Neukölln: Buschkowsky ist überall
Neuköllns Bürgermeister liebt seinen Bezirk. Was er nicht verträgt, ist Sozialtransfer als Familientradition – und naive Multikulti-Politik. Darum geht es in seinem Buch.
Ein Mann sieht schwarz. Heinz Buschkowsky, Bürgermeister von Neukölln und nun auch Verfasser eines 397 Seiten langen Beitrags zur Integrationsdebatte, hat für eine nicht ganz kleine Bevölkerungsgruppe in seinem Neukölln nur noch Pessimismus übrig. Es sind die Armen, die Bildungsfernen, das Prekariat, das in Neukölln zu großen Teilen aus Menschen mit Migrationshintergrund besteht. Es sind die, die in Buschkowskys Worten am "gesellschaftlichen Schnuller" hängen.
Die Wendung sagt einiges über Buschkowsky, sein Neukölln – und über ein in Deutschland verbreitetes Verständnis von Sozialpolitik. Buschkowsky weiß natürlich und schreibt das auch, dass die Herkunft aus einer Einwandererfamilie niemanden dazu zwingt, ganz unten in der Gesellschaft vor sich hin zu leben – allerdings haben es Einwanderer viel schwerer.
Buschkowskys Buch ist voller Beispiele von Aufstiegswillen, Interesse und Freude an Leistung, erbracht von Menschen und unter Umständen, die kein Mittelschichtskind so je erlebt haben dürfte. Buschkowsky mag sein Neukölln, das liest man aus jeder Zeile. Er mag das Gemisch von Leuten, er schwärmt von der Hindu-Community und seiner Lieblingschinesin, deren "Ente kross" ihn ganz offensichtlich oft und nachhaltig über erlittenen Frust im Dienst hinweggetröstet hat. Was er nicht mag, sind die Leute, die den Schnuller auf Lebenszeit im Mund behalten wollen.
Die gehören zu den lebenden Klischees, zu den Hauptdarstellern des Neuköllner Straßen- und Nachtlebens, zu den Profiteuren der Schattenwirtschaft, sie bewohnen die Parallelgesellschaft, die Buschkowsky für ein Hauptproblem seines Bezirks hält: Menschen mit Migrationshintergrund, die in Berlin, in Deutschland gar nicht ankommen wollen – und ihre Kinder als Garanten staatlicher finanzieller Zuwendungen betrachten.
Ihre Vorfahren kamen aus dem Nahen Osten, aus dem Libanon oder aus Palästina oder aus entlegenen Gebieten der Türkei. Sie kamen nicht als "Gastarbeiter", sondern als Flüchtlinge – was unter anderem bedeutete, dass sie hier nicht arbeiten durften. Sie waren abhängig vom Staat und von Sozialhilfe, sie sind es geblieben mitsamt Kindern und Enkeln.
Klischees vom dicken Mercedes und Kopftuch
Buschkowsky fährt alle Klischees auf, die man kennt, um deutlich zu machen, wen er meint: Vor allem die jungen Männer in den schwarzen, tiefergelegten S-Klasse-Mercedessen mit der Vierfach-Auspuffanlage Modell röhrender Hirsch, die für nichts so viel Zeit verwenden wie für die ornamentorientierte, millimetergenaue Rasur ihrer Bärte; die älteren Frauen, verschleiert und bekopftucht, die nur arabisch sprechen und trotzdem bestens informiert sind über das, was ihnen von Amts wegen zusteht. Die Jugendlichen, die auf den Spielplätzen ihre kriminelle Energie ausleben, ein bisschen Kleingeld erpressen. Die Trupps von Männern jeden Alters, die jede Streifenwagenbesatzung in Not bringen, wenn die gegen jemand vorgehen will, der auf der Hermannstraße in der zweiten Reihe parkt, weil er zu faul ist, hundert Meter zu laufen.
Was all diese Leute verbindet, ist laut Buschkowsky nicht ihre Herkunft, sondern ihre "Bildungsferne". Die macht diese Leute zu lebenslangen Schnuller-Süchtigen, sie macht den Bezirk arm und das Bürgeramt gleich neben dem würdigen alten Rathaus zu einem Hort der Tristesse, auf dessen Fluren, wie ein Hinweisschild besagt, der Verzehr alkoholischer Getränke verboten ist.





Ganz klar! Auch als "Deutschstämmiger" lebt es sich sehr gut in Kreuzberg und Neukölln. Das mediale Bild ist jedoch total verzerrt. Es gibt keine Ecken in diesen Stadtteilen, wohin ich mich nicht getrauen würde. Da übertreibt Buschkowsky schamlos und gibt nur eine mildere Sarrazinausgabe. Die Grasdealer - übrigens meist sehr nette Jungs - würden garantiert auch Torten oder T-Shirts verkaufen, wenn sie so eine Arbeit bekämen. Die bekommen halt nicht 12.000 Euro auf einen Schlag für eine Stunde Vortrag - wie zb. Guido Westerwelle. Buschkowskys Aussprechen "unliebsamer Wahrheiten" und "Probleme im Kiez" wird von den Medien schamlos funktionalisiert. Rassistische und antimuslimische Ressentiments werden auf diese Weise geschürt. Als Kreuzberger (seit 1979) bin ich bisher nur einmal wirklich körperlich bedroht worden - von einer Horde Jungnazis in Brandenburg 1998. Ich meine, das "Integrationsproblem" scheint mir auf diesem Feld etwas verschoben worden zu sein. Das sage ich gerade nach dem NSU-Skandal, und im Wissen, das es in ganzen Landstrichen in Mecklenburg, Thüringen, Sachsen, aber auch Regionen in Westdeutschland offenbar "normal" ist, die NPD oder DVU zu wählen. Da sehe ich ein wirkliches "Integrations"-Problem, keineswegs aber bei den Migranten und ihren Kindern in Neukölln oder Kreuzberg.
Busche ist einer der größten Wichtigtuer in Neukölln. Der Typ ist seit Jahren an der Macht (die er bei Gelegenheit auch gerne mal für private Fehden mißbraucht)und hat in den Jahren außer der Stigmatisierung einer sogenannten "Unterschicht" aber auch gar nichts auf die Reihe gebracht.
Und wenn ich mir anschaue, was ich aus seinem Buch bisher gelesen und gehört habe: Im Bezirk selber ist er auch schon seit Jahren nicht mehr unterwegs gewesen.
[...]
Gekürzt. Bitte bleiben Sie sachlich. Die Redaktion/mak
98."Ehrlich gesagt frage ich mich beim Lesen, ob Busche noch in der geistigen Verfassung ist, sein Amt auszuüben."
auf dieses Diskussionsniveau wollen wir uns hier doch nicht herabbegeben.
98."Ehrlich gesagt frage ich mich beim Lesen, ob Busche noch in der geistigen Verfassung ist, sein Amt auszuüben."
auf dieses Diskussionsniveau wollen wir uns hier doch nicht herabbegeben.
"Den Realitätsverweigern empfehle ich den doppelten Praxistest:
Sie schicken ihr Kind/Enkel für ein halbes Jahr in eine Schule in Neukölln oder Marxloh und gehen selbst als Lehrer an eine solche. (Keine Sorge, es ist nur für ein halbes Jahr, wahrscheinlich reicht sogar ein Monat im einfachen Praxistest [d.h. nur eines der beiden].)"
Wer hier wohl die Realitäten verweigert. Ich habe an einer Schule in Neukölln als Pädagoge gearbeitet und ich wohne seit 10 Jahren hier. Die Schüler habe ich als deutlich sozial kompetenter erlebt, als ich mich und meine Klassenkameraden zu meiner Zeit in Erinnerung habe. Kaum Homophobie, kaum Vorurteile gegenüber Behinderten, etc.. Aber ich habe ja auch nur an einer Oberschichts-Förderschule gearbeitet. Wahrscheinlich hätte ich an ein Gymnasium gehen müssen, um Busches und ihr Neukölln zu erleben. Und auch was das Wohnumfeld angeht würde ich gerne in das von ihnen beschriebene Neukölln ziehen, denn seit hier im Haus die Großfamilie ausgezogen ist und dafür die junge hippe teutsche Party-WG, inkl. DJ eingezogen ist, ist das mit dem Schlafen des Nachts so eine Sache.
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen. Danke. Die Redaktion/Kvk
Der Kommentar auf den Sie kritisch Bezug nehmen, wurde mittlerweile entfernt. Danke, die Redaktion/kvk.
Der Kommentar auf den Sie kritisch Bezug nehmen, wurde mittlerweile entfernt. Danke, die Redaktion/kvk.
"Gehen Sie auf die Sonnenallee und auf die Karl-Marx-Straße und schauen Sie, wer in den dicken Autos sitzt.
Gehen Sie einfach mal über den Hermannplatz und zählen, wie viele junge Türken ihnen Gras anbieten wollen. "
Gras? Am H-Platz? Da ist mir schon lange keins mehr angeboten worden. Wenn Sie jetzt wenigstens Hasenheide geschrieben hätten...
"Und um 01:00 Uhr gehen Sie die oben genannten Straßen entlang und zählen die Kinder (und ich meine nicht Jugendliche), die da noch rumtollen. "
Und die gehören ja schließlich ins Bett. Aber was wollen Sie jetzt eigentlich mitteilen?
"Und wenn dann tatsächlich in 9 von 10 dicken Mercedesen ein junger Türke sitzt (was ja erstmal nichts Schlimmes ist),"
Stimmt. Das ist nicht nur erstmal, sondern auch danach nichts Schlimmes. Und wenn Sie ihre Eltern überzeugen können, sich für das Auto des Sohnes so zu verschulden, dann können sie auch in einem solchen Auto sitzen. Und nur nebenbei: Woher wissen Sie, das es sich um Türken handelt?
"wenn Sie vier mal gefragt wurden "Brauchst Du Gras" von Menschen, die nichtmal Rauchen dürften... ja, was sage Sie dann?"
Wie wärs mit "Nein!"?
"Wissen Sie was das große Problem ist? Ich sehe die Dinge.
Ich sehe sie jeden Tag."
Ja. Diese ganzen fürchterlichen Türken in Autos. Vielleicht sollten sie das, was sie angeblich sehen, einfach mal hinterfragen.
"Und das stört viele Menschen in Deutschland. Dass sie das, was sie sehen nicht aussprechen dürfen."
Blödsinn. Wer verbietet ihnen das? Niemand.
"Gras? Am H-Platz? Da ist mir schon lange keins mehr angeboten worden. Wenn Sie jetzt wenigstens Hasenheide geschrieben hätten..."
Vielleicht gehe ich etwas offener über den Hermannplatz als Sie - mir wird das regelmäßig angeboten. Und ich habe damit auch kein Problem. Dazu sage ich am Ende noch etwas.
Antwort auf die Kinder, die spät Nachts auf der Straße rumrennen:
"Und die gehören ja schließlich ins Bett. Aber was wollen Sie jetzt eigentlich mitteilen?"
Darauf gehe ich auch am Schluss ein.
"Ja. Diese ganzen fürchterlichen Türken in Autos. Vielleicht sollten sie das, was sie angeblich sehen, einfach mal hinterfragen."
Gut, wenn Sie die Türken furchtbar finden, verstehe ich nicht, weshalb Sie in Neukölln leben. Das ist dann wirklich nicht klug, denn es gibt billiger Ecken als Neukölln.
Zu den Kindern Nachts auf der Straße und zu den Arabern, die am H-Platz Gras verticken genauso wie zu den Autos: Was ist so schwer daran, das mit dem Text zu assoziieren? Herr Buschkowsky schreibt von Bildungsferne, Kleinkriminalität und Machokultur am Beispiel Autos. Und ich schreibe, dass er Recht hat und nenne Beispiele, die ich eben hier aus Neukölln kenne - und gezielt keine Einzelbeispiele. Das Sie jetzt mir gleich unterstellen, dass ich das als DAS Problem ansehe... da kann ich Ihnen nicht helfen. Ich denke, ich habe mir jede Wertung erspart.
"Verbieten" tut einem niemand, zu sagen was man sieht. Aber an Ihrem Beispiel sehe ich ja, was dann passiert...
"Gras? Am H-Platz? Da ist mir schon lange keins mehr angeboten worden. Wenn Sie jetzt wenigstens Hasenheide geschrieben hätten..."
Vielleicht gehe ich etwas offener über den Hermannplatz als Sie - mir wird das regelmäßig angeboten. Und ich habe damit auch kein Problem. Dazu sage ich am Ende noch etwas.
Antwort auf die Kinder, die spät Nachts auf der Straße rumrennen:
"Und die gehören ja schließlich ins Bett. Aber was wollen Sie jetzt eigentlich mitteilen?"
Darauf gehe ich auch am Schluss ein.
"Ja. Diese ganzen fürchterlichen Türken in Autos. Vielleicht sollten sie das, was sie angeblich sehen, einfach mal hinterfragen."
Gut, wenn Sie die Türken furchtbar finden, verstehe ich nicht, weshalb Sie in Neukölln leben. Das ist dann wirklich nicht klug, denn es gibt billiger Ecken als Neukölln.
Zu den Kindern Nachts auf der Straße und zu den Arabern, die am H-Platz Gras verticken genauso wie zu den Autos: Was ist so schwer daran, das mit dem Text zu assoziieren? Herr Buschkowsky schreibt von Bildungsferne, Kleinkriminalität und Machokultur am Beispiel Autos. Und ich schreibe, dass er Recht hat und nenne Beispiele, die ich eben hier aus Neukölln kenne - und gezielt keine Einzelbeispiele. Das Sie jetzt mir gleich unterstellen, dass ich das als DAS Problem ansehe... da kann ich Ihnen nicht helfen. Ich denke, ich habe mir jede Wertung erspart.
"Verbieten" tut einem niemand, zu sagen was man sieht. Aber an Ihrem Beispiel sehe ich ja, was dann passiert...
Nach Theo Sarrazin und Kirsten Heisig versucht nun der Neuköllner Bürgermeister Heinz Buschkowsky auf die nach Lösung schreienden Probleme in seinem Bezirk aufmerksam zu machen. Er wird auch keinen Erfolg erzielen, da ganz offenkundig jene, die für die Durchsetzung des Rechts zuständig sind, schlicht und einfach die Arbeit verweigern und in bekannter Manier nach Belegen in dem Buch fahnden werden, um den Autor "an den Wagen zu fahren". Auch der Verfasser dieses Beitrages scheint der Ernst der Lage nicht klar zu sein, wenn er eindeutige Tatsachen abwertend als "Klischees" bezeichnet. Kriminalität, Leistungsverweigerung und Verwahrlosung bedingen sich gegenseitig und werden zunehmen, wenn nicht endlich ganz energisch durchgegriffen wird. Man fragt sich und diese Frage ist auch an die Medien gerichtet: Wie kann es sein, dass gegen kriminelle Clans und Banden nicht vorgegangen wird, wenn man sich daran erinnert, dass der rot-grüne Senat 1989/1990 mit verfälschten Gesetzestexten und unzutreffenden Gründen unter Missbrauch der Verwaltungsgesetze unbescholtene Bürger bis hin zur Existenzvernichtung verfolgte? Ich sehe da geradezu unfassbare Zusammenhänge.
Mag mitunter vorkommen, wäre auch nicht schlimm - wenn auch nicht besonders klug.
Schlimmer ist die organisierte Kriminalität, die von einigen arabischen "Großfamilien" (Clans) ausgeübt wird. Polizei und Justiz stehen ihr machtlos gegenüber.
Schon im Dezember 2010 war das Thema im Innenausschuß de Abgeordnentenhauses von Berlin. Beschlüsse wurden allerdings nicht gefaßt und gebesset hat sich seitdem auch nichts (lasse mich gern eines besseren belehren, wenn jemand über neue Informationen verfügt.
Protokoll der Sitzung hier: http://www.mister-wong.de...
Spiegel-Artikel zum Thema:
http://www.spiegel.de/pan...
Das ist ein 1a Beispiel für *auch* staatliches Versagen.
Die Mahalmi sind eine arabischsprachige Ethnie, die ursprünglich in Irak, Iran, Syrien, Libanon, Türkei lebten. Mit dem Ende des osmanischen Reichs und der damit einhergehenden Grenzziehungen wie auch der Verfolgung der Kurden (denen sie gern fälschlicherweise zugeschlagen werden) flohen viele der heute in Deutschland beheimateten Mahalmi in den damals reichen Libanon. Dort hatten sie oft entweder gar keine Papiere oder Fremdenpässe.
Im Rahmen des Bürgerkriegs im Libanon in den 70ern flohen viele nach Deutschland und waren mit dem Moment der Ausreise aus dem Libanon staatenlos. Diese Staatenlosigkeiten wurde in Deutschland aber nicht anerkannt, als Asylbewerber durften sie nicht arbeiten, es wurden x Abschiebversuche in die Türkei getätigt (unerfolgreich), geeignete Integrationsmaßnahmen unterblieben, ihre Kinder wurden meist später naturalisiert. Wie hilfreich es für die Integration von Kindern ist, xfach im Flugzeug zur Abschiebung zu sitzen, wie förderlich es für die Einhaltung von Regeln ist, wenn nicht mal die Polizei darauf besteht und daß ein rundes Jahrhundert Verfolgungsgeschichte keine Besserungsanstalt in Bezug auf Befolgung staatlicher Regeln ist, muß ich wohl nicht erklären.
Das Resultat: einige wenige hochkriminelle Clans (die meisten Mahalmi sind geräuschlos integriert), die zB Kinder Drogen verticken lassen. Ein schönes Beispiel dafür, daß alte ungelöste Probleme sehr dazu neigen, sich zu vergrößern.
Das ist ein 1a Beispiel für *auch* staatliches Versagen.
Die Mahalmi sind eine arabischsprachige Ethnie, die ursprünglich in Irak, Iran, Syrien, Libanon, Türkei lebten. Mit dem Ende des osmanischen Reichs und der damit einhergehenden Grenzziehungen wie auch der Verfolgung der Kurden (denen sie gern fälschlicherweise zugeschlagen werden) flohen viele der heute in Deutschland beheimateten Mahalmi in den damals reichen Libanon. Dort hatten sie oft entweder gar keine Papiere oder Fremdenpässe.
Im Rahmen des Bürgerkriegs im Libanon in den 70ern flohen viele nach Deutschland und waren mit dem Moment der Ausreise aus dem Libanon staatenlos. Diese Staatenlosigkeiten wurde in Deutschland aber nicht anerkannt, als Asylbewerber durften sie nicht arbeiten, es wurden x Abschiebversuche in die Türkei getätigt (unerfolgreich), geeignete Integrationsmaßnahmen unterblieben, ihre Kinder wurden meist später naturalisiert. Wie hilfreich es für die Integration von Kindern ist, xfach im Flugzeug zur Abschiebung zu sitzen, wie förderlich es für die Einhaltung von Regeln ist, wenn nicht mal die Polizei darauf besteht und daß ein rundes Jahrhundert Verfolgungsgeschichte keine Besserungsanstalt in Bezug auf Befolgung staatlicher Regeln ist, muß ich wohl nicht erklären.
Das Resultat: einige wenige hochkriminelle Clans (die meisten Mahalmi sind geräuschlos integriert), die zB Kinder Drogen verticken lassen. Ein schönes Beispiel dafür, daß alte ungelöste Probleme sehr dazu neigen, sich zu vergrößern.
http://www.bild.de/politi... http://www.bild.de/politi... http://www.bild.de/politi... http://www.bild.de/politi...
Das abschließende Interview http://www.bild.de/politi... daraus:
BILD: Was würden Sie tun, wenn Sie wirklich das Große und Ganze bestimmen könnten?
Buschkowsky: „Ich sag, wo mein Hammer hängt! Erstens: Einführung einer Kindergartenpflicht ab 13 Monate. Zweitens: Jede Schule wird Ganztagsschule. Drittens: Nicht ins Familienbudget investieren, sondern in Familien-Infrastruktur – wie kostenlose Kitas, Gratis-Mittagsessen in der Schule.“
Das erscheint mir ja als ein sehr schmales Programm zu einem erfolgversprechenden Umgang mit keinen Arbeitsplätzen, Zersparung der Polizei, Trägheit der Justiz und den offenkundigen Konsequenzen der unambitionierten Integrationspolitik von Jahrzehnten. Es mag aber auch der Blödzeitung geschuldet sein, die es mit der 'bitteren Wahrheit' ja nicht so genau nimmt.
Zielführender als eine Diskussion über Rassismus ja/nein erschiene mir die Kenntnisnahme des von ihm ansatzweise thematisierten staatlichen Versagens.
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