Verlobte fand Wevelsiep bewusstlos im Schlafzimmer
Die Polizei wurde gerufen, laut Wevelsiep auf Vorschlag seiner Verlobten. Die drei Polizisten und eine Polizistin wollten die Ausweise sehen. Wevelsiep hatte seinen nicht dabei, nannte Namen und Geburtsdatum, die Beamten überprüften am Telefon seine Identität, wie er sagt. Trotzdem leerten sie seine Taschen, Visitenkarten von Geschäftspartnern landeten auf dem Bürgersteig. Als er sich beklagt habe, sei er als "dummer Schwätzer" abgekanzelt worden.
Die Beamten wollten ihm Handschellen anlegen. Wevelsiep protestierte: Er müsse doch nur rasch zu Hause den Ausweis holen. "Ich zähle bis zwei", habe der Polizist gesagt. Eins, zwei – Faustschlag ins Gesicht. Dann hätten ihn die Beamten gefesselt, wieder geschlagen, getreten. Seine Verlobte fand ihn später im Schlafzimmer seiner Wohnung, bewusstlos.
Die Frankfurter Verkehrsgesellschaft (VGF) sagt, nach Darstellung der Kontrolleure habe die Verlobte Wevelsieps keinen gültigen Fahrschein gehabt und eine Kontrolleurin als "Nazi" beschimpft. Diese hat Anzeige erstattet. Was die Polizisten aussagen, erfährt die Öffentlichkeit vorerst nicht.
Opposition fordert unabhängige Aufklärung
Die Reaktionen in sozialen Netzwerken sind heftig. Sie zeigen: Das Ansehen der Polizei ist schwer beschädigt. Fast alle Kommentatoren gehen fest davon aus, dass Wevelsieps Vorwürfe stimmen. Viele geben an, selbst Erlebnisse mit rabiaten und/oder rassistischen Beamten gehabt zu haben. Am Donnerstag demonstrierten nach einem Aufruf auf Facebook mehr als 2.000 Menschen gegen Polizeigewalt und Rassismus.
Die Opposition im Landtag verlangt rückhaltlose Aufklärung. Auf keinen Fall dürfe ein falsch verstandener "Korpsgeist" dazu führen, dass Polizisten geschont würden. Grüne und SPD fordern eine unabhängige Stelle, die Vorwürfe gegen Polizisten untersucht. Das Innenministerium hält das nicht für nötig. Außerdem bearbeite beispielsweise die britische Independent Police Complaints Commission (IPCC) mit 600 Beschäftigten 7.000 Beschwerden pro Jahr, so etwas könne ein Bundesland gar nicht stemmen. Vielleicht reicht es nicht, wenn nur die Hessen über den Fall Wevelsiep nachdenken.






Mir fällt auf, dass ich tatsächlich der VGF und der Polizei nicht glaube.
Was mich zu der Frage veranlasst: Wieso? Weil es möglicherweise schon zu viele dieser Fälle gab? Weil sich die Polizei schon so oft mit brauner Soße bekleckert hat? Und wenn ich so an Frankfurt denke, die (Möchtegern-)Weltmetropole... Frankfurt ist ein Dorf, wird jeder Frankfurter bestätigen.
Nichtsdestotrotz: Ich habe (auch aus eigener Erfahrung) kein Vertrauen in die Polizei. Äh, dem Verfassungsschutz auch nicht... woran das wohl alles liegt?
Sind es nicht doppelte Standards, wenn wir verallgemeinerte Anfeindungen gegen "Die Polizei" richten? In dem vorliegenden Fall geht es um das sicherlich nicht repräsentative Fehlverhalten von 3 Beamten. Würden wir gleichermaßen über "die Afrikaner" reden, die "ständig Deutsche als Nazis beschimpfen" würden wir derartige Verallgemeinerungen auch nicht gutheißen - zurecht.
Zum vorliegenden Fall: Es gibt nach dem Bericht keine Rechtfertigung für die - durchaus beleidigende - Andeutung, die Beamtin sei ein Nazi. Dass der Angeklagte sich dann trotz Ausweispflicht auch noch nicht ausweisen kann ist doppelt ungeschickt.
Dessen ungeachtet ist die oben dargestellte Gewaltausübung der Polizisten natürlich unangemessen und es sollten definitiv Untersuchungen vorgenommen werden. Ich verwehre mich aber dagegen, "die Polizei" kategorisch vorzuverurteilen, warten wir mal die Untersuchungen ab.
...dass Sie die Polizei nur aus der Zeitung kennen. 250 000 Beamte sind in Deutschland (täglich) im Einsatz. Sie regeln den Verkehr, fahren Streife. Sie werden täglich zu dutzend Streits gerufen. Und wenn ich einen Polizeibeamten auf der Straße anspreche, dann ist er (zumindest in meinem Fall) zu 100% freundlich und korrekt zu mir - mag da auch andere Einzelfälle geben, wie bei jedem Menschen oder jeder Menschengruppe. Aber, das alles sehen Sie nicht. Die Polizei als das was sie eigentlich ist, sehen Sie nicht. Sie sehen die Polizei nur im Zeitungsartikeln. Und, ach welch Wunder, die Zeitung berichtet natürlich nur dann über die Polizei, wenn diese wieder etwas schlechtes oder unpopuläres tut. Daher Ihre Sichtweise - denke ich mal.
Und bitte - keine Einzelbeispiele. Davon gibt es, egal welchen Standpunkt man vertreten will, genügende.
finde ich mich in der selben Situation wie Sie wieder. Intuitiv glaube ich dem Päarchen und mißtraue den Beamten.
Keine Frage, es gibt viele gute Polizisten und ich habe scheinbar bisher nnur mit denen auskommen müssen. Aber die schlechten schaffens eben in die Schlagzeilen und hinterlassen.
Hat die Kontrolleurin wirklich "Bin ich Nazi?" gefragt oder fehlt da ein Artikel im Text? Das bildungsferne Schichten eher zum Rassismus neigen ist nichts Neues! Macht das Ganze noch glaubwürdiger.
Außerdem ist doch sicher vom Anruf bei der Polizei ein Mitschnitt gemacht worden, so dass der Anrufer zweifelsfrei identifiziert werden kann. "Die Polizei wurde gerufen, laut Wevelsiep auf Vorschlag seiner Verlobten." Hier eine sichere Info würde doch bereits etwas Licht ins Dunkel bringen.
Sind es nicht doppelte Standards, wenn wir verallgemeinerte Anfeindungen gegen "Die Polizei" richten? In dem vorliegenden Fall geht es um das sicherlich nicht repräsentative Fehlverhalten von 3 Beamten. Würden wir gleichermaßen über "die Afrikaner" reden, die "ständig Deutsche als Nazis beschimpfen" würden wir derartige Verallgemeinerungen auch nicht gutheißen - zurecht.
Zum vorliegenden Fall: Es gibt nach dem Bericht keine Rechtfertigung für die - durchaus beleidigende - Andeutung, die Beamtin sei ein Nazi. Dass der Angeklagte sich dann trotz Ausweispflicht auch noch nicht ausweisen kann ist doppelt ungeschickt.
Dessen ungeachtet ist die oben dargestellte Gewaltausübung der Polizisten natürlich unangemessen und es sollten definitiv Untersuchungen vorgenommen werden. Ich verwehre mich aber dagegen, "die Polizei" kategorisch vorzuverurteilen, warten wir mal die Untersuchungen ab.
...dass Sie die Polizei nur aus der Zeitung kennen. 250 000 Beamte sind in Deutschland (täglich) im Einsatz. Sie regeln den Verkehr, fahren Streife. Sie werden täglich zu dutzend Streits gerufen. Und wenn ich einen Polizeibeamten auf der Straße anspreche, dann ist er (zumindest in meinem Fall) zu 100% freundlich und korrekt zu mir - mag da auch andere Einzelfälle geben, wie bei jedem Menschen oder jeder Menschengruppe. Aber, das alles sehen Sie nicht. Die Polizei als das was sie eigentlich ist, sehen Sie nicht. Sie sehen die Polizei nur im Zeitungsartikeln. Und, ach welch Wunder, die Zeitung berichtet natürlich nur dann über die Polizei, wenn diese wieder etwas schlechtes oder unpopuläres tut. Daher Ihre Sichtweise - denke ich mal.
Und bitte - keine Einzelbeispiele. Davon gibt es, egal welchen Standpunkt man vertreten will, genügende.
finde ich mich in der selben Situation wie Sie wieder. Intuitiv glaube ich dem Päarchen und mißtraue den Beamten.
Keine Frage, es gibt viele gute Polizisten und ich habe scheinbar bisher nnur mit denen auskommen müssen. Aber die schlechten schaffens eben in die Schlagzeilen und hinterlassen.
Hat die Kontrolleurin wirklich "Bin ich Nazi?" gefragt oder fehlt da ein Artikel im Text? Das bildungsferne Schichten eher zum Rassismus neigen ist nichts Neues! Macht das Ganze noch glaubwürdiger.
Außerdem ist doch sicher vom Anruf bei der Polizei ein Mitschnitt gemacht worden, so dass der Anrufer zweifelsfrei identifiziert werden kann. "Die Polizei wurde gerufen, laut Wevelsiep auf Vorschlag seiner Verlobten." Hier eine sichere Info würde doch bereits etwas Licht ins Dunkel bringen.
Was die unabhängige Beschwerdestelle betrifft so geht es nicht darum was in diesem Einzelfall wirklich passierte, und auch nicht ob solch eine Stelle viel Arbeit zu bewältigen hat. Sondern um die simple Tatsache dass es natürlich Rassismus gibt, wohl auch immer geben wird und dies seitens des Staates äußerst ernst genommen werden muss.
Dass die CDU/FDP-Regierung das blockiert ist - na es fehlen einem da zitierfähige Ausdrücke...
Vielleicht versteht sie zumindest diese Argumentation:
Frankfurt ist internationale Metropole, Messestadt, sollte im eigenen Interesse alles tun um so etwas zu verhindern, wozu eben auch Aufklärung durch Unabhängige gehört.
Diese Art von Übergriffen passieren immer, wenn diese Art von Polizisten glaubt, nichts befürchten zu müssen. Also letzten Endes: wenn Sie vermuten auf Randständige einzudreschen.
Zu dem Skandal kommt es jetzt ja nur, weil die Beamten zu blöd waren zu erkennen, dass nicht jeder Afrikaner ein Asylsuchender ist.
Zum Opfer: Wie kann man nur so dumm sein und die Polizei rufen? Und auch noch Widerworte geben.
Das sind nun echt Basics, die man wissen sollte, wenn man in D die Bahn benutzt. Jeder Partygänger und Fußballfan weiß, dass in solchen Situation nur nach einem Anlass gesucht wird, um jemand ungestraft zusammenzuschlagen.
Und klar: Gibt sicher auch ganz andere Polizisten in Deutschland.
Der deutsche Rassismus ist eiskalt. Und er ist immer da, unterschwellig, aber ununterbrochen. Es ist die deutsche 'Kategoriendenke', die Morde an türkischstämmigen Bürgern DIESES LANDES als 'Döner-Morde' abtun.
Dieses Wort ist dermaßen schrecklich, dass einem die Worte fehlen. Eine Verhöhnung der Opfer ohnegleichen. Wie kann ein derart gedemütigter Mensch noch auf irgendwen oder irgendwas in diesem Deutschland verlassen?
Der deutsche Rassismus erstarkt seit JAHREN, nur dass diesmal keine Babys aus brennenden Häusern geworfen worden sind (bisher) und keine weiteren Mölln's vorgekommen sind. Es ist nur eine Frage der Zeit...
Dass Akten geschreddert werden, alles als 'Schlamperei' und 'Panne' abgetan wird, ist eine ebensolche Verhöhnung der Opfer wie nur sonstwas.
KEIN halbwegs verständiger MEnsch glaubt, dass es sich um PANNEN gehandelt hat! Das war PURE ABSICHT. WISSENTLICH UND WILLENTLICH SIND AKTEN VERNICHTET WORDEN, um eine Beteiligung und Deckung der Nazimorde durch DEUTSCHE BEHÖRDEN UND DEM DEUTSCHEN STAAT ALLGEMEIN zu vertuschen.
Selbst vor diesen Fakten verschließen alle die Augen und es ist erwiesen, dass Deutschland schon lange kein Rechtsstaat mehr ist. Rechtsextremismus grassiert in der öffentlichen Verwaltung, an Universitäten, bei der Jobsuche... absolut überall.
Der Schoß ist fruchtbar noch - in Deutschland leider eine Tatsache.
>...und es ist erwiesen, dass Deutschland schon lange kein Rechtsstaat mehr ist. Rechtsextremismus grassiert in der öffentlichen Verwaltung, an Universitäten, bei der Jobsuche... absolut überall.<
Also, dass Deutschland schon seit langem kein Rechtsstaat mehr ist, ehrlich, das ist mir jetzt aber total neu! Aber man lernt ja immer gerne hinzu ;-)
Dass der Rechtsextremismus gerade und besonders in der Öffentlichen Verwaltung grassiert, kann ich Ihnen jedoch nur bestätigen. Da verlangt das Standesamt bei Vermählungen und Geburten doch tatsächlich ein Familienstammbuch, also nichts weiter als einen Ariernachweis. Ich war erschüttert!
[...]
Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Polemik. Danke, die Redaktion/ls
>...und es ist erwiesen, dass Deutschland schon lange kein Rechtsstaat mehr ist. Rechtsextremismus grassiert in der öffentlichen Verwaltung, an Universitäten, bei der Jobsuche... absolut überall.<
Also, dass Deutschland schon seit langem kein Rechtsstaat mehr ist, ehrlich, das ist mir jetzt aber total neu! Aber man lernt ja immer gerne hinzu ;-)
Dass der Rechtsextremismus gerade und besonders in der Öffentlichen Verwaltung grassiert, kann ich Ihnen jedoch nur bestätigen. Da verlangt das Standesamt bei Vermählungen und Geburten doch tatsächlich ein Familienstammbuch, also nichts weiter als einen Ariernachweis. Ich war erschüttert!
[...]
Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Polemik. Danke, die Redaktion/ls
Sind es nicht doppelte Standards, wenn wir verallgemeinerte Anfeindungen gegen "Die Polizei" richten? In dem vorliegenden Fall geht es um das sicherlich nicht repräsentative Fehlverhalten von 3 Beamten. Würden wir gleichermaßen über "die Afrikaner" reden, die "ständig Deutsche als Nazis beschimpfen" würden wir derartige Verallgemeinerungen auch nicht gutheißen - zurecht.
Zum vorliegenden Fall: Es gibt nach dem Bericht keine Rechtfertigung für die - durchaus beleidigende - Andeutung, die Beamtin sei ein Nazi. Dass der Angeklagte sich dann trotz Ausweispflicht auch noch nicht ausweisen kann ist doppelt ungeschickt.
Dessen ungeachtet ist die oben dargestellte Gewaltausübung der Polizisten natürlich unangemessen und es sollten definitiv Untersuchungen vorgenommen werden. Ich verwehre mich aber dagegen, "die Polizei" kategorisch vorzuverurteilen, warten wir mal die Untersuchungen ab.
Soweit mir bekannt ist, muss man in Deutschland zwar einen Ausweis besitzen, aber diesen muss man nicht mit sich führen. Von daher lag kein fehlerhaftes Verhalten vor.
Wenn die Polizei ein solch schlechtes Image hat, ist dass zum großen Teil die eigene Schuld. Wer kennt nicht die Berichte über völlig überzogene Gewaltanwendung durch die Polizei bei Demonstrationen, die Erschießung von Benno Ohnesorg usw.
Wenn die Polizei auf ein entsprechendes Image achten würde, würde Sie konsequent gegen so etwas vorgehen. In der Regel beobachtet man stattdessen immer wieder Vertuschungsversuche.
Oder aktuell - die Dönermorde - wo man auch bequemer Weise ausschließlich in die falsche Richtung ermittel hat und andere Hinweise ignoriert hat.
In vielen Bundesländern leisten die Polizisten vehement dagegen Widerstand ein Namensschild an ihrer Uniform zu tragen, dass Sie vielleicht bei Problemen identifizieren könnte. Sogar Decknamen werden hier abgelehnt. Fragt man den Beamten nach seinem Ausweis, ist oft schon das erste Problem da.
Bei so etwas ist es vollkommen nachvollziehbar, wenn das Vertrauen in diese Institution nicht allzu grop ist.
"Ich verwehre mich aber dagegen, "die Polizei" kategorisch vorzuverurteilen, warten wir mal die Untersuchungen ab."
So habe ich auch einmal gedacht. Bis ich meine eigenen Erfahrungen machen durfte. Die Anzeige eines Polizisten, weil er als "Nazi" beschimpft wurde hat schwerer gewogen als die Tatsache, dass besagter Polizist einem Pakistani die Nase gebrochen hat. Komisch, oder?
Ich verurteile weder alle Polizisten, noch alle Ausländer, dennoch glaube ich, fühlen sich Polizisten "sicherer", wenn so was passiert, sie arbeiten für den Staat und erwarten daher, das der Staat sie auch in Schutz nimmt.
In meinen Augen häufen sich solche Berichte zu oft, auch unser Verfassungsschutz genießt nicht mehr mein Vertrauen. Dass ein allgmeines "Staatsmännermisstrauen" vorherrscht wundert mich da gar nicht.
Das Problem ist, dass alle Welt glaubt, Frankfurt sei eine Weltstadt, weil es diesen üppigen Flughafen hat und die lieben Bankentürme.
Spricht man allerdings mal mit "echten" Frankfurtern stellt sich heraus, wie schon fast "bäuerlich" diese denken. Frankfurt ist ein Dorf, wer dort lebt, der weiß das nur zu gut.
Und der Ruf der "Weltmetropole" schützt besonders davor, dass man sagt "Die Polizei dort ist rassistisch". Es heißt stattdessen: "Frankfurt ist eine Weltstadt, dort leben so viele verschiedene Kulturen beeinander, der internationale Verkehr... nein, Frankfurt kann gar nicht rassistisch sein."
Oh doch. Kann es wahnsinnig gut.
Abseits der wohlfeilen Allgemeinplätze, man möge bitte niemanden vorverurteilen und auch nicht das mögliche und noch nicht bewiesene Verhalten einzelner Polizisten als Kollektivanfeindung missbrauchen - woher nehmen Sie übrigens dann Ihr Urteil, der, wie Sie ihn nennen, "Angeklagte" (von wem angeklagt?) habe die Kontrolleurin als "Nazi" bezeichnet? - ist folgendes zu konstatieren:
Kontrolleure hören jeden Tag sicher eine Menge peinlicher Ausreden von den Erwischten zu hören bekommen und werden dagegen auch zu Härte geschult. Aber wenn man einem Fahrgast aufgrund seiner Hautfarbe sagt "Ihr seid hier nicht in Afrika", ist das Rassismus, egal, ob der Fahrgast am Ende sogar deutscher Staatsbürger war, da können Sie sich auf den Kopf stellen (man beachte überdies das unnötig respektlose Duzen).
Seine Frau hatte laut VGF einen gültigen Fahrschein. Wenn die Kontrolleurin meint, auf diesem Fahrschein sei unzulässigerweise noch jemand anders mitgefahren, soll sie von diesem anderen die entsprechende Strafgebühr kassieren, die Frau fährt völlig rechtmäßig. Daher sind die rassistischen Anspielungen der Kontrolleurin besonders abstoßend.
Und dass hier im Forum schon viele den Glauben an den Rechtsstaat und seine Organe verloren haben, finden Sie das angesichts des amtlich observierten NSU-Terrors und der bizarren Vertuschung der Behörden - selbst vor unseren gewählten Vertretern haben die vermeintlichen "Sicherheitsbehörden" weder Respekt noch Achtung" - noch verwunderlich?
...aber wenn ich zu einer schwarzen Familie absolut zusammenhangslos sage: "Ihr seit hier nicht in Afrika", dann muss ich mir auch eine braune Anspielung gefallen lassen. "Sie, Mrs sind ein Nazi" hat ja niemand behauptet.
Ihre Ansammlung verharmlosender Allgemeinplätze - bitte jetzt kein Kollektivverdacht gegen Polizei, und außerdem is ja noch nix bewiesen, warten wir mal die Ermittlungen ab (Polizei gg Polizei, haha, der war gut) - ja, so minimalkonsensfähig, dass es schon wieder irrelevant farblos ist.
Aber wie Sie dann das Opfer noch zum Täter drehen wollen, das setzt dem ganzen doch dir Krone auf: Seine Frau/Verlobte wird völlig unrechtmäßig als Schwarzfahrerin drangsaliert (trug gültige Fahrkarte bei sich); er wird rassistisch beleidigt, und soll das kommentarlos hinnehmen, seine Replik habe laut Ihnen "keine Rechtfertigung". Es besteht zudem in D KEINE Mitführpflicht des Ausweises!
Ungeschickt ist da höchstens, wie Sie hier mit Ihrem gefährlichen Halbwissen hausieren gehen und dabei insinuieren, das Opfer hätte die Tracht Prügel von der Polizei etwas "geschickter" sicher vermeiden können und trage demnach eine Mitschuld - jaja, wenn es denn überhaupt bewiesen wird, dass die Polizei überhaupt so etwas böses machen kann, schon klar.
Dass allerdings so ein Kommentar, voll von verharmlosenden Allgemeinplätzen einerseits und zynischer Verdrehung von Opfer und Täter andererseits von einem Zeit-Redaktionsmitglied auch noch mit einer Empfehlung geadelt wird, macht mich völlig sprachlos vor Entsetzen. Das ist intellektuell wie moralisch eine Bankrotterklärung des betreffenden Redakteurs.
allerdings selbst höchst empfindsam, wenn die Bürger nicht so ganz einsehen, warum sie derart rabiat behandelt werden.
http://daserste.ndr.de/pa...
http://blog.br.de/quer/ro...
Oder man agiert sogar so!
http://www.spiegel.de/pan...
http://www.amnesty-polize...
Das kommt darauf an. Jedem Polizisten kategorisch eine erhöhte Gewaltbereitschaft zuzuschreiben ist sicherlich pauschal und verleumderisch. Allerdings besitzen die Landespolizeien und die Bundespolizei als Inhaber des Gewaltmonopols eine besondere Verantwortung und stehen unter besonderer Beobachtung. Das ist alles andere als Falsch und wenn ein solcher Fall ans Tageslicht kommt, ist es auch kein schlimmer Fehler, scharfe Ablehnung zu äußern und so etwas wie Systemversagen vage an die Wand zu malen.
Denn es wäre schrecklich, wenn Polizisten die Sonderrolle, die sie innerhalb der Gesellschaft einnehmen, nur allzu leicht für den persönlichen Lustgewinn aus niederen Beweggrüunden missbrauchen könnten. Eine gewisse Grundskepsis gegenüber der Exekutive, wie sie der erste Kommentator äußert, halte ich eigentlich für durchaus angebracht.
Ich kenne einige mittlerweile über 30 jährige Polizisten. Laut eigener Aussage war es damals und ist es wohl auch heute noch normal, in Frankfurt gezielt Schwarze aufs Revier einzuladen und kräftig auseinanderzunehmen. Einfach so, aus Lust, Freude, Machtgeilheit.
Das war 100% kein einmaliges "Fehlverhalten". Die Mehrheit der Polizisten hat von Rechtsstaatlichkeit null Ahnung und interessiert sich nicht mal dafür.
Soweit mir bekannt ist, muss man in Deutschland zwar einen Ausweis besitzen, aber diesen muss man nicht mit sich führen. Von daher lag kein fehlerhaftes Verhalten vor.
Wenn die Polizei ein solch schlechtes Image hat, ist dass zum großen Teil die eigene Schuld. Wer kennt nicht die Berichte über völlig überzogene Gewaltanwendung durch die Polizei bei Demonstrationen, die Erschießung von Benno Ohnesorg usw.
Wenn die Polizei auf ein entsprechendes Image achten würde, würde Sie konsequent gegen so etwas vorgehen. In der Regel beobachtet man stattdessen immer wieder Vertuschungsversuche.
Oder aktuell - die Dönermorde - wo man auch bequemer Weise ausschließlich in die falsche Richtung ermittel hat und andere Hinweise ignoriert hat.
In vielen Bundesländern leisten die Polizisten vehement dagegen Widerstand ein Namensschild an ihrer Uniform zu tragen, dass Sie vielleicht bei Problemen identifizieren könnte. Sogar Decknamen werden hier abgelehnt. Fragt man den Beamten nach seinem Ausweis, ist oft schon das erste Problem da.
Bei so etwas ist es vollkommen nachvollziehbar, wenn das Vertrauen in diese Institution nicht allzu grop ist.
"Ich verwehre mich aber dagegen, "die Polizei" kategorisch vorzuverurteilen, warten wir mal die Untersuchungen ab."
So habe ich auch einmal gedacht. Bis ich meine eigenen Erfahrungen machen durfte. Die Anzeige eines Polizisten, weil er als "Nazi" beschimpft wurde hat schwerer gewogen als die Tatsache, dass besagter Polizist einem Pakistani die Nase gebrochen hat. Komisch, oder?
Ich verurteile weder alle Polizisten, noch alle Ausländer, dennoch glaube ich, fühlen sich Polizisten "sicherer", wenn so was passiert, sie arbeiten für den Staat und erwarten daher, das der Staat sie auch in Schutz nimmt.
In meinen Augen häufen sich solche Berichte zu oft, auch unser Verfassungsschutz genießt nicht mehr mein Vertrauen. Dass ein allgmeines "Staatsmännermisstrauen" vorherrscht wundert mich da gar nicht.
Das Problem ist, dass alle Welt glaubt, Frankfurt sei eine Weltstadt, weil es diesen üppigen Flughafen hat und die lieben Bankentürme.
Spricht man allerdings mal mit "echten" Frankfurtern stellt sich heraus, wie schon fast "bäuerlich" diese denken. Frankfurt ist ein Dorf, wer dort lebt, der weiß das nur zu gut.
Und der Ruf der "Weltmetropole" schützt besonders davor, dass man sagt "Die Polizei dort ist rassistisch". Es heißt stattdessen: "Frankfurt ist eine Weltstadt, dort leben so viele verschiedene Kulturen beeinander, der internationale Verkehr... nein, Frankfurt kann gar nicht rassistisch sein."
Oh doch. Kann es wahnsinnig gut.
Abseits der wohlfeilen Allgemeinplätze, man möge bitte niemanden vorverurteilen und auch nicht das mögliche und noch nicht bewiesene Verhalten einzelner Polizisten als Kollektivanfeindung missbrauchen - woher nehmen Sie übrigens dann Ihr Urteil, der, wie Sie ihn nennen, "Angeklagte" (von wem angeklagt?) habe die Kontrolleurin als "Nazi" bezeichnet? - ist folgendes zu konstatieren:
Kontrolleure hören jeden Tag sicher eine Menge peinlicher Ausreden von den Erwischten zu hören bekommen und werden dagegen auch zu Härte geschult. Aber wenn man einem Fahrgast aufgrund seiner Hautfarbe sagt "Ihr seid hier nicht in Afrika", ist das Rassismus, egal, ob der Fahrgast am Ende sogar deutscher Staatsbürger war, da können Sie sich auf den Kopf stellen (man beachte überdies das unnötig respektlose Duzen).
Seine Frau hatte laut VGF einen gültigen Fahrschein. Wenn die Kontrolleurin meint, auf diesem Fahrschein sei unzulässigerweise noch jemand anders mitgefahren, soll sie von diesem anderen die entsprechende Strafgebühr kassieren, die Frau fährt völlig rechtmäßig. Daher sind die rassistischen Anspielungen der Kontrolleurin besonders abstoßend.
Und dass hier im Forum schon viele den Glauben an den Rechtsstaat und seine Organe verloren haben, finden Sie das angesichts des amtlich observierten NSU-Terrors und der bizarren Vertuschung der Behörden - selbst vor unseren gewählten Vertretern haben die vermeintlichen "Sicherheitsbehörden" weder Respekt noch Achtung" - noch verwunderlich?
...aber wenn ich zu einer schwarzen Familie absolut zusammenhangslos sage: "Ihr seit hier nicht in Afrika", dann muss ich mir auch eine braune Anspielung gefallen lassen. "Sie, Mrs sind ein Nazi" hat ja niemand behauptet.
Ihre Ansammlung verharmlosender Allgemeinplätze - bitte jetzt kein Kollektivverdacht gegen Polizei, und außerdem is ja noch nix bewiesen, warten wir mal die Ermittlungen ab (Polizei gg Polizei, haha, der war gut) - ja, so minimalkonsensfähig, dass es schon wieder irrelevant farblos ist.
Aber wie Sie dann das Opfer noch zum Täter drehen wollen, das setzt dem ganzen doch dir Krone auf: Seine Frau/Verlobte wird völlig unrechtmäßig als Schwarzfahrerin drangsaliert (trug gültige Fahrkarte bei sich); er wird rassistisch beleidigt, und soll das kommentarlos hinnehmen, seine Replik habe laut Ihnen "keine Rechtfertigung". Es besteht zudem in D KEINE Mitführpflicht des Ausweises!
Ungeschickt ist da höchstens, wie Sie hier mit Ihrem gefährlichen Halbwissen hausieren gehen und dabei insinuieren, das Opfer hätte die Tracht Prügel von der Polizei etwas "geschickter" sicher vermeiden können und trage demnach eine Mitschuld - jaja, wenn es denn überhaupt bewiesen wird, dass die Polizei überhaupt so etwas böses machen kann, schon klar.
Dass allerdings so ein Kommentar, voll von verharmlosenden Allgemeinplätzen einerseits und zynischer Verdrehung von Opfer und Täter andererseits von einem Zeit-Redaktionsmitglied auch noch mit einer Empfehlung geadelt wird, macht mich völlig sprachlos vor Entsetzen. Das ist intellektuell wie moralisch eine Bankrotterklärung des betreffenden Redakteurs.
allerdings selbst höchst empfindsam, wenn die Bürger nicht so ganz einsehen, warum sie derart rabiat behandelt werden.
http://daserste.ndr.de/pa...
http://blog.br.de/quer/ro...
Oder man agiert sogar so!
http://www.spiegel.de/pan...
http://www.amnesty-polize...
Das kommt darauf an. Jedem Polizisten kategorisch eine erhöhte Gewaltbereitschaft zuzuschreiben ist sicherlich pauschal und verleumderisch. Allerdings besitzen die Landespolizeien und die Bundespolizei als Inhaber des Gewaltmonopols eine besondere Verantwortung und stehen unter besonderer Beobachtung. Das ist alles andere als Falsch und wenn ein solcher Fall ans Tageslicht kommt, ist es auch kein schlimmer Fehler, scharfe Ablehnung zu äußern und so etwas wie Systemversagen vage an die Wand zu malen.
Denn es wäre schrecklich, wenn Polizisten die Sonderrolle, die sie innerhalb der Gesellschaft einnehmen, nur allzu leicht für den persönlichen Lustgewinn aus niederen Beweggrüunden missbrauchen könnten. Eine gewisse Grundskepsis gegenüber der Exekutive, wie sie der erste Kommentator äußert, halte ich eigentlich für durchaus angebracht.
Ich kenne einige mittlerweile über 30 jährige Polizisten. Laut eigener Aussage war es damals und ist es wohl auch heute noch normal, in Frankfurt gezielt Schwarze aufs Revier einzuladen und kräftig auseinanderzunehmen. Einfach so, aus Lust, Freude, Machtgeilheit.
Das war 100% kein einmaliges "Fehlverhalten". Die Mehrheit der Polizisten hat von Rechtsstaatlichkeit null Ahnung und interessiert sich nicht mal dafür.
rechte und sogar rechtsextreme Tendenzen gibt, würde mich das bei der Polizei auch nicht sehr wundern - leider. Außerdem hab ich noch immer das Bild von Herrn Wagner vor Augen, dem bei S21 der Wasserwerferstrahl direkt aufs Gesicht gerichtet wurde. Ich fürchte außerdem, daß vielen Polizisten beigebracht wird, die Bevölkerung eher als Feind denn als Freund zu sehen. Man erlebt sicher viele Schattenseiten dieses Berufs als Polizist - sollte aber in der Lage sein, trotzdem zu differenzieren.
Wieso um alles in der Welt wird einem mutmaßlichen "Schwarzfahrer" ( was für ein rassistisches Wort!!! ) Gewalt angetan? Wieso Handschellen? Ging von dem Mann wirklich eine Bedrohung aus? Ob diese Polizisten sehr rechts eingestellt sind interessiert mich hier weniger als die maßlose Gewaltbereitschaft, die hier an den Tag gelegt wird. Aber ganz pauschal kann ich von meiner eigenen Beobachtungen in meiner Jugend berichten, das es doch Unterschiede gab, wohl noch gibt, wie die Polizei gegen scheinbare Ausländer vorgeht in Bezug zu augenscheinlichen Deutschen oder Weißen. Leider. Wir sind soviel mehr als eine Hautfarbe!!!
Was um alles in der Welt ist denn nun am Wort "Schwarzfahrer" rassistisch? Entschuldigung, aber langsam nimmt die political correctness in unserem Land paranoide Züge an.
Solche Verbalkapriolen sind Unsinn. Schwarzfahrer, -seher, -händler, -markt etc. haben nun wirklich keinen rassistischen Unterton. So ein Quatsch!
Was um alles in der Welt ist denn nun am Wort "Schwarzfahrer" rassistisch? Entschuldigung, aber langsam nimmt die political correctness in unserem Land paranoide Züge an.
Solche Verbalkapriolen sind Unsinn. Schwarzfahrer, -seher, -händler, -markt etc. haben nun wirklich keinen rassistischen Unterton. So ein Quatsch!
Ich bin gebürtiger Afghane,
komme aus Hamburg und warte noch immer darauf, dass ich von Polizisten zu unrecht behandelt werde
Finde ich KLasse, dass Sie das schreiben. Im Wesen der heutigen Medien liegt es ja, nur die Fehlgriffe zu vermelden.
Muss aber leider sagen, meine Erfahrungen mit der Polizei sind nicht berauschend - so als gebürtiger Deutscher. Und nein ich bein kein Autonomer oder Hooligan
Ich wurde in Deutschland geboren, habe keinen Migrationshintergrund, komme aus einer bayerischen Großstadt und musste für die Polizei im Rahmen einer Verkehrskontrolle eine Urinprobe auf einer dicht befahrenen Hauptstraße ebendieser bayerischen Großstadt abgeben um zu vermeiden, meinen Führerschein für 24 Stunden abgeben zu müssen.
Gleichgültig ob die Forderung der Polizei nun berechtigt gewesen sein möge oder nicht und ob diese Praxis denn zur öffentlichen Sicherheit beiträgt, "richtig behandelt" fühlte ich mich nicht.
Dann gehen Sie doch mal da hin wo es "WEH TUT"...
Etwa dass es keinen Rassismus gibt, nur weil Sie ihn nicht erlebt haben?
Finde ich KLasse, dass Sie das schreiben. Im Wesen der heutigen Medien liegt es ja, nur die Fehlgriffe zu vermelden.
Muss aber leider sagen, meine Erfahrungen mit der Polizei sind nicht berauschend - so als gebürtiger Deutscher. Und nein ich bein kein Autonomer oder Hooligan
Ich wurde in Deutschland geboren, habe keinen Migrationshintergrund, komme aus einer bayerischen Großstadt und musste für die Polizei im Rahmen einer Verkehrskontrolle eine Urinprobe auf einer dicht befahrenen Hauptstraße ebendieser bayerischen Großstadt abgeben um zu vermeiden, meinen Führerschein für 24 Stunden abgeben zu müssen.
Gleichgültig ob die Forderung der Polizei nun berechtigt gewesen sein möge oder nicht und ob diese Praxis denn zur öffentlichen Sicherheit beiträgt, "richtig behandelt" fühlte ich mich nicht.
Dann gehen Sie doch mal da hin wo es "WEH TUT"...
Etwa dass es keinen Rassismus gibt, nur weil Sie ihn nicht erlebt haben?
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