Norwegen: Breivik-Kommission wirft Polizei schwere Fehler vor
Der Bombenanschlag in Oslo hätte laut einem Bericht verhindert werden können. Die Experten kritisieren die Polizei zudem für ihr spätes Eingreifen auf der Insel Utøya.
© Odd Andersen/AFP/Getty Images

Polizisten suchen nach den Anschlägen im Osloer Regierungsviertel nach Beweisen und vermissten Personen (Archiv).
Eine unabhängige Expertenkommission hat schwere Vorwürfe gegen die norwegische Polizei erhoben: Der Bombenanschlag im Osloer Regierungsviertel hätte verhindert werden können, wenn die "bereits existierenden Sicherheitsmaßnahmen effektiv angewandt worden wären". Außerdem sei die Polizei viel zu spät gegen den Täter Anders Behring Breivik eingeschritten. So wäre eine schnellere Reaktion der Polizei auf der Ferieninsel Utøya "eine realistische Möglichkeit" gewesen. Breivik hätte "früher gestoppt werden können", heißt es im Bericht der Kommission.
Die Kommissionsvorsitzende Alexandra Bech Gjorv übergab den Bericht an Ministerpräsident Jens Stoltenberg. Gjorv sagte, die Untersuchung zeige "mehrere große Schwächen" in der Reaktion auf die Anschläge auf. So habe etwa die Kommunikation zwischen verschiedenen Einheiten der Polizei nicht ausreichend funktioniert. Auch seien die Notrufzentralen überlastet gewesen.
Nach Ansicht der Kommissionsmitglieder hätte Breivik auf Utøya eher gestoppt werden können. So seien Berichte von Augenzeugen, die Breivik nach den Anschlägen im Osloer Regierungsviertel gesehen hatten, nicht an die richtige Stelle weitergeleitet worden. Wäre das geschehen, hätte die Polizei früher eingreifen können.
Als Lehre aus den Anschlägen rät die Kommission, den Verkauf von Waffen und Chemikalien schärfer zu kontrollieren, halbautomatische Waffen zu verbieten und die Teilnahme an terroristischer Ausbildung zu einer Straftat zu machen.
Urteil soll am 24. August fallen
Breivik hatte am 22. Juli 2011 im Regierungsviertel von Oslo mit einer Autobombe acht Menschen getötet. Anschließend erschoss er in einem Jugendlager der Arbeiterpartei auf der Insel Utøya 69 Menschen.
Bereits kurz nach den Anschlägen war die norwegische Polizei in die Kritik geraten. So schoss Breivik auf Utøya etwa 70 Minuten lang auf die Teilnehmer des Jugendlagers, bevor er festgenommen werden konnte. Die Polizei hatte Schwierigkeiten, auf die Insel zu gelangen.
Das Urteil im Prozess gegen Breivik soll am 24. August fallen. Breivik plädierte auf nicht schuldig, obwohl er die Anschläge gestand. Er gab an, die 77 Menschen aus "Notwehr" getötet zu haben, um Norwegen vor fremden Einflüssen zu schützen.







Die vorschlaege sehen fuer mich vernuenftig aus. Bemerkenswert ist, dass hier nicht mehr befugnisse fuer polizei und staat gefordert werden.
Hierzulande haettenman sicherlich nach videoueberwachung, onlineueberwachung und mehr rechten fuer die polizei verlangt.
oder doch eher Ahnunglosigkeit, kaum noch zu überbieten!
Hier hat einzig die Unfähigkeit des Täters ABB, schlimmeres verhütet!
Und die Kommission scheint sich fachlich auf ähnlichem Niveau zu bewegen.
Für die vom Täter verwendete (und extrem schlecht konstruierte) USBV läßt sich die Düngerkomponente durch Wasser als Oxidationsmittel problemlos ersetzen; die zugehörige Publikation stammt von 1957.
Auch ein Halbautomatenverbot muss wirkungslos bleiben; denn eine Analyse des Täterverhaltens geht von 2, maximal 3 Schuss/min aus (was mit Blick auf die Wärmewerte auch plausibel ist). Das ist auch mit Einzelladern oder gar Vorderladern darstellbar.
Da zudem die kriminaltechnische Forschung nachgewisen hat das ganz mit entsprechenden Substituten für Halbautomaten aus allgemein zugänglichen Mitteln bis zu 200 Schuss in 10 Min abgegeben werden können, frage ich mich ernsthaft ob dazu auch Sachverständige gehört worden sind. (Studie von 2011)
[Anmerkung: Der Täter hat ca. 178 Schuss in 70-90 min verschossen]
Und eine "Ausbildung" hat der Täter ausweißlich sienes delitantischen Handelns auch nie genossen.
Solche Kommissionsempfehlungen sind höchst fragwürdig und stellen aufgrund der einfachen Umgehbarkeit keinen Sicherheitsgewinn dar. Es wird lediglich eine gefährliche Scheinsicherheit produziert!
MfG KM
Der norweg. Sicherheitsdienst PST wurde bereits 2010 (!!!) informiert, dass Breivik im Ausland Material zur Herstellung von Bomben gekauft hat. Getan wurde: NICHTS. Das alles ist typisch für den norweg. Staat, denn es hat System. Wenn es darum geht, den Bürgern Geld wegzunehmen, implementiert man die ausgeklügeltsten Systeme (siehe Strassenmaut), enorme Resourcen werden aufgewandt, um vermeintliche Steuerhinterzieher (z.B. den norweg. Maler Odd Nerdrum) im Ausland zu finden und um von ihnen die letzte Oere zu bekommen. Wenn der Staat aber seine Bürger schützen soll, was ja Geld kostet, da ist von dieser Bande nichts zu sehen. Es ist an der Zeit, dass sich Die Zeit diese schlampigen Zustände in Norwegen einmal ansieht, und sich nicht immer blenden lässt, wieviel Geld der norweg. Staat für Bürokratie, unsinnige Projekte und Sozialschmarotzer ausgibt.
erfolgreich präventiv geobst hätte..
Solange keine USBV vorhanden war oder eine Versuchsprengung stattfand (und selbst die hätte sich noch agronomisch begründen lassen)
wäre es auch schwierig geworden den ABB langfristig aus dem Verkehr zu ziehen.
Schwieriger Sachverhalt.
MfG KM
erfolgreich präventiv geobst hätte..
Solange keine USBV vorhanden war oder eine Versuchsprengung stattfand (und selbst die hätte sich noch agronomisch begründen lassen)
wäre es auch schwierig geworden den ABB langfristig aus dem Verkehr zu ziehen.
Schwieriger Sachverhalt.
MfG KM
Da glaubt wieder jemand das man mit der Beschneidung von Freiheiten die Sicherheit erhöhen könnte.
Wenn Breivik keine legale halbautmatische Waffe bekommen hätte, dann hätte er sich eine Vollautomatische illegal besorgt und es hätte eher mehr Opfer gegeben.
Eine vollautomatische Kalschnikov wie sie im gesamten Westeuropa zwar verboten ist aber :
http://www.zeit.de/news/2...
Der einzige Weg zu mehr Sicherheit ist totale Überwachung und Grenzen schliessen. Genau wie in der DDR. Und das wäre nicht mehr das Europa in dem wir leben wollen.
der Täter hat das ja u.a. versucht und sich dabei als zu blöde erwiesen; entgegen vielen anderen Schwarzkäufern welche beim Grenzübertritt oft erwischt werden;)
Die Straftat war und ist auch ganz ohne den Erwerb solcher Schusswaffen darstell- und wiederholbar.
MfG KM
der Täter hat das ja u.a. versucht und sich dabei als zu blöde erwiesen; entgegen vielen anderen Schwarzkäufern welche beim Grenzübertritt oft erwischt werden;)
Die Straftat war und ist auch ganz ohne den Erwerb solcher Schusswaffen darstell- und wiederholbar.
MfG KM
der Täter hat das ja u.a. versucht und sich dabei als zu blöde erwiesen; entgegen vielen anderen Schwarzkäufern welche beim Grenzübertritt oft erwischt werden;)
Die Straftat war und ist auch ganz ohne den Erwerb solcher Schusswaffen darstell- und wiederholbar.
MfG KM
im Nachhinein ist man immer schlauer
Der Täter hat soweit ich gehört haben, ja auch nur einen Versuch unternommen um auf illegale Weise an eine vollautomatische Waffe zu kommen und sich dann mit einer halbautomatischen begnügt.
Dabei hat der Täter seine Tat lange Zeit vorbereitet! Was hätte den davon abhalten sollen da noch viele weitere Versuche zu starten? Irgendwann hätte der das sicher geschafft.
Und bei den offenen Grenzen in Europa wird kaum jemand erwischt der nicht zum jeweiligen Klientel gehört. Und selbst Rocker schaffen es sich illegale Waffen zu besorgen und auf die hat die Polizei doch wohl nun wirklich ein Auge.
Ich glaube Ihnen aber durchaus das es auch ohne den Erwerb solche Schusswaffen gegangen wäre.
erfolgreich präventiv geobst hätte..
Solange keine USBV vorhanden war oder eine Versuchsprengung stattfand (und selbst die hätte sich noch agronomisch begründen lassen)
wäre es auch schwierig geworden den ABB langfristig aus dem Verkehr zu ziehen.
Schwieriger Sachverhalt.
MfG KM
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren