Nationales Waffenregister 5,5 Millionen Waffen in deutschen Haushalten
Ein zentrales Waffenregister war eine der Forderungen nach dem Amoklauf von Winnenden. Die ersten Daten zeigen: 1,4 Millionen Deutsche besitzen mindestens eine Waffe.
© Patrick Pleul/dpa

Eine Pistole und ein Revolver in einem Waffenschrank
Die Deutschen besitzen privat rund 5,5 Millionen Waffen. Das geht aus dem neuen Nationalen Waffenregister hervor, wie ein Sprecher des Bundesinnenministeriums mitteilte. Die Zahl der Waffenbesitzer liegt demnach bei 1,4 Millionen. Das heißt, im Schnitt hat jeder von ihnen etwa vier Waffen.
Das Register geht am 1. Januar in Betrieb. In ihm werden Informationen über alle genehmigungspflichtigen Schusswaffen in Deutschland zusammengefasst. Bislang waren diese Daten bei 551 einzelnen Behörden gespeichert, aber nicht miteinander vernetzt. Zum Teil waren die Daten noch auf Karteikarten festgehalten.
Das Register leiste einen Beitrag zur öffentlichen Sicherheit, sagte der Sprecher. Die Polizei könne künftig bundesweit nachprüfen, wer welche Waffe legal besitze.
Deutschland setzt damit eine EU-Richtlinie um, die vorsieht, dass spätestens bis zum 31. Dezember 2014 ein zentrales Waffenregister eingeführt werden muss. Die Forderung nach einem Waffenregister war unter anderem nach dem Amoklauf von Winnenden aufgekommen.
- Datum 28.12.2012 - 15:57 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, tok
- Kommentare 10
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in den letzten Tagen bedenkt.
Immerhin haben wir ja in Deutschland allein 250.000 Polizisten, 200.000 Soldaten, 350.000 Jäger, zehntausende Wachdienstmitarbeiter, dazu vermutlich tausende Staatsanwälte, Waffenhändler oder -hersteller, weitere Behördenmitarbeiter o.ä. die Waffen für ihre jeweiligen Tätigkeiten benötigen. Der Rest wären dann reine Sportschützen, Reservisten oder irgendwie bedrohte Zeitgenossen? Oder sind da die "beruflichen" Waffenträger nicht mit erfasst?
Jedenfalls wohl Lichtjahre von "amerikanischen" Verhältnissen entfernt...
http://www.dsb.de/media/P...
http://www.dsb.de/media/P...
Der große Unterschied zu den USA macht vor allem die Einsatzbereitschaft aus. Kaum ein deutscher Waffenbesitzer käme auf die Idee die Waffe zu zücken wenn er im Garten ein Geräusch hört. Und abgesehen von den beruflich bewaffneten kommen die wenigsten auf die Idee ihre Waffe mit auf die Straße zu nehmen.
> Kaum ein deutscher Waffenbesitzer käme auf die Idee die
> Waffe zu zücken wenn er im Garten ein Geräusch hört.
Es liegt ebenso an der Gesetzeslage (in einigen Staaten der USA), die es erlaubt zur Selbstjustiz zu greifen. Würden Gesetze hier gelockert, würde sich auch die Mentalität der Menschen mittelfristig ändern.
> Kaum ein deutscher Waffenbesitzer käme auf die Idee die
> Waffe zu zücken wenn er im Garten ein Geräusch hört.
Es liegt ebenso an der Gesetzeslage (in einigen Staaten der USA), die es erlaubt zur Selbstjustiz zu greifen. Würden Gesetze hier gelockert, würde sich auch die Mentalität der Menschen mittelfristig ändern.
http://www.dsb.de/media/P...
> Kaum ein deutscher Waffenbesitzer käme auf die Idee die
> Waffe zu zücken wenn er im Garten ein Geräusch hört.
Es liegt ebenso an der Gesetzeslage (in einigen Staaten der USA), die es erlaubt zur Selbstjustiz zu greifen. Würden Gesetze hier gelockert, würde sich auch die Mentalität der Menschen mittelfristig ändern.
In in den USA Selbstjustiz eben nicht erlaubt.
Selbstverteidigung dagegen schon, ein kleiner aber feiner Unterschied.
Und ich weiss wovon ich rede, ich habe mehrere Jahre drüben (unter anderem in Detroit) gelebt.
Also, Herr/Frau @1987Student: Schön weiterstudieren, es gibt noch viel zu lernen für sie.
Ich würde empfehlen, sich mit der deutschen Gesetzgebung zur Notwehr auseinanderzusetzen. In Deutschland ist eine deutlich weitgehendere Notwehr als in den meisten Regionen der USA erlaubt. In Deutschland ist Notwehr selbst gegen Ehrverletungen erlaubt. Selbstjustiz ist weder in den USA noch der BRD gestattet.
Der Einsatz einer Schußwaffe ist natürlich im Rahmen von Notwehr/Notstand möglich. Dies ist, um den Waffenbesitzer entsprechend mit dem gesetzlichen Rahmen vertraut zu machen, Bestandteil der Ausbildung in Waffensachkunde.
In in den USA Selbstjustiz eben nicht erlaubt.
Selbstverteidigung dagegen schon, ein kleiner aber feiner Unterschied.
Und ich weiss wovon ich rede, ich habe mehrere Jahre drüben (unter anderem in Detroit) gelebt.
Also, Herr/Frau @1987Student: Schön weiterstudieren, es gibt noch viel zu lernen für sie.
Ich würde empfehlen, sich mit der deutschen Gesetzgebung zur Notwehr auseinanderzusetzen. In Deutschland ist eine deutlich weitgehendere Notwehr als in den meisten Regionen der USA erlaubt. In Deutschland ist Notwehr selbst gegen Ehrverletungen erlaubt. Selbstjustiz ist weder in den USA noch der BRD gestattet.
Der Einsatz einer Schußwaffe ist natürlich im Rahmen von Notwehr/Notstand möglich. Dies ist, um den Waffenbesitzer entsprechend mit dem gesetzlichen Rahmen vertraut zu machen, Bestandteil der Ausbildung in Waffensachkunde.
In in den USA Selbstjustiz eben nicht erlaubt.
Selbstverteidigung dagegen schon, ein kleiner aber feiner Unterschied.
Und ich weiss wovon ich rede, ich habe mehrere Jahre drüben (unter anderem in Detroit) gelebt.
Also, Herr/Frau @1987Student: Schön weiterstudieren, es gibt noch viel zu lernen für sie.
Ich würde empfehlen, sich mit der deutschen Gesetzgebung zur Notwehr auseinanderzusetzen. In Deutschland ist eine deutlich weitgehendere Notwehr als in den meisten Regionen der USA erlaubt. In Deutschland ist Notwehr selbst gegen Ehrverletungen erlaubt. Selbstjustiz ist weder in den USA noch der BRD gestattet.
Der Einsatz einer Schußwaffe ist natürlich im Rahmen von Notwehr/Notstand möglich. Dies ist, um den Waffenbesitzer entsprechend mit dem gesetzlichen Rahmen vertraut zu machen, Bestandteil der Ausbildung in Waffensachkunde.
Echt nur 5,5io in privater Hand?
Das spielt den Waffenlobbyisten aber extrem in die Hände.
Wie sollen sich die Deutschen da gegen die vom Waffenlobbyisten Joachim Streitberger www.google.de/search?q=Jo... geschätzen 40mio illegalen Waffen erwehren?
Was soll der Rentner jetzt machen, wenn der Nachbarsjunge eine illegale Zwille besitzt?
Aufrüstung fordern und freies Schiessen im Vorgarten, Herr Joachim Streitberger!
So kann das unmöglich weiter gehen!
"Das Waffenregister erfasst alle Besitzer von Waffen, die laut Gesetz bei den Behörden gemeldet werden müssen. Das sind vor allem scharfe Schusswaffen, aber auch bestimmte Schreckschuss-, Luftdruck- oder Gaswaffen, die eine relativ hohe Geschossenergie erzeugen oder kein spezielles amtliches Prüfsiegel tragen.
Die Kontrollbehörden der Länder und Kommunen hätten sämtliche Informationen erfolgreich in das computergestützte neue nationale System übertragen, teilte das Innenministerium weiter mit. Dessen Stabilität und Zuverlässigkeit sei bei Probedurchläufen von Sicherheits- und Waffenbehörden getestet worden. Das Waffenregister könne daher planmäßig zum 1. Januar 2013 an den Start gehen."
http://www.mz-web.de/serv...
Diese Angabe würde die von der Waffenlobby verbreiteten Zahlen um "Urgewalten" nach unten drücken.
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