Dessau : Polizist verurteilt wegen Feuertod von Asylbewerber Jalloh

Oury Jalloh starb 2005 durch einen Brand in einer Dessauer Polizeiwache, weil ein Beamter nicht schnell genug eingriff. Der Polizist muss nun 10.000 Euro Strafe zahlen.

Im Prozess um den Feuertod des Asylbewerbers Oury Jalloh ist der angeklagte Polizist zu einer Geldstrafe von 10.800 Euro verurteilt worden. Das Landgericht Magdeburg sprach den Angeklagten der fahrlässigen Tötung schuldig.

Der aus Sierra Leone stammende Asylbewerber war am 7. Januar 2005 bei einem Brand in einer Dessauer Polizeizelle gestorben. Er soll dort eigenhändig mit einem Feuerzeug eine Matratze entzündet haben, obwohl er an Händen und Füßen gefesselt war.

Mit dem Urteil ging das Gericht über die Forderung der Staatsanwaltschaft hinaus, die auf eine Geldstrafe von 6.300 Euro für den angeklagten Polizisten Andreas S. plädiert hatte. Laut Anklage soll der ehemalige Dienstgruppenleiter des Polizeireviers nicht schnell genug auf den Feueralarm reagiert haben.

Verurteilung wegen Körperverletzung mit Todesfolge gefordert

Die Nebenklage, welche die Familie Jallohs vertritt, hatte eine Verurteilung wegen Körperverletzung mit Todesfolge und Freiheitsberaubung gefordert. Die Verteidigung hatte auf Freispruch plädiert.

In einem ersten Verfahren war Andreas S. vom Landgericht Dessau 2008 freigesprochen worden. Der Bundesgerichtshof hob den Freispruch aber wegen erheblicher Lücken in der Beweiskette wieder auf, weshalb der Prozess noch einmal neu aufgerollt werden musste.
 

Verlagsangebot

Entdecken Sie mehr.

Lernen Sie DIE ZEIT 4 Wochen lang im Digital-Paket zum Probepreis kennen.

Hier testen

Kommentare

55 Kommentare Seite 1 von 5 Kommentieren

Rätselhaft ...

... so recht kann ich die Geschichte vom Selbstanzünden nicht glauben. Bereits aus Eigeninteresse würde er sich nicht selbst anzünden. Außerdem: an Händen und Füßen gefesselt (wieso?), aber Taschen wurden nicht durchsucht? Und wo verstaut man ein Feuerzeug, wenn nicht in den Taschen? Und wie kommt man an den Tascheninhalt ran, mit verbundenen Händen? Für mich sieht es doch eher nach einer schiefgegangenen Misshandlung aus. Der Prozess hat aber kein Licht ins Dunkel gebracht und die Polizisten sind sehr glimpflich davongekommen.

Unglaublich

Wenn der Mann aggressiv war ist es kein Wunder das er (auch in der Zelle) gefesselt war.
Handschellen bieten jedoch eine relativ große Bewegungsfreiheit, bei weitem ausreichend um mit den Händen in die Tasche zu greifen.
Wie ist das Feuerzeug rein gekommen? Wie kommen solche und andere Sachen in Gefägnisse? Mangelnde Wachsamkeit der Beamten und zu gute Verstecke ... es wird nicht jeder der in eine Zelle kommt bis auf die "A****ritze" durchsucht.

Warum wurde das Feuer entfacht? Vermutlich hatte der Mann sich erhofft durch die damit gestiftete Verwirrung entkommen zu können ... wer weiß.

Das der Polizist den Mann gefoltert hat klingt für mich, mit Verlaub dumm. Polizeiwachen werden mit Kameras überwacht, welche wohl sehr schwer zu manipulieren sind. Wenn ich einen Menschen Foltern will werde ich mir als Polizist wohl kaum die Mühe machen. Da greif ich den lieber irgendwo auf, bring ihn in ein altes Industriegebiet und Folter ihn da.
Immer diese vermuteten Verschwörungen ...

Erst denken, dann schreiben

Es sind genau die Menschen wie Sie, die täglich den Schutz anderer in Anspruch nehmen. Ihr Kommentar ist einfach nur dumm und dreist. Können Sie mir sagen warum ein Polizeibeamter die Matraze des Mannes anzünden sollte? Natürlich fehlen Ihnen die Argumente. Vom warmen Wohnzimmer aus über den Arbeitsalltag eines Polizeibeamten zu urteilen ist natürlich auch sehr einfach.

Genau, unglaublich.

## Wie ist das Feuerzeug rein gekommen? Wie kommen solche und andere Sachen in Gefägnisse? Mangelnde Wachsamkeit der Beamten und zu gute Verstecke ... es wird nicht jeder der in eine Zelle kommt bis auf die "A****ritze" durchsucht. ##

Jalloh ist in keinem Gefängnis gestorben, wo tatsächlich alles mögliche hineingeschmuggelt werden kann (v.a. Drogen), sondern in einer maximalkargen Gewahrsamszelle der Polizei.
Und ich halte es auch für unwahrscheinlich, dass jemand im besoffenen Zustand, in irgendwelchen Körperöffnungen ein Feuerzeug versteckt, für den Fall, das die Polizei einen zufällig festnimmt, und man heimlich in der Zelle ein Feuerchen machen kann...

## Warum wurde das Feuer entfacht? Vermutlich hatte der Mann sich erhofft durch die damit gestiftete Verwirrung entkommen zu können ... wer weiß. ##

...um mit hinter dem Rücken zusammengefesselten Händen und Füßen aus der Polizeiwache zu robben, oder wie?

## Das der Polizist den Mann gefoltert hat klingt für mich, mit Verlaub dumm. Polizeiwachen werden mit Kameras überwacht, welche wohl sehr schwer zu manipulieren sind. ##

Im Zweifelsfall wurde einfach vergessen ein Band einzulegen, oder der Polizeihund hats gefressen.
Vor Gericht rügt der Richter das dann als "Schlamperei"...

"Können Sie mir sagen warum ein Polizeibeamter [...]" ...

... "[...] die Matraze des Mannes anzünden sollte?"

Ich möchte niemandem etwas unterstellen. Was ich nicht weiß ist, in wie weit seine Leiche verkohlt, oder verbrannt ist. Ich weiß auch nicht, ob sich Rauchablagerungen in seiner Lunge befanden. Falls sich keine darin befanden, läge doch ein Schluß ganz nahe, der sich auch nahtlos mit dem angeblichen Überhören der Brandschutzanlage decken würde.

warum Unterstellungen gegen einen Polizisten

bei der Verhandlung ging es ausschließlich darum, ob der Polizist falsch auf den Feueralarm reagiert hat.
Alles andere ist Spekulation - wie es auch Spekulation wäre im Anzünden der Matratze Brandstiftung in einem besonders schweren Fall (Mordversuch) zu sehen - und auch das hat das Gericht weder untersucht noch beurteilt.
Kommentare, die alles auf Migranten schieben sind genau so zu behandeln, wie solche die auf bestimmte Berufsgruppen - z.B. Ärzte oder auch Polizisten abzielen.
(Nur dass die Kommentare im 1. Fall öfter zensiert werden)

Schlimm genug....

...dass alle Themen, über die wohl nur spekuliert werden kann, nicht untersucht wurden. Ich verweise auf die Kommentare 30f.

Ich verfolge diese Thematik seit dem Vorfall. Andreas S. wird wohl seine Strafe bekommen haben, samt psychischer Krise, allein durch die Öffentlichkeit: viele Menschen kennen den man dort. Schmierereien am Wohnblock, tägliche Polizeikontrolle plus Kameraüberwachung des Hauses.

Ich denke nicht, dass etwas Ähnliches sich im Raum Dessau wiederholen wird (zumindest nicht in Polizeidirektionen). Seinen Job übt er wohl auch nicht mehr aus, aber den Beamtenstatus verliert er meines Wissens nicht.

Viel wichtiger finde ich die Frage: Wie wird künftig damit umgegangen? Und, trotz aller Spekulationen: Wie ändert man etwas gegen Fremdenhass im Allgemeinen? Ostdeutschland, Dessau und Umgebung zähle ich eher zur ländlichen Gegend....
Ich erinnere diesbezüglich nochmal an das Jahr 2000: Alberto Adriano, von drei Jugendlichen zusammengeschlagen mit Todesfolge.

big1953 gebe ich Recht: Bestimmte Berufsgruppen sollten nicht verantwortlich gemacht werden. Dass ländliche Gebiete aber "offener" für Fremdenhass, rechtes Gedankengut und Klischees im weiteren Sinne sind - dem sollte man wohl zustimmen.

Alles Mutmassungen

Vielleicht haben Sie ja Recht. Keine Ahnung. Aber andere Theorien koennten auch stimmen. Zum Beispiel, dass das Opfer auf diese Weise Selbstmord begangen haben koennte?

Immerhin kommt es jedes Jahr in Deutschland zu ueber 10.000 Suiziden: http://www.abendblatt.de/...

Mit Selbstverbrennungen haben manche Selbstmoerder politische Zeichen setzen wollen.

Sie unterstellen dem Polizisten Mord (so interpretiere ich jedenfalls Ihren Beitrag), andere (ich nicht!) wuerden dem Opfer vielleicht Selbstmord unterstellen.

Sehen Sie? Spekulationen bringen uns nicht weiter. Alles, was vor Gericht zaehlt, sind die Fakten. Die Unschuldsvermutung ist eine sinnvolle Einrichtung und ein hohes Gut. Und solange ich mich in die Materie nicht im gleichen Masse eingearbeitet habe wie die Richter, halte ich mich mit Vorverurteilungen aus dem Ohrensessel zurueck.

Man korrigiere mich...

...wenn ich falsch liege, aber fehlten nicht eben diese Videoaufnahmen? Muss ich eben nochmal recherchieren.

Es ist eine Gradwanderung: Spekulationen sind in diesem Fall nicht mehr vonnöten, denn das Urteil ist gefallen.

Andererseits gilt es immer auch kritisch zu fragen: Was verstehen wir (bzw. die Richter) unter "Fakten"? Die scheinen mir nämlich oft das Extrakt ewig langer Interpretationen und Auslegungen zu sein. Ich möchte damit nicht sagen, dass ich das besser könnte; worauf ich hinaus will ist: "Wahrheit" ist selten eine eineindeutige Sache.

Unterstellungen

## Sie unterstellen dem Polizisten Mord (so interpretiere ich jedenfalls Ihren Beitrag), andere (ich nicht!) wuerden dem Opfer vielleicht Selbstmord unterstellen. ##

Ich unterstelle dem Polizisten keinen Mord.
Allerdings besteht die Polizei aus keinen Heiligen; die Eigenarten des Berufes bzw. die organisatorische Struktur von staatlicher Gewalt, unterstützen tendenziell reaktionäre oder autoritäre Charakter und Gesinnung, also auch Rassismus, im Gegensatz z.B. zum Rettungsdienst.

Polizeigewalt (auch mit Todesfolge), Macht- und Amtsmissbrauch, sind keine Phänome weitentfernter Bananenrepubliken, sondern inhärent auch mit dem dt. Polizeidienst so wie er existiert verbunden.

Fakt ist im Fall Jalloh, dass die Polizei nach Kräften die Ermittlung behindert hat, so das nach rechtsstaatlichen Kriterien - natürlich - keine Verurteilung wg. Totschlags etc. möglich ist.
Ich persönlich würde den Polizisten dafür auch nicht einknasten, da ich lieber einen Schuldigen laufen lassen würde, als einem Unschuldigen sein Leben zu ruinieren.

Das kann aber nicht bedeuten, dass das ganze ohne Konsequenzen bleibt; Polizisten die offensichtlich Strafvereitelung begehen sind nicht hinnehmbar, verkappte Nazis im Staatsdienst ebensowenig.

Die Frage der Machtausübung ist ja generell ein heikler Punkt

bei allen "Polizeien" der Welt und kein speziell deutsches Problem. Mir fallen da der Fall Olof Palme in Schweden oder die Algerier-Massaker der französischen Polizei zu Zeiten des Algerien-Kriegs ein. In Argentinien verstecken sich Passanten, wenn ein Polizeiauto naht, weil die gerne mal willkürlich "Bußgelder" erheben und in die eigene Tasche stecken.

So wahr die latente Neigung zu "law-and-order"-Typen in der Polizei ist ("reaktionär" verstehe in diesem Zusammenhang nicht ganz; Reaktion wohin?), so sollte man aber auch anerkennen, daß die Polizeiarbeit nicht immer eine leichte ist. Wenn es auf der einen Seite die Aufgabe des Polizisten ist, einen gewalttätigen, pöbelnden Betrunkenen zu bändigen, auf der anderen Seite aber Anwälte lauern und jede Maßnahme prüfen, ob sich dem Beamten da nicht etwas anhängen läßt, ist der Berufsalltag des Polizisten schon eine Gratwanderung.

Wie gesagt, ich kenne weder den Polizisten noch das Opfer und erlaube mir kein Urteil.
Ich vertraue der Justiz, daß sie ein angemessenes Urteil gefällt hat.
Es wäre schlimm, wenn hier tatsächlich rassistische Gewalt und anschließend Beweismittelvernichtung am Werk gewesen sind.
Furchtbar wäre jedoch auch, wenn hier ein Unschuldiger verurteilt wurde (zusätzlich zu all den psychischen Belastungen, die mit dem Fall und der Medienpräsenz einhergehen), nur um vielleicht die durch den NSU-Skandal in ihren Vorurteilen bestätigte Volksseele zu besänftigen und ein Zeichen gegen Ausländerfeindlichkeit zu setzen.

Spekulationen?

Der Sachverhalt sieht wie folgt aus (für jeden auf Wikipedia nachzulesen):

Obduktion: Todesursache Hitzeschock. Jedoch: das Feuerzeug war auf der Asservatenliste NICHT eingetragen und wurde eventuell erst nachträglich platziert. Außerdem befand sich das Feuerzeug in einem WENIG versehrten Zustand. Wenn sich jemand selbst anzündet, wird das Feuerzeug wohl in der Nähe liegen! Außerdem: Bruch des Nasenbeins, zerstörtes Trommelfell, weitere Gesichtsverletzungen. Das kommt nicht durch einen Brand zustande. Im Polizeibericht ist auch nicht von einem verletzen Zustand zu lesen. Schädigungen an inneren Organgen konnten nicht mehr bestimmt werden. Was für einen Schluß legt das nahe?

Polizeiliche Darstellung: der Angeklagte hat eine mit feuerhemmenden Überzug überzogene Matraze zerstört und dann angezündet. Das alles natürlich mit verbunden Händen. Laut der Darstellung der Feuerwehr befand sich der Asylbewerber in ausgetreckten(!) Zustand. Wie man das hinkriegen soll (v.a. hinsichtlich an das Rankommen des Feuerzeuges) ist ein Rätsel. Die Schreie von ihm wurden gehört und die Rauchmelder haben Alarm geschlagen. Der Alarm wurde abgeschaltet - aufgrund angeblicher, häufiger Fehlalarme. Besonders in der Konstellation unglaubwürdig. Die Brandanlage soll sich in einem reparierten Zustand befunden haben. Das wurde von einer Polizisten bezeugt, aber später (warum wohl) widerrufen.

Sie wollten schreiben

Wer sich in die Hände der Polizei begibt, kommt darin um?

Der Polizist wurde dafür verurteilt, daß er den Feueralarm eine Zeit lang ignorierte, statt umgehend zu reagieren. Das ist das Mindeste, was ich von diesem Prozeß erwartet habe.
Anscheinend haben Sie nicht einmal obigen Artikel zu lesen.

So wenig sympathisch mir Jallohs Vergehen ist, kann ich jedoch nicht erkennen, daß es mit Verbrennen bei lebendigem Leib angemessen bestraft ist.

Reaktion

## So wahr die latente Neigung zu "law-and-order"-Typen in der Polizei ist ("reaktionär" verstehe in diesem Zusammenhang nicht ganz; Reaktion wohin?)...##

Dorthin:
http://de.wikipedia.org/w...

## ... auf der anderen Seite aber Anwälte lauern und jede Maßnahme prüfen, ob sich dem Beamten da nicht etwas anhängen läßt, ... ##

In Anbetracht der Verurteilungsraten bei Polizeigewalt, die im niedrigen 1-stelligen %-Bereich liegen, und einer hohen Dunkelziffer wo Polizeigewalt aufgrund anzunehmender Erfolgslosigkeit vor Gericht erst garnicht zur Anzeige gebracht wird, kann ich die Gefahr, fieser Juristen die nur darauf lauern, Polizisten etwas anzuhängen, nicht so ganz sehen.
Es ist bei Gericht auch schwierig nachzuweisen, unter Polizieobhut nicht selbst vor einen Schrank gelaufen zu sein, wenn 5 Polizeizeugen das behaupten.

## Ich vertraue der Justiz, daß sie ein angemessenes Urteil gefällt hat.
Es wäre schlimm, wenn hier tatsächlich rassistische Gewalt und anschließend Beweismittelvernichtung am Werk gewesen sind. ##

Ob Justiz das in sie gesetzte Vertrauen verdient, zeigt sich da, wo diese in den eigenen Reihen aufräumen muss.
Und das kann oder will sie tendenziell nicht, die Ermittlunsgsbehinderungen sind gerichtsfest dokumentiert.
Wenn es in dem Fall keinen massiven öffentlichen Druck gegeben hätte, wäre wahrscheinlich - wie nach dem toten Obdachlosen zuvor, nichts weiter passiert.

Gegenfrage und Historisches

"Können Sie mir sagen warum ein Polizeibeamter die Matraze des Mannes anzünden sollte?"
Gegenfrage: Können sie mir sagen, warum der Mann sich selber entzünden sollte?
Wussten sie, dass in der selben Zelle unter Aufsicht des selben Beamten jemand unter ungeklärten Umständen an einer Kopfverletzung gestorben ist?

Interessant auch ein Blick auf die Geschichte, denn manchmal tun Polizisten mehr als nur Dienst nach Pflicht:

"Bis heute glaubt man dort daran, dass deutsche Schutzpolizisten im Nationalsozialismus reine Befehlsempfänger waren, die weder über den Ort noch die Zeit ihres Einsatzes entscheiden konnten. Neueste Forschungen [...] belegen, mit welch brutalem Einsatzeifer Schutzpolizisten bei der Deportation von Juden in die Konzentrationslager beteiligt waren. [...] Und viele der Polizisten haben in der Bundesrepublik [oder der DDR] sogar Karriere gemacht [Und hatten so Einfluss auf später hinzukommende Polizisten].
[...]
Tanja von Fransecky, TU Berlin: 'Auch in anderen Fällen kann man sehen, dass das eigene Engagement wirklich ein Eifer war, der Schutzpolizisten dazu getrieben hat, den flüchtenden Juden mit hohem Aufwand, mit hohem eigenen Willen, nachzustellen.[...] Es ist sehr erstaunlich, dass es damals nicht zu Ermittlungen gekommen ist. Aber ich denke, es ist auch typisch für [...] den mangelnden Aufklärungswillen innerhalb der Polizei, gegen die eigenen Kollegen zu ermitteln.`" http://www.wdr.de/tv/moni...

Danke

@O. Warner
Danke für Ihren Kommentar. Ich dachte schon, hier tummeln sich nur obrigkeitsparanoide Menschen! Ein Polizist steht bei viel zu vielen Menschen erstmal unter Generalverdacht, nur weil er eben Polizist ist - ähnlich verhält es sich mit Politikern. Und dann ist das "Opfer" auch noch ein "Asylant", was natürlich bewirkt, dass die organisierte Empörung gleich um ein vielfaches steigt. Dabei frage ich mich, wieso man sich hier überhaupt empört. Hat jemand eine andere Version der Story als die Staatsanwaltschaft? Hat der Mann sich nicht letztlich selbst getötet?