Italien: Flüchtlinge retten Riace vor dem Untergang
Halb Europa schottet sich vor Einwanderern ab. Aber ein Fischerdorf in Italien bietet Flüchtlingen ein Zuhause – und sichert damit sein Überleben.
Von den Bergwänden blöken die Schafe, vom Strand her rauscht das Meer und irgendwo dazwischen ist Mimmos Utopie wahr geworden – von einem Ort, der für Gastfreundschaft steht statt für Grenzen. Mimmo heißt eigentlich Domenico Lucano, aber niemand nennt ihn so, obwohl er der Bürgermeister des Fischerdorfs Riace im kalabrischen Südzipfel Italiens ist. Drei Kirchen gibt es hier und knapp 1.500 Einwohner, in den Straßen ein paar Dutzend Hühner und hinkende Hunde. Ein Ort, so unscheinbar, dass sich kaum ein Tourist dorthin verirrt.
Lucano hat sein Heimatdorf zur Heimat der Flüchtlinge erklärt, während halb Europa versucht, sich mit immer höheren Zäunen und Mauern gegen illegale Zuwanderer abzuschotten. "In unserem Dorf", sagt Lucano, "empfangen wir Flüchtlinge mit offenen Armen." Mehr als 500 Migranten leben heute in Riace. Fast jeder dritte Bewohner ist in den letzten Jahren zugewandert. Keiner hatte eine Aufenthaltserlaubnis oder gültige Arbeitspapiere. Es sind junge Männer aus Tunesien, dem Senegal und Eritrea, Frauen und Kinder aus Syrien und Algerien, die aus ihren Heimatländern vor Krieg und Armut flüchteten.
Adama Kone, 33, kam vor zwei Jahren aus Mali, wo er keine Arbeit mehr fand, um seine beiden Kinder zu ernähren. Heute bewohnt er in Riace ein eigenes Haus und betreibt in der zugehörigen Garage seine eigene kleine Autowerkstatt. In einem Textilgeschäft drei Gassen weiter arbeitet die 24-jährige Afghanin Fatma, 24. Sie ist vor den Taliban aus ihrer Heimat geflohen und ist nun Näherin und Teppichknüpferin in Riace. Rund 600 Euro bekommt sie dafür im Monat. Das Geld zahlt ihr die Gemeinde, die ihr auch eines der alten, leerstehenden Häuser kostenlos zur Verfügung stellt. Die Einheimischen haben Fatma geholfen, es zu renovieren und wieder bewohnbar zu machen. Zum Dank betreut sie mehrmals in der Woche deren Kinder oder pflegt die an Demenz erkrankten Angehörigen.
Die Flüchtlinge helfen, den Ort wiederaufzubauen
"Hilfe ist in Riace keine Einbahnstraße", sagt Bürgermeister Lucano. "Wir versuchen, den Flüchtlingen hier ein Zuhause zu bieten, und im Gegenzug helfen sie uns, dieses Zuhause am Leben zu halten." Flüchtlinge, die andernorts aufgrund fehlender Papiere abgeschoben werden, erhalten in Riace Arbeit, werden in den Dorfalltag integriert – und helfen dabei, einen Ort wiederaufzubauen, der vor gut 14 Jahren fast ausgestorben war.
Das Dorf liegt inmitten einer der strukturschwächsten Regionen des Landes. In Beton gegossene Tristesse, schlecht bezahlte Jobs und zu viel Spielraum für die Mafia. Seit Jahrzehnten hatte es die Menschen weggezogen. Von einst 3.000 Einwohnern waren gerade noch etwa 800 in Riace geblieben. Die letzten Pizzerien und Eisdielen im Ort hatten dicht gemacht. "Unsere geliebte Heimat", sagt Lucano, "war wie ein Patient, der im Sterben liegt und nur noch den Tod erwartet."
Da geschah das, was die Menschen in Riace noch heute als ein Wunder bezeichnen: In der Nacht des 1. Juli 1998 trieb ein Boot an die Küste, in dem 218 Kurden saßen. Sie wollten nach Griechenland fliehen, waren aber vom Kurs abgekommen. Unterkühlt, erschöpft und halb verhungert hatten die meisten von ihnen die Hoffnung bereits aufgegeben. Lucano sorgte dafür, dass die Flüchtlinge versorgt und von den Einheimischen aufgenommen wurden.






Sehr schönes Beispiel was es heißt Menschen zu integrieren! Man muss sie auch wirklich willkommen heißen und ihnen Arbeit geben und mit ihnen zusammenleben!!!
Ja, den Friedensnobelpreis hat Lucano verdient, vor allem, weil er auch sein Leben für seine Arbeit riskiert!
& Filmreif.
http://fm4.orf.at/stories...
danke, endlich eine positivere geschichte. kann die zeit nicht eine positive reihe zu migration initiieren, nicht mit einzelschicksalen, sondern mit geschichten wie diesen? artikel mit effekthascherischen und haarsträubenden immigrations- und migrationsthesen mit einer halbwertzeit von zwei wochen mögen für die auflage spannend sein, aber jeder, der sich mit dem thema eingehender beschäftigt, findet es, soweit ich das beurteilen kann, allenfalls fad und beliebig; bitte sehen sie sich zur not in den amerikanischen medien um, wie diese migration thematisieren.
Aber man darf sicher nicht vergessen, dass diese Ortschaft aufgrund ihrer wirtschaftlichen und sozialen Situation für solche Massnahmen geeignet war. Nicht jede Region bzw. Gemeinde Europas bietet ein solches Vakuum, welches ohne Weiteres durch Zuwanderer ausgefüllt werden kann. Dort wo schon prekäre Verhältnisse mit hoher Arbeitslosigkeit etc. herrschen, klappt solch ein Projekt sicher nicht.
Seite 1.
"Das Dorf liegt inmitten einer der strukturschwächsten Regionen des Landes. In Beton gegossene Tristesse, schlecht bezahlte Jobs und zu viel Spielraum für die Mafia. Seit Jahrzehnten hatte es die Menschen weggezogen. Von einst 3.000 Einwohnern waren gerade noch etwa 800 in Riace geblieben."
Schlimmere Verhältnisse finden sie kaum noch irgendwo...
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"Das Dorf liegt inmitten einer der strukturschwächsten Regionen des Landes. In Beton gegossene Tristesse, schlecht bezahlte Jobs und zu viel Spielraum für die Mafia. Seit Jahrzehnten hatte es die Menschen weggezogen. Von einst 3.000 Einwohnern waren gerade noch etwa 800 in Riace geblieben."
Schlimmere Verhältnisse finden sie kaum noch irgendwo...
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"Das Dorf liegt inmitten einer der strukturschwächsten Regionen des Landes. In Beton gegossene Tristesse, schlecht bezahlte Jobs und zu viel Spielraum für die Mafia. Seit Jahrzehnten hatte es die Menschen weggezogen. Von einst 3.000 Einwohnern waren gerade noch etwa 800 in Riace geblieben."
Schlimmere Verhältnisse finden sie kaum noch irgendwo...
Wenn man nur will, geht vieles.
Wenn ich den Artikel richtig verstehe, hat sich hier letztlich ein bisschen eine "Alternativwelt" entwickelt, mit Sonderregeln, sogar mit speziellen Tauschmitteln und scheinbar auch auch ohne allzuviel Bürokratie und schließlich mit ausgeprägt solidarischen Verhaltensweisen.
Und wenn ich den Artikel weiter richtig verstehe, scheint genau diese "Aufweichung" der Regeln und Normen das richtige Rezept zu sein, um Integration zu fördern, denn die "Regelaufweichung" gilt nicht nur für die Migranten allein, die sich in der Fremde ja zwangsläufig mindestehs kulturell in einer Grauzone befinden, sondern sie wird auch von den Einheimischen mit getragen. Das erleichtert offensichtlich das "Aufeinanderzugehen" und mithin den Pozess der Integration.
In D wird leider immer noch viel zu sehr obrigsstaatlich gedacht, Ausnahmen sind Teufelszeug und Versuche alternative organisierter Sozialbeziehungen sowieso.
Wenn bei uns Fremde auftauchen, müssen sie sich gleich in das vorhandene Gefüge einfügen (bis zum letzten i-Tüpfelchen), um verwaltet zu werden, oder sie werden ausgegrenzt in "Parallelgesellschaften" (bzw. wegen der Starre des Systems findet die Ausgrenzung dann gegenseitig statt).
Für mich zeigt Riace, wie notwendig es ist, das Migranten eine "Einflugschneise", eine bewußte Grauzone bekommen, wo
sie erstmal landen und sich gemeinsam mit Einheimischen orientieren können. Da stören starre Regeln ganz einfach bzw. führen zu unnötigen Konflikten.
Die Forderung nach Akzeptanz rechtlicher Grauzonen und die ständigen Klagen über "obrigsstaatliches" Denken, das keine Ausnahmen erlaube, birgt ein prinzipielles Problem. Wer einen Rechtsstaat will, muss auch bereit sein, dessen Regeln zu akzeptieren, wenn sie nicht zum eigenen Nutzen sind. Wer an bestimmten Regelungen, Gesetzen usw. etwas ändern will, muss sich engagieren, um hierfür eine politische Mehrheit zu erhalten.
Flüchtlinge kommen gerade aus Staaten, die keine Rechtssicherheit bieten. Die Rechtssicherheit eines Rechtsstaates ermöglicht genau die Entwicklung einer Gesellschaft, unter deren Schutz sich Flüchtlinge begeben wollen. Die Idee, bestimmte Gruppen sollten ein Anrecht auf die Einrichtung rechtlicher Grauzonen haben, greift die Grundlagen einer funktionierenden Gesellschaft an.
Leider weit verbreitet ist die Tendenz, die Einhaltung von Regeln und Gesetzen dann vehement einzufordern, wenn sie persönlich von Nutzen sind, und dann genau so vehement abzulehnen, wenn sie einem nicht in den Kram passen. Die Einrichtung in der im Artikel beschriebenen Grauzone funktioniert eben nur, solange sich z.B. Steuerzahler nicht in rechtliche Grauzonen verabschieden, sodass der Staat keine Mittel mehr hat, dieses Modell zu finanzieren, oder solange auch der Staat die eigenen Regeln akzeptiert und hier Zahlungen leistet. Ein Rechtsstaat à la carte ist keiner mehr. Hier könnten allein diejenigen mit dem größten Durchsetzungspotential die ihnen genehmen Grauzonen schaffen.
Die Forderung nach Akzeptanz rechtlicher Grauzonen und die ständigen Klagen über "obrigsstaatliches" Denken, das keine Ausnahmen erlaube, birgt ein prinzipielles Problem. Wer einen Rechtsstaat will, muss auch bereit sein, dessen Regeln zu akzeptieren, wenn sie nicht zum eigenen Nutzen sind. Wer an bestimmten Regelungen, Gesetzen usw. etwas ändern will, muss sich engagieren, um hierfür eine politische Mehrheit zu erhalten.
Flüchtlinge kommen gerade aus Staaten, die keine Rechtssicherheit bieten. Die Rechtssicherheit eines Rechtsstaates ermöglicht genau die Entwicklung einer Gesellschaft, unter deren Schutz sich Flüchtlinge begeben wollen. Die Idee, bestimmte Gruppen sollten ein Anrecht auf die Einrichtung rechtlicher Grauzonen haben, greift die Grundlagen einer funktionierenden Gesellschaft an.
Leider weit verbreitet ist die Tendenz, die Einhaltung von Regeln und Gesetzen dann vehement einzufordern, wenn sie persönlich von Nutzen sind, und dann genau so vehement abzulehnen, wenn sie einem nicht in den Kram passen. Die Einrichtung in der im Artikel beschriebenen Grauzone funktioniert eben nur, solange sich z.B. Steuerzahler nicht in rechtliche Grauzonen verabschieden, sodass der Staat keine Mittel mehr hat, dieses Modell zu finanzieren, oder solange auch der Staat die eigenen Regeln akzeptiert und hier Zahlungen leistet. Ein Rechtsstaat à la carte ist keiner mehr. Hier könnten allein diejenigen mit dem größten Durchsetzungspotential die ihnen genehmen Grauzonen schaffen.
also mir scheint, in manchen Gegenden von Meck-Pomm z.B. sieht es gar nicht so anders aus. Nur kann man dort vermutlich so etwas nicht hinbekommen, weil man füchten muss, dass es sich um "national befreite Zonen" handelt. Ob ein mutiger Bürgermeister dort auch so ein Wunder vollbringen könnte? Immerhin hat Lucano auch die Ndrangheta im Nacken...
Meck-Pomm (und auch Brandenburg) kamen mir auch sofort in den Sinn, denn teilweise sind dort die gleichen Voraussetzungen gegeben (sogar mit lokaler braun-Mafia). Aber es fehlt dennoch an wichtigen anderen Voraussetzungen: Wenn in M-V ein Bürgermeister versucht, abseits der gesetzlichen Regeln sich um Migranten zu kümmern und dann noch in der unkonventionellen Weise, wie in Riace, wird man ihn ganz schnell des Amtes entheben, anklagen und wegschließen.
In M-V und anderswo in D dürfen Migranten (als Asylbewerber) nur in den dafür vorgesehenen Unterkünften leben oder sie müssen sich eben den Marktgesetzen beugen mit all dem darin befindlichen Diskriminierungspotential.
Einen "Schutzraum" und eine "Schonfrist", so wie es Riace darstellt, bekommen sie nicht. Bei uns fehlen die Regeln dafür und auch der Mut der Bürokraten, an die Grenzen der Regeln zu gehen.
Dennoch entstehen auch bei uns diese Gebiete, wo arme Einheimische neben armen Migranten leben, jedoch entsteht da i.d.R. kein Riace, sondern eben Neukölln oder so. Hier nehmen sich (deutsche und! ausländische Arme) selbst das Recht heraus, eine "Grauzone" zu schaffen zwischen der "ausgegrenztzen" eigenen Kultur und der deutschen Mainstreamgesellschaft. Aber weil in D eine solche Grauzone nicht gewollt ist, kommt es zwangsläufig zu Konflikten.
Stadtplaner und Kommunalpolitiker sollten endlich einsehen, das Migranten immer eine "Pufferzone" brauchen und dass man diese bewusst gestalten sollte, anstatt sie zu bekämpfen.
Das sind 2 verschiedene Situationen.
Was sollen Migranten denn in Meck.-Pomm. machen?
In Riace gab es Möglichkeiten und Perspektiven, das ist in M.-V. nicht gegeben.
Und die "national befreiten Zonen" gibt es höchstens in 20 Einwohner Dörfern, die nichtmal auf Landkarten eingezeichnet sind. Größere Städte wie Schwerin, Greifswald, Rostock oder Stralsund haben eine größere Linke Szene als Rechte.
Das, ich nenne es mal "sozialistische Modell" - welches nicht negativ emeint ist - von Riace hat eine gute Basis, und ein großmütiger Gedanke, das steht außer Frage, ob das in M.-V. aber ebenso anwendbar ist, ist zu bezweifeln.
Meck-Pomm (und auch Brandenburg) kamen mir auch sofort in den Sinn, denn teilweise sind dort die gleichen Voraussetzungen gegeben (sogar mit lokaler braun-Mafia). Aber es fehlt dennoch an wichtigen anderen Voraussetzungen: Wenn in M-V ein Bürgermeister versucht, abseits der gesetzlichen Regeln sich um Migranten zu kümmern und dann noch in der unkonventionellen Weise, wie in Riace, wird man ihn ganz schnell des Amtes entheben, anklagen und wegschließen.
In M-V und anderswo in D dürfen Migranten (als Asylbewerber) nur in den dafür vorgesehenen Unterkünften leben oder sie müssen sich eben den Marktgesetzen beugen mit all dem darin befindlichen Diskriminierungspotential.
Einen "Schutzraum" und eine "Schonfrist", so wie es Riace darstellt, bekommen sie nicht. Bei uns fehlen die Regeln dafür und auch der Mut der Bürokraten, an die Grenzen der Regeln zu gehen.
Dennoch entstehen auch bei uns diese Gebiete, wo arme Einheimische neben armen Migranten leben, jedoch entsteht da i.d.R. kein Riace, sondern eben Neukölln oder so. Hier nehmen sich (deutsche und! ausländische Arme) selbst das Recht heraus, eine "Grauzone" zu schaffen zwischen der "ausgegrenztzen" eigenen Kultur und der deutschen Mainstreamgesellschaft. Aber weil in D eine solche Grauzone nicht gewollt ist, kommt es zwangsläufig zu Konflikten.
Stadtplaner und Kommunalpolitiker sollten endlich einsehen, das Migranten immer eine "Pufferzone" brauchen und dass man diese bewusst gestalten sollte, anstatt sie zu bekämpfen.
Das sind 2 verschiedene Situationen.
Was sollen Migranten denn in Meck.-Pomm. machen?
In Riace gab es Möglichkeiten und Perspektiven, das ist in M.-V. nicht gegeben.
Und die "national befreiten Zonen" gibt es höchstens in 20 Einwohner Dörfern, die nichtmal auf Landkarten eingezeichnet sind. Größere Städte wie Schwerin, Greifswald, Rostock oder Stralsund haben eine größere Linke Szene als Rechte.
Das, ich nenne es mal "sozialistische Modell" - welches nicht negativ emeint ist - von Riace hat eine gute Basis, und ein großmütiger Gedanke, das steht außer Frage, ob das in M.-V. aber ebenso anwendbar ist, ist zu bezweifeln.
Warum ist Riace nicht kopierbar! Je bürokratischer eine Gesellschaft ist, desto unkontrollierbarer wird alles.
Und eine totale Staatskontrolle wäre auch Horror! Wir nehmen z.B. Ausländer ins Haus auf, leben mit Rumänen, Chinesen, seit langem zusammen, teilen Küche, Esszimmer und Flur mit ihnen. Im Privaten weiß man, mit wem man es zu tun hat, und dann funktionierts. Es fehlen Menschen, die nicht an der Armutsgrenze leben und solche Eigeninitiative praktizieren (können)! Dem Staat überlassen heißt meistens von allen guten Geistern verlassen! Kein Staat kann das leisten, was gesunde Familien leisten können, wenn die Eheleute ein liebevolles Verhältnis haben und sich in Nächstenliebe engagieren, statt nur Sport, Kultur, Reisen nachzugehen. Darum ist es so wichtig, dass der Staat eine gute Familienpolitik betreibt, Familien stärkt und nicht einem sozialistischen Gesellschaftsmodell anhängt und die Auflösung der Familie betreibt!
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