BrandenburgZwei Fliegerbomben in Oranienburg entschärft

Im brandenburgischen Oranienburg sind gleich zwei Fliegerbomben gefunden worden – eine davon musste gesprengt werden. Fast 6.000 Menschen wurden in Sicherheit gebracht.

Polizisten sperren ein Wohngebiet in Oranienburg ab, in dem eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft werden soll.

Polizisten sperren ein Wohngebiet in Oranienburg ab, in dem eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft werden soll.

Mit der gezielten Sprengung einer zweiten Bombe auf dem Bahnhofsgelände der brandenburgischen Kleinstadt Oranienburg sind beide kürzlich entdeckte Sprengkörper erfolgreich unschädlich gemacht worden. "Ich bin sehr erleichtert, dass die Maßnahmen nun abgeschlossen sind", sagte der Sprecher der Stadt, Björn Lüttmann nach der Explosion. Nach ersten Erkenntnissen gab es keine Gefährdung für die Bevölkerung.

1.800 Menschen hatten für die Sprengung der 250-Kilogramm-Bombe am frühen Abend ihre Häuser rund um das Bahnhofsgelände verlassen müssen. Zuvor war am Nachmittag eine vergleichbare Bombe in einem südlichen Wohngebiet in Oranienburg entschärft worden. Dazu brachte die Feuerwehr etwa 4.000 Menschen in Sicherheit.

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Experten rechnen mit weiteren Bombenfunden

Seit dem Vormittag waren Spezialisten damit beschäftigt, die zwei Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg unschädlich zu machen. Am Nachmittag mussten die Experten des Brandenburger Kampfmittelbeseitigungsdienstes ihre Arbeit für zwei Stunden unterbrechen. Grund für die Verzögerung waren zwei Personen, die mit dem Auto hinter die Absperrung gefahren sind.

In der nördlich von Berlin liegenden Kleinstadt ist es nichts Ungewöhnliches, dass Bomben entschärft werden. "Wir haben es jetzt mit Nummer 137 und 138 zu tun, seit offiziell gezählt wird", sagte Stadtsprecher Björn Lüttmann. Auf die Stadt wurden während der Kriegshandlungen rund 22.000 Sprengkörper abgeworfen. Nach aktuellen Schätzungen könnten sich noch rund 300 Fliegerbomben im Stadtgebiet befinden.

 
Leserkommentare
  1. "Im Jahre 2007 wurden durch die Kampfmittelbeseitigungsdienste in Nordrhein-Westfalen 1.589 Bomben aller Art entschärft und geräumt. Dazu kommen 116.550 Granaten, 86 Minen 1.819 Handgranaten und 9.451 andere Sprengmittel. Insgesamt wurden somit 129.495 Kampfmittel beseitigt.
    Dies entspricht einer Bruttomasse von mehr als 560 Tonnen Kampfmittel und einer Nettomasse von knapp 70 Tonnen an Explosivstoffen. "

    Also eine Bombenentschärfung ist wirklich nicht so etwas besonderes, dass diese unbedingt ihren Weg in die Zeit finden muss.

  2. gegeben hat, ist das im Moment schon prime news.

    Mich würde interessieren, wie es an der Fundstelle in Oranienburg nach der "sprengtechnischen Öffnung" aussieht?

    Wenn ich den Expertenangaben glauben darf, war der Schaden in München ja lächerlich gering?

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    denn bei den Bajuwaren hätte es eben deutlich schlimmer kommen können.

    In Oranjenburg waren es wohl ein Teilversager und und es konnte mit Wasser geschnitten werden, also noch harmloser.

    MfG KM

    denn bei den Bajuwaren hätte es eben deutlich schlimmer kommen können.

    In Oranjenburg waren es wohl ein Teilversager und und es konnte mit Wasser geschnitten werden, also noch harmloser.

    MfG KM

  3. denn bei den Bajuwaren hätte es eben deutlich schlimmer kommen können.

    In Oranjenburg waren es wohl ein Teilversager und und es konnte mit Wasser geschnitten werden, also noch harmloser.

    MfG KM

  4. Ich verfolge die Arbeit der Bombenräumer seit langem mit Interesse, Sprengmeister Merz war mal eines meiner Idole.
    Lange her.

    Aber an so ein Feuerwerk wie in München kann ich mich nicht erinnern.

    Und dann müssen Nachfragen gestattet sein, zumal die Reportagen diesbezüglich wenig hergeben.

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    Den Zünderzustand hab ich auch leider nicht selbst gesehen, dennoch bieten sich da einige Überlegungen zum Ablauf an, bedenken Sie nur die Art der Umsetzung.

    Ziemlich großes Gasvolumen, sehr wahrscheinlich kein reine Amatol, die Wärmemenge deute auch auf einen ordentlichen Aluminiumanteil hin; zumal der Rußantrag nicht so ausgeprägt war.

    Da, kurz, auch sichtbar wird, wie einige "brennende Brocken" wegfliegen, kann man vermuten das sich der ganze Vorgang teilweise knapp unter einer high-order Reaktion befunden hat, oder zumindest ein Teil der Ladesäule noch in der Übertragungsweite der Zündkette befindlich war.

    Verläßliche Auskunft geben hier leider nur die Rückstände, die mann leider immer selbst in Augenschein nehmen muss.

    Hätten Sie, eingedenk der Tragödie in Gö versucht in diesem Fall mit Wasser vorzuschneiden? Ich nicht.

    Die Berichterstattung ist, wie bei diesem Thema leider üblich, unzureichend.

    MfG KM

    Den Zünderzustand hab ich auch leider nicht selbst gesehen, dennoch bieten sich da einige Überlegungen zum Ablauf an, bedenken Sie nur die Art der Umsetzung.

    Ziemlich großes Gasvolumen, sehr wahrscheinlich kein reine Amatol, die Wärmemenge deute auch auf einen ordentlichen Aluminiumanteil hin; zumal der Rußantrag nicht so ausgeprägt war.

    Da, kurz, auch sichtbar wird, wie einige "brennende Brocken" wegfliegen, kann man vermuten das sich der ganze Vorgang teilweise knapp unter einer high-order Reaktion befunden hat, oder zumindest ein Teil der Ladesäule noch in der Übertragungsweite der Zündkette befindlich war.

    Verläßliche Auskunft geben hier leider nur die Rückstände, die mann leider immer selbst in Augenschein nehmen muss.

    Hätten Sie, eingedenk der Tragödie in Gö versucht in diesem Fall mit Wasser vorzuschneiden? Ich nicht.

    Die Berichterstattung ist, wie bei diesem Thema leider üblich, unzureichend.

    MfG KM

  5. Den Zünderzustand hab ich auch leider nicht selbst gesehen, dennoch bieten sich da einige Überlegungen zum Ablauf an, bedenken Sie nur die Art der Umsetzung.

    Ziemlich großes Gasvolumen, sehr wahrscheinlich kein reine Amatol, die Wärmemenge deute auch auf einen ordentlichen Aluminiumanteil hin; zumal der Rußantrag nicht so ausgeprägt war.

    Da, kurz, auch sichtbar wird, wie einige "brennende Brocken" wegfliegen, kann man vermuten das sich der ganze Vorgang teilweise knapp unter einer high-order Reaktion befunden hat, oder zumindest ein Teil der Ladesäule noch in der Übertragungsweite der Zündkette befindlich war.

    Verläßliche Auskunft geben hier leider nur die Rückstände, die mann leider immer selbst in Augenschein nehmen muss.

    Hätten Sie, eingedenk der Tragödie in Gö versucht in diesem Fall mit Wasser vorzuschneiden? Ich nicht.

    Die Berichterstattung ist, wie bei diesem Thema leider üblich, unzureichend.

    MfG KM

  6. ich sei Fachmann.

    Ich habe schon immer ein Faible für Menschen gehabt, die dann reingehen, wenn alle anderen rauskommen (oder auf See raus-, wenn alle anderen reinkommen)

    Daher mein Interesse an Walter Merz und seinen Kollegen.

    Aber selber schrauben an den Dingern? Neeeeeeee....

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  • Quelle ZEIT ONLINE, dapd
  • Kommentare 6
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  • Schlagworte Brandenburg | Bevölkerung | Auto | Feuerwehr | Stadt | Weltkrieg
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