FlugverkehrAir-Berlin-Maschine muss in Phuket notlanden

Auf der thailändischen Insel Phuket ist ein Passagierflugzeug der Fluglinie Air Berlin notgelandet. Berichten zufolge soll ein Triebwerkbrand die Ursache gewesen sein. von dpa

Eine Maschine der deutschen Fluggesellschaft Air Berlin ist nach einem Zwischenfall an Bord auf der thailändischen Ferieninsel Phuket notgelandet. "Der Airbus A330 konnte in Phuket sicher landen, alle 249 Passagiere sind wohlauf und konnten das Flugzeug regulär über Treppen verlassen", teilte eine Sprecherin der Airline mit. Medienberichte über einen Triebwerkbrand könne das Unternehmen nicht bestätigen. Man stehe aber in Kontakt mit den Behörden auf Phuket, die den Vorfall untersuchten.

Die Maschine war am Donnerstag auf Phuket mit dem Ziel Abu Dhabi gestartet und kurz danach umgekehrt.

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Das Fachmagazin The Aviation Herald und die örtliche Zeitung The Phuket News hatten von einem Feuer an einem der Triebwerke beziehungsweise an der Tragfläche berichtet. Laut Aviation Herald berichteten Passagiere von wiederholten Knallgeräuschen und Funken, die aus einem Triebwerk flogen. Demnach hatte das Triebwerk während des Notlandeanflugs Feuer gefangen. Die Knallgeräusche stammten vermutlich von platzenden Reifen, von denen auch Phuket News berichtete .

Nach Angaben der Airline-Sprecherin waren unter den Passagieren des Fluges AB7425 viele Deutsche. Alle seien nach der Landung versorgt und in Hotels untergebracht worden.

Von ihrem Zielort Abu Dhabi aus hätte die Maschine den Angaben zufolge weiter nach Berlin-Tegel fliegen sollen.

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Leserkommentare
  1. Mir persönlich ist die Fluggesellschaft Air Berlin deutlich zu oft in den Schlagzeilen, irgendwas ist immer. Früher ist mir das nie aufgefallen. Vielleicht liegt es an dem glorreichen Vorstandsvorsitzenden? Bei der Bahn war es ja irgendwie auch so -> gleicher Vorsitzender -> sparen auf Teufel komm raus -> Pleiten, Pech und Pannen waren die Folge.

    • scoty
    • 21. Dezember 2012 8:02 Uhr

    " Eine Maschine der deutschen Fluggesellschaft Air Berlin ist nach einem Zwischenfall an Bord auf der thailändischen Ferieninsel Phuket notgelandet. "

    Zum " Zwischenfall an Bord " gehören auch Triebwerkschäden u. Reifenschäden ?

    Wäre es nicht korrekter " Triebwerkschaden und Reifenschaden ?

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    • AMF69
    • 21. Dezember 2012 15:21 Uhr

    @scoty: Ihnen ist aber schon bewusst, dass der Reifenplatzer die Folge der unvorhergesehenen Landung mit einem wohl zu hohen Gewicht war?

    Von daher können Sie sich Ihre Frage "Wäre es nicht korrekter "Triebwerkschaden und Reifenschaden?" selbst beantworten.

    Zudem, "korrekt" sollten Sie nicht steigern. :-)

  2. 3. .....

    Schön, dass die Medien nun auch den Avherald entdecken.
    Ich Frage mich nur: dieser obige ist der 115. Zwischenfall der dort nur im Dezember (!) berichtet wird (und da steht auch nicht alles).
    Wollt ihr nun wirklich über alles berichten, was so täglich an Zwischenfällen im Luftverkehr passiert?
    Oder wird Air Berlin grade aufs Korn genommen?

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • Flari
    • 22. Dezember 2012 2:13 Uhr

    Es gibt immer mehr User, die das Internet nach Beiträgen durchforsten, die sie nicht lesen wollen.
    Vielleicht wäre da mal eine Untersuchung fällig?

  3. ich sass in der Mitte ohne blick auf das Triebwerk. Ich kann folgendes bestätigen. Es gab eine halbw Stunde nach dem abheben einen Knall und anscliessenden lautem Geräusch, als ob irgendetwas unrund läuft für ca. 15 sec. Nach der Landung wurde das defekte Triebwerk mit einem Schaumteppisch belegt und anschenend mit Wasser gkühlt. Der geplatzte Reifen kam durch die vollen Tanks und hohwn gewicht des Flugzeuges. Wir wurden nicht sehr prof. behandelt. Bis jetzt hat sich keiner von AB blicken lassen. Wir wurden im Holiday Inn untergebraucht. Die Info. Politik von AB war sehr schlecht,man musste immerwieder zur Rezeption laufen um Infos zu bekommen. 2 junge Leute haben dadurch Ihren Flug nach München verpasst. Ich fliege jetzt mit Thai Airways über BKK nach FFM :-) Eine sache noch der Kaptain macht ein prof. Eindruck, die wenigsten von uns Angst und Bange. Nach derLandung meinte er noch das das ein sehr ernster Vorfall war, da auch Hydraulik zerstörte wurde. Ich muss jetzt los grüsse in die Heimat.

  4. "Passengers reported repeated bangs and sparks flying off an engine. The tyres were blown during landing." (Aviation Herald)
    Demnach sind die Reifen also erst bei der Landung geplatzt, was ja wegen des hohen Gewichts leicht mal passieren kann. Der Triebwerkschaden ereignete sich im Steigflug, könnte also durchaus z.B. auf bird strike/ Vogelschlag zurückzuführen sein, anstatt auf irgendwelche Sparmaßnahmen des Herrn Mehdorn. Also erst mal abwarten, was sich an Fakten noch ergeben wird, anstatt irgendwelche voreiligen Schlüsse zu ziehen.

    • AMF69
    • 21. Dezember 2012 15:21 Uhr

    @scoty: Ihnen ist aber schon bewusst, dass der Reifenplatzer die Folge der unvorhergesehenen Landung mit einem wohl zu hohen Gewicht war?

    Von daher können Sie sich Ihre Frage "Wäre es nicht korrekter "Triebwerkschaden und Reifenschaden?" selbst beantworten.

    Zudem, "korrekt" sollten Sie nicht steigern. :-)

    • Flari
    • 22. Dezember 2012 2:13 Uhr

    Es gibt immer mehr User, die das Internet nach Beiträgen durchforsten, die sie nicht lesen wollen.
    Vielleicht wäre da mal eine Untersuchung fällig?

    Antwort auf "....."
  5. Der "große Macher" Mehdorn hat schon die Bahnkaputtgespart,
    Nun wird die diese Schiene nach Air Berlin verlegt. Mal gucken wann der erste Flieger vom Himmel fällt.

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  • Quelle ZEIT ONLINE, dpa, nf
  • Schlagworte Airbus | Air Berlin | Airline | Behörde | Flugzeug | Hotel
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