Rückblick : Die Toten des Jahres 2012
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Whitney Houston

© Mario Anzuoni/Reuters

Whitney Houston

Whitney Houston hat höchste Höhen und tiefste Tiefen durchlebt. Sie war der erste weibliche schwarze Popstar, der ein weißes US-Massenpublikum erreichte, stand mit ihrem Olympia-Song One Moment In Time auf dem Siegertreppchen des Pop und verdiente unter anderem mit dem Soundtrack zu ihrem Film Bodyguard inklusive der Schmetterhymne I will always love you Millionen. Die 1963 geborene Tochter des Gospel-Stars Cissy Houston und Patentochter von Aretha Franklin sang mit elf im Kirchenchor und mit 15 im Background bei Chaka Khan. Ihr erster internationaler Hit wurde 1987 I Wanna Dance With Somebody. Doch dann heiratete sie Bobby Brown. Das Paar versank in Drogen und häuslicher Gewalt, Houston nahm keine Alben mehr auf. Als sie sich scheiden ließ, war ihre Stimme schon ruiniert, das Comeback scheiterte. Eine der größten Diven der Popgeschichte ertrank, von Kokain und Herzproblemen gezeichnet, in der Badewanne, am 11. Februar 2012 in Beverly Hills. Sie wurde 49 Jahre alt.

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Kommentare

27 Kommentare Seite 1 von 6 Kommentieren

Das Wort "Tod"

...darf natürlich vorkommen und ist fester Teil des Lebens. Nur die Analogie zu "Den besten Alben des Jahres" und hunderten anderen Rankings zum Jahresende ist vollkommen unangebracht. Menschen selbst nach dem Tod noch in kollektiv determinierte Rankings zu ordnen ist unangebracht. Ein respektvoller Nachruf ist schlicht und einfach keine Bestenliste.

Auch aus diesem Grund sind Gedenktafeln alphabetisch sortiert und Nachrufe einer Person gewidmet.