Studie: Akademikerinnen entscheiden sich öfter für Kinder
Frauen mit Hochschulabschluss bekommen laut einer Studie wieder mehr Kinder. Die Forscher sprechen von einer klaren Entspannung.
Bei Akademikerinnen geht der Trend wieder zum Kind – vor allem jenseits der 30. Dies geht aus einer Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung hervor.
Weil es die meisten kinderlosen Akademikerinnen im Westen gibt, lag der Fokus der Forscher vor allem auf den alten Bundesländern. Eine 34-jährige Akademikerin, die 2011 im Westen lebte, bekommt nach den Berechnungen der Statistiker 1,34 Kinder in ihrem Leben. Das sind weniger als vor 20 Jahren, als es noch 1,49 Kinder waren. Aber immerhin mehr als 2005, als es nur 1,24 waren. Der Wert für die 34-Jährigen ist eine künstliche Annahme der Statistiker. Er fasst zusammen, wie viele Kinder Frauen in diesem Alter schon geboren haben und wie viele sie rechnerisch noch bekommen werden.
Die Forscher sprechen anhand dieser Zahlen von einer klaren Entspannung. Den Trend gebe es bereits seit einigen Jahren. Weil er sich auch in den jüngsten Werten zeigte, folgert Studienautor Martin Bujard, dass der Geburtenrückgang nun gestoppt sei.
Auch die Zahl der kinderlosen Akademikerinnen-Haushalte sank dadurch: 31,5 Prozent der 40-jährigen Akademiker-Frauen im Westen lebten im vergangenen Jahr ohne Kind. Zur Jahrtausendwende waren es noch 34,5 Prozent.
Im Osten sieht es deutlich anders aus. Bei gleichen Annahmen errechnen die Statistiker für 34-Jährige aus dem Osten 1,61 Kinder. Dieser Wert liegt sogar über dem von Frauen ohne Hochschulabschluss, die nur 1,55 Kinder erwarten. Die Werte für Ost und West werden in der Statistik folglich getrennt ausgewiesen, weil sie zusammengerechnet wenig Sinn ergeben.
Nicht nur zwischen Ost und West gibt es gegenläufige Trends. Sie zeigen sich auch innerhalb einzelner Berufsgruppen. Basierend auf den Mikrozensen errechnete Bujard, dass Bankfachfrauen im Jahr 1973 nur 1,03 Kinder bekamen, 2009 aber schon 1,24 Kinder. Dagegen sank die Kinderzahl von Geschäftsführerinnen im selben Zeitraum dramatisch von 1,79 auf nur noch 1,01.
Ein Trend ist weiter in allen Industrieländern zu verzeichnen: Wegen der langen Ausbildung schieben gerade Frauen mit einem hohen Bildungsabschluss das Kinderkriegen lange auf.







Die Netto-Neuverschuldung nimmt ab und die Geburtenzahlen pro Frau steigen wieder (jedenfalls in der Extrapolation).
Leider wird, trotz abnehmender Neuverschuldung, der Schuldenberg immer höher.
Und leider wird die Anzahl der Kinder, trotz steigender Geburtenzahlen pro Frau, (solange die Geburtenzahl pro Frau kleiner bleibt als 2.08,) immer geringer werden.
Das schon als Trendwende zu verkünden scheint mir etwas gewagt!
Genausogut könnte man in beiden Fällen sagen:
Die Situation wird weiterhin schlimmer, aber nicht mehr so schnell.
Ja dann.
auf den Punkt gebracht, aber immerhin ist das Gute an der Nachricht, dass ein langfristiger Trend gebrochen ist.
> Leider wird, trotz abnehmender Neuverschuldung,
> der Schuldenberg immer höher.
Eigentlich nicht. Die Neuverschuldung ist inzwischen immerhin soweit gesunken, dass der reale Wert der Schulden sinkt.
Grund: Die Neuverschuldung ist niedriger als die Inflation. Deshalb steigen die Schulden in Euro. Aber sie sinken, wenn man den Wertverlust des Euro berücksichtigt.
Dazu kommt, dass die Wirtschaft noch immer wächst. Dadurch sinken die die Schulden in Prozent des Bruttosozialproduktes.
Schauen Sie sich mal die aktuellen Statistiken an... da geht die Staatsverschuldung/Bruttosozialprodukt für Deutschland zurück.
Also: Den Mut nicht verlieren.
auf den Punkt gebracht, aber immerhin ist das Gute an der Nachricht, dass ein langfristiger Trend gebrochen ist.
> Leider wird, trotz abnehmender Neuverschuldung,
> der Schuldenberg immer höher.
Eigentlich nicht. Die Neuverschuldung ist inzwischen immerhin soweit gesunken, dass der reale Wert der Schulden sinkt.
Grund: Die Neuverschuldung ist niedriger als die Inflation. Deshalb steigen die Schulden in Euro. Aber sie sinken, wenn man den Wertverlust des Euro berücksichtigt.
Dazu kommt, dass die Wirtschaft noch immer wächst. Dadurch sinken die die Schulden in Prozent des Bruttosozialproduktes.
Schauen Sie sich mal die aktuellen Statistiken an... da geht die Staatsverschuldung/Bruttosozialprodukt für Deutschland zurück.
Also: Den Mut nicht verlieren.
auf den Punkt gebracht, aber immerhin ist das Gute an der Nachricht, dass ein langfristiger Trend gebrochen ist.
> das Gute an der Nachricht, dass ein langfristiger Trend gebrochen ist.
Wohl eher das übliche Rauschen der Statistik oder Methodik. Noch vor 2-3 Jahren habe ich gelesen "Immer mehr Frauen kinderlos" und ich wette, dass genau das in den nächsten 3 Jahren wieder in der Zeit stehen wird. Der langfristige Trend über Jahrzehnte wird vermutlich voll intakt sein.
Ein anderer Punkt ist, dass immer mehr Berufsausbildungen durch Studium ersetzt werden. Insofern ist die Akademikerin von heute auch nicht mehr die von vor 30 Jahren. Letztlich brauchen wir auch keine 2 Kinder pro Frau. Wir müssten nur endlich mal die Differenz mit Einwanderung auffüllen. Gerade in Zeiten wie der Eurokrise wäre das gut möglich. Leider ist dafür die Mehrheit der Deutschen zu xenophob, zumindest latent.
> das Gute an der Nachricht, dass ein langfristiger Trend gebrochen ist.
Wohl eher das übliche Rauschen der Statistik oder Methodik. Noch vor 2-3 Jahren habe ich gelesen "Immer mehr Frauen kinderlos" und ich wette, dass genau das in den nächsten 3 Jahren wieder in der Zeit stehen wird. Der langfristige Trend über Jahrzehnte wird vermutlich voll intakt sein.
Ein anderer Punkt ist, dass immer mehr Berufsausbildungen durch Studium ersetzt werden. Insofern ist die Akademikerin von heute auch nicht mehr die von vor 30 Jahren. Letztlich brauchen wir auch keine 2 Kinder pro Frau. Wir müssten nur endlich mal die Differenz mit Einwanderung auffüllen. Gerade in Zeiten wie der Eurokrise wäre das gut möglich. Leider ist dafür die Mehrheit der Deutschen zu xenophob, zumindest latent.
Sie sollte heißen: Akademikerinnen erfüllen sich ihren Kinderwunsch häufiger.
Oder vielleicht etwas vorsichtiger formuliert (worin ich mich meinen Vorrednern anschließe): Der Anteil (meist ungewollt) kinderlos bleibender Akademikerinnen steigt im Moment nicht an.
> Leider wird, trotz abnehmender Neuverschuldung,
> der Schuldenberg immer höher.
Eigentlich nicht. Die Neuverschuldung ist inzwischen immerhin soweit gesunken, dass der reale Wert der Schulden sinkt.
Grund: Die Neuverschuldung ist niedriger als die Inflation. Deshalb steigen die Schulden in Euro. Aber sie sinken, wenn man den Wertverlust des Euro berücksichtigt.
Dazu kommt, dass die Wirtschaft noch immer wächst. Dadurch sinken die die Schulden in Prozent des Bruttosozialproduktes.
Schauen Sie sich mal die aktuellen Statistiken an... da geht die Staatsverschuldung/Bruttosozialprodukt für Deutschland zurück.
Also: Den Mut nicht verlieren.
Es ging mir lediglich darum zu illustrieren, dass Trends zum Positiven unter Umständen nur in der zweiten Ableitung der Funktion erkennbar sind, und dass diese aber so verkauft werden, als ginge der Graph selbst nach oben.
Bei der Bevölkerung gibt es keine Inflation und ähnliche Komplikationen:
Derzeit gibt es in Deutschland knapp unter 600.000 Geburten pro Jahr. Bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 80 Jahren könnte sich die Bevölkerung also bei 48 Mio Einwohnern stabilisieren, vorausgesetzt die Geburtenrate pro Frau würde schlagartig auf die besagten 2.08 ansteigen (was sie aber offenbar nicht tut).
Alles was darüber hinaus gehen soll, muss durch Einwanderung erreicht werden. Nur ist, wie wir inzwischen wissen, Einwanderung ein Konfliktherd.
Ich fände es schön, wenn alle, die derzeit in Deutschland wohnen, gemeinsam sagen könnten: Wir sind Deutschland. Wir werden das Land bevölkern. Davon sind wir aber weit entfernt.
Tatsächlich geraten wir zunehmend in die Situation, dass die Einwanderer von vor einigen Jahren und ihre Nachkommen, eventuell ohne dass sie sich bereits voll integriert fühlen, ihrerseits weitere Einwanderer intergrieren müssen.
So müssen Deutsche türkischer Abstammung Russlanddeutsche integrieren. Russlanddeutsche müssen Pakistanis integrieren. und so weiter und so fort. Einfach wird das nicht werden, besonders weil die Zuwanderung, bei den derzeitigen Geburtenzahlen nie aufhören kann.
Es ging mir lediglich darum zu illustrieren, dass Trends zum Positiven unter Umständen nur in der zweiten Ableitung der Funktion erkennbar sind, und dass diese aber so verkauft werden, als ginge der Graph selbst nach oben.
Bei der Bevölkerung gibt es keine Inflation und ähnliche Komplikationen:
Derzeit gibt es in Deutschland knapp unter 600.000 Geburten pro Jahr. Bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 80 Jahren könnte sich die Bevölkerung also bei 48 Mio Einwohnern stabilisieren, vorausgesetzt die Geburtenrate pro Frau würde schlagartig auf die besagten 2.08 ansteigen (was sie aber offenbar nicht tut).
Alles was darüber hinaus gehen soll, muss durch Einwanderung erreicht werden. Nur ist, wie wir inzwischen wissen, Einwanderung ein Konfliktherd.
Ich fände es schön, wenn alle, die derzeit in Deutschland wohnen, gemeinsam sagen könnten: Wir sind Deutschland. Wir werden das Land bevölkern. Davon sind wir aber weit entfernt.
Tatsächlich geraten wir zunehmend in die Situation, dass die Einwanderer von vor einigen Jahren und ihre Nachkommen, eventuell ohne dass sie sich bereits voll integriert fühlen, ihrerseits weitere Einwanderer intergrieren müssen.
So müssen Deutsche türkischer Abstammung Russlanddeutsche integrieren. Russlanddeutsche müssen Pakistanis integrieren. und so weiter und so fort. Einfach wird das nicht werden, besonders weil die Zuwanderung, bei den derzeitigen Geburtenzahlen nie aufhören kann.
sie sich entwickeln zu sehen....
das Schönste, was es gibt....
jenseits jeglicher "Wer zahlt unsere Renten ?"
Debatten :) ,
ein Geschenk, eine Aufgabe und auch Erfüllung.
Stimmt diese Statistikmacke eigentlich noch?
http://www.zeit.de/2006/2...
unsere Kinder noch bekommen EINFACH SO, ohne dass uns allerorten LAUTSTARK geäußerte politische und journalistische Gedanken über unser Tun oder Nicht-Tun in die Sinnkrise getrieben hätten.
Aber heute muss man sich ENTSCHEIDEN und damit hin- und her überlegen zwischen Prognosen und politischen Deutungen des eigenen Tuns, die dessen angebliche Bedeutung schneller ändern, als man sich zu was entschließen könnte, wenn man es denn in Ruhe dürfte.
Vielleicht sollten Presse und Politik die Menschen einfach mal etwas in Ruhe lassen...?
...bei einer geburtenrate von 1,4 verringert sich die bevölkerung innerhalb einer generation im 1/3. ich denke durchaus, dass das ein grund für aufregung ist; und vor allem sollte es ein grund sein, um sinnvolle politische debatten zu führen: wie kann man frauen dazu motivieren, mehr kinder zu bekommen? ein blick nach skaninavien würde genügen - aber selbst das ist offensichtlich zu schwierig.
...bei einer geburtenrate von 1,4 verringert sich die bevölkerung innerhalb einer generation im 1/3. ich denke durchaus, dass das ein grund für aufregung ist; und vor allem sollte es ein grund sein, um sinnvolle politische debatten zu führen: wie kann man frauen dazu motivieren, mehr kinder zu bekommen? ein blick nach skaninavien würde genügen - aber selbst das ist offensichtlich zu schwierig.
Es ging mir lediglich darum zu illustrieren, dass Trends zum Positiven unter Umständen nur in der zweiten Ableitung der Funktion erkennbar sind, und dass diese aber so verkauft werden, als ginge der Graph selbst nach oben.
Bei der Bevölkerung gibt es keine Inflation und ähnliche Komplikationen:
Derzeit gibt es in Deutschland knapp unter 600.000 Geburten pro Jahr. Bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 80 Jahren könnte sich die Bevölkerung also bei 48 Mio Einwohnern stabilisieren, vorausgesetzt die Geburtenrate pro Frau würde schlagartig auf die besagten 2.08 ansteigen (was sie aber offenbar nicht tut).
Alles was darüber hinaus gehen soll, muss durch Einwanderung erreicht werden. Nur ist, wie wir inzwischen wissen, Einwanderung ein Konfliktherd.
Ich fände es schön, wenn alle, die derzeit in Deutschland wohnen, gemeinsam sagen könnten: Wir sind Deutschland. Wir werden das Land bevölkern. Davon sind wir aber weit entfernt.
Tatsächlich geraten wir zunehmend in die Situation, dass die Einwanderer von vor einigen Jahren und ihre Nachkommen, eventuell ohne dass sie sich bereits voll integriert fühlen, ihrerseits weitere Einwanderer intergrieren müssen.
So müssen Deutsche türkischer Abstammung Russlanddeutsche integrieren. Russlanddeutsche müssen Pakistanis integrieren. und so weiter und so fort. Einfach wird das nicht werden, besonders weil die Zuwanderung, bei den derzeitigen Geburtenzahlen nie aufhören kann.
> So müssen Deutsche türkischer Abstammung Russlanddeutsche
> integrieren. Russlanddeutsche müssen Pakistanis integrieren.
> und so weiter und so fort.
Die Nicht-bio-deutsche haben mehr Zeit und nähre Kultur für/zu
die Ausländer. Ich kenne auch Fälle wo Deutsche (die Leute, nicht
die Politiker) mit Ausländer kein Kontakt haben wollen (selbst
wenn diese Ausländer Kontakt offenbar suchen) - so könnt ihr
sehr schwer Ausländer integrieren - sie kommen dann nur wegen
der Arbeit und das ist auch ihre einzige Kontakt mit der deutsche
Kultur. Sie können sich vorstellen, dass manche deutlich anders
als "die Deutsche" sich füllen. Wieviel Zeit braucht so einer bis er
das Selbstbewustsein hat sich zu behaupten?
Ich persönlich bin nicht in so schlechte Position, wohne seit fast
10 Jahre in D, habe 2 Kinder und deutscher Mann. Trotzdem, habe
ich noch einige Sachen zu verstehen, kann nicht manche Sachen
akzeptieren wenn die Argumentation fehlt oder blödsinnig ist.
"Derzeit gibt es in Deutschland knapp unter 600.000 Geburten pro Jahr. "
Dies ist nicht richtig. In Deutschland kommen weit über 600000 Kinder jährlich zur Welt. Die Zahl tendiert eher zu 660000/680000 Geburten pro Jahr.
> So müssen Deutsche türkischer Abstammung Russlanddeutsche
> integrieren. Russlanddeutsche müssen Pakistanis integrieren.
> und so weiter und so fort.
Die Nicht-bio-deutsche haben mehr Zeit und nähre Kultur für/zu
die Ausländer. Ich kenne auch Fälle wo Deutsche (die Leute, nicht
die Politiker) mit Ausländer kein Kontakt haben wollen (selbst
wenn diese Ausländer Kontakt offenbar suchen) - so könnt ihr
sehr schwer Ausländer integrieren - sie kommen dann nur wegen
der Arbeit und das ist auch ihre einzige Kontakt mit der deutsche
Kultur. Sie können sich vorstellen, dass manche deutlich anders
als "die Deutsche" sich füllen. Wieviel Zeit braucht so einer bis er
das Selbstbewustsein hat sich zu behaupten?
Ich persönlich bin nicht in so schlechte Position, wohne seit fast
10 Jahre in D, habe 2 Kinder und deutscher Mann. Trotzdem, habe
ich noch einige Sachen zu verstehen, kann nicht manche Sachen
akzeptieren wenn die Argumentation fehlt oder blödsinnig ist.
"Derzeit gibt es in Deutschland knapp unter 600.000 Geburten pro Jahr. "
Dies ist nicht richtig. In Deutschland kommen weit über 600000 Kinder jährlich zur Welt. Die Zahl tendiert eher zu 660000/680000 Geburten pro Jahr.
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