Im August 1992 herrschen in der Zentralen Aufnahmestelle für Asylbewerber in Rostock katastrophale Zustände. Flüchtlinge müssen im Freien campieren, von den Behörden allein gelassen. Am 22.8. versammeln sich Tausende Rechtsradikale und Anwohner vor dem Haus, skandieren Nazi-Parolen. Zwei Tage später wird die Aufnahmestelle geräumt, jetzt werden die nebenan lebenden ehemaligen DDR-Vertragsarbeiter aus Vietnam zum Ziel der Rassisten. Brandsätze fliegen, die Polizei schaut zu, es ist reines Glück, dass niemand stirbt. Vier Tage dauern die Ausschreitungen.