USABuschfeuer treiben Hunderte in die Flucht

In mehreren Bundesstaaten im Westen der USA kämpft die Feuerwehr gegen großflächige Waldbrände. Extreme Dürre begünstigt die Ausbreitung der Flammen. von dpa

Brand nahe Cle Elum, Washington, am Mittwoch

Brand nahe Cle Elum, Washington, am Mittwoch  |  © Robert Sorbo/Reuters

Tausende Feuerwehrleute kämpfen im Westen der USA gegen Dutzende Wald- und Buschbrände. Die Feuer breiten sich immer weiter aus. Wie CNN berichtete , gab es allein am Mittwoch in 14 Bundesstaaten westlich des Mississippi 70 große Brände. Heiße Winde entfachten die Flammen immer wieder neu. Wegen der extremen Dürre fraßen sie sich rasch vorwärts.

Am Mittwoch waren allein in Kalifornien 8.000 Feuerwehrleute im Einsatz . Sie kämpften gegen ein Dutzend Brände, darunter einer in Lake County nördlich von San Francisco . Dort seien 480 Häuser bedroht, berichtete CNN .

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Neben Kalifornien ist nach Angaben der US-Forstbehörde Washington betroffen, wo sich laut CNN nahe Cle Elum 900 Menschen in Sicherheit bringen mussten. Weiterhin brennt es in dem Küstenstaat Oregon , wo es üblicherweise längst nicht so trocken ist wie in Nevada, Utah und Idaho . Auch in diesen Bundesstaaten wüten die Feuer. (Twitter-Updates hier)

Wetterlage unverändert

Mehr als Zwei Drittel der USA leiden seit Wochen unter starker Trockenheit. Temperaturen von bis zu 40 Grad – in manchen Regionen sogar noch höher – bescheren den Feuerwehrleuten in ihrem Kampf gegen die Flammen immer wieder Rückschläge.

Meteorologen sagen voraus, dass das heiße Wetter die Woche über anhalten wird. "Wenn uns Mutter Natur nicht aushilft, dann werden wir noch eine Weile kämpfen müssen", zitierte CNN den Vertreter einer Feuerwehrabteilung in Washington.


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Leserkommentare
  1. Sommerwetter in den USA. kein Grund sich Gedanken oder etwa Sorgen zu machen. Höchsten könnte man sich mal umsehen, ob man sich für solche Fälle nicht ein noch grösseren und durstigern SUV oder Pickup anschaffen könnte. Auch in Deutschland fahren wir immer noch viel zu kleine Autos.

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    • Dakra
    • 16. August 2012 9:24 Uhr

    der den Nagel so ziemlich auf den Kopf trifft. Vor einer Weile hatte ich die New York Times in der Hand. Die bemerkten doch tatsaechlich,dass das Wetter in den USA imnmer extremer wird und im Durchschnitt immer waermer. Im Anschluss wunderten sie sich tatsaechlich, woher das kommt. Erst dachte ich, die wollen mich verarschen. Nach einer Weile dachte ich, die haben dort wirklich kaum Ahnung...

  2. Wenn Mutter Natur ein Mensch wäre, würde Sie sich wohl hüten.

    • Dakra
    • 16. August 2012 9:24 Uhr

    der den Nagel so ziemlich auf den Kopf trifft. Vor einer Weile hatte ich die New York Times in der Hand. Die bemerkten doch tatsaechlich,dass das Wetter in den USA imnmer extremer wird und im Durchschnitt immer waermer. Im Anschluss wunderten sie sich tatsaechlich, woher das kommt. Erst dachte ich, die wollen mich verarschen. Nach einer Weile dachte ich, die haben dort wirklich kaum Ahnung...

    Antwort auf "Ganz normales"
    • Catalpa
    • 16. August 2012 14:56 Uhr

    wäre, so wär es ein Politikum. Nunja.

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  • Quelle ZEIT ONLINE, dpa
  • Schlagworte CNN | Brand | Dürre | Natur | Region | USA
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