Mohammed-Film: Soll denn die Freiheit weichen?
Darf der Staat den Mohammed-Film verbieten? Gründe dafür gäbe es. Ein Versuch über Blasphemie in Zeiten des Terrorismus von Gero von Randow.
© REUTERS/Mohamed al-Sayaghi

Demonstration gegen das Mohammed-Video in Sanaa, Jemen (14. September)
Am Dienstag sollen Terroristen dazu aufgefordert haben, Deutsche zu enthaupten: Sie bedrohten Mitglieder eines rechtsgerichteten Vereins, der ankündigt hatte, den Film Innocence of Muslims aufzuführen, außerdem sollten Politiker büßen, die sich gegen ein Aufführungsverbot ausgesprochen haben.
Muss da die richtige Antwort nicht lauten: Kein Zurückweichen vor den Feinden der Freiheit, jetzt erst recht nicht?
Die Sache ist verwickelter, als sie scheint. Gewiss, der aufgeklärte Deutsche, gut beschützt von seinen Ordnungskräften, mag er auch den Film "primitiv" finden und überhaupt Blasphemie eher "unnötig", er kann als Gartenzwergvoltaire auftreten und sagen: Ich bin zwar nicht für solche Sachen, aber ich würde diese Freiheit bis zum letzten Blutstropfen verteidigen. Nun ja. Würde er es wirklich? In einigen arabischen Ländern jedenfalls fürchten Deutsche tatsächlich um ihr Leben. Wollen wir, dass sie eventuell Märtyrer der Freiheit werden?
Dieser Artikel ist ein Plädoyer für Genauigkeit und ein Versuch, dieser Forderung gerecht zu werden. Denn es steht viel auf dem Spiel. Unser Verständnis von Freiheit, zuerst. Doch sodann auch solche Dinge wie Leib und Leben unserer Mitbürger, die fern der sicheren Heimat wohnen. Und schließlich die Art und Weise, wie die deutsche Politik sich in einer Welt der Gefährdungen bewegen soll.
Weshalb sich das Thema nicht für das übliche Medienspiel der steilen Thesen eignet. Ebenso wenig für Spott mit dem Heiligen; manchen ein Gräuel, anderen eine erfrischende Beschäftigung, gibt es für dieses Triebleben bessere Spielwiesen als die Debatte um die Frage nach Freiheit und Gefahr.
Ein Versuch, das Thema auseinanderzulegen, könnte so aussehen: Beantworten wir erst die Frage, ob eine Aufführung des Films verboten werden kann – wenn es ihn überhaupt gibt und nicht bloß das YouTube-Video. Für diesen Artikel ist das allerdings egal, denn es geht um Grundsätzliches: um die Freiheit. Sodann stellt sich die Frage, ob eine Aufführung verboten werden sollte. Also erst das Recht, dann die Politik.
Das Internet ist voller Blasphemie
Wäre die Aufführung eine Straftat, dann ließe sie sich verbieten, so steht es in den Polizeigesetzen. Als Strafvorschrift kommt der Paragraph 166 des Strafgesetzbuches (StGB) in Frage: Wer öffentlich "den Inhalt des religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnisses anderer in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören", ist zu bestrafen. Der Paragraph soll weder einen Gott noch ein Gefühl schützen, sondern das Zusammenleben. Umstritten ist er gleichwohl; zumindest muss er sehr restriktiv angewendet werden, weil er die Meinungsfreiheit beschränkt, und die schätzt das Grundgesetz sehr hoch. Infolgedessen ist es nicht sicher, ob das Strafgesetzbuch für ein Verbot der Veranstaltung herhalten könnte.
Das muss es aber auch nicht. Denn es gibt eine bessere Rechtsgrundlage für ein Aufführungsverbot, nämlich die der Polizei überantwortete "Gefahrenabwehr". Und siehe da: Eine Aufführung des Streifens würde in der Tat Gefahren mit sich bringen, erhebliche sogar. Nicht nur für Veranstalter und Zuschauer, sondern auch für deutsche Staatsangehörige im Ausland – und zwar Gefahren für elementare Rechtsgüter wie Leben und Gesundheit.
Natürlich ließe sich einwenden, dass die Gefahr von Gewalttätern der anderen Seite ausgeht und nicht von denen, die den Film zeigen wollen. Der Einwand zieht zumindest dann nicht, wenn die Veranstalter gewaltsame Reaktionen beabsichtigen oder doch "billigend in Kauf nehmen" (eine juristische Formel; sie wird oft so beschrieben, dass ein Handelnder angesichts der Wirkungen sagt "na, um so besser"). Doch darüber hinausgehend ließe sich argumentieren, dass es für die von der Gefahr betroffenen nicht darauf ankommt, ob der Verursacher über die Wirkungen seines Handelns nachgedacht hat. Die Gefährdeten haben ganz einfach einen Anspruch darauf, dass der Staat sie schützt.
Unzulässig bliebe das Verbot dennoch, wäre es ungeeignet, die Gefahr abzuwenden. Das Argument geht so: Verbietet man die öffentliche Aufführung eines Videos, bleibt es doch im Netz für alle sichtbar, dieses und alle anderen gotteslästerlichen Videos. Das Internet ist voller Blasphemie, von lustig bis geschmacklos. Das Gegenargument: Der rechtsradikale Verein, der das Video zeigen will, setzt eben noch eins drauf, er erzeugt einen besonderen Anlass, und just der begründet die Gefahr extremistischer Anschläge.
Aber die Kunstfreiheit? Das Polizeirecht muss, so will es eine ständige Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts, mit Blick auf die Bedeutung der Grundrechte ausgelegt werden, und die Kunstfreiheit ist ein besonders starkes Grundrecht. Stärker sogar als die Meinungsfreiheit! Für letztere steht im Grundgesetz (Artikel 5), sie finde "ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre"; für die Kunstfreiheit ist nichts Derartiges formuliert. Gilt sie zwar nicht absolut, so reicht sie doch immerhin sehr weit.





Das ist reine Appeasement-Politik, hauptsache man muss darüber nicht diskutieren, die Angst in der Politik hält Einzug. Da ist das nicht verwunderlich das man alles macht um nicht weiter radikale Minderheiten herrauszufordern.
Da reicht es auch schon, das ein geistig umnachteter Extremist sagt der Mohammed Darsteller sei ein Deutscher, das reicht als Rechtfertigung grundlegende Rechte zu beschneiden, und die Verfassung ad absurdum zu führen, man ist der Theokratie näher als der Demokratie.
Wie kommen Sie denn darauf? Der Artikel tut doch nichts anderes als diese Frage zu diskutieren. Und dies übrigens sehr genau, emotionslos und vorsichtig. So und nicht anders kommen wir zu einer Lösung in dieser kniffeligen und gefährlichen Lage.
Bitte achten Sie auf einen sachlichen Tonfall, verzichten Sie auf geschmacklose Äußerungen und überzogene Polemik. Danke, die Redaktion/fk.
Abgesehen davon, dass ich es für falsch halte, religiösen Fanatikern nachzugeben (deshalb sollte man meines Erachtens den Film zeigen dürfen), ist der Film sicher nicht die Ursache der Gewalttaten. Er ist möglicherweise ein Auslöser dafür, die Ursachen liegen woanders.
Ich kann auch nicht so recht erkennen, mit welcher Berechtigung wir den muslimischen Ländern Gewalt gegen die Bürger aus "unseren" Gegenden verbieten wollen, wenn wir gleichzeitig durch Militäraktionen unschuldige Zivilisten in grösserer Zahl umbringen. Die Entschuldigung, dass die jeweiligen Frauen und Kinder ja nicht gemeint waren mit dem Angriff macht sie übrigens nicht wieder lebendig.
Hier würde ich schon eher nach Ursachen suchen.
Ich hoffe nur, dass diese Geschichte nicht dazu genutzt wird, "Blasphemie" durch die Hintertür wieder restriktiver zu betrachten und zu bestrafen. Der Einfluss der Religionen muss weiter reduziert werden.
"Edel ist eine solche Haltung nicht. Nur realistisch."
Herr von Randow, ist nicht genau dies das eigentliche Problem? Dass wir heute offenbar nicht mehr bereit sind für Ideale einzustehen, gerade in Zeiten der Anfechtung?
Abgesehen davon würde ein eventuelles Verbot von Seiten der Fanatiker als Schwäche ausgelegt werden - geradezu als Aufforderung, nun erst recht nach zu treten. Wir stünden dann vor dem wenig prickelnden Ergebnis, uns selbst zu verraten und den Fanatismus gestärkt zu haben.
Kein wirklich "realistischer" Zugang, meinen Sie nicht auch, Herr Randow?
Ich plädiere hiermit für eine "edle" Haltung.
unbestreitbar bleibt die Tatsache, die die Amerikaner ausnahmsweise schon lange vor uns erkannt haben: verhandelt man mit Terroristen, bekommt man später eine saftige Rechnung. Dabei bezeichne ich bei weitem nicht alle Muslime als Terroristen, sondern nur jenen radikalen Zweig, der sich dem Salfismus zugewand hat.
Die Frage ist doch nicht, sie kann es nicht sein, ob wir den Film zulassen oder nicht, sondern die Frage lautet, welche "Vorschriften" und "richtigen Wege" uns demnächst aus dem Orient und von ein paar unerschütterlichen selbst hier auferlegt werden. Vielleicht ist es beim nächsten mal schon, dass wir doch bitte alle im Ramadan tagsüber nichts essen dürfen, weil wir uns sonst gotteslästerlich verhalten, oder wir angehalten werden, ähnlich absurden Regularien, wie sie nicht nur im Islam zu finden sind, zu unterwerfen hätten. Ich bitte Sie: wollen wir das?
Angesichts der jüngsten Vorfälle wundert es sogar, dass Spanien nicht viel öfter Ziel der Kritik ist, immerhin gibt es dort umgeweihte Moscheen, die jetzt als Kirche oder gar als Kathedrale dienen. (Mezquita). Das muss doch die pure Gotteslästerung sein.
Jeder sollte in Glaubensfreiheit leben, und jeder sollte den Glauben für sich privat praktizieren, und anderen nicht vorschreiben, was diese zu tun und zu lassen hätten.
Die Blasphemie ist nicht die Ursache sondern der Anlass für die Empörung. Ursache sind die Kriegsverbrechen der NATO in dieser Region.
Wir erleben den völligen Niedergang des internationalen Rechts, neben fadenscheinig begründeten offenen Angriffskriegen (Irak, Libyen) werden verstärkt vollkommen illegale unerklärte Kriege geführt (Pakistan, Iran, Syrien).
Die NATO hat sich für (false flag)Terror, Desinformation und rassistische Hetze gegen Moslems entschieden. Der von AIPAC gegründete Think Tank "Washington Institute for Near East Studies" fordert offen eine false flag operation, um endlich Krieg gegen den Iran führen zu können:
http://www.youtube.com/wa...
Auch das "Saban Center for Middle East Policy" hat bereits Gedankenspiele in diese Richtung unternommen:
http://wikispooks.com/w/i...
"something on the order of an Iranian-backed 9/11...were that ever to happen, the circumstances of an invasion would become almost easy." (S. 66)
Der Council on Foreign Relations fordert offen "die FSA braucht El Kaida":
"The Syrian rebels would be immeasurably weaker today without al-Qaeda in their ranks...The influx of jihadis brings discipline, religious fervor, battle experience from Iraq, funding from Sunni sympathizers in the Gulf, and most importantly, deadly results. In short, the FSA needs al-Qaeda now."
http://www.cfr.org/syria/...
Und Sie glauben tatsächlich, es ginge um "Meinungsfreiheit"?
Wie kommen Sie denn darauf? Der Artikel tut doch nichts anderes als diese Frage zu diskutieren. Und dies übrigens sehr genau, emotionslos und vorsichtig. So und nicht anders kommen wir zu einer Lösung in dieser kniffeligen und gefährlichen Lage.
Bitte achten Sie auf einen sachlichen Tonfall, verzichten Sie auf geschmacklose Äußerungen und überzogene Polemik. Danke, die Redaktion/fk.
Abgesehen davon, dass ich es für falsch halte, religiösen Fanatikern nachzugeben (deshalb sollte man meines Erachtens den Film zeigen dürfen), ist der Film sicher nicht die Ursache der Gewalttaten. Er ist möglicherweise ein Auslöser dafür, die Ursachen liegen woanders.
Ich kann auch nicht so recht erkennen, mit welcher Berechtigung wir den muslimischen Ländern Gewalt gegen die Bürger aus "unseren" Gegenden verbieten wollen, wenn wir gleichzeitig durch Militäraktionen unschuldige Zivilisten in grösserer Zahl umbringen. Die Entschuldigung, dass die jeweiligen Frauen und Kinder ja nicht gemeint waren mit dem Angriff macht sie übrigens nicht wieder lebendig.
Hier würde ich schon eher nach Ursachen suchen.
Ich hoffe nur, dass diese Geschichte nicht dazu genutzt wird, "Blasphemie" durch die Hintertür wieder restriktiver zu betrachten und zu bestrafen. Der Einfluss der Religionen muss weiter reduziert werden.
"Edel ist eine solche Haltung nicht. Nur realistisch."
Herr von Randow, ist nicht genau dies das eigentliche Problem? Dass wir heute offenbar nicht mehr bereit sind für Ideale einzustehen, gerade in Zeiten der Anfechtung?
Abgesehen davon würde ein eventuelles Verbot von Seiten der Fanatiker als Schwäche ausgelegt werden - geradezu als Aufforderung, nun erst recht nach zu treten. Wir stünden dann vor dem wenig prickelnden Ergebnis, uns selbst zu verraten und den Fanatismus gestärkt zu haben.
Kein wirklich "realistischer" Zugang, meinen Sie nicht auch, Herr Randow?
Ich plädiere hiermit für eine "edle" Haltung.
unbestreitbar bleibt die Tatsache, die die Amerikaner ausnahmsweise schon lange vor uns erkannt haben: verhandelt man mit Terroristen, bekommt man später eine saftige Rechnung. Dabei bezeichne ich bei weitem nicht alle Muslime als Terroristen, sondern nur jenen radikalen Zweig, der sich dem Salfismus zugewand hat.
Die Frage ist doch nicht, sie kann es nicht sein, ob wir den Film zulassen oder nicht, sondern die Frage lautet, welche "Vorschriften" und "richtigen Wege" uns demnächst aus dem Orient und von ein paar unerschütterlichen selbst hier auferlegt werden. Vielleicht ist es beim nächsten mal schon, dass wir doch bitte alle im Ramadan tagsüber nichts essen dürfen, weil wir uns sonst gotteslästerlich verhalten, oder wir angehalten werden, ähnlich absurden Regularien, wie sie nicht nur im Islam zu finden sind, zu unterwerfen hätten. Ich bitte Sie: wollen wir das?
Angesichts der jüngsten Vorfälle wundert es sogar, dass Spanien nicht viel öfter Ziel der Kritik ist, immerhin gibt es dort umgeweihte Moscheen, die jetzt als Kirche oder gar als Kathedrale dienen. (Mezquita). Das muss doch die pure Gotteslästerung sein.
Jeder sollte in Glaubensfreiheit leben, und jeder sollte den Glauben für sich privat praktizieren, und anderen nicht vorschreiben, was diese zu tun und zu lassen hätten.
Die Blasphemie ist nicht die Ursache sondern der Anlass für die Empörung. Ursache sind die Kriegsverbrechen der NATO in dieser Region.
Wir erleben den völligen Niedergang des internationalen Rechts, neben fadenscheinig begründeten offenen Angriffskriegen (Irak, Libyen) werden verstärkt vollkommen illegale unerklärte Kriege geführt (Pakistan, Iran, Syrien).
Die NATO hat sich für (false flag)Terror, Desinformation und rassistische Hetze gegen Moslems entschieden. Der von AIPAC gegründete Think Tank "Washington Institute for Near East Studies" fordert offen eine false flag operation, um endlich Krieg gegen den Iran führen zu können:
http://www.youtube.com/wa...
Auch das "Saban Center for Middle East Policy" hat bereits Gedankenspiele in diese Richtung unternommen:
http://wikispooks.com/w/i...
"something on the order of an Iranian-backed 9/11...were that ever to happen, the circumstances of an invasion would become almost easy." (S. 66)
Der Council on Foreign Relations fordert offen "die FSA braucht El Kaida":
"The Syrian rebels would be immeasurably weaker today without al-Qaeda in their ranks...The influx of jihadis brings discipline, religious fervor, battle experience from Iraq, funding from Sunni sympathizers in the Gulf, and most importantly, deadly results. In short, the FSA needs al-Qaeda now."
http://www.cfr.org/syria/...
Und Sie glauben tatsächlich, es ginge um "Meinungsfreiheit"?
Endlich ein Artikel der sich objektiv mit dem emotional aufgeladenen Problem auseinandersetzt.
Vielen Dank dafür, Herr von Randow!
Entfernt. Bitte belegen Sie Ihre Aussagen. Danke, die Redaktion/mk
3."..Eine pure Erfindung von Begebenheiten kann ich nicht erkennen.."
Das ist doch haargenau der Punkt.
Können Sie Ihre absurden Vorwürfe auch beweisen? Es scheint so als ob Sie den Propheten mit den Kreuzrittern verwechselt haben...
... Sie hier noch posten können. Ich habe in den letzten beiden Jahren schon so manchen Beitrag Ihrer Art gesehen, der hurtig weggemacht wurde.
In heutigen Zeiten gibt es ein paar Millionen, die mit ihren Hunden, Pferden, Vögeln und sogar Blumen sprechen.
Visionen hatten damals viele Menschen bzw. auch Gedanken und Ideen wurden als Visionen gehandelt. Gefangen durch irgendwelche Tiere zerreissen zu lassen gabs auch bei den Römern undei hatten Götter.
Überhaupt war damals das Verhältnis zu und unter den Menschen ein anderes. Sonst hätte Jesus mit dem Gedanken der Nächstenliebe nicht so "punkten" können.
Kinder waren damals andere als heute. Es wurde früh geheiratet. Wissen sie, wie erwachsen dieses Mädchen war? Mehrere Frauen waren auch deswegen üblich, weil in den Kriegen so die Kriegerwitwen versorgt waren. Alle konnte er nicht selber zu sich nehmen. Hat er also seine Frauen schlecht behandelt? Oder sind alle Frauen, die er anderen überlassen hat, schlecht behandelt worden?.
Mohammed hat die Stämme vereint und organisiert. Das war sein Verdienst und deswegen hat er diese Anerkennung erfahren. Dass er das als vorher Erfolgloser nicht geschafft hätte ist wohl klar. Er ist aber weniger ein Mann der kleinen Leute gewesen als Jesus, der ja arm war.
Er hat wohl sowas wie zwei Leben geführt. Der Koran schöpft aus Weltsicht, Lebenserfahrung und Reflektion.
Entfernt. Bitte belegen Sie Ihre Aussagen. Danke, die Redaktion/mk
Sie haben von mir eine Quelle verlangt. Hier ist eine Quelle, die das Alter der jüngsten Fau des Propheten viel jünger angibt:
http://www.sueddeutsche.d...
DIe Behauptung, dass Frauen erst nach der Pubertät verheiratet werden stammt von Gesprächen mit Verwandten, die in dieser Region leben (stamme von dort ab).
Die Aussage, dass die Pubertät früher später eingesetzt habe, habe ich momentan keine Zeit rauszusuchen. Aber ist in der wissenschaftlichen Literatur aufgeführt.
[...]
Gekürzt. Bitte melden Sie bedenkliche Inhalte unter entsprechender Funktion. Danke, die Redaktion/mk
Entfernt. Bitte achten Sie auf einen respektvollen Umgangston. Danke. Die Redaktion/sh
3."..Eine pure Erfindung von Begebenheiten kann ich nicht erkennen.."
Das ist doch haargenau der Punkt.
Können Sie Ihre absurden Vorwürfe auch beweisen? Es scheint so als ob Sie den Propheten mit den Kreuzrittern verwechselt haben...
... Sie hier noch posten können. Ich habe in den letzten beiden Jahren schon so manchen Beitrag Ihrer Art gesehen, der hurtig weggemacht wurde.
In heutigen Zeiten gibt es ein paar Millionen, die mit ihren Hunden, Pferden, Vögeln und sogar Blumen sprechen.
Visionen hatten damals viele Menschen bzw. auch Gedanken und Ideen wurden als Visionen gehandelt. Gefangen durch irgendwelche Tiere zerreissen zu lassen gabs auch bei den Römern undei hatten Götter.
Überhaupt war damals das Verhältnis zu und unter den Menschen ein anderes. Sonst hätte Jesus mit dem Gedanken der Nächstenliebe nicht so "punkten" können.
Kinder waren damals andere als heute. Es wurde früh geheiratet. Wissen sie, wie erwachsen dieses Mädchen war? Mehrere Frauen waren auch deswegen üblich, weil in den Kriegen so die Kriegerwitwen versorgt waren. Alle konnte er nicht selber zu sich nehmen. Hat er also seine Frauen schlecht behandelt? Oder sind alle Frauen, die er anderen überlassen hat, schlecht behandelt worden?.
Mohammed hat die Stämme vereint und organisiert. Das war sein Verdienst und deswegen hat er diese Anerkennung erfahren. Dass er das als vorher Erfolgloser nicht geschafft hätte ist wohl klar. Er ist aber weniger ein Mann der kleinen Leute gewesen als Jesus, der ja arm war.
Er hat wohl sowas wie zwei Leben geführt. Der Koran schöpft aus Weltsicht, Lebenserfahrung und Reflektion.
Entfernt. Bitte belegen Sie Ihre Aussagen. Danke, die Redaktion/mk
Sie haben von mir eine Quelle verlangt. Hier ist eine Quelle, die das Alter der jüngsten Fau des Propheten viel jünger angibt:
http://www.sueddeutsche.d...
DIe Behauptung, dass Frauen erst nach der Pubertät verheiratet werden stammt von Gesprächen mit Verwandten, die in dieser Region leben (stamme von dort ab).
Die Aussage, dass die Pubertät früher später eingesetzt habe, habe ich momentan keine Zeit rauszusuchen. Aber ist in der wissenschaftlichen Literatur aufgeführt.
[...]
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Entfernt. Bitte achten Sie auf einen respektvollen Umgangston. Danke. Die Redaktion/sh
Zurück bis zur Wand? Prinzipien sollte man sich leisten und die Deutschen aus den Ländern in denen sie in Gefahr sind muss man dann eben heim holen. Hier in Deutschland hatten wir, wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, noch nicht ein Opfer des islamistischen Terrors. Also sollten wir uns in Deutschland auch nicht verrückt machen. Und wenn es wirklich hier zu Gewalt kommt, dann wird der Rechtsstaat wesentlich stärker sein als ein paar verrückte Fanatiker. Und das Risiko in einer solchen hypotetischen Phase trage ich gerne anstatt vorsichtshalber schon mal zurück zu weichen.
Terrors betrifft so irren sie sich. In Frankfurt wurden zwei amerikanische Soldaten erschossen.
Ansonsten haben Sie auch meine Zustimmung.
Allerdings frage ich mich, wie viel Rückgrat die Bürger, die heute so laut für die Meinungsfreiheit eintreten, zeigen wenn hier tatsächlich mal etwas mehr Menschen bei einem Anschlag ihr Leben lassen müssten.
Trotzdem, klasse Artikel, Herr Radow.
ich finde das zu kurz gedacht.
Deutsche zwangsweise aus dem Ausland holen, weil man dem Prinzip treu bleiben möchte und den Film vorführen lassen will? Wenn man schon dem Prinzip treu bleibt, müsste man diesen Leuten im Ausland Schutz gewähren.
Und Rechtsstaat siegt über Fanatiker? Rechtsstaat bedeutet bei Gewaltaten Unschuldsvermutung für Täter. Opferhilfe ist Sozialstaat, und dieser brückelt derzeit ziemlich. Wenn man schon bewußt Ausschreitungen im Kauf nimmt, aus Prinzip, darf man die Opfer nicht allein lassen.
Dumme Dinge sind oft wuchtig.
Wenn man die Filmvorführung nicht staatlich verbieten will, sondern diese aus Prinzip zulässt, dann muss ein Gegengewicht her - und zwar ein unmissverständliche Botschaft, dass man das moralisch nicht OK findet, auch wenn man rechtlich nichts dagegen machen wird.
"Und wenn es wirklich hier zu Gewalt kommt, dann wird der Rechtsstaat wesentlich stärker sein als ein paar verrückte Fanatiker. Und das Risiko in einer solchen hypotetischen Phase trage ich gerne anstatt vorsichtshalber schon mal zurück zu weichen."
Sie sind also ein Polizeibeamter, welcher in Vertretung des Rechtsstaates, sich zwischen einige verrückte Fanatiker (Pro Deutschland vs. Salafisten) stellt und gegebenenfalls wegen einer derart überflüssigen Aktion zu Schaden kommt.
Das glaube ich Ihnen nicht.
Terrors betrifft so irren sie sich. In Frankfurt wurden zwei amerikanische Soldaten erschossen.
Ansonsten haben Sie auch meine Zustimmung.
Allerdings frage ich mich, wie viel Rückgrat die Bürger, die heute so laut für die Meinungsfreiheit eintreten, zeigen wenn hier tatsächlich mal etwas mehr Menschen bei einem Anschlag ihr Leben lassen müssten.
Trotzdem, klasse Artikel, Herr Radow.
ich finde das zu kurz gedacht.
Deutsche zwangsweise aus dem Ausland holen, weil man dem Prinzip treu bleiben möchte und den Film vorführen lassen will? Wenn man schon dem Prinzip treu bleibt, müsste man diesen Leuten im Ausland Schutz gewähren.
Und Rechtsstaat siegt über Fanatiker? Rechtsstaat bedeutet bei Gewaltaten Unschuldsvermutung für Täter. Opferhilfe ist Sozialstaat, und dieser brückelt derzeit ziemlich. Wenn man schon bewußt Ausschreitungen im Kauf nimmt, aus Prinzip, darf man die Opfer nicht allein lassen.
Dumme Dinge sind oft wuchtig.
Wenn man die Filmvorführung nicht staatlich verbieten will, sondern diese aus Prinzip zulässt, dann muss ein Gegengewicht her - und zwar ein unmissverständliche Botschaft, dass man das moralisch nicht OK findet, auch wenn man rechtlich nichts dagegen machen wird.
"Und wenn es wirklich hier zu Gewalt kommt, dann wird der Rechtsstaat wesentlich stärker sein als ein paar verrückte Fanatiker. Und das Risiko in einer solchen hypotetischen Phase trage ich gerne anstatt vorsichtshalber schon mal zurück zu weichen."
Sie sind also ein Polizeibeamter, welcher in Vertretung des Rechtsstaates, sich zwischen einige verrückte Fanatiker (Pro Deutschland vs. Salafisten) stellt und gegebenenfalls wegen einer derart überflüssigen Aktion zu Schaden kommt.
Das glaube ich Ihnen nicht.
Wollen wir Probleme? Nein? Dann ichts wie kuschen.
Wollen wir Freiheit?
Wollen wir vor Religion kuschen?
Was verdammt noch eins, ist Blasphemie? Was ist Beleidigung?
Was ist Schmähung eines gottähnlich Verehrten/ Verklärten?
Religion ist ein Verein - mehr nicht. Ein Verein in diesem Fall mit einer tausendvierhundert Jahre alten Geschichte und einer Satzung.
In Saudi-Arabien mag man Probleme bekommen, wenn man seinem Vorfahren in die Augen sehen will beim Gegenübertreten -
müssen wir uns deshalb diesen Schuh auch anziehen?
Unsere Freiheit in Frage stellen lassen - wegen eines Gefühls der Beleidigung - das vollkommen subjektiv ist: Hier wurde das Leben eines Menschen nach geschriebener Vorlage verfilmt - und das ist hier ohne Frage möglich und wird auch auf andere Religionen durchgeführt.
Religion ist ein Verein von Vielen, hat keinen Sonderstatus.
Dem wollen wir ihr nun auch nicht verleihen - es werden mehr Forderungen nachfolgen - zur Not mit Drohung von Straßenkämpfen und mörderischem Terror.
Das ist aus dieser Richtung bekannt - nur durch Verteidigung seiner Freiheiten kann man verhindern, dass diese nach Belieben und mit Drohungen in Frage gestellt werden.
Keine Freiheit auf den Prüfstand!
Die Religion kann sich hier wie jede andere auch ausbreiten und ihren Platz in unserer Mitte suchen - aber keinen Sonderplatz durch Mord und Totschlag durchsetzen.
es ist schon merkwürdig, dass hier plötzlich vor religiösen fanatikern gekuscht wird, die diskusion über die beschneidung gehört in den selben kontext, aber bei naziaufmärschen, oder fußballspielen mit holigans der §166 nicht mehr gilt, bzw, nicht angewendet wird. Ich will bei gott keine beschwörungstheorie anzetteln, aber man sollte die freiheit als hohes gut erhalten, und sie nicht unter dem deckmantel der religionsfreiheit, das gilt für alle religionen, opfern. Es war ein langer, leidvoller weg bis hierhin.
es ist schon merkwürdig, dass hier plötzlich vor religiösen fanatikern gekuscht wird, die diskusion über die beschneidung gehört in den selben kontext, aber bei naziaufmärschen, oder fußballspielen mit holigans der §166 nicht mehr gilt, bzw, nicht angewendet wird. Ich will bei gott keine beschwörungstheorie anzetteln, aber man sollte die freiheit als hohes gut erhalten, und sie nicht unter dem deckmantel der religionsfreiheit, das gilt für alle religionen, opfern. Es war ein langer, leidvoller weg bis hierhin.
umsich greift: Rückgradlosigkeit!
Man muss für seine Überzeugung kämpfen, nicht um Entschuldigung bitten!
Dem Film sollte allgemein nicht so viel Aufmerksamkeit gewidmet werden, die hat er (beiderseits) nicht verdient.
Fehlende Rückradlosigkeit und für seine Überzeugung zu kämpfen klingt unnötig provozierend.
Wir prangern an das die Muslime übertrieben auf den Film reagieren, warum sollten wir es ihnen gleich tun?
Wäre es nicht besser den Film da er bewusst unnötig provoziert einfach ohne große Worte zu verbieten, anstatt nun aus Prinzip eine Diskussion über Beschneidung der Freiheit zu entfachen?
Dem Film sollte allgemein nicht so viel Aufmerksamkeit gewidmet werden, die hat er (beiderseits) nicht verdient.
Fehlende Rückradlosigkeit und für seine Überzeugung zu kämpfen klingt unnötig provozierend.
Wir prangern an das die Muslime übertrieben auf den Film reagieren, warum sollten wir es ihnen gleich tun?
Wäre es nicht besser den Film da er bewusst unnötig provoziert einfach ohne große Worte zu verbieten, anstatt nun aus Prinzip eine Diskussion über Beschneidung der Freiheit zu entfachen?
"Ein Verbot wäre ein Signal, das zur Beruhigung beitragen würde."
Wäre es das wirklich? Oder würden wir damit nicht einen Präzendenzfall schaffen, der in potentiellen zukünftigen Situationen dann zu ganz ähnlichen gewalttätigen Ausschreitungen führt, da diese sich ja dann in der Vergangenheit als äußerst effektiv erwiesen haben?
Appeasement-Politik löst keine Konflikte. Sie kann bestenfalls darauf abzielen, negative Folgen so lang wie möglich aufzuschieben - wobei diese dann am Ende tendentiell eher noch schlimmer ausfallen.
Auf einer ganz anderen Ebene argumentiert: wäre dieser ganze Konflikt nicht eine exzellente Gelegenheit für westliche Geheimdienste, um die Wege islamistischer Propaganda auszuloten? Die protestierenden Extremisten in den islamischen Staaten erhalten ja erstaunlich detaillierte Informationen darüber, wie die westliche Debatte über dieses Video verläuft - und das bestimmt nicht, weil sie alle einen Internetanschluss haben. Was läge also näher, als hier die Aufwiegler systematisch auszuspähen?
Zurückweichen wäre allenfalls eine Option, wenn es sich seitens der Islamisten ohnehin um letzte Rückzugsgefechte handelte. Doch das Gegenteil ist der Fall.
Eine hoffnungslose wirtschaftliche Situation in vielen islamisch geprägten Ländern, ungebremster Bevölkerungszuwachs und irrationale Mentalität (Religiosität) bedingen sich gegenseitig und führen unweigerlich in die Katastrophe: Das Schlimmste steht uns noch bevor.
Da ist es besser, wenn wir unsere freiheitliche, weltliche Grundordnung beizeiten festzurren und lose Teile und andere Angriffspunkte fixieren -- eben so, wie man es bei Sturmwarnung macht.
Zurückweichen wäre allenfalls eine Option, wenn es sich seitens der Islamisten ohnehin um letzte Rückzugsgefechte handelte. Doch das Gegenteil ist der Fall.
Eine hoffnungslose wirtschaftliche Situation in vielen islamisch geprägten Ländern, ungebremster Bevölkerungszuwachs und irrationale Mentalität (Religiosität) bedingen sich gegenseitig und führen unweigerlich in die Katastrophe: Das Schlimmste steht uns noch bevor.
Da ist es besser, wenn wir unsere freiheitliche, weltliche Grundordnung beizeiten festzurren und lose Teile und andere Angriffspunkte fixieren -- eben so, wie man es bei Sturmwarnung macht.
Ich wünschte mir, dass die Menschen auch nach Bombenattentaten auf ihre Mitmenschen protestieren würden.
nur wird darüber selten berichtet. Das passt halt nicht ins Bild.
Wie Sie sehen können, haben sich die Muslime distanziert:
http://url9.de/pFK
http://url9.de/pFL
http://url9.de/pFM
http://url9.de/pFN
http://url9.de/pFO
http://imgur.com/a/tlCyI
Distanzierungen vom Zentralrat der Muslime:
http://islam.de/21087
http://islam.de/20027
http://zentralrat.de/2110...
http://zentralrat.de/2103...
http://islam.de/21142
Die haben sich distanziert, Sie haben es nur nicht zur Kenntnis genommen.
ich habe schon länger den Eindruck, dass nicht nur einerseits in den muslimischen Staaten durch die Aufrufe zu Protesten gegen dämliche Mohamed-Filme/-Karikaturen ein verzerrtes Bild des Westens transportiert wird.
Auch die westliche Berichterstattung beschränkt sich auf Bilder marodierender Fanatiker, während die die besonnene Mehrheit ignoriert wird.
Dadurch wird ein verzerrtes Bild der moslemischen Welt hergestellt, das Vorurteile bedient und hervorruft.
Ich frage mich, warum das so ist und welchen Interessen diese Polarisierung dient.
nur wird darüber selten berichtet. Das passt halt nicht ins Bild.
Wie Sie sehen können, haben sich die Muslime distanziert:
http://url9.de/pFK
http://url9.de/pFL
http://url9.de/pFM
http://url9.de/pFN
http://url9.de/pFO
http://imgur.com/a/tlCyI
Distanzierungen vom Zentralrat der Muslime:
http://islam.de/21087
http://islam.de/20027
http://zentralrat.de/2110...
http://zentralrat.de/2103...
http://islam.de/21142
Die haben sich distanziert, Sie haben es nur nicht zur Kenntnis genommen.
ich habe schon länger den Eindruck, dass nicht nur einerseits in den muslimischen Staaten durch die Aufrufe zu Protesten gegen dämliche Mohamed-Filme/-Karikaturen ein verzerrtes Bild des Westens transportiert wird.
Auch die westliche Berichterstattung beschränkt sich auf Bilder marodierender Fanatiker, während die die besonnene Mehrheit ignoriert wird.
Dadurch wird ein verzerrtes Bild der moslemischen Welt hergestellt, das Vorurteile bedient und hervorruft.
Ich frage mich, warum das so ist und welchen Interessen diese Polarisierung dient.