Eine Tankstelle in Toms River, New Jersey © Mark Wilson/Getty Images

Die Auswirkungen von Hurrikan Sandy und des anschließenden Schneesturms sind noch immer an der Ostküste der USA zu spüren. Mehr als 600.000 Haushalte seien nach wie vor ohne Strom, berichtete der Nachrichtensender CNN . Betroffen sind vor allem New York und New Jersey.

Ein großes Problem ist in New York City zudem die Benzinknappheit . Erstmals seit den 1970er Jahren soll der Kraftstoff deshalb in der Millionenmetropole von Freitag an für Privatleute rationiert werden. Bis auf Weiteres dürfen auf Anordnung von Bürgermeister Michael Bloomberg im täglichen Wechsel nur Autos mit einer geraden beziehungsweise ungeraden Zahl auf dem Nummernschild tanken.

Die Polizei stellte Beamte ab, die die Einhaltung der Regelung an den Tankstellen überwachen sollen. "Das ist dafür gedacht, dass jeder eine faire Chance hat, damit die Schlangen nicht so erdrückend sind und wir das überstehen", sagte Bloomberg.

In der Stadt ist nach Angaben des Bürgermeisters nur etwa ein Viertel der rund 800 Tankstellen geöffnet. Ohne Strom lassen sich die Zapfsäulen nicht bedienen. Der Wirbelsturm hatte aber auch Raffinerien sowie das Vertriebsnetz beschädigt. Autofahrer müssen stundenlang vor den Tankstellen Schlange stehen.