Rassismus: "Ihr seid hier nicht in Afrika"
Schwere Vorwürfe gegen die Polizei in Frankfurt: Vier Beamte sollen einen aus Äthiopien stammenden Mann aus rassistischen Motiven zusammengeschlagen haben.
© Frank Rumpenhorst/dpa

U-Bahn in Frankfurt
Wer für einen Schwarzfahrer gehalten wird, lebt offenbar gefährlich in Frankfurt – vor allem, wenn er ein Schwarzer ist. Eine Gehirnerschütterung mit Bewusstlosigkeit, Prellungen des Brustkorbs, des Knies und der Hüfte diagnostizierten Ärzte bei Derege Wevelsiep. Der 41-Jährige wirft vier Polizisten vor, ihn krankenhausreif geprügelt zu haben, nachdem er sich beschwert hatte, dass Kontrolleure in der U-Bahn ihn und seine Verlobte rassistisch behandelten. Wevelsiep stammt aus Äthiopien, er kam als Adoptivkind nach Deutschland.
Der Fall erregt Aufsehen, seit die Frankfurter Rundschau am Dienstag darüber berichtet hat. Er taugt auch deshalb zum Aufreger, weil er nicht der erste seiner Art in Deutschland ist. Oury Jalloh und Adem Özdamar starben in Polizeigewahrsam. Niemand weiß, wie viele Migranten Übergriffe erleiden, sich aber mangels Sprach- und Behördenkenntnis nicht so gut wehren können wie der seit seinem sechsten Lebensjahr in Deutschland lebende Ingenieur Wevelsiep.
Dabei versichern die Behörden immer wieder, sie gingen gegen Rassismus in den eigenen Reihen vor und förderten die interkulturelle Kompetenz. Dass sich die Ermittlungen nach der schändlicherweise "Döner-Morde" genannten Terrorserie so lange auf das Umfeld der türkisch- und griechischstämmigen Opfer konzentrierten, hat das Vertrauen vieler Migranten in diese Beteuerungen erschüttert. Wieder gelobten die Behörden Besserung.
Am Donnerstag musste der hessische Innenminister Boris Rhein (CDU) im Innenausschuss des Landtages zum Fall Wevelsiep Stellung beziehen, sagte aber in geheimer Sitzung auch nicht mehr als zuvor der Presse: dass die Staatsanwaltschaft ermittele, es aber "durchaus gegensätzliche Darstellungen" gebe. Wevelsieps Anwalt hat Strafanzeige erstattet, wegen Hausfriedensbruch, Beleidigung und Körperverletzung im Amt. Die Verletzungen wurden im Krankenhaus dokumentiert.
"Bin ich Nazi?"
Nach Wevelsieps Darstellung fuhren er, seine Verlobte und der gemeinsame dreijährige Sohn am Abend des 17. Oktober mit seiner Monatskarte U-Bahn. Mit ihr darf er werktags nach 19 Uhr einen Erwachsenen mitnehmen. Ein Dreijähriger braucht kein Ticket. Bei einer ersten Kontrolle habe niemand etwas zu beanstanden gehabt.
Wevelsiep sagt, er sei ausgestiegen, seine Verlobte und der Sohn seien mit der (übertragbaren) Monatskarte weitergefahren. Kurz darauf rief die Frau ihn an: Kontrolleure hätten sie aus der Bahn geholt. Sie hätten ihr gesagt, sie habe verbotenerweise einen weiteren Afrikaner mitfahren lassen und müsse 40 Euro zahlen. Wevelsiep eilte zur Station.
"Ihr seid hier nicht in Afrika", sollen die Kontrolleure gesagt haben. Wevelsiep, seit sechs Jahren Deutscher, antwortete, sie hätten niemanden mitfahren lassen und auch niemanden im Abteil gekannt. Er fragte die Kontrolleurin, ob es nicht eher um seine Hautfarbe gehe. Sie solle "nicht vergessen, dass wir nicht mehr 1942 haben". Als sie empört fragte: "Bin ich Nazi?", sagte er nach eigenen Angaben: "Das weiß ich nicht, das müssen Sie selbst wissen."





Mir fällt auf, dass ich tatsächlich der VGF und der Polizei nicht glaube.
Was mich zu der Frage veranlasst: Wieso? Weil es möglicherweise schon zu viele dieser Fälle gab? Weil sich die Polizei schon so oft mit brauner Soße bekleckert hat? Und wenn ich so an Frankfurt denke, die (Möchtegern-)Weltmetropole... Frankfurt ist ein Dorf, wird jeder Frankfurter bestätigen.
Nichtsdestotrotz: Ich habe (auch aus eigener Erfahrung) kein Vertrauen in die Polizei. Äh, dem Verfassungsschutz auch nicht... woran das wohl alles liegt?
Sind es nicht doppelte Standards, wenn wir verallgemeinerte Anfeindungen gegen "Die Polizei" richten? In dem vorliegenden Fall geht es um das sicherlich nicht repräsentative Fehlverhalten von 3 Beamten. Würden wir gleichermaßen über "die Afrikaner" reden, die "ständig Deutsche als Nazis beschimpfen" würden wir derartige Verallgemeinerungen auch nicht gutheißen - zurecht.
Zum vorliegenden Fall: Es gibt nach dem Bericht keine Rechtfertigung für die - durchaus beleidigende - Andeutung, die Beamtin sei ein Nazi. Dass der Angeklagte sich dann trotz Ausweispflicht auch noch nicht ausweisen kann ist doppelt ungeschickt.
Dessen ungeachtet ist die oben dargestellte Gewaltausübung der Polizisten natürlich unangemessen und es sollten definitiv Untersuchungen vorgenommen werden. Ich verwehre mich aber dagegen, "die Polizei" kategorisch vorzuverurteilen, warten wir mal die Untersuchungen ab.
...dass Sie die Polizei nur aus der Zeitung kennen. 250 000 Beamte sind in Deutschland (täglich) im Einsatz. Sie regeln den Verkehr, fahren Streife. Sie werden täglich zu dutzend Streits gerufen. Und wenn ich einen Polizeibeamten auf der Straße anspreche, dann ist er (zumindest in meinem Fall) zu 100% freundlich und korrekt zu mir - mag da auch andere Einzelfälle geben, wie bei jedem Menschen oder jeder Menschengruppe. Aber, das alles sehen Sie nicht. Die Polizei als das was sie eigentlich ist, sehen Sie nicht. Sie sehen die Polizei nur im Zeitungsartikeln. Und, ach welch Wunder, die Zeitung berichtet natürlich nur dann über die Polizei, wenn diese wieder etwas schlechtes oder unpopuläres tut. Daher Ihre Sichtweise - denke ich mal.
Und bitte - keine Einzelbeispiele. Davon gibt es, egal welchen Standpunkt man vertreten will, genügende.
Sind es nicht doppelte Standards, wenn wir verallgemeinerte Anfeindungen gegen "Die Polizei" richten? In dem vorliegenden Fall geht es um das sicherlich nicht repräsentative Fehlverhalten von 3 Beamten. Würden wir gleichermaßen über "die Afrikaner" reden, die "ständig Deutsche als Nazis beschimpfen" würden wir derartige Verallgemeinerungen auch nicht gutheißen - zurecht.
Zum vorliegenden Fall: Es gibt nach dem Bericht keine Rechtfertigung für die - durchaus beleidigende - Andeutung, die Beamtin sei ein Nazi. Dass der Angeklagte sich dann trotz Ausweispflicht auch noch nicht ausweisen kann ist doppelt ungeschickt.
Dessen ungeachtet ist die oben dargestellte Gewaltausübung der Polizisten natürlich unangemessen und es sollten definitiv Untersuchungen vorgenommen werden. Ich verwehre mich aber dagegen, "die Polizei" kategorisch vorzuverurteilen, warten wir mal die Untersuchungen ab.
...dass Sie die Polizei nur aus der Zeitung kennen. 250 000 Beamte sind in Deutschland (täglich) im Einsatz. Sie regeln den Verkehr, fahren Streife. Sie werden täglich zu dutzend Streits gerufen. Und wenn ich einen Polizeibeamten auf der Straße anspreche, dann ist er (zumindest in meinem Fall) zu 100% freundlich und korrekt zu mir - mag da auch andere Einzelfälle geben, wie bei jedem Menschen oder jeder Menschengruppe. Aber, das alles sehen Sie nicht. Die Polizei als das was sie eigentlich ist, sehen Sie nicht. Sie sehen die Polizei nur im Zeitungsartikeln. Und, ach welch Wunder, die Zeitung berichtet natürlich nur dann über die Polizei, wenn diese wieder etwas schlechtes oder unpopuläres tut. Daher Ihre Sichtweise - denke ich mal.
Und bitte - keine Einzelbeispiele. Davon gibt es, egal welchen Standpunkt man vertreten will, genügende.
Sind es nicht doppelte Standards, wenn wir verallgemeinerte Anfeindungen gegen "Die Polizei" richten? In dem vorliegenden Fall geht es um das sicherlich nicht repräsentative Fehlverhalten von 3 Beamten. Würden wir gleichermaßen über "die Afrikaner" reden, die "ständig Deutsche als Nazis beschimpfen" würden wir derartige Verallgemeinerungen auch nicht gutheißen - zurecht.
Zum vorliegenden Fall: Es gibt nach dem Bericht keine Rechtfertigung für die - durchaus beleidigende - Andeutung, die Beamtin sei ein Nazi. Dass der Angeklagte sich dann trotz Ausweispflicht auch noch nicht ausweisen kann ist doppelt ungeschickt.
Dessen ungeachtet ist die oben dargestellte Gewaltausübung der Polizisten natürlich unangemessen und es sollten definitiv Untersuchungen vorgenommen werden. Ich verwehre mich aber dagegen, "die Polizei" kategorisch vorzuverurteilen, warten wir mal die Untersuchungen ab.
Soweit mir bekannt ist, muss man in Deutschland zwar einen Ausweis besitzen, aber diesen muss man nicht mit sich führen. Von daher lag kein fehlerhaftes Verhalten vor.
Wenn die Polizei ein solch schlechtes Image hat, ist dass zum großen Teil die eigene Schuld. Wer kennt nicht die Berichte über völlig überzogene Gewaltanwendung durch die Polizei bei Demonstrationen, die Erschießung von Benno Ohnesorg usw.
Wenn die Polizei auf ein entsprechendes Image achten würde, würde Sie konsequent gegen so etwas vorgehen. In der Regel beobachtet man stattdessen immer wieder Vertuschungsversuche.
Oder aktuell - die Dönermorde - wo man auch bequemer Weise ausschließlich in die falsche Richtung ermittel hat und andere Hinweise ignoriert hat.
In vielen Bundesländern leisten die Polizisten vehement dagegen Widerstand ein Namensschild an ihrer Uniform zu tragen, dass Sie vielleicht bei Problemen identifizieren könnte. Sogar Decknamen werden hier abgelehnt. Fragt man den Beamten nach seinem Ausweis, ist oft schon das erste Problem da.
Bei so etwas ist es vollkommen nachvollziehbar, wenn das Vertrauen in diese Institution nicht allzu grop ist.
Abseits der wohlfeilen Allgemeinplätze, man möge bitte niemanden vorverurteilen und auch nicht das mögliche und noch nicht bewiesene Verhalten einzelner Polizisten als Kollektivanfeindung missbrauchen - woher nehmen Sie übrigens dann Ihr Urteil, der, wie Sie ihn nennen, "Angeklagte" (von wem angeklagt?) habe die Kontrolleurin als "Nazi" bezeichnet? - ist folgendes zu konstatieren:
Kontrolleure hören jeden Tag sicher eine Menge peinlicher Ausreden von den Erwischten zu hören bekommen und werden dagegen auch zu Härte geschult. Aber wenn man einem Fahrgast aufgrund seiner Hautfarbe sagt "Ihr seid hier nicht in Afrika", ist das Rassismus, egal, ob der Fahrgast am Ende sogar deutscher Staatsbürger war, da können Sie sich auf den Kopf stellen (man beachte überdies das unnötig respektlose Duzen).
Seine Frau hatte laut VGF einen gültigen Fahrschein. Wenn die Kontrolleurin meint, auf diesem Fahrschein sei unzulässigerweise noch jemand anders mitgefahren, soll sie von diesem anderen die entsprechende Strafgebühr kassieren, die Frau fährt völlig rechtmäßig. Daher sind die rassistischen Anspielungen der Kontrolleurin besonders abstoßend.
Und dass hier im Forum schon viele den Glauben an den Rechtsstaat und seine Organe verloren haben, finden Sie das angesichts des amtlich observierten NSU-Terrors und der bizarren Vertuschung der Behörden - selbst vor unseren gewählten Vertretern haben die vermeintlichen "Sicherheitsbehörden" weder Respekt noch Achtung" - noch verwunderlich?
Ihre Ansammlung verharmlosender Allgemeinplätze - bitte jetzt kein Kollektivverdacht gegen Polizei, und außerdem is ja noch nix bewiesen, warten wir mal die Ermittlungen ab (Polizei gg Polizei, haha, der war gut) - ja, so minimalkonsensfähig, dass es schon wieder irrelevant farblos ist.
Aber wie Sie dann das Opfer noch zum Täter drehen wollen, das setzt dem ganzen doch dir Krone auf: Seine Frau/Verlobte wird völlig unrechtmäßig als Schwarzfahrerin drangsaliert (trug gültige Fahrkarte bei sich); er wird rassistisch beleidigt, und soll das kommentarlos hinnehmen, seine Replik habe laut Ihnen "keine Rechtfertigung". Es besteht zudem in D KEINE Mitführpflicht des Ausweises!
Ungeschickt ist da höchstens, wie Sie hier mit Ihrem gefährlichen Halbwissen hausieren gehen und dabei insinuieren, das Opfer hätte die Tracht Prügel von der Polizei etwas "geschickter" sicher vermeiden können und trage demnach eine Mitschuld - jaja, wenn es denn überhaupt bewiesen wird, dass die Polizei überhaupt so etwas böses machen kann, schon klar.
Dass allerdings so ein Kommentar, voll von verharmlosenden Allgemeinplätzen einerseits und zynischer Verdrehung von Opfer und Täter andererseits von einem Zeit-Redaktionsmitglied auch noch mit einer Empfehlung geadelt wird, macht mich völlig sprachlos vor Entsetzen. Das ist intellektuell wie moralisch eine Bankrotterklärung des betreffenden Redakteurs.
"Ich verwehre mich aber dagegen, "die Polizei" kategorisch vorzuverurteilen, warten wir mal die Untersuchungen ab."
So habe ich auch einmal gedacht. Bis ich meine eigenen Erfahrungen machen durfte. Die Anzeige eines Polizisten, weil er als "Nazi" beschimpft wurde hat schwerer gewogen als die Tatsache, dass besagter Polizist einem Pakistani die Nase gebrochen hat. Komisch, oder?
Ich verurteile weder alle Polizisten, noch alle Ausländer, dennoch glaube ich, fühlen sich Polizisten "sicherer", wenn so was passiert, sie arbeiten für den Staat und erwarten daher, das der Staat sie auch in Schutz nimmt.
In meinen Augen häufen sich solche Berichte zu oft, auch unser Verfassungsschutz genießt nicht mehr mein Vertrauen. Dass ein allgmeines "Staatsmännermisstrauen" vorherrscht wundert mich da gar nicht.
Das Problem ist, dass alle Welt glaubt, Frankfurt sei eine Weltstadt, weil es diesen üppigen Flughafen hat und die lieben Bankentürme.
Spricht man allerdings mal mit "echten" Frankfurtern stellt sich heraus, wie schon fast "bäuerlich" diese denken. Frankfurt ist ein Dorf, wer dort lebt, der weiß das nur zu gut.
Und der Ruf der "Weltmetropole" schützt besonders davor, dass man sagt "Die Polizei dort ist rassistisch". Es heißt stattdessen: "Frankfurt ist eine Weltstadt, dort leben so viele verschiedene Kulturen beeinander, der internationale Verkehr... nein, Frankfurt kann gar nicht rassistisch sein."
Oh doch. Kann es wahnsinnig gut.
...aber wenn ich zu einer schwarzen Familie absolut zusammenhangslos sage: "Ihr seit hier nicht in Afrika", dann muss ich mir auch eine braune Anspielung gefallen lassen. "Sie, Mrs sind ein Nazi" hat ja niemand behauptet.
allerdings selbst höchst empfindsam, wenn die Bürger nicht so ganz einsehen, warum sie derart rabiat behandelt werden.
http://daserste.ndr.de/pa...
http://blog.br.de/quer/ro...
Oder man agiert sogar so!
http://www.spiegel.de/pan...
http://www.amnesty-polize...
Das kommt darauf an. Jedem Polizisten kategorisch eine erhöhte Gewaltbereitschaft zuzuschreiben ist sicherlich pauschal und verleumderisch. Allerdings besitzen die Landespolizeien und die Bundespolizei als Inhaber des Gewaltmonopols eine besondere Verantwortung und stehen unter besonderer Beobachtung. Das ist alles andere als Falsch und wenn ein solcher Fall ans Tageslicht kommt, ist es auch kein schlimmer Fehler, scharfe Ablehnung zu äußern und so etwas wie Systemversagen vage an die Wand zu malen.
Denn es wäre schrecklich, wenn Polizisten die Sonderrolle, die sie innerhalb der Gesellschaft einnehmen, nur allzu leicht für den persönlichen Lustgewinn aus niederen Beweggrüunden missbrauchen könnten. Eine gewisse Grundskepsis gegenüber der Exekutive, wie sie der erste Kommentator äußert, halte ich eigentlich für durchaus angebracht.
Ich kenne einige mittlerweile über 30 jährige Polizisten. Laut eigener Aussage war es damals und ist es wohl auch heute noch normal, in Frankfurt gezielt Schwarze aufs Revier einzuladen und kräftig auseinanderzunehmen. Einfach so, aus Lust, Freude, Machtgeilheit.
Das war 100% kein einmaliges "Fehlverhalten". Die Mehrheit der Polizisten hat von Rechtsstaatlichkeit null Ahnung und interessiert sich nicht mal dafür.
Soweit mir bekannt ist, muss man in Deutschland zwar einen Ausweis besitzen, aber diesen muss man nicht mit sich führen. Von daher lag kein fehlerhaftes Verhalten vor.
Wenn die Polizei ein solch schlechtes Image hat, ist dass zum großen Teil die eigene Schuld. Wer kennt nicht die Berichte über völlig überzogene Gewaltanwendung durch die Polizei bei Demonstrationen, die Erschießung von Benno Ohnesorg usw.
Wenn die Polizei auf ein entsprechendes Image achten würde, würde Sie konsequent gegen so etwas vorgehen. In der Regel beobachtet man stattdessen immer wieder Vertuschungsversuche.
Oder aktuell - die Dönermorde - wo man auch bequemer Weise ausschließlich in die falsche Richtung ermittel hat und andere Hinweise ignoriert hat.
In vielen Bundesländern leisten die Polizisten vehement dagegen Widerstand ein Namensschild an ihrer Uniform zu tragen, dass Sie vielleicht bei Problemen identifizieren könnte. Sogar Decknamen werden hier abgelehnt. Fragt man den Beamten nach seinem Ausweis, ist oft schon das erste Problem da.
Bei so etwas ist es vollkommen nachvollziehbar, wenn das Vertrauen in diese Institution nicht allzu grop ist.
Abseits der wohlfeilen Allgemeinplätze, man möge bitte niemanden vorverurteilen und auch nicht das mögliche und noch nicht bewiesene Verhalten einzelner Polizisten als Kollektivanfeindung missbrauchen - woher nehmen Sie übrigens dann Ihr Urteil, der, wie Sie ihn nennen, "Angeklagte" (von wem angeklagt?) habe die Kontrolleurin als "Nazi" bezeichnet? - ist folgendes zu konstatieren:
Kontrolleure hören jeden Tag sicher eine Menge peinlicher Ausreden von den Erwischten zu hören bekommen und werden dagegen auch zu Härte geschult. Aber wenn man einem Fahrgast aufgrund seiner Hautfarbe sagt "Ihr seid hier nicht in Afrika", ist das Rassismus, egal, ob der Fahrgast am Ende sogar deutscher Staatsbürger war, da können Sie sich auf den Kopf stellen (man beachte überdies das unnötig respektlose Duzen).
Seine Frau hatte laut VGF einen gültigen Fahrschein. Wenn die Kontrolleurin meint, auf diesem Fahrschein sei unzulässigerweise noch jemand anders mitgefahren, soll sie von diesem anderen die entsprechende Strafgebühr kassieren, die Frau fährt völlig rechtmäßig. Daher sind die rassistischen Anspielungen der Kontrolleurin besonders abstoßend.
Und dass hier im Forum schon viele den Glauben an den Rechtsstaat und seine Organe verloren haben, finden Sie das angesichts des amtlich observierten NSU-Terrors und der bizarren Vertuschung der Behörden - selbst vor unseren gewählten Vertretern haben die vermeintlichen "Sicherheitsbehörden" weder Respekt noch Achtung" - noch verwunderlich?
Ihre Ansammlung verharmlosender Allgemeinplätze - bitte jetzt kein Kollektivverdacht gegen Polizei, und außerdem is ja noch nix bewiesen, warten wir mal die Ermittlungen ab (Polizei gg Polizei, haha, der war gut) - ja, so minimalkonsensfähig, dass es schon wieder irrelevant farblos ist.
Aber wie Sie dann das Opfer noch zum Täter drehen wollen, das setzt dem ganzen doch dir Krone auf: Seine Frau/Verlobte wird völlig unrechtmäßig als Schwarzfahrerin drangsaliert (trug gültige Fahrkarte bei sich); er wird rassistisch beleidigt, und soll das kommentarlos hinnehmen, seine Replik habe laut Ihnen "keine Rechtfertigung". Es besteht zudem in D KEINE Mitführpflicht des Ausweises!
Ungeschickt ist da höchstens, wie Sie hier mit Ihrem gefährlichen Halbwissen hausieren gehen und dabei insinuieren, das Opfer hätte die Tracht Prügel von der Polizei etwas "geschickter" sicher vermeiden können und trage demnach eine Mitschuld - jaja, wenn es denn überhaupt bewiesen wird, dass die Polizei überhaupt so etwas böses machen kann, schon klar.
Dass allerdings so ein Kommentar, voll von verharmlosenden Allgemeinplätzen einerseits und zynischer Verdrehung von Opfer und Täter andererseits von einem Zeit-Redaktionsmitglied auch noch mit einer Empfehlung geadelt wird, macht mich völlig sprachlos vor Entsetzen. Das ist intellektuell wie moralisch eine Bankrotterklärung des betreffenden Redakteurs.
"Ich verwehre mich aber dagegen, "die Polizei" kategorisch vorzuverurteilen, warten wir mal die Untersuchungen ab."
So habe ich auch einmal gedacht. Bis ich meine eigenen Erfahrungen machen durfte. Die Anzeige eines Polizisten, weil er als "Nazi" beschimpft wurde hat schwerer gewogen als die Tatsache, dass besagter Polizist einem Pakistani die Nase gebrochen hat. Komisch, oder?
Ich verurteile weder alle Polizisten, noch alle Ausländer, dennoch glaube ich, fühlen sich Polizisten "sicherer", wenn so was passiert, sie arbeiten für den Staat und erwarten daher, das der Staat sie auch in Schutz nimmt.
In meinen Augen häufen sich solche Berichte zu oft, auch unser Verfassungsschutz genießt nicht mehr mein Vertrauen. Dass ein allgmeines "Staatsmännermisstrauen" vorherrscht wundert mich da gar nicht.
Das Problem ist, dass alle Welt glaubt, Frankfurt sei eine Weltstadt, weil es diesen üppigen Flughafen hat und die lieben Bankentürme.
Spricht man allerdings mal mit "echten" Frankfurtern stellt sich heraus, wie schon fast "bäuerlich" diese denken. Frankfurt ist ein Dorf, wer dort lebt, der weiß das nur zu gut.
Und der Ruf der "Weltmetropole" schützt besonders davor, dass man sagt "Die Polizei dort ist rassistisch". Es heißt stattdessen: "Frankfurt ist eine Weltstadt, dort leben so viele verschiedene Kulturen beeinander, der internationale Verkehr... nein, Frankfurt kann gar nicht rassistisch sein."
Oh doch. Kann es wahnsinnig gut.
...aber wenn ich zu einer schwarzen Familie absolut zusammenhangslos sage: "Ihr seit hier nicht in Afrika", dann muss ich mir auch eine braune Anspielung gefallen lassen. "Sie, Mrs sind ein Nazi" hat ja niemand behauptet.
allerdings selbst höchst empfindsam, wenn die Bürger nicht so ganz einsehen, warum sie derart rabiat behandelt werden.
http://daserste.ndr.de/pa...
http://blog.br.de/quer/ro...
Oder man agiert sogar so!
http://www.spiegel.de/pan...
http://www.amnesty-polize...
Das kommt darauf an. Jedem Polizisten kategorisch eine erhöhte Gewaltbereitschaft zuzuschreiben ist sicherlich pauschal und verleumderisch. Allerdings besitzen die Landespolizeien und die Bundespolizei als Inhaber des Gewaltmonopols eine besondere Verantwortung und stehen unter besonderer Beobachtung. Das ist alles andere als Falsch und wenn ein solcher Fall ans Tageslicht kommt, ist es auch kein schlimmer Fehler, scharfe Ablehnung zu äußern und so etwas wie Systemversagen vage an die Wand zu malen.
Denn es wäre schrecklich, wenn Polizisten die Sonderrolle, die sie innerhalb der Gesellschaft einnehmen, nur allzu leicht für den persönlichen Lustgewinn aus niederen Beweggrüunden missbrauchen könnten. Eine gewisse Grundskepsis gegenüber der Exekutive, wie sie der erste Kommentator äußert, halte ich eigentlich für durchaus angebracht.
Ich kenne einige mittlerweile über 30 jährige Polizisten. Laut eigener Aussage war es damals und ist es wohl auch heute noch normal, in Frankfurt gezielt Schwarze aufs Revier einzuladen und kräftig auseinanderzunehmen. Einfach so, aus Lust, Freude, Machtgeilheit.
Das war 100% kein einmaliges "Fehlverhalten". Die Mehrheit der Polizisten hat von Rechtsstaatlichkeit null Ahnung und interessiert sich nicht mal dafür.
Der deutsche Rassismus ist eiskalt. Und er ist immer da, unterschwellig, aber ununterbrochen. Es ist die deutsche 'Kategoriendenke', die Morde an türkischstämmigen Bürgern DIESES LANDES als 'Döner-Morde' abtun.
Dieses Wort ist dermaßen schrecklich, dass einem die Worte fehlen. Eine Verhöhnung der Opfer ohnegleichen. Wie kann ein derart gedemütigter Mensch noch auf irgendwen oder irgendwas in diesem Deutschland verlassen?
Der deutsche Rassismus erstarkt seit JAHREN, nur dass diesmal keine Babys aus brennenden Häusern geworfen worden sind (bisher) und keine weiteren Mölln's vorgekommen sind. Es ist nur eine Frage der Zeit...
Dass Akten geschreddert werden, alles als 'Schlamperei' und 'Panne' abgetan wird, ist eine ebensolche Verhöhnung der Opfer wie nur sonstwas.
KEIN halbwegs verständiger MEnsch glaubt, dass es sich um PANNEN gehandelt hat! Das war PURE ABSICHT. WISSENTLICH UND WILLENTLICH SIND AKTEN VERNICHTET WORDEN, um eine Beteiligung und Deckung der Nazimorde durch DEUTSCHE BEHÖRDEN UND DEM DEUTSCHEN STAAT ALLGEMEIN zu vertuschen.
Selbst vor diesen Fakten verschließen alle die Augen und es ist erwiesen, dass Deutschland schon lange kein Rechtsstaat mehr ist. Rechtsextremismus grassiert in der öffentlichen Verwaltung, an Universitäten, bei der Jobsuche... absolut überall.
Der Schoß ist fruchtbar noch - in Deutschland leider eine Tatsache.
Liegt die Ausgangslage zur Eskalation vielleicht auch darin begründet, dass öffentliche Unternehmen und Transportbetriebe immer mehr Tätigkeiten outsourcen, die dann von nicht ausreichend geschulten Personal ausgeführt werden, wie hier die Kontrolleure?
- "Kurz darauf rief die Frau ihn an: Kontrolleure hätten sie aus der Bahn geholt. Sie hätten ihr gesagt, sie habe verbotenerweise einen weiteren Afrikaner mitfahren lassen und müsse 40 Euro zahlen." -
Wenn ein weiterer Fahrgast "auf diesem Ticket mitgefahren ist", so ist derjenige schwarzgefahren, der nicht im Besitz eines gültigen Tickets ist, doch nicht die Verlobte. Was ist denn das für eine Logik !!!
Ich habe auch so ein Monatsticket, mit dem ich nach 19.00 Uhr und an Wochenenden einen weiteren Erwachsenen und drei Kinder im Alter bis 14 Jahre mitnehmen darf.
Wenn irgendjemand im Bus kein gültiges Ticket hat, kann man mir doch nicht den Vorwurf machen, ich habe den verbotenerweise mitgenommen und müsse nun das erhöhte Fahrgeld bezahlen. Absurd !
Bekommen die Kontrolleure vielleicht so eine Art Fangprämie und wollen auf Teufel komm raus Schwarzfahrer fangen.
Ich habe schon des öfteren rassistische und beleidigende Äußerungen dieses Personals mitbekommen und auch völlig unangemessenes Verhalten gegenüber Menschen mit einer ganz offensichtlichen geistigen Behinderung.
Rassistische Polizisten als Beamte sind natürlich noch bedrohlicher.
"Ich habe schon des öfteren rassistische und beleidigende Äußerungen dieses Personals mitbekommen..ff"
----
Und die Zusammensetzung der Kontrolleursteams sind selten ausschließlich "Ur"deutsche, zumindest in den Großstädten.
in der Bahn, S-Bahn oder U-Bahn kann ich nichts sagen - aber ich habe selber schlechte Erfahrungen im Umgang mit privaten Sicherheitsangestellten (outgesourct) eines großen Klinikums gemacht. Zu Tätlichkeiten ist es nicht gekommen, aber der Umgangston des Personals (schwarze Uniformen, schwarze Stiefel, kein Namensschild am Revers) ließ sehr zu wünschen übrig.
"Ich habe schon des öfteren rassistische und beleidigende Äußerungen dieses Personals mitbekommen..ff"
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Und die Zusammensetzung der Kontrolleursteams sind selten ausschließlich "Ur"deutsche, zumindest in den Großstädten.
in der Bahn, S-Bahn oder U-Bahn kann ich nichts sagen - aber ich habe selber schlechte Erfahrungen im Umgang mit privaten Sicherheitsangestellten (outgesourct) eines großen Klinikums gemacht. Zu Tätlichkeiten ist es nicht gekommen, aber der Umgangston des Personals (schwarze Uniformen, schwarze Stiefel, kein Namensschild am Revers) ließ sehr zu wünschen übrig.
Soweit mir bekannt ist, muss man in Deutschland zwar einen Ausweis besitzen, aber diesen muss man nicht mit sich führen. Von daher lag kein fehlerhaftes Verhalten vor.
Wenn die Polizei ein solch schlechtes Image hat, ist dass zum großen Teil die eigene Schuld. Wer kennt nicht die Berichte über völlig überzogene Gewaltanwendung durch die Polizei bei Demonstrationen, die Erschießung von Benno Ohnesorg usw.
Wenn die Polizei auf ein entsprechendes Image achten würde, würde Sie konsequent gegen so etwas vorgehen. In der Regel beobachtet man stattdessen immer wieder Vertuschungsversuche.
Oder aktuell - die Dönermorde - wo man auch bequemer Weise ausschließlich in die falsche Richtung ermittel hat und andere Hinweise ignoriert hat.
In vielen Bundesländern leisten die Polizisten vehement dagegen Widerstand ein Namensschild an ihrer Uniform zu tragen, dass Sie vielleicht bei Problemen identifizieren könnte. Sogar Decknamen werden hier abgelehnt. Fragt man den Beamten nach seinem Ausweis, ist oft schon das erste Problem da.
Bei so etwas ist es vollkommen nachvollziehbar, wenn das Vertrauen in diese Institution nicht allzu grop ist.
Ich habe nochmal nachgesehen, wie Sie es sagen stimmt es, dass es zwar die Pflicht in Deutschland gibt, einen Ausweis zu besitzen, nicht aber, diesen auch mit sich zu führen, ausser in Ausnahmefällen wie bspw. einen Waffenschein für Waffenbesitzer. Ich danke für die Korrektur.
Ich habe nochmal nachgesehen, wie Sie es sagen stimmt es, dass es zwar die Pflicht in Deutschland gibt, einen Ausweis zu besitzen, nicht aber, diesen auch mit sich zu führen, ausser in Ausnahmefällen wie bspw. einen Waffenschein für Waffenbesitzer. Ich danke für die Korrektur.
Ich bin gebürtiger Afghane,
komme aus Hamburg und warte noch immer darauf, dass ich von Polizisten zu unrecht behandelt werde
Finde ich KLasse, dass Sie das schreiben. Im Wesen der heutigen Medien liegt es ja, nur die Fehlgriffe zu vermelden.
Muss aber leider sagen, meine Erfahrungen mit der Polizei sind nicht berauschend - so als gebürtiger Deutscher. Und nein ich bein kein Autonomer oder Hooligan
Ich wurde in Deutschland geboren, habe keinen Migrationshintergrund, komme aus einer bayerischen Großstadt und musste für die Polizei im Rahmen einer Verkehrskontrolle eine Urinprobe auf einer dicht befahrenen Hauptstraße ebendieser bayerischen Großstadt abgeben um zu vermeiden, meinen Führerschein für 24 Stunden abgeben zu müssen.
Gleichgültig ob die Forderung der Polizei nun berechtigt gewesen sein möge oder nicht und ob diese Praxis denn zur öffentlichen Sicherheit beiträgt, "richtig behandelt" fühlte ich mich nicht.
Etwa dass es keinen Rassismus gibt, nur weil Sie ihn nicht erlebt haben?
Finde ich KLasse, dass Sie das schreiben. Im Wesen der heutigen Medien liegt es ja, nur die Fehlgriffe zu vermelden.
Muss aber leider sagen, meine Erfahrungen mit der Polizei sind nicht berauschend - so als gebürtiger Deutscher. Und nein ich bein kein Autonomer oder Hooligan
Ich wurde in Deutschland geboren, habe keinen Migrationshintergrund, komme aus einer bayerischen Großstadt und musste für die Polizei im Rahmen einer Verkehrskontrolle eine Urinprobe auf einer dicht befahrenen Hauptstraße ebendieser bayerischen Großstadt abgeben um zu vermeiden, meinen Führerschein für 24 Stunden abgeben zu müssen.
Gleichgültig ob die Forderung der Polizei nun berechtigt gewesen sein möge oder nicht und ob diese Praxis denn zur öffentlichen Sicherheit beiträgt, "richtig behandelt" fühlte ich mich nicht.
Etwa dass es keinen Rassismus gibt, nur weil Sie ihn nicht erlebt haben?
Abseits der wohlfeilen Allgemeinplätze, man möge bitte niemanden vorverurteilen und auch nicht das mögliche und noch nicht bewiesene Verhalten einzelner Polizisten als Kollektivanfeindung missbrauchen - woher nehmen Sie übrigens dann Ihr Urteil, der, wie Sie ihn nennen, "Angeklagte" (von wem angeklagt?) habe die Kontrolleurin als "Nazi" bezeichnet? - ist folgendes zu konstatieren:
Kontrolleure hören jeden Tag sicher eine Menge peinlicher Ausreden von den Erwischten zu hören bekommen und werden dagegen auch zu Härte geschult. Aber wenn man einem Fahrgast aufgrund seiner Hautfarbe sagt "Ihr seid hier nicht in Afrika", ist das Rassismus, egal, ob der Fahrgast am Ende sogar deutscher Staatsbürger war, da können Sie sich auf den Kopf stellen (man beachte überdies das unnötig respektlose Duzen).
Seine Frau hatte laut VGF einen gültigen Fahrschein. Wenn die Kontrolleurin meint, auf diesem Fahrschein sei unzulässigerweise noch jemand anders mitgefahren, soll sie von diesem anderen die entsprechende Strafgebühr kassieren, die Frau fährt völlig rechtmäßig. Daher sind die rassistischen Anspielungen der Kontrolleurin besonders abstoßend.
Und dass hier im Forum schon viele den Glauben an den Rechtsstaat und seine Organe verloren haben, finden Sie das angesichts des amtlich observierten NSU-Terrors und der bizarren Vertuschung der Behörden - selbst vor unseren gewählten Vertretern haben die vermeintlichen "Sicherheitsbehörden" weder Respekt noch Achtung" - noch verwunderlich?
Ihre Ansammlung verharmlosender Allgemeinplätze - bitte jetzt kein Kollektivverdacht gegen Polizei, und außerdem is ja noch nix bewiesen, warten wir mal die Ermittlungen ab (Polizei gg Polizei, haha, der war gut) - ja, so minimalkonsensfähig, dass es schon wieder irrelevant farblos ist.
Aber wie Sie dann das Opfer noch zum Täter drehen wollen, das setzt dem ganzen doch dir Krone auf: Seine Frau/Verlobte wird völlig unrechtmäßig als Schwarzfahrerin drangsaliert (trug gültige Fahrkarte bei sich); er wird rassistisch beleidigt, und soll das kommentarlos hinnehmen, seine Replik habe laut Ihnen "keine Rechtfertigung". Es besteht zudem in D KEINE Mitführpflicht des Ausweises!
Ungeschickt ist da höchstens, wie Sie hier mit Ihrem gefährlichen Halbwissen hausieren gehen und dabei insinuieren, das Opfer hätte die Tracht Prügel von der Polizei etwas "geschickter" sicher vermeiden können und trage demnach eine Mitschuld - jaja, wenn es denn überhaupt bewiesen wird, dass die Polizei überhaupt so etwas böses machen kann, schon klar.
Dass allerdings so ein Kommentar, voll von verharmlosenden Allgemeinplätzen einerseits und zynischer Verdrehung von Opfer und Täter andererseits von einem Zeit-Redaktionsmitglied auch noch mit einer Empfehlung geadelt wird, macht mich völlig sprachlos vor Entsetzen. Das ist intellektuell wie moralisch eine Bankrotterklärung des betreffenden Redakteurs.
"...warten wir mal die Ermittlungen ab (Polizei gg Polizei, haha, der war gut) - ja, so minimalkonsensfähig, dass es schon wieder irrelevant farblos ist."
Ja, dann ist die Polizei immer schuldig...
Das Spiel ist immer einfacher.
"...warten wir mal die Ermittlungen ab (Polizei gg Polizei, haha, der war gut) - ja, so minimalkonsensfähig, dass es schon wieder irrelevant farblos ist."
Ja, dann ist die Polizei immer schuldig...
Das Spiel ist immer einfacher.
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren