Attentäter: Breivik und wir
Das Osloer Urteil muss am Freitag die Frage beantworten, wo Eigenverantwortung endet und Geisteskrankheit beginnt. Wie würde man in Deutschland mit Breivik umgehen?
© Reuters/ Norsk Telegrambyra AS

Der norwegische Attentäter Anders Behring Breivik
"Mad or bad", krank oder böse – das ist die Frage. War der Täter psychisch krank, deswegen schuldunfähig und nicht bestrafbar? Oder ist er für seine Taten voll verantwortlich und muss deshalb bestraft werden für 77 Morde und zahlreiche Mordversuche im Osloer Regierungsviertel und im Ferienlager junger Sozialdemokraten auf Utøya am 22. Juli 2011?
An diesem Freitag fällt im Prozess gegen Anders Behring Breivik die Entscheidung. Sie hat Konsequenzen für das Strafmaß. Gilt der Amokläufer als schuldfähig, droht ihm die Höchstfreiheitsstrafe von 21 Jahren, mehr sieht das norwegische Gesetz nicht vor. Deshalb gibt es Kommentatoren, wie beispielsweise Georg-Paul Hefty in der FAZ, die ihn für schuldunfähig erklären wollen, damit er doch lebenslang hinter Gitter wandert. Dabei ist das gar nicht nötig. Denn alternativ zur Höchststrafe sieht das norwegische Strafrecht für gefährliche Schwersttäter zum Gesellschaftsschutz "forvaring" vor, eine Art Sicherungsverwahrung, die direkt nach der Verurteilung beginnt. Sie kann auch nach 21 Jahren immer wieder um jeweils fünf Jahre verlängert werden, also bis zum Tod dauern. Wenn Breivik für schuldunfähig erklärt wird, kann das Gericht wiederum auch anordnen, dass seine psychiatrische Behandlung aus Sicherheitsgründen in der Haftanstalt stattfindet. So oder so, Breivik würde hinter Gittern bleiben.
Die letzte Variante, Schuldunfähigkeit und Unterbringung, ist wohl die wahrscheinlichste. Darauf hat schon die Staatsanwaltschaft plädiert. Das Gericht muss die für den Täter günstigste Rechtsfolge, eben die nicht-strafende, anwenden, da sich die Gutachten zu seiner Psyche widersprechen. Einige wollen Symptome einer paranoiden Schizophrenie beobachtet haben. Dagegen steht – wenngleich nicht zwingend –, dass sich der Täter seiner Hemmungen, Menschen von Angesicht zu Angesicht zu erschießen, bewusst war und deswegen genau diese Hemmungen mit Hilfe von Computerspielen ablegen wollte.
Die Diagnose ist deshalb so schwer, weil sich kaum auseinanderhalten lässt, was primär krankheitsbedingt und was Folge von Breiviks erheblich gestörter Erziehung, der Selbstisolation und Fixierung auf technische Kommunikation mit radikal-islamophoben Haltungen ist. Das ist der zweite, weniger juristische Aspekt der Schuldfähigkeits-Debatte: Viele Opfer und Angehörige lehnen die Krankheits-These ab. Sie wollen , dass Breivik für seine unermessliche Schuld zur Verantwortung gezogen wird. Der Angeklagte selbst bestreitet energisch, krank zu sein. Sonst würde ja sein angeblich politisches Konzept diskreditiert. Ein "verrückter" Täter taugt kaum zum Idol, Lehrmeister, zum Gründer einer Bewegung.
Wie hätte man bei uns reagiert?
Gleich wäre wohl in Deutschland: Die große Betroffenheit und Anteilnahme für die Opfer und die Einrichtung einer Untersuchungskommission zur Aufklärung bürokratischer Pannen. Doch hätten deutsche Medien und Politiker wohl kaum so besonnenen reagiert wie in Norwegen. Fern von Hass und Rache, vorbildlich, demokratisch, solidarisch, Gemeinsamkeit und Identität stiftend. Davon können wir lernen. Wahrscheinlich hätten sich in Deutschland sogleich die für populistische Stimmungmache zuständigen Boulevardmedien der Sache reißerisch angenommen; rechtskonservative Politiker hätten Verschärfungen des Strafrechts und Haftvollzugs gefordert. Die seit Jahrzehnten überfällige Reform der Tötungsdelikte und der lebenslangen Freiheitsstrafe wäre vollends verbaut, die der Sicherungsverwahrung zusätzlich belastet worden. Die Strafrecht-Hardliner in Justiz und Politik hätten kräftigen Aufwind bekommen.






Auf das Strafmaß wird die Entscheidung schuldfähig oder nicht wohl keinen Einfluss haben. So oder so wird er bis zu seinem Tode eingesperrt bleiben. Und das ist auch gut so.
Die Beantwortung der Frage hat allerdings, wie im Artikel schon erwänt, einen Effekt auf die Mythenbildung, die Idealisierung und die Heroesierung.
Ich denke man sollte seine Geisteskrankheit anerkennen, einfach um ihm auf ewig jede Plattform zu nehmen und ihn nicht zu bestätigen. Er hätte versagt und würde sogar von Gleichgesinnten unbeachtet bleiben.
Würde man ihn für schuldfähig erklären, könnte er ein Leben lang stolz auf seine Taten sein. Und das wäre er.
Würde man ihm das nehmen, wäre er zunächst einmal beleidigt. Ich weiß, das mag jetzt erstmal "kindisch" klingen", aber daraus würden Dinge erwachsen, die ihn dann auch bis an sein Lebensende umtreiben werden. Er hätte sein Ziel nicht erreicht. Und das würde ihn quälen bis zu seinem Tode. Meiner Meinung nach ist eine psychische Strafe wesentlich effektiver als jede physische Strafe.
Ich finde einfach, man sollte ihm die Genugtuung einer Schuldfähigkeit nicht geben.
Sie schreiben: "Ich denke man sollte seine Geisteskrankheit anerkennen, einfach um ihm auf ewig jede Plattform zu nehmen und ihn nicht zu bestätigen"
Jemandem aus diesem Grund eine psychische Störung zu diagnostizieren, ist ethisch in keinem Fall vertretbar.
Sie schreiben: "Ich denke man sollte seine Geisteskrankheit anerkennen, einfach um ihm auf ewig jede Plattform zu nehmen und ihn nicht zu bestätigen"
Jemandem aus diesem Grund eine psychische Störung zu diagnostizieren, ist ethisch in keinem Fall vertretbar.
"Wie hätte man bei uns reagiert?"
Ich würde Breivik und seine Taten mit den Ereignissen vor 20 Jahren in Rostock vergleichen und schon hätte man seine Antwort. Zum Glück gabs in Roststock keine Toten, aber auch dort ging es um Xenophobie.
„Auf dem Weg zur Gewalt haben ihn Shooting Games an die Waffenbenutzung gewöhnt...“
Ich frage mich bis heute wie man sich mittels eines Computerspiels an die Waffenbenutzung gewöhnen kann, oder seine Hemmung zu töten weg trainieren will.
Da ich mit beidem Erfahrungen gemacht habe, also realen Waffen und Computerspielen, weiß ich das es so gut wie keinen Ähnlichkeiten zwischen beidem gibt.
Und trotz langem Ego Shooter Konsum kann ich nicht sagen das meine Tötungshemmung merklich gesunken wäre.
Aber solange wir immer wieder die Computerspiele als Erklärung für solche Taten heranziehen, brauchen wir uns ja nicht mit den wirklichen Ursachen auseinander zusetzen.
"Ich frage mich bis heute wie man sich mittels eines Computerspiels an die Waffenbenutzung gewöhnen kann, oder seine Hemmung zu töten weg trainieren will."
Dann fragen Sie mal die US-Army. Dort werden Computerspiele eingesetzt um die natürliche Tötungshemmung der Soldaten zu verringern. Darüberhinaus stellt sich natürlich die Frage, ob die intensive Beschäftigung mit Gewalt - auch wenn sie nur virtuell dargestellt wird - nicht zu Veränderungen im Denken und Fühlen und womöglich auch zu Verschiebungen in den Wertvorstellungen eines Menschen führen kann.
Trotzdem halte ich es auch für falsch, jetzt Computerspiele als Ursache vorzuschieben. Ihre Einflüsse auf die menschliche Psyche sind vermutlich durchaus negativ, wie z.B. Prof. Spitzer behauptet, allerdings können sie zur Erklärung der Tat wohl kaum herangezogen werden.
Das es Menschen gibt, die glauben das man damit die natürliche Tötungshemmung verringern kann weiß ich. Breivik selber hat ja ausgesagt das er es aus dem Grund gemacht hat. Ich zweifle eher daran das es wirklich einen kausalen Zusammenhang zwischen dem Konsum von Computerspielen und der Verringerung der Tötungshemmung gibt. Meiner Meinung nach, wird den Computerspielen da zu viel Macht zugesprochen.
Was mich einfach daran stört ist, das an die Forschung über die Auswirkung nicht unvoreingenommen heran gegangen wird. Hier werden zu oft Korrelationen zu Kausalitäten gemacht und was die Medien dann aus diesen falsch interpretierten Ergebnissen macht, gleicht einer Hetzjagd.
Piloten üben doch auch an Simulatoren!
Bis vor 6 Monaten hätte ich Ihnen wahrscheinlich stark zugestimmt. Inzwischen bin ich an der Erziehung von 4 minderjährigen Buben beteiligt. Diese konsumieren eine unglaubliche Menge an medialer Gewalt, im TV, im Web, selbst in der Musik. Es erschreckt mich inzwischen, wenn ich deren Freude an diesem Konsum sehe. Ich bin leider nicht in der Position, dafür Maßregeln einzuführen, ich muss dabei zusehen.
Anders gesagt: das bloße Akzeptieren des Konsums von Gewalt durch Kinder ist das Vorbildgeben dafür, dass Gewalt "schon akzeptiert sein könne". Es ist Aufgabe aller Erziehung, genau diese Lehre niemals zu erteilen. Es ist Aufgabe, fürs Gegenteil zu sensibilisieren, bis einem schlecht wird beim Ansehen offener oder verdeckter Gewalt. Man muss es madig machen. Kinder können im Gegensatz zu Erwachsenen nicht reflektieren über das Fiktive, in Filmen, Spielen, Musik. Sie nehmen es als selbstverständlich. So wie Breivik das versucht hat bis ins extremste selbstverständlich ("gerecht") zu finden, ja notwendig.
Nochmal anders gesagt: es gibt null Hinweis darauf, dass der Konsum von medialer Gewalt irgend ein Entwicklungsziel wie Friedfertigkeit, Respekt vor allem Lebenden, Mitgefühl fördert oder hervorruft - Zivilisationsgrundlagen. Sondern: Verrohung passiert, schon in der Sprache bemerkbar. So zu tun, als hätten wir Erwachsenen keine Verantwortung dafür ist kindisch & fahrlässig. Diese Blockade- bzw. Akzeptanzhaltung auf vielen Seiten ist, was mir gerade konkrete Probleme macht.
wurden diese Art von Killerspielen als erstes entwickelt als ein Übungsinstrument für die kämpfende Truppe um die Empathie mit anderen Menschen zu überwinden und die eigenen Skrupel jemanden zu töten Zielgerichtet weg zu trainieren.
erst später kamen diese Spiele als Games auf den Markt.
ich sehe durchaus Zusammenhänge mitAmok Gewalttaten und auch mit dem Werdegang des B in Oslo
"Ich frage mich bis heute wie man sich mittels eines Computerspiels an die Waffenbenutzung gewöhnen kann, oder seine Hemmung zu töten weg trainieren will."
Dann fragen Sie mal die US-Army. Dort werden Computerspiele eingesetzt um die natürliche Tötungshemmung der Soldaten zu verringern. Darüberhinaus stellt sich natürlich die Frage, ob die intensive Beschäftigung mit Gewalt - auch wenn sie nur virtuell dargestellt wird - nicht zu Veränderungen im Denken und Fühlen und womöglich auch zu Verschiebungen in den Wertvorstellungen eines Menschen führen kann.
Trotzdem halte ich es auch für falsch, jetzt Computerspiele als Ursache vorzuschieben. Ihre Einflüsse auf die menschliche Psyche sind vermutlich durchaus negativ, wie z.B. Prof. Spitzer behauptet, allerdings können sie zur Erklärung der Tat wohl kaum herangezogen werden.
Das es Menschen gibt, die glauben das man damit die natürliche Tötungshemmung verringern kann weiß ich. Breivik selber hat ja ausgesagt das er es aus dem Grund gemacht hat. Ich zweifle eher daran das es wirklich einen kausalen Zusammenhang zwischen dem Konsum von Computerspielen und der Verringerung der Tötungshemmung gibt. Meiner Meinung nach, wird den Computerspielen da zu viel Macht zugesprochen.
Was mich einfach daran stört ist, das an die Forschung über die Auswirkung nicht unvoreingenommen heran gegangen wird. Hier werden zu oft Korrelationen zu Kausalitäten gemacht und was die Medien dann aus diesen falsch interpretierten Ergebnissen macht, gleicht einer Hetzjagd.
Piloten üben doch auch an Simulatoren!
Bis vor 6 Monaten hätte ich Ihnen wahrscheinlich stark zugestimmt. Inzwischen bin ich an der Erziehung von 4 minderjährigen Buben beteiligt. Diese konsumieren eine unglaubliche Menge an medialer Gewalt, im TV, im Web, selbst in der Musik. Es erschreckt mich inzwischen, wenn ich deren Freude an diesem Konsum sehe. Ich bin leider nicht in der Position, dafür Maßregeln einzuführen, ich muss dabei zusehen.
Anders gesagt: das bloße Akzeptieren des Konsums von Gewalt durch Kinder ist das Vorbildgeben dafür, dass Gewalt "schon akzeptiert sein könne". Es ist Aufgabe aller Erziehung, genau diese Lehre niemals zu erteilen. Es ist Aufgabe, fürs Gegenteil zu sensibilisieren, bis einem schlecht wird beim Ansehen offener oder verdeckter Gewalt. Man muss es madig machen. Kinder können im Gegensatz zu Erwachsenen nicht reflektieren über das Fiktive, in Filmen, Spielen, Musik. Sie nehmen es als selbstverständlich. So wie Breivik das versucht hat bis ins extremste selbstverständlich ("gerecht") zu finden, ja notwendig.
Nochmal anders gesagt: es gibt null Hinweis darauf, dass der Konsum von medialer Gewalt irgend ein Entwicklungsziel wie Friedfertigkeit, Respekt vor allem Lebenden, Mitgefühl fördert oder hervorruft - Zivilisationsgrundlagen. Sondern: Verrohung passiert, schon in der Sprache bemerkbar. So zu tun, als hätten wir Erwachsenen keine Verantwortung dafür ist kindisch & fahrlässig. Diese Blockade- bzw. Akzeptanzhaltung auf vielen Seiten ist, was mir gerade konkrete Probleme macht.
wurden diese Art von Killerspielen als erstes entwickelt als ein Übungsinstrument für die kämpfende Truppe um die Empathie mit anderen Menschen zu überwinden und die eigenen Skrupel jemanden zu töten Zielgerichtet weg zu trainieren.
erst später kamen diese Spiele als Games auf den Markt.
ich sehe durchaus Zusammenhänge mitAmok Gewalttaten und auch mit dem Werdegang des B in Oslo
…wen man medial so spekulativ mit diesen Fragen umgeht.
Ein Rechtsstaat ist schließlich keine Spekulationsbörse.
Wenn im nächsten Actionfilm der Held gutgelaunt und mit einem Scherz auf den Lippen seine Widersacher abknallt, aus dem Zeppelin wirft oder irgendwelche Schergen abmurkst, dann könnte der werte Konsument auch einmal in Betracht ziehen, ob dieser abfällige Umgang mit Feinden im Kino-Film nicht auch etwas beigetragen haben könnte.
Etwas beigetragen, zu einem grauenhaften Zeichen unserer Zeit.
Welche Überlebens-Rechte werden wem zugestanden, in dieser wohlsortierten Freund-Feind Zuordnung, die allgegenwärtig ist. Und da kommen noch ganz andere Medien ins Spiel.
Die Fähigkeit zur Zurechnung ist manchmal tatsächlich nicht gegeben. Das stimmt.
Das muß aber nicht immer am Täter liegen.
"Lebenslang und zugleich Sicherungsverwahrung wären die Rechtsfolgen."
Nach der Reform der Bestimmungen zur Sicherheitsverwahrung in Deutschland ist die Sicherheitsverwahrung nur bei psychisch kranken Tätern möglich. Dadurch entsteht eine beträchtliche Lücke, da bei vielen Tätern keine Sicherheitsverwahrung mehr verhängt werden kann.
So oder so, eine Ferndiagnose zu Herrn Breivik ist ohnehin nicht möglich. Ob er an einer Psychose leidet oder "nur" an einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung, kann letztlich nur jemand beurteilen, der persönliche Gespräche mit ihm geführt hat. Die Richter in Norwegen sind aufgrund der abweichenden Gutachten daher nicht zu beneiden.
Gut finde ich, dass der Artikel hervorgehoben hat, dass man nicht vom "erwünschten Ergebnis her" denken darf.
"Was ist mit der gesellschaftlichen Verantwortung?"
Darauf kommt es meines Erachtens bei Breiviks, aber auch bei allen sozialen und wirtschaftlichen Diskrepanzen (auch hierzulande) an!
"Deshalb gibt es Kommentatoren, wie beispielsweise Georg-Paul Hefty in der FAZ, die ihn für schuldunfähig erklären wollen, damit er doch lebenslang hinter Gitter wandert."
Die Zeiten, in denen das Urteil schon vorher feststand und es nur noch darum ging, die Anklage und Bewertung einer Straftat so zu konstruieren, daß das gewünschte Ergebnis erzielt wird, sollten für Deutschland endgültig vorbei sein und auch nicht wieder herbeigesehnt werden. Das gleiche gilt für Norwegen. Eine solche Denkweise ist eines Rechtsstaates nicht würdig und beinhaltet eine Aufforderung zur Rechtsbeugung, der sich ein Rechtsstaat, der Stärke zeigen und demonstrieren möchte, entschieden entgegenstellen sollte. Für die Rechte innerhalb eines Staates sind diese populistischen Reflexe, die nach Willkür und Rechtsbeugung schreien weitaus gefährlicher als alles, was ein Breivik aus seiner Zelle heraus noch anstellen könnte.
Sie verhindern auch eine Diskussion über das grundlegende Problem, welches diesem Dilemma zugrundeliegt: wenn 21 Jahre Haft als nicht ausreichend angesehen werden wäre es richtig, darüber zu diskutieren ob man die Gesetze dahingehend nicht ändern sollte. Ich sähe es ebenfalls lieber, wenn eindeutig klar wäre, daß auch ein normaler Mörder lebenslang hinter Gitter wandern kann. Wenn sich die norwegische Gesellschaft aber darin einig ist, daß 21 Jahre genug sind, dann muß das für alle Mörder gelten, auch für Massenmörder wie Breivik.
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