Islam : Die Hamburger Ramadan-Lösung wirft neue Fragen auf

Ganz pragmatisch hat Hamburg mit muslimischen Verbänden Lösungen für die Feiertage und den Religionsunterricht gefunden. Doch das wird nicht reichen.

Mittwochmorgen lag keine Süddeutsche Zeitung im Hausflur. Hier in Hamburg fragt man sich dann: Hat der Zusteller ein Problem oder haben die Bayern schon wieder frei? Es ist eben Mariä Himmelfahrt. Wir nehmen das hin, Katholiken haben mehr Feiertage als Protestanten.

Aber immerhin sind Weihnachten, Ostern, Pfingsten und Himmelfahrt auch für alle Hamburger frei, egal ob sie christlich, buddhistisch, muslimisch oder ungläubig sind. Die Feiertage gehören zu unserer Kultur. Und Muslime? Vielen erscheinen ihre Feiertage noch exotisch. Dabei sind sie beispielsweise in Hamburger Stadtteilen wie Wilhelmsburg oder Altona weit weniger exotisch als Mariä Himmelfahrt.

Bald wird der Abschluss des Fastenmonats Ramadan gefeiert, das Zuckerfest, wie es in der Türkei auch genannt wird. Es hat nicht nur eine ähnlich große religiöse Bedeutung wie Weihnachten für die Christen. Es bereitet vielen Muslimen auch vergleichbaren  Konsumstress. Verwandte und Freunde werden eingeladen und bekocht, Geschenke für die Kinder müssen her und neue Kleider. Das alles ganz ohne Feiertag. Bisher.

Freie Arbeitsstunden müssen ausgeglichen werden

In Hamburg soll das Ramadanfest nun via Staatsvertrag den Status eines kirchlichen Feiertags bekommen. Allerdings ganz hanseatisch-pragmatisch: Keinem Arbeitgeber wird deshalb Arbeitszeit verloren gehen. Wie die Christen am Buß- und Bettag haben Muslime und Aleviten für die drei Feste Ramadan, Opferfest und Aschura zwar das Recht, frei zu nehmen. Sie müssen die Stunden aber ausgleichen oder Urlaub nehmen. Schüler dürfen zu Hause bleiben.

Das ist zunächst eine frohe Botschaft, auch wenn Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz zu Recht sagt, eigentlich sei es eine Selbstverständlichkeit. Es ist aber ein Symbol mit hoher Integrationskraft. Kollegen werden sich nicht mehr nur frohe Weihnachten wünschen, sondern auch einen frohen Ramadan. Unsere Kultur wird hoffentlich um einige Feste reicher.

Fünf Jahre hat die Stadt mit den Verbänden verhandelt und sich nun auf einen Vertrag geeinigt , der eine ganze Reihe von Rechten und Pflichten der Hamburger Muslime festlegt. Neben den Feiertagen wird es jedoch nur eine weitere einschneidende Änderung geben: Muslime dürfen gleichberechtigten Einfluss auf den Religionsunterricht in den Schulen nehmen. In Hamburg verantwortet die evangelische Kirche den Unterricht, er wird aber überkonfessionell durchgeführt. Das soll erst einmal auch so bleiben, doch muslimische Lehrer mit Staatsexamen dürfen ihn ab Vertragsbeginn auch abhalten. Über ein generelles Kopftuchverbot für Lehrerinnen wird nicht nachgedacht. Jede Schule soll selbst entscheiden dürfen, was für sie richtig ist.

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Kommentare

291 Kommentare Seite 1 von 24
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Ich finde Sie fordern hier.....

....mehr Geduld, als man darf. Diese Menschen verstümmeln mit der Beschneidung Kinder! Haben Sie das nicht kürzlich gelesen? Da kann man doch nicht auf sie eingehen! Oder?

Aber Scherz bei Seite. Aus der Rage, die aus den Foren sprach, als das Urteil, das die Beschneidung verboten wurde, sprach tiefe Irrationalität. Die Leute sagen sie wären Atheisten und wollen Weihnachten feiern und Ramadan verbieten.

@ uranika

Hier wird nichts und niemand islamisiert, Wieso diese Panikmacherei?

Über das türk. Fernsehen leitet jedes Jahr der türk. Ministerpräsident seine Weihnachtsgrüße an die christl. Welt weiter. Von unserer Angie habe ich das noch nie gesehen.

In vielen türk. Städten und auch im muslim. Malaysia gibt es Weihnachtsdekoration. Weihnachtssongs werden in der Öffentlichkeit gespielt. Tannnenbäume werden geschmückt.

Nur in BRD macht man sich wegen allem und jedem ins Hemd, wenn es fremd ist.

Ihrem letzten Absatz kann ich nur zustimmen. entweder alle oder keiner.

@ One_More

von nicht-intelligenten Menschen habe ich nicht gesprochen.

"Steinigung für Ehebruch, Todesstrafe für Homosexuelle", ich wüsste nicht, dass das in der Türkei und Malaysia angewandt wird.

Wenn Sie vorhaben, Staaten wie Pakistan, Afghanistan mit einem hochentwickelten Industrieland zu vergleichen, haben Sie sich leider disqualifiziert.

P.S. Nationalhymne gehört zu einem Land, und nicht zu einer Religion. Warum soll man es nicht singen?

Nicht-Intelligente Menschen?

Ich wollte nur mal sehen, ob Sie nach wie vor Ihre seltsame Theorie vertreten.

Sie dürfen im übrigen froh sein, dass die Redaktion Sie trotz deutschem Pass als Migrant ansieht. So dürfen Sie von nicht-intelligenten Menschen in Afghanistan etc. schreiben.

Wenn ich schreiben würde, die Politik in der Türkei ist deshalb rückständig, weil dort nicht-intelligente Menschen wohnen, dann würde das zensisiert.

Ja, ja, der Deutsche macht sich ins Hemd.

Der Türke ist hingegen so selbstsicher.

Was schliesst einen noch mal von der Erbschaft aus in der Türkei, diesem hochindustrialisierten Staat?

Die Toleranz viele türkischer Familien in Deutschland zeigt sich durch Liebsheiraten der Söhne mit Cousinen aus der alten Heimat. Findet sich ja leider keinen passende Frau in D.

Ihr Weltbild bayro79 ist einfach lächerlich.

Einen Unterschied gibt es trotzdem

Die Bio-Deutschen haben (mehr oder weniger unfreiwillig) den christlichen Glauben selst angenommen, also auch den alten Glauben abgelegt.
Im Falle des Islams sind es aber Einwanderer, die den Glauben ins Land bringen, während die meisten Deutschen christlich oder atheistisch bleiben (die Konvertiten mal außen vor...).

Man kann's bewerten wie man will, aber vergleichbar ist es jedenfalls nicht.

So! So!

"In vielen türk. Städten und auch im muslim. Malaysia gibt es Weihnachtsdekoration. Weihnachtssongs werden in der Öffentlichkeit gespielt. Tannnenbäume werden geschmückt."

Sind Sie sicher, daß Sie Malaysia als leuchtendes Beispiel hier erwähnen wollen!?

"Bis weit in die 1970er Jahre galten viele muslimische Malaien als liberal... Dann setzte jedoch eine Islamisierungswelle ein (ausgelöst durch verschiedene ethnische und soziale Konflikte, siehe unter anderem Parti Islam Se-Malaysia und Al-Arqam), so dass Malaysia heute orthodox-islamisch ist. Die Malaien, die 50,4 % der Gesamtbevölkerung ausmachen, sind praktisch alle Muslime. Etwa 70 % der Malaysierinnen malaiischer Herkunft tragen Kopftuch. Traditionelle malaiische Kleidung islamischen Ursprungs wird ebenfalls von vielen Malaien getragen.

Nach der Verfassung des Landes sind alle ethnischen Malaien von Geburt automatisch Muslime. Sie können keine Andersgläubigen heiraten. Ein Abfall vom Islam wird höchst ungern gesehen und ist in der Praxis nur schwer möglich. Hierzu ist zunächst ein „Borang Keluar Islam“ ... auszufüllen. Anschließend muss circa zwei Jahre bewiesen werden, dass man nicht doch noch zum Islam bekehrt werden kann, beispielsweise in „Umerziehungszentren”, wo Austrittswillige festgehalten werden. Am Ende muss ein Sharia-Gericht über den Austritt entscheiden - die in der Verfassung verbriefte Religionsfreiheit besteht nur theoretisch. Dies zeigen auch Fälle aus der jüngsten Zeit."

Stimme Ihnen voll zu

spannend ist nur das Juden bedeutend länger in D leben und noch nie gefordert haben jüdische Feiertage (19 ingsesamt) mit einem Staatsvertrag den christlichen gleichzustellen. Gleiches gilt für orthodoxe Christen, die sich auch in beachtlicher Zahl in D finden dürften.

Was mir, wenn ich in D leben, aufstossen würde, dass dieser Kuhhandel das Bekennntnis zum deutschen Staat und seiner Grundordnug beinhaltet, als ob dies etwas ist, was man wie auf dem Basar raushandeln muss. Aber ich nehme an das Eurabien politisch initiiert langsam Gestalt annehmen soll.

Das wäre mal eine super Überschrift für einen Artikel...

... ich höre nämlich ständig davon, aber ich kann mich in der Fußgängerzone neben jeden beliebigen Deutschen stellen, und wir sprechen meist nicht mal die gleiche Sprache. Ok, ja, Worte und Satzbau weisen Ähnlichkeiten auf.

Man kann das mit beliebigen Leuten in einer beliebigen Fußgängerzone machen, die beide "wir Deutsche" sind: Einigkeit würde nur darin bestehen, dass man nicht so ist wie "die da". Also zum Beispiel nicht so.... muslimisch. Man könnte auch sagen, dass "die da" der Kern unseres Nationalbewußtseins sind. Ohne "die da" müssten wir wieder anfangen, lange Haare und diese fürchterliche Rock'n-Roll-Musik zu hassen, weil das auch so undeutsch ist.

@tecnyc

"Deutschland ist nun einmal -ob es ihnen passt oder nicht- christlich geprägt. Von daher ist es vollkommen in Ordnung, dass diese Religion hier eine Vorzugsbehandlung bekommt.°

Da hat er Recht!

Ob katholisch oder protestantisch, dies sind christliche Religionen, die seit Jahrhunderten auf europäischem/deutschem Boden zuhause sind.

Der Islam ist quasi seit ein paar Jahren über Migranten zugereist.

Daraus resultiert kein Recht auf einen offiziellen Feiertag.
Die Moslems können feiern, was sie wollen, was aber geht das die deutschen Bürger an?

Das Hamburgs Senats-SPD jetzt so agiert, ist der Opportunität der SPD nach Stimmen geschuldet, diese A....kriecherei ist einfach nur beschämend.

Was ist denn schon groß der Unterschied?

Das Christentum ist ein hellenistisch abgefälschtes Judentum, und der Islam ist ein von den hellenistisch-christlichen Elementen befreites Urchristentum, nah am Judentum. Wenn man das Christentum fundamentalistisch auffasst, haben wir das Kopftuch zurück, das lange im Christentum in der Form der Haube selbstverständlich für die verheiratete Frau war. Um nur ein Beispiel zu nennen, wie marginal die Unterschiede eigentlich sind. Die großen Unterschiede entstehen durch eine moderne Gesellschaft, über die Sie sich mal mit christlichen Fundamentalisten unterhalten könnten; dann merken Sie: Das ist fast wie Islam.

Ein Blick auf

die Angaben zur Bevölkerungsstruktur Hamburgs erklärt doch einiges:

"Ende Dezember 2011 hatten 515.500 Menschen einen Migrationshintergrund, dies sind rund 30 Prozent aller Einwohner Hamburgs. 241.000 Menschen hatten eine ausländische Staatsbürgerschaft, 195.000 waren eingebürgert und 87.000 waren Aussiedler. Der Ausländeranteil betrug 13,6 %. Vertreten waren 183 verschiedene Staatsangehörigkeiten.

Laut Statistikamt Nord hatten 92.766 Personen (18 Prozent) mit Migrationshintergrund ausschließlich einen türkischen Pass. 21.455 Personen (4 Prozent) waren ausschließlich polnische Staatsangehörige, 15.666 (3 Prozent) waren ausschließlich serbisch-montenegrinischer und 12.694 (2,5 Prozent) ausschließlich afghanischer Staatsangehörigkeit.

Aus Mitgliedsländern der Europäischen Union kamen mehr als ein Viertel aller in Hamburg gemeldeten Ausländer."
http://bit.ly/N4iSEX

Einen eigenen Eintrag gibt's auch zu "Religion und Weltanschauung in Hamburg":
http://bit.ly/N4iVAO

Wie bitte??!??!!?

Zitat: "Das Christentum ist ein hellenistisch abgefälschtes Judentum, und der Islam ist ein von den hellenistisch-christlichen Elementen befreites Urchristentum, nah am Judentum. (...) Die großen Unterschiede entstehen durch eine moderne Gesellschaft, über die Sie sich mal mit christlichen Fundamentalisten unterhalten könnten; dann merken Sie: Das ist fast wie Islam."

Habe ich richtig gelesen?!? Dann könnte man genauso gut Milch und Benzin mischen und - je nach Gusto - trinken oder sich in Tank kippen: Ist ja doch alles dasselbe.
Sorry, aber mit solch gutmenschlichem (noch nicht einmal) Halbwissen kommen wir hier wirklich nicht weiter.

@Laoyafo

" Das ist fast wie Islam."

Ihre Entstehungs- und Abgrenzungstheorien sind ja ganz originell, jedoch widerspricht das nicht meiner Aussage, dass christliche Religionen hier seit Jahrtausenden resp. Jahrhunderten zuhause sind und der Islam erst vor einigen Jahren "aus der Wüste" hierher kam.

Wenn man bedenkt, dass die Kirchen in Deutschland mehr oder weniger an Bedeutung verlieren, warum macht man dann ein neues Faß auf und dienert sich einer weiteren Religion an, die rein historisch hier überhaupt nichts zu suchen hat?

Halbwissen?

Wir können uns ja mal über Ihre Kenntnisse zu dem Thema austauschen und dann feststellen, bei wem es sich um Halbwissen handelt. Alles, was das Christentum ausmacht, ist von dem römischen Staatsbürger jüdischer Herkunft und hellenistischer Kultur namens Saulus/Paulus erfunden worden, um der Verfolgung zu entgegen, die seitens der römischen Besatzung die jüdische Kultur gefährdete. Auferstehung, Jungfrauengeburt, Verzicht auf die Ausübung der mosaischen Gesetze und noch viel mehr, wurde später und unter krasser Ignoranz gegen die Lehrer des frommen Wanderrabbiners Jeschu hinzugefügt, um politisch zu überleben. Untersuchen Sie die Entwicklung der Drei, und Sie werden zu den gleichen Definitionen kommen, die ich kurz angerissen habe.

In dieem Fall gehört der Islam nicht zu Deutschland

Der Islam gehört kulturhistorisch nicht zu Deutschland.
Kirchliche Feiertage sind in Deutschland allerdings kulturhistorisch entstanden. Deshalb kann man beispielsweise muslimische Feiertagen in Deutschland nicht auf eine Ebene mit unseren kirchlichen Feiertagen stellen.
Allerdings sollte, um das Recht der freien Religionsausübung sicher zu stellen, ein Rechtsanspruch bestehen, an derartigen Tagen (anrechenbaren)Urlaub zu erhalten.

@ One_More

von welcher seltsamen Theorie sprechen Sie denn, die ich mal vertreten haben soll?

es gibt überall nicht-intelligente Menschen. keine Frage.
Ich würde aber niemals den Finger auf die Anderen zeigen und behaupten, pfui, da leben Menschen auf Bäumen.

ich finde es immer wieder amüsant, wie man versucht Pakistan, afghanistan mit BRD zu vergleichen.

Was erwartet Ihr von Ländern PAK, Iran und Afg? Diese haben haben eine Analphabetenrate jenseits von Gut und Böse.

Und die Misstände sind auf gesellschaftl. Strukturen zurückzuführen und nicht im Namen Allahs.

So viel Intelligenz k

@ One_More

unglaublich, Sie erhalten 8 Leseempfehlungen, obwohl nichts verstanden wurde. Gratulation.

Seit wann ist die Türkei ein hochentwickelter Industriestaat? Nicht mal Erdogans Mutter würde diese Behauptung aufstellen.

Denken Sie nach, wen ich mit hochentwickelten Industriestaat meine. Sie haben soeben die Quote in diesem Land gesenkt.

und wieso schreiben sie dauernd von selbstsicher? Europa und USA sind selbstsicher, in dem sie sich als Maß aller Dinge hinstellen. Seltsame Logik, es auf andere übertragen zu wollen.

Mein Weltbild ist ok. [,,,]

Gekürzt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion/ls

Rassismus pur

Das ist wirklich starker Tobak: Reirassig (?). Was soll das sein? Ich bin zwar sicher, dass es im Dritten Reich dazu eine Definition gegeben hat, werde den Quatsch jetzt aber nicht googeln. Es hat immer Völkerwanderungen gegeben, und selbst wenn man sich auf die Germanen beruft, dürften etliche Teile des heutigen Deutschlands von Deutschen bewohnt sein, die überwiegend nicht von den Germanen abstammen.

Also was soll dieser Rassismus?

Noch mehr Rassismus ...

Selbstverständlich können Sie die Menschen nach irgendwelchen Kritierien, die sich bei den meisten Kindern wiederfinden, in Gruppen aufteilen. Es bleibt Ihnen auch unbenommen, dazu Untersuchungen durchzuführen, wird ja auch immer mal wieder gemacht. Schließen Sie sich doch mal mit Herr Sarrazin kurz, das ist ein Kenner auf diesem Gebiet.

Trotzdem bleibt allein der Versuch, Menschen anhand ihrer ererbten Merkmale zu qualifizieren, Rassismus.

Pastorin oder Päpstin

"Wenn ethisch eingestellte Männer, vor allem solche, die sich als religiös bezeichnen, die Frauen wirklich als gleichwertige, von Gott geschaffene Menschen achten würden, würden sie weder Pornographie konsumieren, noch Prostitutierte aufsuchen, noch der Polygamie frönen oder eine "eheliche Unterordnung" fordern."

Genau, und für berufliche Chancengleichheit eintreten, z.B. in der katholischen Kirche als Pastorin oder Päpstin.

"Menschenrassen" sind Fakt, nicht Pfui!

Selbst im Grundgesetz (Art.3,3 )heißt es, niemand dürfe „wegen seiner Rasse“ benachteiligt werden.

Die Biologen (und z.T. deutsche Anthropologen) unserer Tage hingegen wenden die Bezeichnung "Rasse" heute nicht mehr auf den Menschen an. Außer bei Haustieren – sprechen sie kaum noch von Rassen und verwenden stattdessen in völlig verkrampfter political-correctness-Rhetorik den Begriff "Unterart".

Was, wie ich finde, keinesfalls besser klingt, sondern erst Recht das durch und durch nazi-rassistische Reden vom "Untermenschen" assoziieren kann.

Was soll also dieser Unsinn?

Natürlich gibt es Menschenrassen, urpsr. evolutionär angepasst an die unterschiedlichen Lebensräume weltweit.
Was sollen derartig künstliche begriffliche Verrenkungen? Sie rufen wegen ihrer offensichtlichen Unglaubwürdigkeit nur wieder die Falschen auf den Plan.

Rassistisch ist allein die "Überlegenheitsideologie" der "weißen Rasse" mit dem damit verbundenen Unterwerfungsanspruch eines Herrenmenschentums, das in D. seine Wurzeln im 19. Jahrhundert hat und z.B. in den USA immer noch fröhliche Urständ feiert (so in der Reservatspolitik der Ur-Einwohner)

GG - Artikel 3
3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

Und das hat zu gelten - ohne Abstriche !!!

Kleine Sammlung

Luca Cavalli-Sforza, der Begründer des Human Genome Diversity Project in "Verschieden und doch gleich"

Ansichten verschiedener Genetiker in Do Races Differ? Not Really, DNA Shows, by Natalie Angier, New York Times, 2000: http://www.nytimes.com/li...

Interessanter Essay eines Molekular-Anthropologen: Can DNA Tell What Race you are? / Frank W Sweet, 2008
http://essays.backintyme....

Die Ausgabe 11/ 2004, Volume 36 No 11s der Zeitschrift Nature Genetics beschäftigt sich mit dem Thema Genetics for the human race: http://www.nature.com/ind...

Nahezu alle seriösen Genetiker sagen heute klar und deutlich, daß die Genetik das Konzept der "Menschenrassen" nicht aufrecht erhalten kann. Eine Genanalyse verrät nichts über die Rasse, nur über die geographischen Ahnen. Daher sind Forscher auch schon vor einigen Jahren zum Begriff Ancestry übergegangen.

"Rasse" ist für heutige Wissenschaftler ein rein sozio-kulturelles Konstrukt.

Da haben Sie etwas gründlich mißverstanden

Die Biologen (und z.T. deutsche Anthropologen) unserer Tage hingegen wenden die Bezeichnung "Rasse" heute nicht mehr auf den Menschen an. Außer bei Haustieren – sprechen sie kaum noch von Rassen und verwenden stattdessen in völlig verkrampfter political-correctness-Rhetorik den Begriff "Unterart".

Daß Wissenschaftler in Bezug auf "Menschenrassen" von Unterarten sprächen, halte ich für äußerst gröblichen Unsinn. Die Art Homo sapiens hat in der Wisenschaft nämlich überhaupt keine Unterart - weder in D noch anderswo.

Systematik des Menschen:
Teilordnung: Catarrhini - Überfamilie: Hominoidea - Familie: Hominidae - Tribus: Hominini - Gattung: Homo - Art: Homo sapiens

Und bei Homo sapiens ist Schluß, danach kommt nichts mehr, weil es da nix gibt. Rasse war nie etwas anderes, als eine beliebige Gruppierung von Lebewesen/Menschen einer bestimmten Art nach ästehtischen/sonstigen Kriterien.

Daher spricht man heute in der Genetik von Ancestry, geographischer Herkunft, ansonsten von Ethnie. Ethnie ist ein wunderbarer Begriff, der dem aktuellen Kenntnisstand voll und ganz gerecht wird und auf die Ammenmärchen der Geschichte verzichten kann.

Si tacuisses

"Ich plädiere aber dafür, dass jede Gruppe genug über die Relgion der anderen weiß"
und später:
"das letztlich alles im Christentum wie im Islam auf Moses beruht."
Dann fangen Sie mal flugs bei sich selbst. an. Der konstruierte reklamierte Stammvater ist mitnichten Moses, sondern Abraham.
"und der Islam ist ein von den hellenistisch-christlichen Elementen befreites Urchristentum" - ein Urchristentum, das sich der Gewaltfreiheit und Nächstenliebe verschrieb und eher in den Tod ging als selbst zu töten mit dem imperialistisch-mörderischen Islam des Mohammed zu vergleichen, der 84 Kriege führte und seine Gegner zu Hauf hinrichtete zeigt nun tatsächlich von "profunden" analytischen Fähigkeiten. Si tacuisses.....

@255: Zu "Unterarten" statt Menschen-"rassen":

Diese konstruierte Sichtweise vertritt z.B.der Biologe Prof.Ulrich Kattmann, der erläutert, was damit gemeint ist:

"...eine Art als eine Fortpflanzungsgemeinschaft z.B. unterschiedliche Färbungen in verschiedenen geographischen Bereichen gibt es . "Und dann spricht man von Unterarten, wenn sich das gut abgrenzen lässt."
und begründet diese Sichtweise folgendermaßen:

"Wenn wir auch wissen, dass es biologisch-genetisch keine Gründe gibt, Menschen nach rassischen Kategorien einzuteilen, dann ist damit das Bedürfnis einer solchen Einteilung, die zumal, wenn sie mit Wertungen verbunden sind, als rassistisch bezeichnen, nicht vorbei. Rassisten nämlich, die das tun, die schaffen sich ihre Rassen selbst. Es gab nie eine jüdische Rasse, es gab nie eine arische Rasse, die wurden im Nationalsozialismus von Rassisten als solche, als Rassen geschaffen."

In einer dikursiven Diskussionsrunde auf hr2-kultur am 22.06.2009, mit dem Frankfurter Urmenschenforscher Friedemann Schrenk und Prof. Karl Sperling, Leiter der Humangenetik an der Charité in Berlin.
http://www.hr-online.de/w...

Wie man´s also dreht und wendet - Mensch bleibt Mensch

Und diese Unabänderlichkeit über Ethnien hinweg ist schon Problem genug - hinsichtlich der gesamten Artenvielfalt.

Wenn Sie verstehen wollen...

... worum es geht, dann sollten Sie sich schon ein-zwei Jahre Zeit, das Material entsprechend zu sichten.

Angefangen mit den Grundlagen der Genetik - selbstredend.

Bereits im 17. und 18. Jahrhundert haben einige Wissenschaftler angemahnt, daß das Konstrukt der Rasse ein rein beliebiges ist. Neu ist diese Erkenntnis also nicht.

Überdies geht es bei der Wissenschaft nicht darum, "Anhänger" einer Theorie zu sein, das ist kein Fanclub. Es geht darum, empirisch Daten zu sammeln, auszuwerten, den gröberen Quatsch auszusieben, und danach Modelle/Theorien aufzustellen.

In diesem Sinne fällt das Rassenkonstrukt spätestens seit Mitte-Ende der 90er unter den gröberen Quatsch. Es gibt schlicht keine Marker für "Rassen". Oder anders ausgedrückt: Die Erde ist keine Scheibe, sie ist nicht einmal rund. Und eine perfekte Ellipse um die Sonne beschreibt sie auch nicht, denn eigentlich ist es eine Spirale (die Sonne hängt nämlich auch nicht statisch in der Galaxie ab).

Als ich das letzte Mal nachsah, galt in diesem Teil der Welt immer noch der Grundsatz der Aufklärung, nicht der des Aberglaubens. ;)

"Menschenrasse" = Aberglaube.

Sag ich doch

"Menschenrasse" ist ein rein sozio-kulturelles Konstrukt ohne genetische Grundlage. Sagt Ihre Quelle ebenfalls (wer es nachlesen will: http://www.hr-online.de/s... ) sagt das Gegenteil.

Prof Friedemann Schenk: "Wenn Sie Individuen betrachten von unterschiedlichen Kontinenten, die also zu unterschiedlichen geographischen Varianten gehören, dann können Sie natürlich diese Unterschiede beschreiben. In der Hautfarbe, in der Pigmentierung, und sonstige auch morphologische Parameter.

Aber wenn wir so, wie wir das heute machen, eine Einteilung, eine systematische Einteilung nun auf genetische Analysen stützen, dann können wir das eben nicht machen. Das ist der entscheidende Punkt."

Was auch der "Sprecher" zusammenfaßt: "Die äußere Erscheinung von Menschen ist kein Abbild relevanter genetischer Unterschiede. Zeigen lässt sich das am Beispiel der Hautfarbe: Sie diente über Jahrhunderte zur Einteilung in Rassen. Doch in Wirklichkeit zeigt sie keine nähere Verwandtschaft zwischen Populationen an. Die Farbe der Haut wird nur von drei oder vier Genen bestimmt; sie kann daher relativ leicht durch Mutationen verändert werden."

Kattmann führt aus, daß es sich um eine Anpassung an die geographisch-klimatischen Bedingungen handelt.

Warum behaupten Sie hier, "Menschenrassen" seien "Unterarten"? Ihre Quelle sagt (genetisch) das genaue Gegenteil davon!

Billige Ausreden, a la bayro79

>Was erwartet Ihr von Ländern PAK, Iran und Afg?
>Diese haben haben eine Analphabetenrate jenseits
>von Gut und Böse.

>Und die Misstände sind auf gesellschaftl.
>Strukturen zurückzuführen und nicht im
>Namen Allahs.

Genau so wird es sein. Der Glaube hat gar nichts damit zu tun, dass Frauen (in anderen Regionen noch als Mädchen bezeichnet) verheirate werden, gemäß dem leuchtenden Vorbild des Propheten.

So eindeutig ist das mitnichten

Über Existenz oder nicht-Existenz von Rassen gibt es keineswegs die von Ihnen behauptete Einmütigkeit.
"According to the 2000 edition of a popular physical anthropology textbook, forensic anthropologists are overwhelmingly in support of the idea of the basic biological reality of human races. Forensic physical anthropologist and professor George W. Gill has said that the idea that race is only skin deep "is simply not true, as any experienced forensic anthropologist will affirm" and "Many morphological features tend to follow geographic boundaries coinciding often with climatic zones. This is not surprising since the selective forces of climate are probably the primary forces of nature that have shaped human races with regard not only to skin color and hair form but also the underlying bony structures...(For example, more prominent noses humidify air better.)" While he can see good arguments for both sides, the complete denial of the opposing evidence "seems to stem largely from socio-political motivation and not science at all". He also states that many biological anthropologists see races as real yet "not one introductory textbook of physical anthropology even presents that perspective as a possibility. In a case as flagrant as this, we are not dealing with science but rather with blatant, politically motivated censorship" (http://en.wikipedia.org/w...)
Lesen Sie auch hier:
http://www.pbs.org/wgbh/n...

Rassenbiologie ganz einfach

Zur Ergänzung die einfache Version:

Rasse im genetischen Sinne nennt man eine Untergruppe einer Art, die mindestens zwei neu kombinierte Allelenpaare reinerbig aufweist.
-
Normalerweise hat jeder Mensch von jeder Sorte Chromosomen 2, eins vom Vater, eins von der Mutter. Auf diesen Chromosomen liegen die Gene. Das Gen ist die Anlage für ein Eiweiß. Mehrere Eiweiße bewirken zusammen eine Eigenschaft; in ganz seltenen Fällen genügt ein Eiweiß und damit auch nur ein Gen, z.B. für die Pigmentierung. Dies Gen kann in zwei Allelen vorliegen, nämlich Pigmentierung ja oder Pigmentierung nein = Albinismus.
Ein reinerbiges Allel ist eines, das doppelt vorliegt, also von Vater und Mutter gleich ererbt wurde (zweimal ja oder zweimal nein). Bei mischerbigen Allelpaaren wirkt in der Regel eines unterdrückend auf das andere. Pigmentierung Ja unterdrückt Pigmentierung Nein, daher ...

Bitte erklären Sie mir nicht,

wie Wissenschaft funktioniert. Ich bin Wissenschaftlerin.
Wie Sie das Ding nennen, wofür genetische Unterschiede zwischen größeren Menschengruppen, deren Vorfahren über längere Zeit mehr oder weniger isoliert voneinander gelebt haben, ist mir völlig wurscht. Ich rede nicht von "Rassen", wie Sie mir unterstellen, und bin bereit, jeden anderen gerade angesagten Begriff zu verwenden. Im Moment heißt es "Ancestry". Sie finden "Ethnie" super. Wer weiß, vielleicht heißt es in einiger Zeit "Ancestry" sei "Aberglaube" und "Ethnie" nur ein soziales Konstrukt.
Wenn genetische Analysen Aufschluß über "Ancestry" geben, gibt es also genetische Unterschiede, die mit "Ancestry" verbunden sind - das festzuhalten, ist das, worauf es mir bei der ganzen Sache ankommt.

Vielleicht sind Sie Wissenschaftlerin...

... aber Biologin sind Sie sicher nicht und Sozialwissenschaftlerin können Sie auch nicht sein, sonst wären die genannten Begriffe klar (Rasse, Ethnie, Ancestry).
-
"Wenn genetische Analysen Aufschluß über "Ancestry" geben, gibt es also genetische Unterschiede, die mit "Ancestry" verbunden sind - das festzuhalten, ist das, worauf es mir bei der ganzen Sache ankommt", schreiben Sie.

Sie haben ÄhnlichkeitEN (Plural!) mit Ihren Eltern und Großeltern, das ist Ancestry. Eine Eigenschaft alleine wäre als Nachweis nicht genug, denn die kommt überall vor, daher macht nicht die einzelne Eigenschaft, sondern die Kombination von Eigenschaften die Verwandschaft aus. Die EigenschaftEN, die Sie mit ihren Vorfahren ähnlich machen, weil Sie in Ihrer Familie von einer Generation auf die nächste vererbt wurden, sind in der übrigen Menschheit zufällig gestreut bzw. mit anderen EigenschaftEN zu einer charakteristischen Merkmalsgruppe kombiniert.
-
Dass eine Eigenschaft keineswegs im unmittelbaren zusammenhang mit bestimmten Genen steht, habe ich in 185 und 187 angedeutet. Wobei der Sachverhalt noch sehr viel komplexer ist als dort dargestellt.

Wenn Sie Wissenschaftlerin sind...

... dann muß ich mich doch schon sehr wundern, daß Sie nach einer oberflächlichen Sichtung bereits erkannt haben wollen, daß "Nachweise anders aussehen". Das erachte ich als sehr voreilig.

Spätestens nach der Lektüre des Essays von Frank W Sweet über mitochondriale DNA und Marker, wird klar warum die DNA keinen Aufschluß über "Rasse" geben, sondern nur verraten kann, wo die Vorfahren herkamen (und das sagt gar nichts über den Phänotyp aus).

Sweet faßt den Casus Knacktus sehr schön zusammen: "Why does this not tell your “race”? Again, it is because only one man, out of your thousand ancestors from 1800, carried your Y haplogroup. The other 999 might have had totally different ancestry. For example, my own Y is R1* (from Cameroon in west Africa). And yet, as already mentioned, I have a northern European appearance and no credible family tradition of sub-Saharan ancestry. Hence, the “race” that most people see in me matches neither my mtDNA nor my Y."

Konfessionübergreifend ?

"Nachdem unser Religionsunterricht hier Konfessionübergreifend stattfindet, wird jetzt gefordert, den Islam bekennend zu unterrichten."

Gibt es dass in Hamburg wirklich? Ich war auch mal so naiv und habe geglaubt, Religionsunterricht wäre mehr die Lehre über die Welt-Religionen als die Unterrichtung einer bestimmten Religion, aber zumindest hier in Hessen wird in der Grundschule im Religionsunterricht regelmäßig gebetet (mit Zwang zum Mitbeten) und die Trennung in katholischen und evangelischen Religionsunterricht geht bis zum Abitur. Da ist nichts konfessionsübergreifend, da werden ausschließlich von den beiden Kirchen ausgesuchte Lehrer eingesetzt, die ihre Religion verbreiten. Schlimmer kann es im islamischen Religionsunterricht auch nicht werden.

Aufgrund dieser unangenehmen Erfahrungen bin ich aber inzwischen für die komplette Abschaffung des Religionsunterrichts. Das ist reine Zeitverschwendung und eine Zumutung für Kinder, die etwas über ihren Tellerrand hinausgucken.

Wünschenswerter und moderner wäre,

wenn die nichtmuslimischen Kinder ebenso über den Islam aufgeklärt würden wie muslimische Kinder über christliche Traditionen und auch über Hinduismus und Schamanenglauben, dann würde nämlich klar werden, wie nah sich die drei Buchreligionen doch stehen. Und christliche Kinder würden vielleicht zuhause fragen, wieso sie Schwein essen, wo doch bei Moses...
Aber bekennend zu unterrichten an den Schulen -- das bedeutet, dass die Schulbehörde einen Überblick über die Inhalte behält. Und das bedeutet bessere Chancen für den Abgleich mit dem Grundgesetz, als wenn das Bekenntnis weiter in Hinterzimmern vermittelt wird.

"Aber immerhin sind Weihnachten, Ostern, Pfingsten und ....

.... Himmelfahrt auch für alle Hamburger frei, egal ob sie christlich, buddhistisch, muslimisch oder ungläubig sind."

Wollen Sie sagen, dass das mit dem säkularen Staat geheuchelt oder gar gelogen ist?

Weihnachten ist auch Kultur!

Sie wissen doch genauso wie ich, dass ehemals religiöse Feiertage auch ins säkulare Kulturgut übergegangen sind!

Weihnachten z.B. wird von Atheisten ebenso als gefeiert wie von Christen, nur dass erstere nicht zur Kirche gehen. Ich kenne Leute aus muslimischen Kreisen, die mit ihren Kindern Weihnachten feiern!

Bei aller Toleranz finde ich es daher falsch, Weihnachten mit islamischen Festen gleichstellen zu wollen.

Denn: Religionsfreiheit und -gleichheit muss gewährleistet werden. Aber unsere Kultur ist nunmal stark mit dem Christentum verwoben, ich fände es fatal wenn man sie nun aus übereifriger Toleranz umkrempeln würde.

Bis auf Weihnachten

könnte man alle christlichen Feiertage abschaffen. Ostern, als das höchste christliche Fest, ist sowieso immer Sonntags, und fällt schon sprichwörtlich selten auf Weinachten.

In den USA ist es so, und es gibt keinen Grund die bisherigen christlichen Feiertage nicht gleichmäßig in allen Bundesländern durch neutralere Feiertage zu ersetzen.

Schulunterricht sollte einen Ethikunterricht anbieten. Wer einen konfessionellen Unterricht will, kann dies zusätzlich freiwillig haben.

Anstatt mehr Islam reinzunehmen, sollte man den umgekehrten Weg gehen und mehr Neutralität umsetzen.

Was erwartet man jedoch von einer Zusammenrottung von Rosstäuschern und Berufsversagern? Je mehr man sich mit Politikern beschäftigt, umso enttäuschter wird man.

@ 170

Besteht staatliches Handeln nur aus den paar Bereichen? Weisen Sie doch mal nach, welches Gesetz in den letzten 30 Jahren auf Grund christlich- institutioneller Vorstellungen zustande gekommen ist.

Die Feiertage sind er BRD gut bekommen. Sie geben dem tätigen Menschen Kraft. Aber 2 Wochen Jahresurlaub gehen auch, ohne Kündigungsschutz gehts auch. Also plädieren Sie ruhig für USA, die Arbeitgeber wirds freuen.

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