Freiburger Erklärung: Rebellische Priester bringen Zollitsch in Bedrängnis
Im Bistum von Deutschlands oberstem Katholiken fordern 200 Priester Reformen im Kirchenrecht. Ein Streitpunkt ist das Abendmahl für Geschiedene, die erneut heirateten.
Die sogenannte Freiburger Erklärung unterstützen immer mehr Priester und Diakone aus dem Erzbistum Freiburg. 200 Priester und Diakone der zweitgrößten deutschen Diözese haben den Aufruf bereits unterschrieben. Seine Verfasser verlangen unter anderem, dass wiederverheiratete Geschiedene innerhalb der katholischen Kirche nicht länger ausgeschlossen sind.
In Deutschland ist es das erste Mal, dass eine aus aktiven Priestern bestehende Initiative gemeinsam zum Ungehorsam gegen das Kirchenrecht aufruft und so viele Unterstützer findet.
In der Katholischen Kirche dürfen geschiedene Wiederverheiratete keine Sakramente erhalten und keine kirchlichen Ämter übernehmen. Sie sind also in der Messe vom Abendmahl ausgeschlossen oder dürfen nicht wieder in einer katholischen Kirche heiraten. Viele Katholiken finden dies nicht mehr zeitgemäß. Der Vatikan beharrt aber auf dem Gebot der "unauflöslichen Ehe". Er beruft sich dabei unter anderem auf das Matthäus-Evangelium, in dem es heißt: "Was Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen."
Disziplinarische Maßnahmen gegen Priester
Dem Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch dürfte der öffentlich ausgetragene Streit ungelegen kommen. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz hatte das Thema im vergangenen Jahr selbst angesprochen und war bei Bischofskollegen und im Vatikan auf Widerstand gestoßen. Seitdem hält sich Zollitsch öffentlich zum Thema zurück.
Seine Diözese hatte alle Geistlichen aufgerufen, die Freiburger Erklärung nicht zu unterschreiben oder ihre Unterschrift wieder zurückzuziehen. Diesem Aufruf ist bisher jedoch kaum jemand gefolgt. Disziplinarisch gegen Priester und Diakone vorzugehen, ist laut Bistum derzeit nicht geplant.
Am Donnerstag trifft sich Zollitsch mit der Freiburger Initiative erstmals zum Gespräch.
Die Reformbewegung Wir sind Kirche rief die Bischöfe auf, den Freiburger Thesen zu folgen. Mehrere andere Initiativen setzten sich für eine Reform des Kirchenrechts ein, etwa eine aus Priestern bestehende Aktionsgemeinschaft im Bistum Rottenburg-Stuttgart und die österreichische Pfarrer-Initiative, die einen "Aufruf zum Ungehorsam" veröffentlicht hat. Sie hoffen durch die Freiburger Erklärung auf den Durchbruch. Alle bisherigen Versuche, die Regeln zu ändern, sind jedoch gescheitert.





Ich frage mich, wann endlich der Argumentative Schluss gezogen wird, dass die staatliche Scheidung innerhalb der kath. Kirche sowenig Gültigkeit erhält, wie die staatliche Scheidung. Dann nämlich wäre das Sakrament der kirchlichen Ehe gar nicht aufgelöst, im Gegenteil bestünde es fort, obgleich sich die Ehepartner nicht mehr sehen, und anderweitigen Verkehr pflegen. Zwar wäre so eine zweite kath. Hochzeit leider immernoch nicht gestattet, zumindest aber das Sakrament des Abendmahls könnte weiter empfangen werden.
Die staatliche Scheidung hat nach katholischer Lehre keine Auswirkung auf das Sakrament der Ehe.
Das Problem ist nicht die Trennung, sondern die erneute staatliche Heirat. Diese zeigt für die katholische Kirche, dass die Person die feste Absicht zum fortgesetzter Ehebruch hat. Und wer absichtlich in Sünde lebt, der kann nicht am Abendmahl teilnehmen.
Aber Sie müssen sich nicht schämen. Sie sind sicher in bester Gesellschaft hier. Die nächsten 100 Beiträge sind sicher ebenso wenig von Kenntnis des katholischen Kirchenrechts getrübt.
Die staatliche Scheidung hat nach katholischer Lehre keine Auswirkung auf das Sakrament der Ehe.
Das Problem ist nicht die Trennung, sondern die erneute staatliche Heirat. Diese zeigt für die katholische Kirche, dass die Person die feste Absicht zum fortgesetzter Ehebruch hat. Und wer absichtlich in Sünde lebt, der kann nicht am Abendmahl teilnehmen.
Aber Sie müssen sich nicht schämen. Sie sind sicher in bester Gesellschaft hier. Die nächsten 100 Beiträge sind sicher ebenso wenig von Kenntnis des katholischen Kirchenrechts getrübt.
Katholische Priester mit eigener Meinung. Die diese auch noch öffentlich verkünden. Wenn die so weiter machen, kommen die noch im 21ten Jahrhundert an. Vermutlich erst im 23ten, aber immerhin.
woher wissen die Priester, dass Gott überhaupt bei der Zeremonie anwesend war?
Wenn Sie behaupten, in Vertretung, in seinem Namen zu sprechen, wo ist Ihre Autorisierungsurkunde?
Gott hat wichtigere Dinge zu tun als sich um die Hochzeiten zu kümmern, er muss zum Beispiel den Griechen beim Sparen helfen, den Israelis gegen die arabische Bedrohung und den Arabern gegen die israelische, sich um Ökologie und Co2 und Kernkraft und, und und
Hier die Geschichte in Filmformat (gleich am Anfang- Weinberg):
http://www.youtube.com/wa...
Es ist aberwitzig zu glauben, dass man einen Teil der Menschen vom Abendmahl ausschließen kann, nur weil ihr Leben nicht glatt verlaufen ist. Das NT ist voller Leute, die gebrochene Biographien haben und trotzdem bzw. gerade deswegen von Jesus gesucht wurden. Ich bin mittlerweile der Ansicht, dass das Papstum keine Legitimation besitzt für das Christentum zu sprechen.
Hier die Geschichte in Filmformat (gleich am Anfang- Weinberg):
http://www.youtube.com/wa...
Es ist aberwitzig zu glauben, dass man einen Teil der Menschen vom Abendmahl ausschließen kann, nur weil ihr Leben nicht glatt verlaufen ist. Das NT ist voller Leute, die gebrochene Biographien haben und trotzdem bzw. gerade deswegen von Jesus gesucht wurden. Ich bin mittlerweile der Ansicht, dass das Papstum keine Legitimation besitzt für das Christentum zu sprechen.
Immer laut und kategorisch. Warum nicht leise und informell versuchen, wenigstens ein paar Verhältnisse zu ändern?. Wer kann schon öffentlich gegen seinen Chef handeln. Egal, wer dazu aufruft.
Natürlich ist "Wir sind Kirche" wieder lauthals mit dabei. Selbsternanntes Heilsbringertum hat nie was gebracht. dann sage ich, ich bin Kirche, und ich plädiere für Nachdruck, dem sich die Amtskirche und der Papst irgendwann nicht wird entziehen können.
Denn Kirche ist international und der deutsche Tunnelblick der selbsternannten "Reformer" ist erstens unverbindlich und zweitens auch populistisch und höchst säkular. Kirch ist keien Partei die ihre Grundsätze mal eben ändern könnte und sollte.
Weil Kirche international ist, ist sie von Kritik befreit ?
Das kann doch nicht ihr ernst sein, alle international tätigen Organisationen von Kritik und Rechtsverfolgung auszuschliessen.
der Gesamtschöpfung - also aller Wesenheiten des Universums wie eben auch dieser Erde. Wenn er aber - wie Sie meinen - nur der der röm.-kath. und auch noch obrigkeitshörigen staubkorngroßen Menschen dieser Erde ist, ja dann ... -
Weil Kirche international ist, ist sie von Kritik befreit ?
Das kann doch nicht ihr ernst sein, alle international tätigen Organisationen von Kritik und Rechtsverfolgung auszuschliessen.
der Gesamtschöpfung - also aller Wesenheiten des Universums wie eben auch dieser Erde. Wenn er aber - wie Sie meinen - nur der der röm.-kath. und auch noch obrigkeitshörigen staubkorngroßen Menschen dieser Erde ist, ja dann ... -
Wer im Schwimmverein ist und dafür plädiert, das Wasser aus dem Becken zu lassen, oder beim Fußball die Tore beseitigen will; wird aus dem Verein ausgeschlossen!
Also wo ist das Problem? Wir achten das Ehegelübte und möchten keine Aufweichung; sollte die kommen sind wir bei den Pius Brüdern!
Die SPD hat die Familien finanziell und immateriell ruiniert, sollen wir deshalb die SPD wählen?
"Wir achten das Ehegelübte und möchten keine Aufweichung; sollte die kommen sind wir bei den Pius Brüdern!"
Reisende soll man nicht aufhalten.
Btw. hat Ratzinger noch als Ratzinger selbst dafür plädiert, den Zugang zum Abendmahl auch in zweiter Ehe Verheirateten NICHT zu verwehren...
Sie sprechen gleich in Mehrzahl und ich frage mich nach dem "Wir" - und darum, warum Pius-Brüder-Priester und röm.-kath. Priester erst gar kein Ehegelübde ablegen (auch nicht dürfen!), aber über die Einhaltung richten. Liegt eine Phobie vor?
Wenn die Kirche nicht mehr die Familie schützt ist das für uns der Anstoß zu den Pius Brüdern zu gehen.
Darauf kann sich die kath. Kirche gar nicht einlassen, weil dies an die Grundmauern ihres Selbstverständnissen stößt!
Dann wären nicht nur wir weg!
"Wir achten das Ehegelübte und möchten keine Aufweichung; sollte die kommen sind wir bei den Pius Brüdern!"
Reisende soll man nicht aufhalten.
Btw. hat Ratzinger noch als Ratzinger selbst dafür plädiert, den Zugang zum Abendmahl auch in zweiter Ehe Verheirateten NICHT zu verwehren...
Sie sprechen gleich in Mehrzahl und ich frage mich nach dem "Wir" - und darum, warum Pius-Brüder-Priester und röm.-kath. Priester erst gar kein Ehegelübde ablegen (auch nicht dürfen!), aber über die Einhaltung richten. Liegt eine Phobie vor?
Wenn die Kirche nicht mehr die Familie schützt ist das für uns der Anstoß zu den Pius Brüdern zu gehen.
Darauf kann sich die kath. Kirche gar nicht einlassen, weil dies an die Grundmauern ihres Selbstverständnissen stößt!
Dann wären nicht nur wir weg!
"Der Vatikan beharrt aber auf dem Gebot der "unauflöslichen Ehe". Er beruft sich dabei unter anderem auf das Matthäus-Evangelium, in dem es heißt: "Was Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen."" (ZEITonline)
Nicht ein Gott ist für die Verbindung, die zwei Menschen miteinander eingehen, verantwortlich, sondern die betreffenden Menschen selbst.
Eine solche Verbindung vor einem angeblichen höheren Wesen in ihrer Wertigkeit und in ihrem Bestand zu überhöhen, ist psychologisch zwar verständlich, aber sehr fragwürdig, da die Augenblicksemotionalität beim Eheschluß kein Garant für die weitere emotionale Entwicklung des Paares darstellt.
Wenn das Paar bei einer emotionalen Auseinanderentwicklung aus äußeren Gründen zusammenbliebe, wäre weder dem Paar noch dem angeblichen, ins Herz des Einzelnen schauenden Gott gedient, sondern nur der religiösen Organisation, die sich scheinheilig mit dem äußeren ehelichen Zusammenhalt zufrieden gibt.
selber für den Glauben zuständig zu sein?
Warum dann nicht im Bereich Ehe und Familie?
Des Zeitgeistes wegen? Oder weil es einfacher ist? Die können sich anderen Glaubensgemeinschaften anschließen, das steht denen doch offen. Was diese Personen aber wollen, ist die Beherrschung der anderen, die weiter ihren Glauben leben wollen!
Mit welchem Recht? Dann gehe ich lieber zu den Pius Brüdern!
selber für den Glauben zuständig zu sein?
Warum dann nicht im Bereich Ehe und Familie?
Des Zeitgeistes wegen? Oder weil es einfacher ist? Die können sich anderen Glaubensgemeinschaften anschließen, das steht denen doch offen. Was diese Personen aber wollen, ist die Beherrschung der anderen, die weiter ihren Glauben leben wollen!
Mit welchem Recht? Dann gehe ich lieber zu den Pius Brüdern!
"Wir achten das Ehegelübte und möchten keine Aufweichung; sollte die kommen sind wir bei den Pius Brüdern!"
Reisende soll man nicht aufhalten.
Btw. hat Ratzinger noch als Ratzinger selbst dafür plädiert, den Zugang zum Abendmahl auch in zweiter Ehe Verheirateten NICHT zu verwehren...
hat schon andere nicht interessiert...
hat schon andere nicht interessiert...
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