GlaubeTiefreligiöse Inder, flexible Chinesen

Asiens Milliardenvölker trennt das Religionsverständnis: Die Inder unerschütterlich im Glauben, die Chinesen pragmatisch. Was bedeutet das für den Alltag? von Imke Vidal

Dao-Tempel

Eine daoistische Nonne vor dem Beichan-Tempel in Xining in der chinesischen Provinz Qinghai   |  © China Photos/Getty Images

Chinas Tempel werden gut besucht, doch weniger von Gläubigen – hauptsächlich von Touristen. Kameras und Sonnenhüte prägen das Bild mehr als die traditionelle Kleidung der Mönche. Manch ein Besucher zündet Räucherstäbchen an, kniet vor dem Altar nieder oder wirft eine Münze gegen die Tempelglocke, das verheißt dann Reichtum oder Glück. Viele Chinesen glauben bei Bedarf , denn schaden kann es nicht.

Als wirklich religiös beschreiben sich die Wenigsten. Chinas Tempel folgen dem Trend. Sie verkaufen sich, laufen Gefahr zum Kitschprogramm zu verkommen. Allerlei Ramsch wird feilgeboten und der Besuch kostet nicht selten hohen Eintritt. Ein Tempel, der es nicht unter die lokalen Sehenswürdigkeiten schafft, bleibt leer. Selbst der bekannte Konfuzius-Tempel in Peking wirkt an vielen Tagen wie ausgestorben.

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Ein leerer Tempel? In Indien undenkbar. Jedes noch so kleine Gotteshaus wird gut besucht. In indischen Tempeln, gleich welcher Prägung, herrscht buntes Treiben und mitunter wirres Durcheinander. Es wird gesungen, getanzt, selten still meditiert. So vielfältig die Götter und die Farben der Tempel, so lebendig praktizieren die meisten Inder bis heute ihre Religion. Kaum ein Land beherbergt so viele verschiedene Glaubensrichtungen wie Indien. Die überwältigende Mehrheit der Inder gehört dem Hinduismus an, einer der ältesten Religionen der Welt .

Gandhi und Mao prägten Indien und China

In Indien wie in China garantiert die Verfassung Religionsfreiheit. Doch die Auslegungen dieser Freiheit könnten unterschiedlicher kaum sein. In Indien werden beispielsweise die Sikkhs, eine religiöse Minderheit, beim Motorradfahren von der theoretisch herrschenden Helmpflicht befreit. Ein gläubiger Sikkh darf seinen Turban nicht abnehmen, eine Sikkh-Frau ihren Kopf nicht bedecken. Die Gesetzgebung nimmt darauf Rücksicht. Jede Menge gesetzliche Ausnahmeregelungen garantieren den unterschiedlichen Glaubensrichtungen Indiens ein ungehindertes Ausüben ihrer Religion.

In China dagegen dürfen Religionen den staatlichen Abläufen keinesfalls in die Quere kommen . Tun sie es trotzdem, siehe die Falungong-Sekte, werden sie verboten und verfolgt. Ohnehin erkennt China nur eine Auswahl der Religionen an. Das Misstrauen gegenüber den neuen Religionen ist groß, das Missionieren untersagt. Indien ist geprägt von Gandhis friedlichem Widerstand und seiner Lehre der Toleranz, China von Mao Zedong , dem Kritiker aller Religionen, der nach völliger Zerstörung des Vergangenen trachtete, um gänzlich Neues zu schaffen. Das wirkt bis heute nach, in beiden Ländern.

Indiens religiöse Toleranz wird viel gelobt, manchmal gar als beispielhaft hervorgehoben. Während Deutschland heute vor der Herausforderung steht, mit der neuen religiösen Vielfalt richtig umzugehen – Beispiel Beschneidungsdebatte – ist Indien in diesem Punkt seit mehreren tausend Jahren konflikterprobt. Hindus, Moslems, Sikkhs und Buddhisten, sie leben in Indien friedlich zusammen. Meistens zumindest: Im Bundesstaat Gujarat im Nordwesten Indiens wird gerade Ministerpräsident Narendra Modi mit großer Mehrheit wiedergewählt, ein Mann, der sich der Verfolgung von Muslimen schuldig gemacht, ihre Ermordung zugelassen, vielleicht gar angeordnet hat. Auch in Indien ist sich jede Glaubensgemeinde selbst die nächste und die Grenzen der Toleranz sind schnell erreicht. Wenn ein Moslem eine Kuh schlachtet, läuft er Gefahr, den hinduistischen Mob gegen sich aufzubringen. Im indischen Vielvölkerstaat prallen zwangsläufig tiefreligiöse Welten aufeinander.

Leserkommentare
  1. Dies hat die Zeit früher auch mal anders gesehen. Schon 1951 gab es einen Artikel über Christenverfolgung.
    http://www.zeit.de/1951/23/christenverfolgung-in-china

    Oder aus der Wikipedia:
    "Der Atheismus wurde Teil der Staatsdoktrin: Alle Religionen, besonders die westlichen, wurden unterdrückt. Im Koreakrieg unterstützte Mao das Vorgehen Nordkoreas auch gegen die Christen. In der von seinen Roten Garden getragenen Kulturrevolution kam es seit 1966 zu Zerstörungsfeldzügen gegen Moscheen, Kirchen und Kulturgüter aus der Kaiserzeit. In deren Verlauf wurden Pogrome an vermeintlichen oder echten Systemgegnern verübt, zu denen die Christen gerechnet wurden."

    In China werden auch heute noch Christen verfolgt, die nicht bereit sind die chinesischen Staatskirche beizutreten.

    http://www.opendoors.de/verfolgung/laenderprofile/china/

    Von daher - ein prinzipiell spannender Artikel von ihnen - ich finde ihn nur etwas zu unkritisch gegenüber der chinesichen Verhältnisse. Dass in China "Religionen den staatlichen Abläufen keinesfalls in die Quere kommen" dürfen ist da ein sehr geschönter Blickwinkel.

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    <em>„Chinesen "flexibel" und "pragmatisch"? Dies hat die Zeit früher auch mal anders gesehen. Schon 1951 gab es einen Artikel über Christenverfolgung.“</em>

    Tja, in über 60 Jahren kann sich auch schon mal das ein oder andere ändern - aber darum geht es noch nicht mal. Hätten Sie den Artikel gelesen (statt offenbar nur der Überschrift), wäre Ihnen nämlich sofort klar geworden, dass mit „flexibel und pragmatisch“ die Einstellung der Mehrheits-Chinesen zu ihrem traditionellen Glauben gemeint ist, und zwar im direkten Vergleich zu Indien. Dass das auch für die Behandlung marginaler religiöser Minderheiten gelten muss, hat niemand behauptet, und schon gar nicht die Autorin in diesem Artikel.

    <em>„ein prinzipiell spannender Artikel von ihnen - ich finde ihn nur etwas zu unkritisch gegenüber der chinesichen Verhältnisse. “</em>

    Zitat aus dem Artikel:

    <em>„In China dagegen dürfen Religionen den staatlichen Abläufen keinesfalls in die Quere kommen. Tun sie es trotzdem, siehe die Falungong-Sekte, werden sie verboten und verfolgt. Ohnehin erkennt China nur eine Auswahl der Religionen an. Das Misstrauen gegenüber den neuen Religionen ist groß, das Missionieren untersagt.“</em>

    Das mag Ihnen subjektiv „zu unkritisch“ sein; in einem Artikel, der die Religiosität der indischen und chinesischem Bevölkerungen vergleicht, ist das freilich durchaus ausreichend.

  2. Normalerweise werden in der Sinologie Daoismus und Konfuzianismus mit Buddhismus in einem Dreieck dargestellt, dass die "Religion" Chinas repräsentiert (die beiden ersten dabei die älteren, dazu kommt dann wie auch bei Indien ein ordentlicher Batzen Aberglauben. Ich finde es nicht ganz gerechtfertigt, wie in obigem Kommentar, das Volk mit seiner Politik zu vermischen. Der Artikel beschreibt schon relativ gut, dass Empfinden moderner Chinesen gegnüber Religion. auch zitieren Sie Quellen von 1951 und 1966, seitdem hat sich China aber schon ordentlich geändert, auch politisch. Verstehen Sie mich nicht falsch, ich möchte die Paranoia der kommunistischen Partei keinesfalls schönreden, aber wenn sie über "die Chinesen" reden, stände es Ihnen besser zu Gesicht etwas differenzierter zu sein und nicht reflexartig als zu kritisieren. (Leider funktioniert die Antwortfunktion nicht, deswegen schreibe ich das hier)

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  3. <em>„Chinesen "flexibel" und "pragmatisch"? Dies hat die Zeit früher auch mal anders gesehen. Schon 1951 gab es einen Artikel über Christenverfolgung.“</em>

    Tja, in über 60 Jahren kann sich auch schon mal das ein oder andere ändern - aber darum geht es noch nicht mal. Hätten Sie den Artikel gelesen (statt offenbar nur der Überschrift), wäre Ihnen nämlich sofort klar geworden, dass mit „flexibel und pragmatisch“ die Einstellung der Mehrheits-Chinesen zu ihrem traditionellen Glauben gemeint ist, und zwar im direkten Vergleich zu Indien. Dass das auch für die Behandlung marginaler religiöser Minderheiten gelten muss, hat niemand behauptet, und schon gar nicht die Autorin in diesem Artikel.

    <em>„ein prinzipiell spannender Artikel von ihnen - ich finde ihn nur etwas zu unkritisch gegenüber der chinesichen Verhältnisse. “</em>

    Zitat aus dem Artikel:

    <em>„In China dagegen dürfen Religionen den staatlichen Abläufen keinesfalls in die Quere kommen. Tun sie es trotzdem, siehe die Falungong-Sekte, werden sie verboten und verfolgt. Ohnehin erkennt China nur eine Auswahl der Religionen an. Das Misstrauen gegenüber den neuen Religionen ist groß, das Missionieren untersagt.“</em>

    Das mag Ihnen subjektiv „zu unkritisch“ sein; in einem Artikel, der die Religiosität der indischen und chinesischem Bevölkerungen vergleicht, ist das freilich durchaus ausreichend.

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    Ich habe den Artikel gelesen, das können Sie unter Anderem daran feststellen, dass ich in meinem Fazit daraus zitiert habe. Ja, in China hat sich einiges verändert, daher habe ich zusätzlich zum historischen Artikel der Zeit auch eine aktuelle Einschätzung von Opendoors verlinkt.

    Ihnen mag dies ausreichen, ich halte es für zu unkritisch, da nicht Bewegungen, wie Falungong (die sich im übrigen selbst als nicht-religiös bezeichnen), starke Einschränkungen in ihrem Persönlichen Leben hinnehmen müssen.

  4. Ich habe den Artikel gelesen, das können Sie unter Anderem daran feststellen, dass ich in meinem Fazit daraus zitiert habe. Ja, in China hat sich einiges verändert, daher habe ich zusätzlich zum historischen Artikel der Zeit auch eine aktuelle Einschätzung von Opendoors verlinkt.

    Ihnen mag dies ausreichen, ich halte es für zu unkritisch, da nicht Bewegungen, wie Falungong (die sich im übrigen selbst als nicht-religiös bezeichnen), starke Einschränkungen in ihrem Persönlichen Leben hinnehmen müssen.

  5. ..bei den Chinesen, sowie deren Ahnenverehrung. So hab' ich sie kennengelernt. Und die Philosophie des Konfuzius, dessen Stammbaum bis heute nicht abgebrochen ist. Da ist Religion wirklich Privatsache und nach Außen exponierte "Frömmigkeit" ist eher ein Gesichtsverlust. Ich denke auch nicht, dass die Philosophie des Buddha in China wirklich Einzug bei den Han-Chinesen hielt. Und mit Mao hat das alles nichts zu tun, der kam und ging wieder.
    Zu Indien: Da hat sich wohl das arische Standesdenken mit den wohl unzähligen Naturgöttern des ursprünglichen Dschungels (= Wald) vermischt. Ähnliche "indoeuropäische" Stämme fassten ja auch in Europa Fuß. Bei den alten Griechen (und Römern) war es demnach auch religiös wohl ähnlich gelagert. Aber bei den Griechen und Indern fanden sich fast zeitgleich auch menschliche Geistesgrößen, die einen "Sinn" im Chaos suchten und vielleicht auch fanden: Platon und Buddha.
    Chinesen waren/sind halt eher die Techniker und Machtpolitiker (wie die alten Römer), Griechen und Inder waren/sind eher die "Philosophen". Und das Christentum...nun, das ist eine andere Geschichte.

    • Morein
    • 11. Dezember 2012 17:55 Uhr

    Die Tempel in den Zentren Chinas sind meist mit Schauspielern besetzt die die Rolle der Mönche einnehmen und gleichen damit einen religiösen Disneyland ohne spirituellen Gehalt.Das ist die offizielle Linie Pekings, religiöse Bestrebungen einzudämmen die man generell als Systemgefährdend einstuft aber aus Prestigegründen oberflächlich erhalten will. Dennoch ist die Philosophie des Konfuzianismus weit verbreitet,auch bei Parteikadern da es eine Atheistische Lehre ist die sich aber letztlich nicht anmaßt über die Existenz Gottes zu richten .Denn der Gehalt des kleinen roten Mao Büchlein wird kaum dazu gereichen ein Land wie China durch die Jahrhunderte zu führen,und Fachleute gehen von einen wachsenden Einfluss auf die Gesellschaft durch den Konfuzianismus aus.Wer künftig mit den Chinesen zu tun hat tut gut daran sich dieses Wissen anzueignen.

    In Indien ist das anders weil dort Religion alltäglich gelebt wird von den Menschen und die Feste in den Tempel eine Quelle von Glück bedeuten für den einzelnen Menschen und die ganze Familie.Ja, Religion kann Freude bereiten wie man an den teils üppigen Festen in Indien sehen kann die sich teilweise über Tage und Wochen erstrecken. Einige der Feste werden von Millionen Menschen gemeinsam gefeiert, von Hindus,Buddhisten,Moslems und Christen gemeinsam von denen unsere Medien leider all zu selten zu berichten wissen weil sie lieber davon Berichten wie sich ein paar dutzend Fanatiker die Köpfe einschlagen.

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    @Morein, sicher sollte man die Feste in Indien erwähnen, an denen millionen Menschen unterschiedlicher Konventionen teilnehmen. Man darf aber auch nicht verschweigen, wie spannungsgeladen das Thema "Region" in Indien in den letzten Jahrhunderten war.
    So sollte man wissen, dass im Zuge der Eroberung des indischen Subkontinents durch die Araber im 11. und 12. Jahrhundert Millionen von Hindus ermordet wurden. Mache Geschichtswissenschaftler gehen von über bis zu 80 Millionen Opfer aus (Quelle: en.wikipedia). Wer diese dunkle Periode der indischen Geschichte nicht kennt, versteht auch nicht die Spannungen zwischen den Religionsgruppen des riesigen Subkontinents.

    • Morein
    • 11. Dezember 2012 17:57 Uhr

    Schön das in diesem Artikel deutlich gemacht wird wer und was so hinter den „religiösen Unruhen“ stecken die es leider auch in Indien gibt und die gegen alle Grundsätze dieser Kultur verstoßen.

    Übrigens muss ein Moslem keineswegs aus seiner Religion heraus eine Kuh schlachten und viele beschränken ihren Fleischkonsum in Indien meist auf Geflügel und Schafe und ähnliches, denn die Kuh ist die Mutter und die gesamte menschliche Gesellschaft für einen Hindu.Es gibt es unter den sehr frommen Moslems übrigens auch Vegetarier,nicht nur in Indien.Menschen die sprichwörtlich keiner Fliege etwas zu leide tun würden.Den es heißt in einer Sure des Koran das Allah das schlachten von Tieren nicht gerne sieht,weswegen die Moslems stets unter einem Dach schlachten.Ich habe solche frommen Moslems auch in Deutschland kennengelernt.

    Der Trend zum Aberglauben unter den Hindus ist in der Tat groß was auch daran liegt das man sich immer weiter vom Sinn des Ganzen abwendet und man sich einige Jahre zB Ganesha hingibt um materiellen Wohlstand zu erlangen und wen das dann nicht wie erhofft in kurzer Zeit klappt wendet man sich dann vielleicht Shiva zu und so weiter.Das ist die Folge des Abkoppelns vom ursprünglichen ganzen, den die Halbgötter ohne ihre Beziehung zum Höchsten zu betrachten und ihre Verehrung aus materiellen Motiven gleicht dem Versuch die materielle Natur zu bestechen. Wie auch immer führt dies lediglich zu kurzen und sehr kleinen Glück was dann zu Frustration führt.

    • Morein
    • 11. Dezember 2012 17:59 Uhr

    Bildung ist das Zauberwort das eben nicht nur im materiellen Leben gilt sondern im noch größeren Maße für Religion und Spiritualität Bedeutung hat.Eine der Ursachen liegt in dem entarteten System und der Kasten&Familiengurus wodurch Menschen hohe spirituelle Positionen einnehmen auf Grund äußerlicher Merkmale wie die der Geburt anstatt aufgrund des Wissens und der Fähigkeiten der Person.
    Eine Grundlage für die Gestaltung des Wohnzimmers gibt es in der Tat nicht,wohl aber was die Gestaltung des spirituellen Lebens ausmacht.Das einzige was die Hindus wirklich verbindet sind die offenbarten Schriften und so es völlig verschiedene daraus folgende Lehren gibt über die man Verschiedenster Meinung ist würde kein Hindu jemals die Schriften als solche in Frage stellen.Der Begriff „Hindi“ wurde erst von den Muslimischen Eroberern Nordindiens im 15 Jahrhundert erfunden um jenes bunte Gewusel von völlig unterschiedlichen Religiösen Auffassungen und teils gegensätzlichen Lehren einzuordnen.Eine Hindi Religion an sich gibt es gar nicht.
    Probleme mit Jesus gibt es auch nicht,weil der Hindu alle offenbarten Religionen schätzt und Jesus eben der Sohn Gottes oder sein Gesandter oder wie auch immer darstellt.Es ist eine lebendige Kultur die nicht verschlossen gegenüber neuem ist.
    Zu China möchte ich abschließend hinzufügen das ich mir sicher bin das in den Gebieten abseits der großen Zentren sicherlich der Buddhistische Glaube nach wie vor in seiner ursprünglichen Bedeutung ausgeführt wird.

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  • Quelle ZEIT ONLINE
  • Schlagworte BMW | Glaube | Mao Zedong | China | Indien | Daoismus
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