkt. Es laufen Ermittlungen in vielen Städten, beispielsweise in Blackburn, Bradford, Manchester und Leeds . Die Dunkelziffer ist hoch.

Während des Prozesses schockierte das Verhalten der neun Angeklagten. Sie zeigten keine Reue, dafür aber Unverständnis und sogar Zorn darüber, in Schwierigkeiten geraten zu sein wegen wertloser weißer Mädchen. Schließlich sei zu Hause in Pakistan Sex mit jungen Mädchen erlaubt.

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Kommentare

512 Kommentare Seite 1 von 43
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Oh mein Gott. Was für ein schlechter Artiekl,...

welcher der Bedeutung des Themas überhaupt nicht gerecht wird.

Ich kann leider nur einzelne Aspekte nennen, da ich den Artikel wirklich nicht zu Ende lesen konnte. Ehrlich gesagt, fühle ich mich sukzessiv immer weiter entfremdet und schleiche mich langsam in die "ß".

Bitte ändert was!!!

1. "In England sind neun Männer aus Pakistan und Afghanistan verurteilt worden." und später dann "Acht Männer pakistanischer Herkunft und ein Afghane". Also das Bild der Afghanen ist in Deutschland leider bereits genügend geschmälert. Bei einem derartigen Übergewicht pakistanischer Täter verbitte ich mir eine derart undifferenzierte Überschrift auf der Startseite.

2. "26 Männer verhaftet, 11 angeklagt und zu insgesamt 77 Jahren Gefängnis verurteilt" Was soll ich der addierten Gesamtstrafe von 9 Tätern denn auch abgewinnen. Damit einzig und alleine nur Dramatik geschaffen werden, was der Würde des Blattes nicht gerecht wird.

3. "Auch Taxifahrer beteiligten sich an den Sexringen." Ich verstehe das überhaupt nicht. Bin geradezu sprachlos. Was möchten sie uns mit der Zielgruppe Taxifahrer sagen?

4. "Weiße Mädchen gelten manchen Pakistanern als wertlose "Schlampen" Und manchen Pakistanern eben nicht. Diesen Satz Fett zu drucken, hätte ich wirklich nur der BILD Zeitung zugetraut.

5. "Aber manche der Muslime verachten deshalb die Gesellschaft des Westens und meinen, ihre Gesetze und Werte nicht beachten zu müssen." Manche!!! Liebe Zeit-online, manche!!!

Ich bin sprachlos...

KaneHH

Bild der Afghanen

Also das Bild der Afghanen ist in Deutschland leider bereits genügend geschmälert. Bei einem derartigen Übergewicht pakistanischer Täter verbitte ich mir eine derart undifferenzierte Überschrift auf der Startseite.

Haben Sie hier keine anderen Sorgen als nur das Bild der Afghanen? Die Überschrift ist korrekt und die Differenzierung ist unnötig. Meinen Sie etwa Afghanen und Pakistani missbrauchen kleine Mädchen im Verhältnis 1 zu 8? Meinen Sie, dass solche Dinge in Afghanistan seltener vorkommen?

@ 13 Sie lügen

Die Mädchen waren keine Prostituierten. [...]

Diese Kerle haben ganz junge schutzlose Mädchen mißbraucht, mit Drogen und Alkohol gefügig gemacht und mißbraucht. Für solche Handlungen würden sie daheim vermutlich gesteinigt. In GB, das ihnen eine Heimat bietet, nehmen sie sich heraus, die Gesetze zu brechen und die einheimischen Mädchen zu vergewaltigen.

Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Pauschalisierungen. Danke, die Redaktion/au.

Da habe ich eine Reportage aus Indien gesehen,

wo es genau um das Problem handelte.

Die Eltern waren arm und kümmerten sich nicht um die Kinder. Die Kinder sahen zu, wie sie zurecht kamen. Einige stehlen, andere gehen "freiwillig" (weil deren Situation keine Alternativen bietet) der Prostitution nach.

Die Polizei nimmt die Kinder in "Gewahrsam". Allerdings lassen sie diese nach kürzester Zeit laufen.

Vielleicht ist "freiwillig" (weil es unter Zwang ist) das falsche Wort. Aber solche Situationen gibt es auch.

@86: Was ist Freiwillig?

Die meisten Menschen prostituieren sich aus einem Zwang heraus, der wirtschaftlicher Natur ist. Das ist unabhaenig vom Alter so. Denn wers nur aus Geilheit macht, verlangt kein Entgelt und prostituiert sich insofern auch nicht. Das gilt fuer alle Altersklassen. Da aber die Perspektive bei unter 14 jaehrigen doch arg begrenzt ist gesteht man ihnen, wohl zu recht und zum Selbstschutz, keine sexuelle Selbstbestimmung zu, da sie zu leicht zu beinflussbar sind.

"Sex mit Kindern unter 14 Jahren und zwar vollkommen unabhängig davon, wie diese Kinder sich verhalten/nicht verhalten, ist immer sexualisierte Gewalt."
>> und daher auch strafbar. Jedoch waere ich da vorsichtiger mit dem Gewaltbegriff. Denken Sie an eine Konstellation von fast 14 jaehrigem Opfer und vierzehnjaehrigem Taeter. Jugendstrafe wegen Kindesmissbrauch? Und wenn beide unter 14 sind waers gegenseitiger Missbrauch, aber beide nicht strafmuendig...

"Sex mit Jugendlichen zwischen 14 und 16 ist strafbar"
>> Falsch, es ist zusaetzlich zur Einvernehmlichkeit der Interaktion das Einverstaendnis der Erziehungsberechtigten notwendig. An sich ist das nicht strafbar. Jugendliche (eine/r oder beide unter 16 aber beide ueber 14) (halbwegs normaler Eltern) duerfen also in der Tat miteinander f*cken, wenn die Eltern zustimmen. Ab 16 haben die Eltern dann nichts mehr mitzubestimmen.

"erzwungener Sex völlig unabhängig vom Alter auch."
>> Ueberraschung. Wenig erhellend und wohl sogar den Taetern in obigem Artikel bekannt.

Die Erfindung der Kindheit

Auch in Europa wurde die Kindheit wohl erst so um ca. 1700 erfunden.

Wir kennen doch alle die allerschoensten Oelbilder, auf denen die Nachkommen des Fuersten oder reichen Kaufmanns wie kleine Erwachsene aussehen, in der Kleidung in der Haltung, in fast allen Attributen.

Und Kinderarbeit war doch in der landwirtschaftlichen Gesellschaft, aber auch in der fruehen Industrialisierung an der Tagesordnung.

Die sexuellen Schutzrechte fuer Kinder und Jugendliche sind fuer uns Europaeer sehr wichtig, und das ist gut so. Aber sie beruhen auf bestimmten gesellschaftlichen und historischen Entwicklungen und Vereinbarungen, die alle aufzuzaehlen und sinnvoll zueinander in Beziehung zu setzen ich sicher nicht in der Lage bin.

Wichtig ist mir nur der Punkt, dass der Schutz der Jugend / Kindheit nicht von Natur aus vorgegeben sondern eine kulturelle Entwicklung ist, und daher zur Kenntnis genommen werden sollte, dass dieser in unterschiedlichen Kulturen durchaus unterschiedlich ausgestaltet sein kann und muss.

Ich sehe leider nicht, dass Europa diese unserere kulturelle Entwicklung mit Selbstbewusstsein und Klarheit auch auf kulturpolitischen Wegen vertritt, sondern es wird lediglich als Sache des Strafrechts angesehen, Verstoesse zu ahnden.

Uebrigens haben auch die 68er damals Dinge fuer erzieherisch richtig gehalten, die heute (wieder) als klarer Kindesmissbrauch gelten.

Falsch

"Ab 16 haben die Eltern dann nichts mehr mitzubestimmen."

Auch das ist falsch. Mit 16 Jahren ist das Strafrecht draussen, aber die elterliche Erziehungsmacht noch nicht.

Die Eltern haben in Deutschland bis zum Alter von 18 Jahren die volle Erziehungsverantwortung und Erziehungsberechtigung und koennen daher ihrem Kind im Normalfall auch ALLES verbieten.

Insbesondere haben sie bis zur Volljaehrigkeit auch das uneingeschraenkte "Umgangsbestimmungsrecht" fuer ihre Kinder, das unter anderem den Eltern auch die Moeglichkeit gibt, ihren Kindern (meist wird es eher um die Toechter als die Soehne gehen) ganz allgemein zu verbieten, mit Personen Umgang zu haben, die an Sex mit ihnen interessiert sind.

Vielleicht ist es in Vergessenheit geraten, weil diese Rechte wohl nicht mehr ganz so haeufig genutzt werden.

Allerdings muss bei einem ueber 16jaehrigen Maedchen oder Jungen ein Sexualpartner / eine Sexualpartnerin heute nicht mehr davon ausgehen, die Eltern zunaechst fragen zu muessen, und auch unbeteiligte Zeugen muessen nicht davon ausgehen, dass gerade gegen die elterliche Erzeihungsgewalt verstossen wird, wenn sie sexuelle Handlungen beobachten.

Stimmt!

In der Tat das erste mal in meinem Leben, dass ich etwas von diesem Paragraphen hoere und ich bin 31 und angehender Vater. Umgangsbestimmungsrecht! Wer das braucht hat entweder vorher versagt oder sieht ueberall Gefahr oder ist in einer besonderen Familienkonstellation (Scheidung-SorgerechtStreit..). Die Durchsetzbarkeit des Umgangsbestimmungsrechtes ist allerdings ausserhalb des Elternhauses ohnehin fragwuerdig.

Das fuehrt aber zu weit vom Artikel weg, der ja uebelste Machenschaften in England zum Thema hat.

Wie andere Kommentatoren gehe ich davon aus, dass es soetwas ueberall gibt. Ich glaube aber schon, dass so etwas eher in alkohol-affinen Konsum-Kulturen und im Bereich von Post-Kollaps Industrieregionen wie Birmingham oder eben Manchester zu finden ist, wo die entsprechenden Familienverhaeltnisse einfach haeufiger auftreten.

das erste Mal gehoert?

Es ist schon verstaendlich, als 31jaehriger waren Sie nun laengere Zeit eher in jener Zielgruppe der Gesetzgebung, die fuer sich entscheiden musste "nehme ich die hier nun mit nach Hause oder nicht".

Als 47jaehriger jedoch, d.h. wenn Ihre Aelteste oder Ihr Aeltester 16 ist, werden Sie dann wohl schon mehr Uebung darin haben, ueber die verschiedenen und abgestuften (von strafrechtlicher Verfolgung bis zu "der Staat hat es verfuegt, aber ob es sich in der Realitaet auswirkt, ist ihm egal") Auswirkungen Ihrer Erziehungsberechtigung und -verantwortung nachgedacht zu haben.

Hierzu wuensche ich Ihnen dann schon mal viel Glueck und druecke Ihnen die Daumen fuer Schwangerschaft und Geburt ... und alles was danach kommen mag!

Ihre Pauschalverurteilung von Eltern, die auch nach dem vollendeten 16. Lebensjahr sich noch als Erziehungsberechtigte verstehen, moechte ich aber leise kritisieren. Kommen Sie erstmal so weit (ganz so weit bin auch ich noch nicht), dann werden wir sehen! Formulieren Sie solche Kritik in der Zukunft vielleicht einfach ein bisschen weniger pauschal und hoeren Sie auch mal auf andere Eltern. In den meisten Faellen bringt das sehr viel weiter.

Wir geraten immer weiter weg vom Thema :)

Ich danke Ihnen erstmal fuer die Glueckwuensche :)

Zu mir:
Mir wurde nie der Umgang zu irgendwem verboten, vermutlich weil das a) unwirksam gewesen waere,und b) die Entwicklung meines Urteilsvermoegens nur gebremst haette.

So pauschal ist meine Verurteilung nun auch wieder nicht, bezieht sie doch zumindest familiaere Sonderkonstellationen als berechtigten Grund ein und unterscheidet auch zwei grundsaetzliche Motiv-Schienen zu einem Umgangsverbot.

Natuerlich haben Sie aber dennoch recht, dass ich das "Problem" eher von der Empfaengerseite kenne :) Es mag auch viel daran liegen, dass ich auesserst liberal fast libertaer erzogen wurde, trotz einem damals durchaus gegebenen und bekannten Hang hin zum Abstrusen und zum Verbotenen.

Ihnen noch glueckliche Erziehungsjahre mit moeglichst wenig Eskapaden der Kleinen :)

@ 241 Alkohol-affin

Ob Vergewaltigungen durch Pakistanis in "alkohol-affinen Kulturen" eher vorkommen, wäre ein Thema für eine interessante Untersuchung. Nach eigenen Angaben der Täter wäre ihr Verhalten in der Heimat ja ok.

Ihre Behauptung unterstellt allerdings 12jährigen englischen Mädchen eine Affinität zum Alkohol, die ich für sehr unwahrscheinlich halte. Für sehr wahrscheinlich halte ich hingegen, daß Sie zu diesem rhetorischen Trick greifen, um die Mädchen als mitschuldig oder sogar "wertlos" hinzustellen. "Schlampen" eben, "wertlose weiße Mädchen", da kommt's doch nicht drauf an.

Thema ist nicht so fern

Ach betelnut, Ihre Unwissenheit der grundlegenden Zusammenhaenge (oder genauer gesagt: Ihre bisheriges betrachten der zusammenhaenge aus nur EINEM Blickwinkel) gehoert ja eben doch irgendwie mit zu Thema.

Nicht speziell IHRE Unwissenheit. Sondern die verbreitete Unwissenheit, die Legendenbildung (ab 16 ist alles erlaubt etc.) das traegt leider dazu bei, dass Widersprueche in der Gesellschaft bleiben, die auf viele Menschen anders wirken, als unsere "abendlaendische Tradition" es voraussieht.

Innere Widersprueche der westlichen Welt wirken auf viele maennliche Moslems eben NICHT ueberzeugend und maessigend.

Vielmehr wirken diese oftmals eher als Einladung zum Grenzgang oder zur Grenzueberschreitung.

Das liegt nicht unbedingt nur an der Religion, sondern es gibt durchaus mehrere Kulturen, die zumindest in Teilgruppen ihrer Angehoerigen diese Eigenschaft entwickeln.

Ich denke schon, dass es einen wichtigen Beitrag zur Verstaendigung und Gewaltpraevention gaebe, wenn einige Grundlagen klar und deutlich benannt wuerden. Dafuer muss man sich aber erstmal eingestehen, dass man Vieles, was fuer unsere gesellschaft und unser individuelles verhalten praegend ist, gar nicht so genau weiss (vielleicht auch nicht wissen will) wie es fuer so einen Grundsatzdialog noetig bzw. foerderlich waere.

"Abfuellen"

"Ihre Behauptung unterstellt allerdings 12jährigen englischen Mädchen eine Affinität zum Alkohol, die ich für sehr unwahrscheinlich halte."

Alkohol enthemmt und ist seit Jahrtausenden ein probates Mittel zur Enthemmung. Auch Frauen wenden dieses Mittel nicht selten voellig beabsichtigt an sich selbst oder ihrem Partner an.

Diese Praxis werden Sie mindestens seit Jahrzehnten aus jeder deutschen Kneipe kennen, in der neben Frauen auch sogenannte "Aufreisser" vorkommen. Das "Abfuellen" geraet nicht selten zum sozialen Ritus.

Teenager wollen Dinge ausprobieren, wollen auch mal aus dem Gewohnten ausbrechen und koennen u.a. auch aus koerperlichen Gruenden besonders leicht mittels Alkohol enthemmt und letztlich sogar hilflos gemacht werden. Und je schwieriger die sonstige soziale Lage der Maedels ist, umso einfacher duerfte es sein, sie fuer einen Drink zu interessieren.

Ich verstehe Ihren Zweifel am Ablauf daher nicht.

Haben Sie shcon mal von "Komatrinken" gehoert? Warum also sollten nicht auch in England Maedchen fuer Alkohol interessiert werden koennen?

Das Erschreckende ist hier ja eher das "bandenmaessige" einerseits, die unmuendige Zielgruppe andererseits - als der Vorgang an sich. Er kommt leider auch in jeder deutschen Kleinstadt jaehrlich zigmal vor - in allen sexuell aktiven Altersgruppen.

maessigen Sie sich doch mal

ich wollte nicht andeuten, dass "nur komasaufende Partyschnepfen abgegriffen wurden".

Hoeren Sie doch mal mit Ihren haltlosen Unterstellungen auf.

Es ist leider ja so, dass bestimmte Menschen zu wenig Fuersorge in Kindheit und Jugend erfahren, zu wenig beschuetzt werden und wurden.

Und diese sind - und zwar leider auch schon mit 12 Jahren - besonders einfache Opfer.

Das Stichwort Komasaufen - laut polizeilicher Statistiken - auch hier in Deutschland jetzt heute und hier ein Thema, das auch 12 Jaehrige beiderlei Geschlechts betrifft.

Ich moechte Sie nur bitten, naeher an der Realitaet zu bleiben. Das Thema ist m.E. zu ernst, um von Ihnen so behandelt zu werden, wie Sie es teilweise getan haben.

na also

und dann lesen Sie doch einfach nochmla die Nr. 112 und werfen Sie mir doch einfach danach NOCHMAL Relativierung vor, wenn Sie das dann immer noch wollen.

Nein, die Nr.112 habe ich nicht geschrieben. Aber ich vermute, dass Sie meine Intentionen dann besser erkennen, wenn Sie das gelesen haben.

Oder sonst erklaeren Sie mir danach einfach mal, warum sie Nr.112 nicht fuer relativierend halten, mich aber schon.

Nicht meine Art

>> Das Thema muß mit großem Ernst und Engagement angegangen werden. Relativierungen, Entschuldigungen, Ablenkmanöver sind hier fehl am Platz. <<

Und alle Diskutanten, die das anders sehen als Sie, evt. relativieren, differenzieren, zur Besonnenheit mahnen, denen fehlt es eben einfach an Ernst und Engagement. Ich denke, ich habe Ihren Beitrag so richtig interpretiert.

Nicht meine Art, zu "diskutieren".

Bezeichnend:

Beamte und Sozialarbeiter schauten weg. Teils aus Furcht, des Rassismus oder der Islamophobie bezichtigt zu werden, wie einige Polizeibeamte gestanden, teils aus Sorge, antimuslimische Gefühle zu wecken und rechtsextremistischen Parteien wie der British National Party (BNP) Vorschub zu leisten.

Europaweit wird eine Appeasement-Politik auf den Rücken der Opfer betrieben, nur damit Linke Kritiker nicht in die rechte Ecke stellen können. Es ist Wahnsinn, wenn Bunt in Wahrheit auch nur wieder braun ist. Pfui

......

[Beamte und Sozialarbeiter schauten weg. Teils aus Furcht, des Rassismus oder der Islamophobie bezichtigt zu werden, wie einige Polizeibeamte gestanden, teils aus Sorge, antimuslimische Gefühle zu wecken und rechtsextremistischen Parteien wie der British National Party (BNP) Vorschub zu leisten.]

Ja genau und die angeblichen Terroristen in Afghanistan nennt man Blumenmädchen..... Selten solch einen Unsinn gelesen.

Das ist nichts anderes, als eine billige Ausrede, um von dem eigenem Versagen abzulenken. Aber wenn es gegen Muslime geht, natürlich ganz hilfreich für die rechte Szene.

Generalverdacht?

Es gibt auch Muslime, die sowas verurteilen. Es gibt auch bei den Engländern solche Personen. Als ob das an der Nation abzumachen wäre, ob jemand einen anderen missbraucht.....

Ja genau

schwingen wir doch wieder die Nazikeule. Getroffene Hunde bellen bekanntlich.

Noch mal zum mitschreiben. Es geht nicht um Generalverdacht gegenüber Muslimen, es geht darum Dinge nicht zu benennen, Dinge nicht public zu machen nur um sich der Gefahr zu widersetzen als rechter Idiot aus Amt und Würden gejagt zu werden.

Sie beweisen in diesem Moment genau die Richtigkeit dieser These und beweist wie durchdrungen und groß der Konformitätsdruck mittlerweile ist.

Und genau in diesem Kielwasser, der Angst für um jede Kritik und jedem Hinweis auf Missstände medial vernichtet zu werden treibt ein gewissenloses Gesindel mit sich immer weiter umgreifenden Unrecht aus, befeuert aus dem soziologischen Versuch bei der Erziehung es mit Ermahnungen zu belassen und aus dem Strafrecht ein Robisonclub zu machen.

[..]

Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf pauschalisierende Äußerungen. Danke, die Redaktion/au.

????????

Jetzt zeigen Sie mir bitte mal auf, wo ich die Nazikeule rausgeholt habe!

[Es geht nicht um Generalverdacht gegenüber Muslimen, es geht darum Dinge nicht zu benennen, Dinge nicht public zu machen nur um sich der Gefahr zu widersetzen als rechter Idiot aus Amt und Würden gejagt zu werden.]

Da missbraucht man Mädchen und diese Typen haben Angst, die Straftat anzuzeigen? Weswegen? Um nicht als Rechtsextremisten zu gelten?

Was bitteschön ist das für eine ARGUMENTATION? Die haben schlichtweg weggeschaut PUNKT Und mit der Bekanntgabe war es DEREN VERANTWORTUNG DEN MÄDCHEN ZU HELFEN!

[Sie beweisen in diesem Moment genau die Richtigkeit dieser These und beweist wie durchdrungen und groß der Konformitätsdruck mittlerweile ist.]

[...]

Gekürzt. Bitte äußern Sie sich sachlich und respektvoll. Danke, die Redaktion/au.

Können oder wollen

Sie es nicht verstehen?

Ja klar haben die alle weggeschaut obwohl Sie hätten helfen müssen und es auch konnten. All die Jahre über, all diese vielen Menschen haben wissentlich weggeschaut und es ignoriert. Und warum?

Weil Sie Angst hatten. Angst davor in eine Ecke gestellt zu werden, die heutzutage multimediale Total-Vernichtung bedeutet. Und auch Angst vor Racheakten, denn die politische, gesellschaftliche und rechtliche Rückendeckung ist beschämend gering.

......

[Weil Sie Angst hatten. Angst davor in eine Ecke gestellt zu werden, die heutzutage multimediale Total-Vernichtung bedeutet.]

Weil die Angst hatten in eine Ecke gestellt zu werden, wenn sie den Missbrauch melden? Jetzt sagen Sie mir mal von wem! Ist aus England etwa Anatolien (oder eine Provinz aus Afghanistan) geworden?

[Und auch Angst vor Racheakten, denn die politische, gesellschaftliche und rechtliche Rückendeckung ist beschämend gering.]

Der Missbrauch von Kindern und Jugendlichen ist rechtlich, gesellschaftlich und politisch gering?

Sie müssen nicht mal bis nach England schauen

Dafür reicht schon ein Blick nach Uelzen, in welcher die Douglas-Bande lange Zeit die Bevölkerung terrorisierte. Erst als auch die lokale Presse bedroht wurde und das Ausmass nicht mehr zu deckeln war kam es bundesweit ans Tageslicht.

All die Opfer davor sind bis heute Opfer geblieben. Ausgelacht, nicht für ernst genommen etc. pp. Und ja die politische, gesellschaftliche und rechtliche Rückendeckung ist beschämend gering wenn schon allein die Vorstrafenregister so dick wie Telefonbücher sind.

Missverständnis

Ich glaube, Sie haben den Kommentar nicht ganz erfasst. Es geht darum, dass die oben genannte Begründung für die Untätigkeit der Gesellschaft und der Behörden eigentlich nur vorgeschützt sein kann.

Sehen Sie auch untätig bei Vergewaltigungen zu, weil Sie lieber nicht als politisch unkorrekt gelten wollen? Und dann auch noch als nordenglischer Polizist? Da habe ich ja ganz andere Erfahrungen gemacht - klingt für mich auch eher nach Ausflüchten.

Führt am Thema vorbei

Mit Verlaub, das geht doch völlig am Thema vorbei. Es sind billigste Ausflüchte hinter denen man sich super verstecken kann, weil man weder seiner Pflicht nachgekommen ist, noch Courage gezeigt hat. Nicht mehr und nicht weniger. Vergewaltigung, Kinderschändung und Menschenhandel gibt es leider in jedem Land und wird völlig unabhängig von Religion, Kultur und Ethnizität begangen. Das ist schlimm und sollte aufs härteste bekämpft werden. Und nochmal zu den Mitwissern.
Diese Leute sollten ebenfalls massiv bestraft werden, wegen Beihilfe.

Der Mensch verhält sich anders, als es Gutmenschen gern hätten

Sie haben es auf den Punkt gebracht: Multikulturalismus mag das Gegenteil des Rassismus der Nazis sein, wenn man aber die Gesetze der menschlichen Verhaltensweisen kennt, dann weiß man, dass das nicht stimmt.

Das, was im Artikel beschreiben wird, sind Verhaltensweisen, die man immer und überall auf der Welt beobachten kann, wenn eine ethnische Gruppe von einer anderen dominiert wird (z.B. nach verlorenen Kriegen).

Warum Anatolien?

"Ist aus England etwa Anatolien (oder eine Provinz aus Afghanistan) geworden?"

Waren Sie überhaupt schon mal in der Türkei? Wenn Sie Vergleiche dieser Qualität ziehen, kann ich Sie nicht ernst nehmen. Das Sie Anatolien auch noch zuerst nennen, suggeriert dort wäre das aufgezeigte Problem an der Tagesordnung.

In Anatolien würde so eine Geschichte nicht passieren. Schon allein, weil es dort keine Heimkinder gibt und praktisch auch keine Alleinerziehenden.

Das muss man differnzierter sehen....

Das passiert nicht nur unter Muslime, sondern überall.
Ich habe bereits dutzende Berichte/Reportagen gesehen, dass Deutsche, Briten, Niederländer usw. Minderjährige in Thailand, Vietnam, Philippinen etc. mißbrauchen. Und Diese Täter werden nicht mal bestraft. Gibt es da ein Unterschied, ob diese abscheulischen Taten in England oder Thailand passieren? Nein, eben nicht. Also wir müssen, dagegen weltweit vorgehen und nicht nur, wenn vor uns Haus ist.

@laudekhoda - Wenn Sie schreiben:

"Ich habe bereits dutzende Berichte/Reportagen gesehen, dass Deutsche, Briten, Niederländer usw. Minderjährige in Thailand, Vietnam, Philippinen etc. mißbrauchen. Und Diese Täter werden nicht mal bestraft." -

Dann haben Sie aber schlecht gelesen, deshalb kläre ich Sie auf: Es werden -zu Recht: - harte Strafen ausgesprochen, und Rechtsverfolgung kann sogar bis hierher nach Deutschland reichen (z.B. bei Kinderpornographie, Kindesmissbrauch) - was sich positiv für die dann überführten Täter auswirkt: Die deutschen Strafen sind begehrt, wenn man schon eine Strafe auf sich nehmen muss.

"Diese Täter werden nicht mal bestraft" - : Eine glatte Falschmeldung Ihrerseits!

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