SchwangerschaftsabbruchTabu Abtreibung

Schwangerschaftsabbrüche sind zwar möglich, aber längst nicht unproblematisch. Denn viele Frauen lassen der Trauer keinen Raum. Sie fühlen sich schuldig und allein.

Vor sechs Jahren stand Susanne M. am Fenster ihres Schlafzimmers und wollte hinunter springen. Sie hatte eine Panikattacke. Nur wenige Stunden zuvor hatte sie, auf Drängen ihrer Eltern und dem Vater des Kindes, ihre Schwangerschaft abgebrochen. Sie selbst wollte ihr Kind behalten, obwohl sie alleinerziehend war und bereits vier Kinder groß zog. "Ich hatte nur zwei, drei Wochen Zeit bis zur Entscheidung", sagt die Ärztin. "Aber nur mit Abstand und Zeit findet man andere Lösungen."

Die Sozialpädagogin Petra Herrmann erlebt diesen enormen Druck bei allen Frauen, die zu ihr in die Schwangerschaftskonfliktberatung des Diakonischen Werks Leipzig kommen. Manchmal üben andere Druck aus, Partner oder Eltern wie bei Susanne M. Viele Frauen glauben auch, dass sie sich ganz schnell entscheiden müssten, einerseits um wieder arbeiten zu können, andererseits um die Entscheidung hinter sich haben. "Es braucht aber  Zeit, eine so wichtige Entscheidung zu treffen und sie sollte nicht unter Druck getroffen werden. Auch der Partner ist entscheidend", sagt Herrmann. "Wenn sich Frauen für einen Abbruch entscheiden, brauchen sie für die Verarbeitung auch im Nachgang Zeit, da kann eine Krankschreibung hilfreich sein. Auch da erleben wir Druck."

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Susanne M. erzählt: "Es ist ein kleiner Eingriff mit großen Folgen. Ich habe mich nach dem Abbruch sehr verändert. Ich hatte über Jahre Schlafstörungen, weinte aus heiterem Himmel, lebte wie ein Roboter."

Ein weiteres Problem ist, dass nach dem Abbruch die Frauen und Männer meist allein mit ihrer Entscheidung sind. Abtreibungen sind legal, und doch spricht fast niemand öffentlich darüber. Über Todesfälle in der Familie können Hinterbliebene reden. Für Eltern, die eine Fehl- oder Totgeburt erlebt haben, gibt es Hilfsgruppen. Gruppen für Abtreibungen gibt es so gut wie nicht. Und die, die existieren, werden kaum angenommen.

Seit 1996 gab es knapp zwei Millionen Schwangerschaftsabbrüche, beinahe jede sechste Frau hat in Deutschland abgetrieben. Doch viele Frauen sprechen nicht einmal mit ihrer Familie oder mit ihren engsten Freunden darüber. In ihrem Umfeld stoßen sie auch häufig auf Unverständnis, erklärt Professor Anette Kersting, Leiterin der Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie. "Viele Menschen verstehen nicht, dass Frauen zu ungeborenen Kindern eine intensive Beziehung aufbauen können, auch wenn sie sich entscheiden, die Schwangerschaft abzubrechen."

Freunde und Familienmitglieder sind häufig überfordert, schweigen lieber, vor allem wenn sie selbst eine Abtreibung hinter sich haben. Susanne M. hat auch diese Erfahrung gemacht. "Eine Freundin blieb hartnäckig und hakte nach. Ich erzählte und erfuhr, dass sie mit 18 auch abgetrieben hatte. Ihre Erinnerungen kamen wieder hoch. Wir sprachen aber nur dieses eine Mal darüber."

 "Meine Kinder haben mich danach immer wieder gefragt: Mama warum weinst Du? Ich konnte es ihnen nicht sagen", sagt sie. Erst der Kontakt zu anderen betroffenen Frauen in einem Verein, der Menschen zusammenbringt, die abgetrieben haben, bot ihr den Austausch, den sie brauchte.

Leserkommentare
  1. Meines Erachtens ist der Vergleich zwischen einer Abtreibung und einem Todesfall in der Familie unangebracht, so ist doch die Abtreibung eine Persönliche hoffentlich freie Entscheidung, der Verlust eines Verwandten liegt nicht in der Gewalt der Betroffenen.

    Ich will damit nicht sagen, dass Frauen die diese Entscheidung getroffen haben keine Hilfe verdient hätten, im gegenteil denke ich mir ist es schwieriger mit einer selbst getroffenen und vor sich zu verantwortenden Entscheidung zu leben als mit einem Schicksalsschlag. Doch sollte die differenzierung zwischen persönlicher Entscheidung und Schicksalsschlag schon gewahrt bleiben.

    3 Leserempfehlungen
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    • Petka
    • 03.08.2012 um 12:30 Uhr

    ... denn schon in der zweiten Hälfte des Artikels finden sich die Abtreibungen, die die Eltern kaum freiwillig wählen würden, hätten sie eine Wahl: medizinisch indizierte. Spätestens diese Abtreibungen sollten doch mit dem Tod eines gewünschten Kindes gleichsetzbar sein?

    es ist auch ein schicksalsschlag, in eine situation zu geraten, aus der heraus man eine solche entscheidung treffen muss.

    Ich kann nicht sehen, wo es sich hier um einen Vergleich handelt. Es wurden lediglich Beispiele aufgezählt, wo es zur Bewältigung von Trauer und Traumata Hilfsgruppen gibt.
    Nach meinem Leseverständnis wurde hier nicht im Geringsten versucht, den Tot von Angehörigen auf eine Stufe mit Abtreibungen zu stellen.

    • joG
    • 03.08.2012 um 14:30 Uhr

    ....religiöser Ethiken sie verurteilen und alle christlichen Glauben die Abtreibung mehr oder minder als Mord betrachten, Mancher Kirchenführer von ihr spricht als Holocaust, kann man schon verstehen, dass die Täter bedrückt sein könnten. Denn selbst der überzeugteste Relativist hat manchmal Zweifel.

    ;)

    • Petka
    • 03.08.2012 um 12:30 Uhr

    ... denn schon in der zweiten Hälfte des Artikels finden sich die Abtreibungen, die die Eltern kaum freiwillig wählen würden, hätten sie eine Wahl: medizinisch indizierte. Spätestens diese Abtreibungen sollten doch mit dem Tod eines gewünschten Kindes gleichsetzbar sein?

    es ist auch ein schicksalsschlag, in eine situation zu geraten, aus der heraus man eine solche entscheidung treffen muss.

    Ich kann nicht sehen, wo es sich hier um einen Vergleich handelt. Es wurden lediglich Beispiele aufgezählt, wo es zur Bewältigung von Trauer und Traumata Hilfsgruppen gibt.
    Nach meinem Leseverständnis wurde hier nicht im Geringsten versucht, den Tot von Angehörigen auf eine Stufe mit Abtreibungen zu stellen.

    • joG
    • 03.08.2012 um 14:30 Uhr

    ....religiöser Ethiken sie verurteilen und alle christlichen Glauben die Abtreibung mehr oder minder als Mord betrachten, Mancher Kirchenführer von ihr spricht als Holocaust, kann man schon verstehen, dass die Täter bedrückt sein könnten. Denn selbst der überzeugteste Relativist hat manchmal Zweifel.

    ;)

  2. Am besten noch von der Gemeinschaft finanziert?
    Sollen sich die Frauen doch schuldig fühlen, denn sie sind die Täterinnen und nicht die Opfer. Wer ein gesundes Kind abtreibt, das durch gewollten Geschlechtsverkehr gezeugt wurde, verdient kein Mitleid. Auch wenn die Abtreibung legal ist, hat das zum Glück einen Preis auch für die Frau, nicht nur für das Ungeborenen. (Das Leben kann manchmal sehr fair sein, in all seiner Grausamkeit)

    Und das mit dem Druck durch Familie und Freund/Exfreund kann ich auch nicht gelten lassen. Wir sind für unsere Taten immer selbst verantwortlich. Der Mann soll bezahlen, er konnte ja auch f***en. Und die Eltern sollen zu einem stehen, tun sie es nicht sind sie eh nichts wert.

    Ich finde es auch bemerkenswert wie hier absolute Extrembeispiele herangezogen werden um aus den Frauen Opfer zu machen. (Frau mit 4 Kindern die ein Weiteres erwartet, ...kommt schon...wie oft kommt das den vor?) [...]

    Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf pauschale Diffamierungen. Danke. Die Redaktion/ag

    12 Leserempfehlungen
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    Nein?
    Dann können Sie es auch nicht beurteilen.
    Ich selbst habe gesehen, wie sehr eine Freundin unter der Entscheidungsfindung litt. Aber sie war 17 und hatte Panik und die Beziehung drohte sowieso zu scheitern. Und ich kenne auch - ja, sicher selten - sehr junge Eltern, die ungewollt Eltern geworden sind und sagen: Ich liebe mein Kind, aber ich denke schon daran, wie es wäre wenn ich mich anders entschieden hätte, so jung und unter diesen Umständen.. das sagt nur niemand öffentlich. Aber die Überlegungen für das eigene Leben sind eben auch nicht ohne. Von außen kann man leicht sagen, wer Sex hat, kann auch mit den Konsequenzen leben. Aber ich möchte mal sehen, wie auf Leute reagiert werden würde, die sagen, sie haben keinerlei Geschlechtsverkehr, damit sie auf gar keinen Fall schwanger werden. Wäre in dieser Gesellschaft sicher spaßig.
    Ich bin allerdings auch der Meinung, ein Zellhaufen in der ersten Zeit ist noch kein "ganzer Mensch". Daher bin ich da nicht so eingestellt wie "Das ist Mord." [...] Das einzige, was ich bedenklich finde, ist der Trend, gar keine Kinder mehr zu haben oder höchstens eins. Aber das ist der Lauf der Dinge, rottet sich eine Gesellschaft für ihren indivuellen Spaß selbst aus, leidet da auch die Natur nicht drunter, nur die, die sich so entschieden haben.
    Etwas konfus, dieser Kommentar, ich bitte um Entschuldigung.

    Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Relativierungen. Danke, die Redaktion/ds

    • Petka
    • 03.08.2012 um 12:37 Uhr

    Weil die Frauen unter ihren Lebensentscheidungen leiden, ist also das Leben fair. Du gehörst nicht zufällig einer religiösen Sekte mit Rache-Moralvorstellungen an? Nein, ganz bestimmt nicht.

    Weil das alles gut so ist mit dieser Strafe, deshalb soll man diesen Frauen natürlich nicht helfen. Weil ... wieso eigentlich? Noch sind wir eine Solidargemeinschaft. Wir lassen Unfallopfer trotz Haftpflichtausfall behandeln, wir versuchen Jugendlichen mit Schulunlust dennoch eine Ausbildung zu vermitteln, wir bezahlen Entziehungen für Drogensüchtige.

    Wir als Gemeinschaft zahlen also für alle möglichen folgenreichen Lebensentscheidungen anderer, um als Gesellschaft miteinander weiterleben zu können. Aber bei der hier nicht? Weil deine Moral es so will? Da finde ich es glatt toll, dass du nichts zu entscheiden hast, wir hier nur in einem Forum sind und deine Stimme auch draußen in der Minderheit ist.

    Die Entscheidung für eine Abtreibung wird von keiner Frau so mir-nichts-dir-nichts zwischen Tür und Angel getroffen.

    Frauen sind nicht durch die Bank weg verantwortungslose Hedonisten.

    Die allgemeine gesellschaftliche Stimmungsmache gegen das Selbstbestimmungsrecht von Frauen, die Sie hier auch betreiben, zeitigt schon seine Wirkung.

    Mittlerweile gerät ja bereits die Pränataldiagnostik in Verruf, manche Methoden (PID) sind nur ganz knapp an einem Verbot vorbeigeschrammt, nur weil dann der eine oder andere Zellhaufen nicht die Möglichkeit bekäme, sich in einem Frauenkörper (ohne den geht es nämlich nicht) zu einem wie auch immer kurzlebigen Geschöpf heranzubilden.

    Seien Sie einfach nur dankbar, daß Sie durch Glück oder eigenes Zutun nie in diese Situation geraten sind, in der es so oder so keine Gewinner gibt.

    k.

    • sneug
    • 03.08.2012 um 13:31 Uhr

    ohne Raum für Verständnis und Toleranz!
    Ich kann den Reaktionen von kassandra_k, petka und singstein nur zustimmen.
    Sie blenden vollkommen aus, dass so eine Entscheidung immer individuell ist und auch sein muss. Und genau deshalb ist sowohl vorher als auch nachher Beratung sinnvoll und notwendig!

    Nein?
    Dann können Sie es auch nicht beurteilen.
    Ich selbst habe gesehen, wie sehr eine Freundin unter der Entscheidungsfindung litt. Aber sie war 17 und hatte Panik und die Beziehung drohte sowieso zu scheitern. Und ich kenne auch - ja, sicher selten - sehr junge Eltern, die ungewollt Eltern geworden sind und sagen: Ich liebe mein Kind, aber ich denke schon daran, wie es wäre wenn ich mich anders entschieden hätte, so jung und unter diesen Umständen.. das sagt nur niemand öffentlich. Aber die Überlegungen für das eigene Leben sind eben auch nicht ohne. Von außen kann man leicht sagen, wer Sex hat, kann auch mit den Konsequenzen leben. Aber ich möchte mal sehen, wie auf Leute reagiert werden würde, die sagen, sie haben keinerlei Geschlechtsverkehr, damit sie auf gar keinen Fall schwanger werden. Wäre in dieser Gesellschaft sicher spaßig.
    Ich bin allerdings auch der Meinung, ein Zellhaufen in der ersten Zeit ist noch kein "ganzer Mensch". Daher bin ich da nicht so eingestellt wie "Das ist Mord." [...] Das einzige, was ich bedenklich finde, ist der Trend, gar keine Kinder mehr zu haben oder höchstens eins. Aber das ist der Lauf der Dinge, rottet sich eine Gesellschaft für ihren indivuellen Spaß selbst aus, leidet da auch die Natur nicht drunter, nur die, die sich so entschieden haben.
    Etwas konfus, dieser Kommentar, ich bitte um Entschuldigung.

    Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Relativierungen. Danke, die Redaktion/ds

    • Petka
    • 03.08.2012 um 12:37 Uhr

    Weil die Frauen unter ihren Lebensentscheidungen leiden, ist also das Leben fair. Du gehörst nicht zufällig einer religiösen Sekte mit Rache-Moralvorstellungen an? Nein, ganz bestimmt nicht.

    Weil das alles gut so ist mit dieser Strafe, deshalb soll man diesen Frauen natürlich nicht helfen. Weil ... wieso eigentlich? Noch sind wir eine Solidargemeinschaft. Wir lassen Unfallopfer trotz Haftpflichtausfall behandeln, wir versuchen Jugendlichen mit Schulunlust dennoch eine Ausbildung zu vermitteln, wir bezahlen Entziehungen für Drogensüchtige.

    Wir als Gemeinschaft zahlen also für alle möglichen folgenreichen Lebensentscheidungen anderer, um als Gesellschaft miteinander weiterleben zu können. Aber bei der hier nicht? Weil deine Moral es so will? Da finde ich es glatt toll, dass du nichts zu entscheiden hast, wir hier nur in einem Forum sind und deine Stimme auch draußen in der Minderheit ist.

    Die Entscheidung für eine Abtreibung wird von keiner Frau so mir-nichts-dir-nichts zwischen Tür und Angel getroffen.

    Frauen sind nicht durch die Bank weg verantwortungslose Hedonisten.

    Die allgemeine gesellschaftliche Stimmungsmache gegen das Selbstbestimmungsrecht von Frauen, die Sie hier auch betreiben, zeitigt schon seine Wirkung.

    Mittlerweile gerät ja bereits die Pränataldiagnostik in Verruf, manche Methoden (PID) sind nur ganz knapp an einem Verbot vorbeigeschrammt, nur weil dann der eine oder andere Zellhaufen nicht die Möglichkeit bekäme, sich in einem Frauenkörper (ohne den geht es nämlich nicht) zu einem wie auch immer kurzlebigen Geschöpf heranzubilden.

    Seien Sie einfach nur dankbar, daß Sie durch Glück oder eigenes Zutun nie in diese Situation geraten sind, in der es so oder so keine Gewinner gibt.

    k.

    • sneug
    • 03.08.2012 um 13:31 Uhr

    ohne Raum für Verständnis und Toleranz!
    Ich kann den Reaktionen von kassandra_k, petka und singstein nur zustimmen.
    Sie blenden vollkommen aus, dass so eine Entscheidung immer individuell ist und auch sein muss. Und genau deshalb ist sowohl vorher als auch nachher Beratung sinnvoll und notwendig!

  3. für BEIDE Partner. Es sind nicht nur die Frauen, welche unter Abtreibungen leiden, auch Männer sind davon betroffen ( wenn auch weniger physisch ).

    Mit diesem Stigma muss man sein Leben lang selber klarkommen und es immerhin eine Last weniger, dass es nicht mehr illegal ist.

    4 Leserempfehlungen
  4. Nein?
    Dann können Sie es auch nicht beurteilen.
    Ich selbst habe gesehen, wie sehr eine Freundin unter der Entscheidungsfindung litt. Aber sie war 17 und hatte Panik und die Beziehung drohte sowieso zu scheitern. Und ich kenne auch - ja, sicher selten - sehr junge Eltern, die ungewollt Eltern geworden sind und sagen: Ich liebe mein Kind, aber ich denke schon daran, wie es wäre wenn ich mich anders entschieden hätte, so jung und unter diesen Umständen.. das sagt nur niemand öffentlich. Aber die Überlegungen für das eigene Leben sind eben auch nicht ohne. Von außen kann man leicht sagen, wer Sex hat, kann auch mit den Konsequenzen leben. Aber ich möchte mal sehen, wie auf Leute reagiert werden würde, die sagen, sie haben keinerlei Geschlechtsverkehr, damit sie auf gar keinen Fall schwanger werden. Wäre in dieser Gesellschaft sicher spaßig.
    Ich bin allerdings auch der Meinung, ein Zellhaufen in der ersten Zeit ist noch kein "ganzer Mensch". Daher bin ich da nicht so eingestellt wie "Das ist Mord." [...] Das einzige, was ich bedenklich finde, ist der Trend, gar keine Kinder mehr zu haben oder höchstens eins. Aber das ist der Lauf der Dinge, rottet sich eine Gesellschaft für ihren indivuellen Spaß selbst aus, leidet da auch die Natur nicht drunter, nur die, die sich so entschieden haben.
    Etwas konfus, dieser Kommentar, ich bitte um Entschuldigung.

    Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Relativierungen. Danke, die Redaktion/ds

    8 Leserempfehlungen
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    Ich habe das nicht als Relativierung gemeint. Ich verstehe nicht, warum das zensiert wurde. Ich finde es nur seltsam, dass manche sich extrem über Abtreibungen aufregen, aber nicht darüber nachdenken, dass andere Lebewesen jeden Tag ganz normal ihr Leben für uns lassen. Als Biologe sehe ich da einfach nur einen geringen Unterschied: Das eine ist unsere eigene Spezies, daher ist dort natürlich ein anderer Blick nötig. Aber trotzdem handelt es sich bei dem einen um einen biologisch nicht fertiggestellten Menschen (in der ersten Schwangerschaftszeit), bei den anderen durchaus um voll ausgeprägte, lebende Tiere u.ä. Ich verstehe nicht, warum ich hier relativiere, liebe Reaktion. Das war nur mein Gedankengang, und der heißt nicht, dass ICH ein Kind abtreiben würde oder das generell völlig unproblematisch finde, ich würde das mit meinem Gewissen nicht vereinbaren können.Die Zensur finde ich übertrieben.

    was sind sie für ein Biologe? Meeresbiologe?
    Auf alle Fälle nicht auf dem Stand der Wissenschaft des 21. Jahrunderts angekommen. Es ist inzwischen unbestritten, dass mit Abschluß der Befruchtung der Mensch als Mensch determiniert ist. Er wächst noch, aber er ist genetisch völlig determiniert. Lassen sie mich einen bekannten Humanembryologen zitieren: Der Mensch wird nicht zum Mensche, sondern er IST Mensch - von Anfang an.
    Ob wir das als Zellhaufen bezeichen oder nicht, spielt für die emotionslose Tatache dabei keine Rolle.

    Ich habe das nicht als Relativierung gemeint. Ich verstehe nicht, warum das zensiert wurde. Ich finde es nur seltsam, dass manche sich extrem über Abtreibungen aufregen, aber nicht darüber nachdenken, dass andere Lebewesen jeden Tag ganz normal ihr Leben für uns lassen. Als Biologe sehe ich da einfach nur einen geringen Unterschied: Das eine ist unsere eigene Spezies, daher ist dort natürlich ein anderer Blick nötig. Aber trotzdem handelt es sich bei dem einen um einen biologisch nicht fertiggestellten Menschen (in der ersten Schwangerschaftszeit), bei den anderen durchaus um voll ausgeprägte, lebende Tiere u.ä. Ich verstehe nicht, warum ich hier relativiere, liebe Reaktion. Das war nur mein Gedankengang, und der heißt nicht, dass ICH ein Kind abtreiben würde oder das generell völlig unproblematisch finde, ich würde das mit meinem Gewissen nicht vereinbaren können.Die Zensur finde ich übertrieben.

    was sind sie für ein Biologe? Meeresbiologe?
    Auf alle Fälle nicht auf dem Stand der Wissenschaft des 21. Jahrunderts angekommen. Es ist inzwischen unbestritten, dass mit Abschluß der Befruchtung der Mensch als Mensch determiniert ist. Er wächst noch, aber er ist genetisch völlig determiniert. Lassen sie mich einen bekannten Humanembryologen zitieren: Der Mensch wird nicht zum Mensche, sondern er IST Mensch - von Anfang an.
    Ob wir das als Zellhaufen bezeichen oder nicht, spielt für die emotionslose Tatache dabei keine Rolle.

    • Petka
    • 03.08.2012 um 12:30 Uhr

    ... denn schon in der zweiten Hälfte des Artikels finden sich die Abtreibungen, die die Eltern kaum freiwillig wählen würden, hätten sie eine Wahl: medizinisch indizierte. Spätestens diese Abtreibungen sollten doch mit dem Tod eines gewünschten Kindes gleichsetzbar sein?

    Eine Leserempfehlung
  5. Ich kann verstehen, dass die Kirche sagt, alles Leben ist kostbar und deshalb keine Abtreibungen. Und bei aller Liebe, ich bin nicht gläubig und schon gar kein Sympathisant der Kirche. Bei gesunden Kindern durch gewollten Geschlechtsverkehr fehlen mir deshalb ehrlich gesagt die Argumente für eine Abtreibung. Allerdings verteidige ich hartnäckig das Recht auf Abtreibung bei Vergewaltigungsopfern oder bei, (ich weiß, dass das sehr streitbar ist) durch pränatale Untersuchungen festgestellten, Problemen beim Kind.
    Wie immer gibt es keine allumfassende allgemeingültige Lösung, man muss differenzieren.

    2 Leserempfehlungen
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    • Elite7
    • 03.08.2012 um 12:55 Uhr

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf geschmacklose Kommentare. Danke. Die Redaktion/ag

    • sneug
    • 03.08.2012 um 13:38 Uhr

    ist genau das Wort, dass es treffend beschreibt.
    In diesem, wie auch in vielen anderen Fällen, gibt es keinen Königsweg nur die individuelle Entscheidung und die MUSS möglich sein und bleiben!!!

    • Elite7
    • 03.08.2012 um 12:55 Uhr

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf geschmacklose Kommentare. Danke. Die Redaktion/ag

    • sneug
    • 03.08.2012 um 13:38 Uhr

    ist genau das Wort, dass es treffend beschreibt.
    In diesem, wie auch in vielen anderen Fällen, gibt es keinen Königsweg nur die individuelle Entscheidung und die MUSS möglich sein und bleiben!!!

    • -lupo-
    • 03.08.2012 um 12:35 Uhr

    Möglicherweise stehe ich alleine da, aber ich halte Abtreibungen aus nicht medizinischen Gründen für Mord.

    Außerdem glaube ich, dass es gegen das Grundgesetz verstößt:
    Die Würde des Menschen ist unantastbar! Das gilt auch für ungeborene!

    Im dem Moment, wo die Eizelle befruchtet ist, haben wir einen (potenziellen) Menschen vor uns - oder besser gesagt in einer Frau.

    In einer guten Demokratie sollten die schwächsten geschützt werden. Vor allem wenn sie nicht gefragt werden können.

    Ich geh` schon mal in Deckung.

    13 Leserempfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    "Ich halte nichts von Abtreibungen."

    Ihre Einstellung sicher in Ehren. Ich denke, solange das jeder für sich selbst entscheiden kann, ist Ihre Meinung durchaus nobel.

    Meine Auffassung ist da eher das Gegenteil: Ein Zellhaufen macht noch keinen Menschen. Sonst wären ein paar Gehirn- oder Hautzellen schon schützenswert.

    Bitte achten Sie auf Ihre Wortwahl. Danke, die Redaktion/mk

    • Petka
    • 03.08.2012 um 12:41 Uhr

    Weder Kirche noch du scheinen ein Problem damit zu haben, dass allein die Natur für etwa 50% Abtreibungen der potentiellen Menschen, pardon, Embryos sorgt.

    Weil das also alles recht unpragmatisch ist mit diesem "Samen-Eizelle-Dingsbums" muss man einen anderen Zeitpunkt finden. Irgendwann so in der Fötalperiode um Woche 20 bildet sich die Möglichkeit zum Schmerzempfinden. Das ist ein guter Anhaltspunkt um zu sagen "aber nun ist es ein potentieller Mensch".

    Ja, es ist so, dass zu Beginn einer Schwangerschaft "nur" ein "Zellhaufen" vorhanden ist. Aber aus diesem "Zellhaufen" wird sich immer und unweigerlich (wenn alles gut geht) ein vollständiger Mensch, mit seinem ganz individuellem Aussehen und einer einmaligen Persönlichkeit entwickeln!
    Ein Haufen Hautzellen hingegen, kann beliebig lange liegen gelassen werden...es wird nie etwas anderes werden als ein Haufen Hautzellen.
    Aus diesem Grund ist meiner Ansicht nach ungeborenes Leben unter allen Umständen schützenswert, da mit einer Abtreibung immer das Leben eines einmaligen, nie da gewesenen Menschen beendet wird!

    eben drum ist es letztendlich der schwangeren Frau zu überlassen zu entscheiden.

    Ohne ihren Körper würde aus dem potenziellen Menschen nie ein tatsächlicher werden.

    Insofern verbietet sich das Wort "Mord" im Zusammenhang mit Abtreibungen. Diese Diktion übt nur zusätzlichen Druck aus auf Frauen, die vor einer ohnehin schwierigen Entscheidung stehen.

    Außerdem: 9 von 10 Alleinerziehenden sind weiblich, in der Lebenswirklichkeit treiben also deutlich mehr Männer als Frauen ab, nur eben ohne die physischen Konsequenzen, die trägt jemand anders.

    k.

    @ -lupo-
    Sie sprechen davon, dass auch die schwächsten Mitglieder beschützt werden sollten, dass auch bei ihnen der Grundsatz gälte "Die Würde des Menschen ist unantastbar", aber was ist mit der Würde der Mutter?
    Ab wann "ein Zellhaufen" als Leben anerkannt wird, darüber kann man sich streiten, aber das die Mutter ein vollwertiges Lebewesen ist, dessen Würde unantastbar ist, das ist ja wohl klar.
    Wenn nun aber dieser "Zellhaufen" z.B.aufgrund schwieriger Lebensverhältnisse das Leben der Frau, in einem Ausmaße, das nicht zu akzeptieren ist, behindern sollte, ist dies nicht auch ein Angriff auf die Würde der Mutter?
    Ich gehe in diesem Fall von Extremfällen aus, eine 16jährige, die schwanger wird und noch keinen Schulabschluss hat und auf sich allein gestellt ist, oder eine 40jährige Hartz IV - Empfängerin mit schon 5 weiteren Kindern. Denn in solchen Fällen bedeutet ein Kind eine enorme Belastung, die für die Mutter vielleicht nicht zu stemmen ist. Insbesonders, wenn sie kein gutes soziales Umfeld hat.
    Ganz zu schweigen von den Kindern, die durch Vergewaltigungen gezeugt werden. Meinen Sie wirklich, dass es jedem Opfer gelingen könnte, das Kind mit Liebe und Sorgfalt zu umsorgen, das das Ergebnis eines traumatischen Erlebnisses ist?
    Und dann sind wir auch an den Punkt angelangt, wo man sich fragen kann, ob das Leben, das die Mutter ihrem Kind bieten könnte, ein würdevolles ist und ob es Chancen hätte, aus seinem Leben etwas zu machen.
    Nur eine kleine Gedankenanregung ...

    • wauzi
    • 04.08.2012 um 6:18 Uhr

    wenn man bedenkt, welches bohei um die beschneidung einiger monate älterer wesen (zurecht) gemacht wird, sind abtreibungen, bei denen es nicht nur um einen hautfetzen, sondern ums leben geht, gesellschaftlich erstaunlich akzeptiert.

    Nicht nur weil es mehr als genug Menschen gibt, sondern vor allem, weil der abgetriebene Embryo von seiner Abtreibung gar nichts mitkriegt. Und die meisten Frauen leiden auch nicht an einer Abtreibung. Die Behauptung, dass es da kaum Studien zum Thema gibt, ist Quark - es gibt da schon jede Menge Studien, einige davon sind hier aufgelistet:

    http://www.svss-uspda.ch/...

    Wäre ich abgetrieben worden, hätte ich damit kein Problem, wieso auch? Dann wäre ich eben nicht da. So wie die bereits zitierten Milliarden von Embryos die natürlicherweise nie zur Welt kommen, weil sie schon in einem Frühstadium der Schwangerschaft absterben.

    • Seyid
    • 06.08.2012 um 3:15 Uhr

    "In einer guten Demokratie sollten die schwächsten geschützt werden."

    Wunderschöner Satz. Danke!

    Und ich bin ganz Ihrer Meinung

    "Ich halte nichts von Abtreibungen."

    Ihre Einstellung sicher in Ehren. Ich denke, solange das jeder für sich selbst entscheiden kann, ist Ihre Meinung durchaus nobel.

    Meine Auffassung ist da eher das Gegenteil: Ein Zellhaufen macht noch keinen Menschen. Sonst wären ein paar Gehirn- oder Hautzellen schon schützenswert.

    Bitte achten Sie auf Ihre Wortwahl. Danke, die Redaktion/mk

    • Petka
    • 03.08.2012 um 12:41 Uhr

    Weder Kirche noch du scheinen ein Problem damit zu haben, dass allein die Natur für etwa 50% Abtreibungen der potentiellen Menschen, pardon, Embryos sorgt.

    Weil das also alles recht unpragmatisch ist mit diesem "Samen-Eizelle-Dingsbums" muss man einen anderen Zeitpunkt finden. Irgendwann so in der Fötalperiode um Woche 20 bildet sich die Möglichkeit zum Schmerzempfinden. Das ist ein guter Anhaltspunkt um zu sagen "aber nun ist es ein potentieller Mensch".

    Ja, es ist so, dass zu Beginn einer Schwangerschaft "nur" ein "Zellhaufen" vorhanden ist. Aber aus diesem "Zellhaufen" wird sich immer und unweigerlich (wenn alles gut geht) ein vollständiger Mensch, mit seinem ganz individuellem Aussehen und einer einmaligen Persönlichkeit entwickeln!
    Ein Haufen Hautzellen hingegen, kann beliebig lange liegen gelassen werden...es wird nie etwas anderes werden als ein Haufen Hautzellen.
    Aus diesem Grund ist meiner Ansicht nach ungeborenes Leben unter allen Umständen schützenswert, da mit einer Abtreibung immer das Leben eines einmaligen, nie da gewesenen Menschen beendet wird!

    eben drum ist es letztendlich der schwangeren Frau zu überlassen zu entscheiden.

    Ohne ihren Körper würde aus dem potenziellen Menschen nie ein tatsächlicher werden.

    Insofern verbietet sich das Wort "Mord" im Zusammenhang mit Abtreibungen. Diese Diktion übt nur zusätzlichen Druck aus auf Frauen, die vor einer ohnehin schwierigen Entscheidung stehen.

    Außerdem: 9 von 10 Alleinerziehenden sind weiblich, in der Lebenswirklichkeit treiben also deutlich mehr Männer als Frauen ab, nur eben ohne die physischen Konsequenzen, die trägt jemand anders.

    k.

    @ -lupo-
    Sie sprechen davon, dass auch die schwächsten Mitglieder beschützt werden sollten, dass auch bei ihnen der Grundsatz gälte "Die Würde des Menschen ist unantastbar", aber was ist mit der Würde der Mutter?
    Ab wann "ein Zellhaufen" als Leben anerkannt wird, darüber kann man sich streiten, aber das die Mutter ein vollwertiges Lebewesen ist, dessen Würde unantastbar ist, das ist ja wohl klar.
    Wenn nun aber dieser "Zellhaufen" z.B.aufgrund schwieriger Lebensverhältnisse das Leben der Frau, in einem Ausmaße, das nicht zu akzeptieren ist, behindern sollte, ist dies nicht auch ein Angriff auf die Würde der Mutter?
    Ich gehe in diesem Fall von Extremfällen aus, eine 16jährige, die schwanger wird und noch keinen Schulabschluss hat und auf sich allein gestellt ist, oder eine 40jährige Hartz IV - Empfängerin mit schon 5 weiteren Kindern. Denn in solchen Fällen bedeutet ein Kind eine enorme Belastung, die für die Mutter vielleicht nicht zu stemmen ist. Insbesonders, wenn sie kein gutes soziales Umfeld hat.
    Ganz zu schweigen von den Kindern, die durch Vergewaltigungen gezeugt werden. Meinen Sie wirklich, dass es jedem Opfer gelingen könnte, das Kind mit Liebe und Sorgfalt zu umsorgen, das das Ergebnis eines traumatischen Erlebnisses ist?
    Und dann sind wir auch an den Punkt angelangt, wo man sich fragen kann, ob das Leben, das die Mutter ihrem Kind bieten könnte, ein würdevolles ist und ob es Chancen hätte, aus seinem Leben etwas zu machen.
    Nur eine kleine Gedankenanregung ...

    • wauzi
    • 04.08.2012 um 6:18 Uhr

    wenn man bedenkt, welches bohei um die beschneidung einiger monate älterer wesen (zurecht) gemacht wird, sind abtreibungen, bei denen es nicht nur um einen hautfetzen, sondern ums leben geht, gesellschaftlich erstaunlich akzeptiert.

    Nicht nur weil es mehr als genug Menschen gibt, sondern vor allem, weil der abgetriebene Embryo von seiner Abtreibung gar nichts mitkriegt. Und die meisten Frauen leiden auch nicht an einer Abtreibung. Die Behauptung, dass es da kaum Studien zum Thema gibt, ist Quark - es gibt da schon jede Menge Studien, einige davon sind hier aufgelistet:

    http://www.svss-uspda.ch/...

    Wäre ich abgetrieben worden, hätte ich damit kein Problem, wieso auch? Dann wäre ich eben nicht da. So wie die bereits zitierten Milliarden von Embryos die natürlicherweise nie zur Welt kommen, weil sie schon in einem Frühstadium der Schwangerschaft absterben.

    • Seyid
    • 06.08.2012 um 3:15 Uhr

    "In einer guten Demokratie sollten die schwächsten geschützt werden."

    Wunderschöner Satz. Danke!

    Und ich bin ganz Ihrer Meinung

  6. Wir hatten uns damals aufgrund unserer Lebensumstände gegen ein Kind entscheiden müssen.

    Gott sei Dank ist davon kein seelischer Schaden bei meiner Freundin zurückgeblieben. Bis auf den Moment der Abtreibung, den wir gemeinsam in der Praxis durchgestanden haben, und der bei uns einmal im Jahr einen Gedenkmoment ist, konnten wir diese Entscheidung weitgehend hinter uns lassen.

    Ich bin sehr glücklich, dass es diese Möglichkeit gibt und danke Gott, dass meine Freundin keine bleibenden seelischen Schäden davon zurückbehalten hat. Als Mann, denke ich, ist man hierbei eh außen vor.

    Eine Leserempfehlung
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    • wauzi
    • 04.08.2012 um 6:21 Uhr

    so kann man es auch sagen.
    nicht man selbst entscheidet - die umstände...

    Wenn sie und ihre Frau ihr Kind getötet haben, dann gibt es Langzeitfolgen - ihr Kind ist für alle Zeit tot.

    Wenn sie keine seelischen Schaden - ihr Kind hat alles verloren.

    Aber Respekt, wie kaltschnäuzig sie mit dem Tod eines Menschen umgehen können. Ich könnte das (als Mann) nicht. Ich würde mich scheiße fühlen, mein eigenes Kind dem Tod überlassen zu haben.

    • wauzi
    • 04.08.2012 um 6:21 Uhr

    so kann man es auch sagen.
    nicht man selbst entscheidet - die umstände...

    Wenn sie und ihre Frau ihr Kind getötet haben, dann gibt es Langzeitfolgen - ihr Kind ist für alle Zeit tot.

    Wenn sie keine seelischen Schaden - ihr Kind hat alles verloren.

    Aber Respekt, wie kaltschnäuzig sie mit dem Tod eines Menschen umgehen können. Ich könnte das (als Mann) nicht. Ich würde mich scheiße fühlen, mein eigenes Kind dem Tod überlassen zu haben.

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