Unicef Foto des Jahres 2012:
Ein ängstliches Mädchen berührt

Das Siegerbild des italienischen Fotografen Alessio Romenzi: Es zeigt ein Mädchen im Warteraum eines Krankenhauses der syrischen Stadt Aleppo. Es blickt ängstlich auf einen Mann, der eine Kalaschnikow in der Hand hält. | © Alessio Romenzi, Italien, Agentur Corbis Images / UNICEF-Foto des Jahres 2012
Mit der Auszeichnung Unicef Foto des Jahres prämiert die UN-Kinderhilfsorganisation einmal im Jahr Fotos und Fotoreportagen, die die Persönlichkeit und die Lebensumstände von Kindern weltweit dokumentieren. 1.310 Bilder wurden eingereicht. Nun stehen die Preisträger fest.
- Datum 18.12.2012 - 18:42 Uhr
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aber unabhängig davon finde ich die "künstlerische" Darstellung und Ausschlachtung von Armut, Verzweiflung und Angst manchmal sehr befremdlich.
Das Mädchen blickt mitnichten auf den Mann mit
der Kalaschnikoff, das sieht ein Blinder.
Es guckt ganz klar auf den Fotografen.
Absolut gestellt die ganze Scenerie.
Ds Kind dürfte bedingt durch den traurigen Bürgerkrieg in seiner Heimat den Anblick von Kalaschnikows gewöhnt sein. Es könnte auf einen Verletzten starren (auf dem Boden sind Blutspuren). Das Ganze muss nicht gestellt sein, aber die Bildunterschrift passt nicht, da haben Sie recht.
Ds Kind dürfte bedingt durch den traurigen Bürgerkrieg in seiner Heimat den Anblick von Kalaschnikows gewöhnt sein. Es könnte auf einen Verletzten starren (auf dem Boden sind Blutspuren). Das Ganze muss nicht gestellt sein, aber die Bildunterschrift passt nicht, da haben Sie recht.
Gerade wollte ich Ihnen einen bissigen Kommentar schreiben, aber dann bin ich auf Ihre Website gestoßen: Sehr interessante und sehenswerte Arbeiten präsentieren Sie da! Allerdings stehen mir in Ihrem Beitrag die Begriffe "Amateur" und "dilletantisch" zu nahe beieinander. Man kann es drehen und wenden wie man will, aber die Unicef-Bilder sind eine der erfreulicheren Fotostrecken auf Zeit-online. Wenn Sie wirklich schlechte Bilder sehen wollen, sollten Sie die Rubrik Fotostrecken häufiger besuchen.
In einer Spaßgesellschaft wirken Porträts von ernsten Menschen natürlich originell und authentisch. Allerdings ist auch die Ernsthaftigkeit eine Idee, die sich mit der Zeit verbraucht. Ich finde, ein Künstler sollte regelmäßig alle Ideen über Bord werfen und ganz von vorne beginnen. Wer das tut, kann der Welt neue Facetten abgewinnen und Andere daran teilhaben lassen. Darin besteht für mich der Sinn von Kunst. Ihre Website finde ich sehenswert. Ob man mit Kunst Geld verdient oder nicht ist allerdings eine Frage des Marketings und keine Frage der Qualität.
Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich nur, wenn Sie einen konstruktiven Beitrag zur Diskussion leisten möchten. Danke, die Redaktion/jk
Ds Kind dürfte bedingt durch den traurigen Bürgerkrieg in seiner Heimat den Anblick von Kalaschnikows gewöhnt sein. Es könnte auf einen Verletzten starren (auf dem Boden sind Blutspuren). Das Ganze muss nicht gestellt sein, aber die Bildunterschrift passt nicht, da haben Sie recht.
Auf den Bildern wurde durchweg Leid, Angst oder Kurioses festgehalten. Es ist erschreckend, dass unsere Welt überhaupt keine "positiven" Motive bietet(?)
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