BlackoutStromausfall legt weite Teile Münchens lahm

Eine Stadt gerät ins Stocken: In München standen am Morgen Straßen- und U-Bahnen still, Ampeln funktionierten nicht. Auch Tausende Haushalte blieben ohne Strom. von afp

Ein Stromausfall hat am Morgen große Teile Münchens lahmgelegt. Aus dem gesamten Stadtgebiet wurde ab etwa sieben Uhr ein Blackout gemeldet, sagte ein Polizeisprecher. Ab etwa 07.30 Uhr funktionierte der Strom zumindest in einigen Stadtteilen wieder.

Als Folge des Zusammenbruchs der Energieversorgung kam der öffentliche Nahverkehr weitgehend zum Erliegen. Mitten im Berufsverkehr fuhren U-Bahnen und Straßenbahnen nicht weiter. Außerdem fielen die Ampelanlagen aus.

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Die Münchner Feuerwehr sagte, es komme seit etwa 7.00 Uhr zu Dutzenden Einsätzen. Unter anderem seien Menschen in Aufzügen stecken geblieben und mussten befreit werden. Außerdem seien durch den Stromausfall Brandmelder angesprungen und hätten Fehlalarme ausgelöst.

Die Süddeutsche Zeitung berichtete, ein Schaden im Heizkraftwerk Nord sei Ursache für den Stromausfall. Die für die Energieversorgung zuständigen Stadtwerke München waren zunächst nicht zu erreichen. Der Bayerische Rundfunk nannte einen Defekt in einem Umspannwerk im Norden der Stadt als möglichen Auslöser.

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Leserkommentare
  1. 2. [...]

    Entfernt, da unsachlich. Die Redaktion/ls

  2. Seit dem die Stromkonzerne privatisiert sind, sind diese ausgerichtet, um mehr profit zu machen.

    Deshalb wird gerne an der Wartung und Instandhaltung der Netze gespart.

    Fazit:
    Die Stromkosten sind immer weiter gestiegen. Die Versorgung dagegen wird immer schlechter.

    In der letzten Zeit kommen immer häufiger Stromausfälle zustande, auch wenn diese noch nicht größere Flächen abdecken und von Dauer sind.
    Doch das wird sicherlich bei dieser Entwicklung auch noch kommen.

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    • Statist
    • 15. November 2012 9:39 Uhr

    in den letzten Jahren. Die bösen Stromkonzerne.

    Die Butter hat sich seit 1980 erheblich verteuert, und das sogar ohne zusätzliche Steuern, die auf die Preise aufgeschlagen wurden. Die bösen Bauern und Molkereien.......

    Entfernt. Bitte kehren Sie zum Artikelthema zurück. Danke, die Redaktion/ls

  3. Das ist doch von den Energieunternehmen bewusst gesteuert worden. Die Politik hat total versagt, mir ihrer Energiepolitik. Der Bürger wird zum Zuschauer, weil die Politik und die Energiekonzerne tun und lassen können was sie wollen. Das ist der Start zu einer nicht mehr bezahlbaren Stromkostenrechnung für den Bürger. Das ist die Kosten Verlust Rechnung der Energiewende zu Gunsten der Energieunternehmen.

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    daß die Politiker mit der Energiewende etwas angemaßt haben, was sie wegen mangelnder Bildung und Ausbildung nicht erfüllen können. Würde jemand aus der Wirtschaft den Auftrag für ein derartig risikoreiches Projekt bekommen, hätte er ein abgeschlossenes technisches oder betriebswirtschaftliches Studium wohl mit Doktortitel und Jahre lange Berufserfahrung hinter sich.
    Im übrigen sei angemerkt, daß Stromkonzerne nur Geld mit dem Strom verdienen können, den sie produzieren und nicht dem, den sie nicht produzieren.

    • Glik
    • 15. November 2012 9:22 Uhr

    "Die Politik hat total versagt, mir ihrer Energiepolitik". Da haben Sie recht.
    Ansonsten liegen Sie völlig daneben.

    Genau durch diese verquere Energiepolitik entsteht das Problem und nicht durch die Stromproduzenten.

    Diese permanente Rumgemöhre an den Stromproduzenten kann einem ganz schön auf den Zeiger gehen (anbei: Ich hab mit den nix zu tun). Wann kapiert der Durchschnittsnörgler eigentlich, dass Strom ein Schlüsselfaktor unseres Wohlstands ist, um dessen erhalt wir besorgt sein müssen?

    An Stelle der Erzeuger würde ich langsam sagen: Ihr könnt mich - ich mach den Laden dicht, wenn Ihr meint, keinen Strom haben zu wollen und handel dafür mit Äpfeln. Wir würden uns ganz schön umgucken.

    Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich sachlich zum konkreten Artikelthema. Die Redaktion/ls

    • Glik
    • 15. November 2012 9:13 Uhr

    wenn man den Versorgern ihre besten Kraftwerke per Dekret abschaltet. Natürlich haben die dann wieder Schuld an der Misere.

    Vor allem zwei Dinge werden durch so was klar:
    - wie wackelig die Versorgung ist, wenn schon der Ausfall eines Kraftwerkes so einen Engpass produziert
    - und man kriegt wieder mal zu lesen, was unseren Strom so macht: klassische, stinkende Heizkraftwerke.

    Ein Hoch auf die Energiewende ! Bald kommt die Sonne raus :-)))

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    ein Umspannwerk hat mit einem Atomkraftwerk nix zu tun.
    Das ist billige Polemik die sie da schreiben.

    • ST_T
    • 15. November 2012 9:25 Uhr

    Haben GAR NICHTS miteinander zu tun!

    Eher verantwortlich für die Misere sind die Netzbetreiber, die - oh Wunder - sich um Wartung einen Dreck kümmern.
    Tja, da sieht man wieder einmal wohin die Privatisierung hingeführt hat.
    Und ich denke bei dem maroden Stromnetz in Deutschland wird weniger die Energiewende als der marode Zustand des Netzes ein Problem darstellen.

    • FZ
    • 15. November 2012 12:41 Uhr

    Echt? Wo?

  4. ein Umspannwerk hat mit einem Atomkraftwerk nix zu tun.
    Das ist billige Polemik die sie da schreiben.

    Antwort auf "Tja so gehts...."
  5. daß die Politiker mit der Energiewende etwas angemaßt haben, was sie wegen mangelnder Bildung und Ausbildung nicht erfüllen können. Würde jemand aus der Wirtschaft den Auftrag für ein derartig risikoreiches Projekt bekommen, hätte er ein abgeschlossenes technisches oder betriebswirtschaftliches Studium wohl mit Doktortitel und Jahre lange Berufserfahrung hinter sich.
    Im übrigen sei angemerkt, daß Stromkonzerne nur Geld mit dem Strom verdienen können, den sie produzieren und nicht dem, den sie nicht produzieren.

    • Glik
    • 15. November 2012 9:22 Uhr

    "Die Politik hat total versagt, mir ihrer Energiepolitik". Da haben Sie recht.
    Ansonsten liegen Sie völlig daneben.

    Genau durch diese verquere Energiepolitik entsteht das Problem und nicht durch die Stromproduzenten.

    Diese permanente Rumgemöhre an den Stromproduzenten kann einem ganz schön auf den Zeiger gehen (anbei: Ich hab mit den nix zu tun). Wann kapiert der Durchschnittsnörgler eigentlich, dass Strom ein Schlüsselfaktor unseres Wohlstands ist, um dessen erhalt wir besorgt sein müssen?

    An Stelle der Erzeuger würde ich langsam sagen: Ihr könnt mich - ich mach den Laden dicht, wenn Ihr meint, keinen Strom haben zu wollen und handel dafür mit Äpfeln. Wir würden uns ganz schön umgucken.

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  • Quelle ZEIT ONLINE, AFP, zz
  • Schlagworte Energieversorgung | Feuerwehr | Nahverkehr | Strom | U-Bahn | Zeitung
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