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Ob die Menscheit die großen Probleme der Zeit doch noch in den Griff bekommen werden, wollten wir 2009 von Elinor Ostrom wissen. Ostrom, damals 76 Jahre alt, hatte da gerade als erste Frau den Nobelpreis für Ökonomie erhalten, für ihre Forschung für die gute Verwaltung von öffentlichen Gütern. Wir werden es wohl müssen, antwortete sie damals lachend. So war auch ihre Forschung: Vom Optimismus getrieben, dass selbst rare Umweltgüter von Menschen gemeinschaftlich verwaltet werden können, ohne dass sie ausgebeutet und zerstört werden. Zugleich aber pragmatisch genug, um zu sehen, welche zerstörerische Kraft das freie Spiel der Märkte auf die Welt, in der wir leben, haben kann. Ostrom starb im Juni 2012 diesen Jahres in einem Krankenhaus in Bloomington im Bundesstaat Indiana. Sie wurde 78 Jahre alt.