MinderheitenFrankreich bleibt auch unter Hollande hart gegen Roma

Ihre Lager werden konsequent aufgelöst, die Roma oft schnell abgeschoben. Dabei will sich Frankreich eigentlich stärker um die Integration bemühen.

Räumung eines Roma-Lagers in Saint-Priest bei Lyon am 28. August 2012

Räumung eines Roma-Lagers in Saint-Priest bei Lyon am 28. August 2012

Die Polizisten kommen um sechs Uhr in der Frühe. Sie fragen nach Papieren und verweisen die Roma des Platzes. Ärzten wird eine Behandlung von Kranken untersagt. Mitarbeiter eines privaten Unternehmens säubern das Terrain, Wohnwagen werden zertrümmert, der Zugang zum Gelände wird zugemauert. Nach kaum einer halben Stunde ist alles vorüber. So schildert Jacques Dumortier von der Menschenrechtsorganisation Classes die Räumung eines Roma-Lagers im französischen Lyon. Sein Kollege Etienne Trime ergänzt: "Das Verfahren hat sich bis heute nicht geändert."

Solche Räumungsaktionen wirken wie die nahtlose Fortsetzung der Politik der harten Hand unter Präsident Nicolas Sarkozy. Dabei dürfte es so eigentlich gar nicht mehr ablaufen. Die Regierung von Sarkozys Nachfolger François Hollande hat Ende August eine Direktive an Frankreichs Polizeidirektionen verschickt, nach der die Beamten die Roma als "Individuen" zu betrachten haben. Die Polizei solle "Unterstützungsangebote vermitteln" und sich bemühen, die Roma zu integrieren: "in Schulen, das Gesundheitssystem, den Arbeits- und Wohnungsmarkt". Zusätzliche Gelder wird es dafür nicht geben, und so sind es weiterhin fast ausschließlich Nichtregierungsorganisationen, die solche Bemühungen vorantreiben.

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Mehr als ein Dutzend Räumungen von Roma-Lagern hat es in diesem Sommer allein in Rhône-Alpes, der Region um Lyon, gegeben. Nach Einschätzungen von Menschenrechtlern wurden dabei nicht nur in Frankreichs zweitgrößter Region, sondern auch im Rest des Landes systematisch Grundrechte missachtet. Für sie ist damit klar: Auch unter der Regierung Hollande ändert sich der Umgang mit den Roma nur zögerlich.

Benachteiligungen sollen abgeschafft werden

Seit Anfang August überwacht die Europäische Kommission die französische Roma-Politik, seit Kurzem schalten sich außerdem die Vereinten Nationen verstärkt in die Debatte ein. So warnte etwa Mutuma Ruteere, UN-Berichterstatter zum Thema Rassismus: "Räumungen schüren das Klima der Feindseligkeit." Frankreich solle endlich "geeignete Unterbringungsmöglichkeiten suchen und die soziale Integration der Minderheit fördern".

Gegenstand der Kritik waren zudem diskriminierende Sonderregelungen des französischen Arbeitsmarktes. Diese sollen nun schrittweise abgeschafft werden. Zu diesem Ergebnis kam jedenfalls Ende August eine Ministerkonferenz zur Roma-Frage in Paris. Premierminister Jean-Marc Ayrault hatte dort erklärt, dass die Regierung Maßnahmen plane, die "steuerliche Benachteiligungen für Staatsangehörige der Roma-Staaten bei der Arbeitsaufnahme sukzessive aufheben" würden. Auch will man die "Liste der möglichen Berufe erweitern".

Damit setzt Frankreich Abmachungen um, nach denen die Alt-EU-Staaten Sonderregelungen für Zuwanderung aus Rumänien und Bulgarien bis Ende 2013 abbauen müssen. Neben Frankreich wenden beispielsweise noch Deutschland und Österreich derartige Regelungen an.

Leser-Kommentare
    • mcking
    • 24.09.2012 um 18:15 Uhr

    Wer schon mal länger in Frankreich war, hat sicher bemerkt, dass sehr viele Roma die Straßen der Städte bevölkern. Leider oft gewalttätig und auch betrunken sind.
    Dies Leute tatsächlich in die Gesellschaft zu integrieren ist wirklich nicht einfach.
    Ich vermute, dass die meisten Roma auch gar nicht integriert werden und ein Leben wie "wir" es führen leben wollen. Für Frankreich ist das ein riesiges Problem.
    Bon courage !

    19 Leser-Empfehlungen
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    Das Auftreten Frankreis im Ausland hinsichtlich der Romafrage ist aber ganz anders. Da werden schon mal Politiker in Osteuropa ermahnt, die Menschenrecht einzuhalten und "europäische" Standards anzuwenden. Wie dies Standards aussehen, zeigt Frankreich vortrefflich. Die EU spricht nur dort Menschenrechte an, wenn sie dazu dienen, jemanden politisch abzukanzeln. Wie die Rechtsauffassung der EU selbst aussieht, bezeugt das klägliche Scheitern der EULEX Mission (Mission für Recht) in Kosovo. Bis heute sind die 200'000 durch die UCK vertriebenen nicht zurückgekehrt, darunter viele Romas. Man muss aber auch wissen, dass Bernanrd Kouchner, ehemaliger Aussenminister Frankreichs, von 1999 - 2001, in der Zeit als die Vertreibungen stattfanden, Administrator der UN in Kosovo war. Quelle grande nation!!!

    aber für Deutschland nicht?
    In Berlin leben bereits 12000 Roma. Sie könnten auch die Ureinwohner von Duisburg-Hochfeld befragen, welche Erfahrungen sie mit der "sozialen Integration" der Roma haben. Vielleicht kann Frankreich ja etwas davon lernen ?

    Das Auftreten Frankreis im Ausland hinsichtlich der Romafrage ist aber ganz anders. Da werden schon mal Politiker in Osteuropa ermahnt, die Menschenrecht einzuhalten und "europäische" Standards anzuwenden. Wie dies Standards aussehen, zeigt Frankreich vortrefflich. Die EU spricht nur dort Menschenrechte an, wenn sie dazu dienen, jemanden politisch abzukanzeln. Wie die Rechtsauffassung der EU selbst aussieht, bezeugt das klägliche Scheitern der EULEX Mission (Mission für Recht) in Kosovo. Bis heute sind die 200'000 durch die UCK vertriebenen nicht zurückgekehrt, darunter viele Romas. Man muss aber auch wissen, dass Bernanrd Kouchner, ehemaliger Aussenminister Frankreichs, von 1999 - 2001, in der Zeit als die Vertreibungen stattfanden, Administrator der UN in Kosovo war. Quelle grande nation!!!

    aber für Deutschland nicht?
    In Berlin leben bereits 12000 Roma. Sie könnten auch die Ureinwohner von Duisburg-Hochfeld befragen, welche Erfahrungen sie mit der "sozialen Integration" der Roma haben. Vielleicht kann Frankreich ja etwas davon lernen ?

    • wciby
    • 24.09.2012 um 18:24 Uhr

    nicht anders zu erwarten, die Franzosen sind nun nicht die Tolerantesten, wenn es um Ausländer geht und das beschränkt sich nicht auf die Roma und Sinti, sondern dürfte durch die Bank weg gelten.

    Aber es ist nicht zu verstehen, warum diesen nun extra geholfen werden soll, um andere EU Ausländer kümmert sich auch keiner, wenn sie in einem anderen EU Land leben wollen, die müssen auch sehen wie sie allein klar kommen.

    Leider bleibt der Autor erfolgreiche Beispiele der Integration der Mehrheit der Sinti und Roma schuldig, dass sie in Tschechien nach Oberschlesien gekarrt werden um in Prag und Umgebung Wohnraum frei zu machen, frei nach aus dem Auge aus dem Sinn ist keine erfolgreiche Integration.

    http://romove.radio.cz/de...
    http://www.renovabis.de/n...

    Warum klappt die Integration denn in den Roma-Ländern, was für eine interessante Definition des Autors, nicht?

    11 Leser-Empfehlungen
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    Ich war im Frühjahr 1995 auf Abschlussfahrtin Prag,in schön Stadt.
    Aber das im Artikel angsprochene Thma, der "Bettel- und Klaukids", gab s damals schon.

    Man konnte sich nicht länger Zeit auf dem Bahnhofsvorplatzauhalten, ohne angegangen zu werden.

    • ST_T
    • 25.09.2012 um 3:12 Uhr

    Es gibt keine Roma-Länder. Roma leben in vielen Ländern und sind überall Minderheiten.
    Übrigens zur Integration in den bekannten europäischen Ländern Ungarn und Rumänien:

    http://de.wikipedia.org/w...

    http://www.pesterlloyd.ne...

    http://www.pesterlloyd.ne...

    Es ist also mitnichten so, dass Roma in irgendeiner Form integriert sind, im Gegenteil: In vielen Ländern leben sie als Randgesellschaften weil sie oftmals einen festen Wohnsitz ablehnen.

    Die einzigen positiven Beispiele die ich kenne sind die Roma, die sich wirklich z.B. in Frankreich niedergelassen haben, das sind aber nicht diejenigen, die ausgewiesen werden; Ausgewiesen werden fast ausschließlich Leute, die lediglich aufgrund des stabileren Sozialsystems umgezogen sind.

    Und wenn ich es mir in Deutschland anschaue (Quelle: http://www.unzensuriert.a...), so denke ich, dass es fast nur Beispiele gibt die wohl meine Meinung auch belegen.

    die sich gut integrieren. Die Roma, die ein bißchen Köpfchen haben, leben "ganz normal", wie der Rest der jeweiligen Landesbevölkerung, gehen allen möglichen Berufen nach, zahlen Steuern, ihre Kinder besuchen Schulen, neben Romanes beherrschen sie die Landes- und andere Sprachen etc.pp.
    Sie können aber kein Beispiel für die in illegalen Lagern wohnenden häufig kriminellen (und von Kriminellen ausgenutzten) Roma sein - genauso wenig, wie der erfolgreiche deutsche verbeamtete Universitätsprofessor dem deutschen Langzeitarbeitslosen mit multiplen Vermittlungsschwierigkeiten als leuchtendes Beispiel für Eingliederung in den Arbeitsmarkt dienen kann.

    Ich war im Frühjahr 1995 auf Abschlussfahrtin Prag,in schön Stadt.
    Aber das im Artikel angsprochene Thma, der "Bettel- und Klaukids", gab s damals schon.

    Man konnte sich nicht länger Zeit auf dem Bahnhofsvorplatzauhalten, ohne angegangen zu werden.

    • ST_T
    • 25.09.2012 um 3:12 Uhr

    Es gibt keine Roma-Länder. Roma leben in vielen Ländern und sind überall Minderheiten.
    Übrigens zur Integration in den bekannten europäischen Ländern Ungarn und Rumänien:

    http://de.wikipedia.org/w...

    http://www.pesterlloyd.ne...

    http://www.pesterlloyd.ne...

    Es ist also mitnichten so, dass Roma in irgendeiner Form integriert sind, im Gegenteil: In vielen Ländern leben sie als Randgesellschaften weil sie oftmals einen festen Wohnsitz ablehnen.

    Die einzigen positiven Beispiele die ich kenne sind die Roma, die sich wirklich z.B. in Frankreich niedergelassen haben, das sind aber nicht diejenigen, die ausgewiesen werden; Ausgewiesen werden fast ausschließlich Leute, die lediglich aufgrund des stabileren Sozialsystems umgezogen sind.

    Und wenn ich es mir in Deutschland anschaue (Quelle: http://www.unzensuriert.a...), so denke ich, dass es fast nur Beispiele gibt die wohl meine Meinung auch belegen.

    die sich gut integrieren. Die Roma, die ein bißchen Köpfchen haben, leben "ganz normal", wie der Rest der jeweiligen Landesbevölkerung, gehen allen möglichen Berufen nach, zahlen Steuern, ihre Kinder besuchen Schulen, neben Romanes beherrschen sie die Landes- und andere Sprachen etc.pp.
    Sie können aber kein Beispiel für die in illegalen Lagern wohnenden häufig kriminellen (und von Kriminellen ausgenutzten) Roma sein - genauso wenig, wie der erfolgreiche deutsche verbeamtete Universitätsprofessor dem deutschen Langzeitarbeitslosen mit multiplen Vermittlungsschwierigkeiten als leuchtendes Beispiel für Eingliederung in den Arbeitsmarkt dienen kann.

  1. Wer in ein Land kommt, kann sich wenn er es will dort integrieren. Das fängt mit der Arbeit an, wenn er nicht kann oder will, dann muss er weiterziehen oder zurück gehen. Es ist nicht die Pflicht des Gastlandes Steuergelder zu verschenken.
    Es bewirkt genau das Gegenteil von Integration: soziale Apartheid!

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  2. 4. [...]

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    Entfernt. Bitte richten Sie Anmerkungen bezüglich Moderationsentscheidungen an community@zeit.de. Danke, die Redaktion/lv

    Entfernt, da unsachlich. Die Redaktion/mak

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  4. Ich würde mich - seitens der Zeit oder seitens anderer Leser - sehf freuen, falls mir bei der Schließung meiner Wissenslücke bzgl. der Sinti und Roma geholfen würde:

    Bisher habe ich keine Reportage oder keinen Bericht gesehen/gelesen, der von der erfolgreichen Integration dieser Bevölkerungsgruppen berichtete - wohingegen ich 10+ Berichte gelesen und gesehen habe, die das Scheitern jeder, auch der ehrlichen Bemühungen, schilderten:

    Die Quintessence der Berichte war, dass das Lebens- und Gesellschaftsmodell der S&R nicht mit denen anderer Bevölkerungsgruppen vergleichbar ist - das beginnt u.a. beim Zeitgefühl und endet bei der Vorstellung von einem "guten und richtigen" Leben.

    Ich wäre wirklich sehr dankbar über differenzierte Berichte oder Analysen die glaubwürdig beschreiben wie eine gelunge Integration für beide Seiten! aussehen könnte. Ist es überhaupt möglich, ohne das die S&R ihre Kultur augegeben müssen?

    7 Leser-Empfehlungen
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    Für ein problemloses Zusammenleben ist Respekt dem Anderen gegenüber unerlässlich. Wenn sie z. B. einen Kleingarten betreiben, wünschen sie sich sicher, dass ihre Ernte nicht geplündert wird. [...]

    Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen und belegen Sie Tatsachenbehaptungen mit seriösen Quellen. Danke, die Redaktion/lv

    Auf Phönix kam vor gewisser Zeit ein langer Bericht über Sinti und Roma vor Ort in Bulgarien.
    Der Beitrag war sehr aufschlußreich und könnte ruhig nochmals gesendet werden.
    Die Probleme sind so weitreichend, dass sie mit Öberflächlichkeit nicht beredet werden können. Es ist ein weites Feld. Die Lebensweise ser Sinti und Roma prallen all zu oft mit den Anforderungen der Gesellschaft eines Staates aufeinander.

    Für ein problemloses Zusammenleben ist Respekt dem Anderen gegenüber unerlässlich. Wenn sie z. B. einen Kleingarten betreiben, wünschen sie sich sicher, dass ihre Ernte nicht geplündert wird. [...]

    Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen und belegen Sie Tatsachenbehaptungen mit seriösen Quellen. Danke, die Redaktion/lv

    Auf Phönix kam vor gewisser Zeit ein langer Bericht über Sinti und Roma vor Ort in Bulgarien.
    Der Beitrag war sehr aufschlußreich und könnte ruhig nochmals gesendet werden.
    Die Probleme sind so weitreichend, dass sie mit Öberflächlichkeit nicht beredet werden können. Es ist ein weites Feld. Die Lebensweise ser Sinti und Roma prallen all zu oft mit den Anforderungen der Gesellschaft eines Staates aufeinander.

  5. Für ein problemloses Zusammenleben ist Respekt dem Anderen gegenüber unerlässlich. Wenn sie z. B. einen Kleingarten betreiben, wünschen sie sich sicher, dass ihre Ernte nicht geplündert wird. [...]

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    6 Leser-Empfehlungen
    Antwort auf "Wissenslücke"
  6. zum Problem! Denn es ist auch so, dass Hollande damit beweist, dass er keine vernuenftige Auslaenderpolitik machen kann! Das waere aber wichtig, da es sonst wieder brennende Vorstaedte gibt und da waren nicht nur Araber, sondern auch Roma dabei! Schade Hr. Hollande aber die Zeiten, wo die Roma und Sinti Waesche klauten sind vorbei! Die Frage ist, ob die Europaeer endlich verstehen, was an ihren Grenzen passiert oder ob sie wieder in den Traum der rosaroten Luftblase versinken wollen!
    Die Asylpolitik zeigt das haessliche Licht Europas und damit ist auch klar, dass die Verdraengung mal wieder die groesste Leistung Europas ist!

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    daß es "Zeiten" gab, zu denen Roma "Wäsche klauten". Sicherlich wissen Sie auch, wann genau diese Zeiten waren und wann sie vorbei waren.

    • ommel
    • 25.09.2012 um 12:35 Uhr

    Entfernt. Bitte setzen Sie sich sachlich mit dem Thema des Artikels auseinander. Die Redaktion/mak

    daß es "Zeiten" gab, zu denen Roma "Wäsche klauten". Sicherlich wissen Sie auch, wann genau diese Zeiten waren und wann sie vorbei waren.

    • ommel
    • 25.09.2012 um 12:35 Uhr

    Entfernt. Bitte setzen Sie sich sachlich mit dem Thema des Artikels auseinander. Die Redaktion/mak

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