Bombenfund: Münchner können nach Bombensprengung wieder in ihre Häuser
Die Einsatzkräfte haben die Brände infolge der gesprengten Fliegerbombe unter Kontrolle. Viele Fenster gingen zu Bruch, größere Schäden und Verletzte gab es wohl nicht.
© Uwe Lein/dapd

Eine Helferin des Roten Kreuzes begleitet eine Hilfsbedürftige ins Notquartier.
Die bei Bauarbeiten gefundene Fliegerbombe im Münchener Stadtteil Schwabing ist gesprengt worden. Die 250 Kilogramm schwere Bombe wurde von einem Sprengkommando gegen 21.53 Uhr mit angebrachtem Sprengstoff unschädlich gemacht. Nach Angaben eines Polizeisprechers gab es keine Verletzten. Wie viele Gebäude gebrannt hätten und wie hoch der Schaden sei, könne zunächst nicht abgeschätzt werden.
Wie der Einsatzleiter Diethard Posorski mitteilte, wurden Häuser in der direkten Umgebung beschädigt. Es seien fast alle Fensterscheiben in der näheren Umgebung zu Bruch gegangen. Größere Schäden an den benachbarten Häusern seien jedoch nicht zu erkennen. Die direkt an der Fundstelle gelegenen Häuser sollten nun noch von Experten untersucht werden, ehe die Bewohner zurückkehren können.
Die Feuerwehr musste nach der Explosion mehrere kleine Brände löschen. Ein Feuerwehrsprecher sagte, dass das Stroh, das in der Umgebung aufgebaut wurde, um den Druck bei der Detonation zu verringern, in Flammen aufging und durch die Gegend geschleudert wurde.
Die brennenden Strohballen landeten teilweise auf den Dächern der Nachbarhäuser. Die Brände hätten anfangs dramatisch ausgesehen, sich aber als weniger schwerwiegend herausgestellt, hieß es. Augenzeugen hatten berichtet, dass mehrere Dachstühle in Flammen stünden.
Münchens Oberbürgermeister Christian Ude hat den Geschädigten finanzielle Unterstützung zugesagt. "Selbstverständlich bekommen die Betroffenen Schadensersatz", sagte er. Bei der Stadt München prüfe die Rechtsabteilung, wer für die Schäden aufkommen müsse. Ude nannte dies eine schwierige Rechtsfrage, die wahrscheinlich noch gutachterlich zu klären sein werde.
Entschärfungsversuche waren zuvor gescheitert
Ursprünglich sollte die 250 Kilogramm schwere Bombe bereits am Abend des Montags entschärft werden, dies war aber nicht möglich. Als die Experten erkannten, dass die Bombe extrem gefährlich ist und jederzeit hochgehen könnte, lief noch in der Nacht eine große Evakuierungsaktion in einem Radius von 300 Metern an. Rund 2.500 Menschen mussten bei Bekannten oder in Notunterkünften übernachten.





eine Hanf Plantage unter dem Schwabinger 7 vermutet oder ne illegale Schnapsbrennerei aber ne Bombe ne! Der Laden war sowas für fertige....
war großartig...!
Dass _die_ Kneipe auf einer Bombe stand, ist irgendwie passend.
Na hoffen wir mal, dass jetzt nicht allzu viel passiert ist und die Leute bald wieder nach Hause können.
war großartig...!
Dass _die_ Kneipe auf einer Bombe stand, ist irgendwie passend.
Na hoffen wir mal, dass jetzt nicht allzu viel passiert ist und die Leute bald wieder nach Hause können.
war großartig...!
Dass _die_ Kneipe auf einer Bombe stand, ist irgendwie passend.
Na hoffen wir mal, dass jetzt nicht allzu viel passiert ist und die Leute bald wieder nach Hause können.
"low-order", also mit einer schwachen Detonation, umgesetzt.
Da kann sich schonmal der eine oder andere Teil der Wirkladung der Bombe entzünden, das ist methodenbedingt unvermeidlich.
Ganz ungiftig ist ein solches Vorgehen auch nicht.
MfG KM
wieso hat man dann überhaupt Stroh verwendet? Wäre es nicht besser gewesen, nur Sandsäcke zu verwenden?
MfG leanders
wieso hat man dann überhaupt Stroh verwendet? Wäre es nicht besser gewesen, nur Sandsäcke zu verwenden?
MfG leanders
Das war eine heftige Detonation,
wohn ca. 8km Luftlinie und hab es wie einen kräftigen Donner gehört.
Es brennen wohl ein paar Dachstühle...
Gott sei Dank ist nach bisherigen Infos niemand verletzt worden
wieso hat man dann überhaupt Stroh verwendet? Wäre es nicht besser gewesen, nur Sandsäcke zu verwenden?
MfG leanders
Nachdem nun alle Männer dreckig gegrinst haben...
Warum haben die u. a. Stroh zum verdämmen genutzt und nicht nur Sand, Sprengmatten etc? Dann hätte man zwar ne Menge Dreck aber das Zeug fängt wenigstens nicht an zu brennen wenn es sich in der Nachbarschaft verteilt.
Das es einige Schäden an Häusern und Leitungen gibt war letztlich aber zu erwarten, wenn man ne 5 Zentner Bombe mitten in der Stadt sprengt und dabei auch ein Teil der Hauptladung umsetzt.
... um die entstehende Druckwelle wenigstens teilweise abzumindern. Vielleicht war nicht mehr genug Zeit oder es war zu gefährlich, um die Ballen noch zu fixieren (mit Netz oder Plane). Morgen sind wir alle schlauer.
... um die entstehende Druckwelle wenigstens teilweise abzumindern. Vielleicht war nicht mehr genug Zeit oder es war zu gefährlich, um die Ballen noch zu fixieren (mit Netz oder Plane). Morgen sind wir alle schlauer.
Muß man sich mal vorstellen, daß vor knapp 70 Jahren hunderte dieser Dinger ( nicht nur ) über München abgeworfen wurden.
Hunderte ist etwas zu tief gestapelt...
Briten und Amerikaner haben rund 2,8 Millionen Tonnen Bomben über Deutschland angeworfen, wovon ca 5% nicht explodiert sind (andere Quellen sprechen von bis zu 20%). Allein in München werden noch rund 2500 Blindgänger vermutet.
Es waren nicht hunderte, sondern viele tausende Bomben oft schon auf ein kleines Städtchen. Und angefangen hat alles mit drei 2,5-Kilo-Bomben auf die Oase Ain Zara im Jahr 1911, dem ersten Bombenangriff aus der Luft auf harmlose Zivilisten. Die Menschheit hate eben große Fortschritte gemacht.
Hunderte ist etwas zu tief gestapelt...
Briten und Amerikaner haben rund 2,8 Millionen Tonnen Bomben über Deutschland angeworfen, wovon ca 5% nicht explodiert sind (andere Quellen sprechen von bis zu 20%). Allein in München werden noch rund 2500 Blindgänger vermutet.
Es waren nicht hunderte, sondern viele tausende Bomben oft schon auf ein kleines Städtchen. Und angefangen hat alles mit drei 2,5-Kilo-Bomben auf die Oase Ain Zara im Jahr 1911, dem ersten Bombenangriff aus der Luft auf harmlose Zivilisten. Die Menschheit hate eben große Fortschritte gemacht.
Hunderte ist etwas zu tief gestapelt...
Briten und Amerikaner haben rund 2,8 Millionen Tonnen Bomben über Deutschland angeworfen, wovon ca 5% nicht explodiert sind (andere Quellen sprechen von bis zu 20%). Allein in München werden noch rund 2500 Blindgänger vermutet.
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