Amoklauf an GrundschuleObama ruft in Trauerrede auf, "diese Tragödien" zu beenden

Vor Trauernden in Newtown hat US-Präsident Obama versprochen, sich dafür einzusetzen, Kinder besser zu schützen. Bewegt suchte er nach Worten des Trostes. von afp, dpa und

Gemeinsam mit Angehörigen hat US-Präsident Obama die Opfer des Massakers von Newtown betrauert. In der Aula einer Highschool in der Stadt im Bundesstaat Connecticut äußerte er sein Entsetzen über die Tat des Gewalttäters Adam Lanza. Der 20-Jährige hatte in einem Amoklauf an einer Grundschule 20 Schüler und sechs Lehrer erschossen , bevor er sich selbst tötete.

In einer bewegenden und kraftvollen Rede (Wortlaut hier, engl.) sagte Obama, dass er das vierte Mal in seiner Präsidentschaft in der Situation sei, einer trauernden Gemeinde Trost zu spenden. "Wir können das nicht mehr tolerieren. Diese Tragödien müssen enden", sagte er.

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Kritisch hinterfragte er das Engagement des Staates für die Kinder. "Tun wir genug, um unsere Kinder zu schützen?", sagte er. "Ich habe darüber in den vergangenen Tagen nachgedacht und wenn wir ehrlich sind mit uns selbst, ist die Antwort: nein."

Newtown in Connecticut

Newtown ist ein Städtchen mit gut 27.000 Einwohnern. Es liegt im Südwesten des US-Bundesstaates Connecticut. Der 1711 gegründete Ort wird geprägt von gepflegten Häusern, Parks, Antiquitätenläden und einer regen Kulturszene.

Am Dickenson Drive liegt die Sandy Hook Elementary School (Karte hier).

Bevölkerung und Wirtschaft

Die Bewohner von Newtown sind im Durchschnitt 41 Jahre alt und wohlhabend: Das Haushaltseinkommen lag 2011 bei durchschnittlich gut 110.000 US-Dollar (etwa 84.000 Euro).

Die Strände des Atlantiks und beliebte Urlaubsregionen wie Cape Cod oder Long Island sind nicht weit. Viele Bewohner pendeln entweder ins 100 Kilometer New York City oder nach New Haven, wo unter anderem die Elite-Universität Yale Tausende Menschen beschäftigt.

Mit einer Fläche von gut 14 .000 Quadratkilometern gehört Connecticut zu den kleinsten Staaten der USA. Er ist als Standort der Werft- und Rüstungsindustrie sowie für den Anbau von Tabak, Obst und Gemüse bekannt.

Karte

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Der Präsident deutete bereits Konsequenzen an, die in dieselbe Richtung deuten wie die Forderungen der Waffengegner. Er werde in den kommenden Wochen alles daran setzen, sein Amt dafür zu nutzen, "weitere Tragödien wie diese zu verhindern". Er räumte ein, dass "kein einziges Gesetz oder Bündel von Gesetzen Böses ausrotten kann". Aber das sei keine Entschuldigung für Untätigkeit. "Ganz sicher können wir es besser machen als bisher." Es gebe keine andere Wahl.

Die demokratische Senatorin Dianne Feinstein aus Kalifornien kündigte an, noch am ersten Tag der neuen Legislaturperiode ein neues Waffengesetz in den Kongress einzubringen.

Am Ende seiner Rede las Obama die Namen aller Opfer des Amoklaufs vor. Immer wieder durchbrachen Schluchzer die Stille in der Aula.

Aurora

In letzter Zeit gab es in den USA fast jährlich Massaker und Amokläufe. Zuletzt erschoss ein 20-Jähriger an einer Grundschule in Newtown/Connecticut 20 Schüler, sechs Erwachsene und sich selbst. Ein Jahr zuvor hatte es in Colorado einen ähnlichen Vorfall gegeben: Am 20. Juli 2012 erschoss der 24-jährige James Eagan Holmes in einem Kino in Aurora während der mitternächtlichen Premiere des Films The Dark Knight Rises zwölf Menschen. 58 weitere erlitten teils schwere Verletzungen. Die Polizei nahm den Täter unmittelbar nach der Tat fest.

Tucson

Am 8. Januar 2011 attackiert der 22-jährige Jared Lee L. in einem Einkaufszentrum von Tucson (Bundesstaat Arizona) Besucher einer öffentlichen Bürgerfragestunde der demokratischen Kongressabgeordneten Gabrielle Giffords. Sie war das erste Ziel und wurde durch einen gezielten Kopfschuss aus nächster Nähe schwer verletzt. Nachfolgend starben sechs Personen, darunter der für Arizona zuständige Bundesrichter John McCarthy Roll und ein neunjähriges Mädchen, 13 weitere Personen wurden teilweise schwer verletzt. Teilnehmer überwältigten den Täter.

Illinois

Mitten in einer Vorlesung an der Northern Illinois University etwa 100 Kilometer westlich von Chicago erschießt ein 27 Jahre alter Amokläufer am 14. Februar 2008 fünf Menschen und tötet sich anschließend selbst. Bis zum Frühjahr 2007 hatte er dort Soziologie studiert.

Blacksburg

Ein Amokläufer erschießt am 16. April 2007 auf dem Campus der Virginia Polytechnic Institute and State University in Blacksburg im US-Bundesstaat Virginia 32 Studenten und Lehrkräfte. Der Täter, der 23-jährige südkoreanische Student Cho Seung-hui, erschoss sich anschließend selbst.

Ein Expertengespräch nach dem Massaker mit dem Gewaltforscher Wilhelm Heitmeyer lesen Sie hier.

Minnesota

Am 21. März 2005 erschießt ein 16-Jähriger in einem Indianerreservat zunächst seinen Großvater und dessen Lebensgefährtin. Anschließend tötet er in der Red Lake High School fünf Schüler, einen Sicherheitsbeamten und eine Lehrerin. Nach einem Schusswechsel mit der Polizei tötet sich der Junge selbst. Der Teenager war ein Hitler-Bewunderer mit Kontakten zu einer Neonazi-Gruppe.

Columbine

An der Columbine High School ermorden am 20. April 1999 die Schüler Eric Harris (18) und Dylan Klebold (17) zwölf Schüler im Alter von 14 bis 18 Jahren und einen Lehrer. Anschließend töten sie sich selbst.

Zwei Jahre nach der Tat hat der Autor Joachim Gaertner ein Psychogramm der Täter gezeichnet, das Sie hier nachlesen können.

Weitere Amokläufe, auch in Deutschland, finden Sie hier in einer Chronologie.

Ein Expertengespräch mit dem Gewaltforscher Wilhelm Heitmeyer nach der Tat im baden-württembergischen Winnenden finden Sie hier.

An vielen Plätzen in Newtown legten die Menschen Blumen und Kuscheltiere nieder und zündeten Kerzen an. Es fanden mehrere Gedenkfeiern statt, unter anderem für die Lehrerin Victoria Soto. Laut Medienberichten versteckte die 27-Jährige ihre Schüler noch in Schränken, bevor der Täter ins Klassenzimmer kam. Er erschoss die Lehrerin, aber die Kinder entdeckte er nicht.

Mehrere volle Magazine

Vor Obamas Besuch bestätigte die US-Polizei die Identität des Todesschützen und den Tathergang offiziell. Lanza hatte demnach am Freitag zunächst zu Hause seine Mutter und dann in der Sandy-Hook-Grundschule die sechs- und siebenjährigen Kinder und Erwachsenen erschossen . Wie seine anderen Opfer wies die Leiche von seiner Mutter mehrere Schusswunden auf. 

Bilder aus Newtown
Bitte klicken Sie hier um die Fotostrecke zu sehen.

Bitte klicken Sie hier um die Fotostrecke zu sehen.  |  © Douglas Healey/Getty Images

Lanza war ersten Erkenntnissen nach gewaltsam in die Schule eingedrungen. Er feuerte hauptsächlich mit einem Sturmgewehr vom Typ Bushmaster .223. Er gab Hunderte Schüsse ab. Sich selbst tötete er mit einer der beiden Handfeuerwaffen, die er dabeihatte.

Der Täter hatte mehrere volle Magazine für alle Waffen bei sich. Hunderte Schuss waren noch übrig, als er sich selbst tötete. In seinem Auto, das vor der Grundschule stand, lag eine vierte Waffe, ein Gewehr.

Das Motiv des Schützen ist nach wie vor unklar.

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Leserkommentare
  1. Im Ausland sind Waffen Ausdruck der Stärke Amerikas -
    im Inland dagegen Ausdruck der Schwäche.

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    Waffen sind also ein Zeichen der Stärke? Ich verstehen nicht was in manchen Köpfen vorgeht......

  2. Er wird sofort an die Waffengesetze herangehen, wenn er Quantanamo geschlossen hat. Das verspricht er.

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    Obama ist zwar der Präsident aber auch kein Diktator der ohne den Senat oder Kongreß kaum etwas erreichen kann. Guantanamo ist am Ende durch den Kongreß gescheiter und durch die mangelnde Unterstützung aus dem Ausland. In den anderen Industrienationen waren die Politker doch dankbar das die Amerikaner die Drecksarbeit gemacht haben. Das die natürlich ihre eigene Agenda hatten ist auch klar, aber dennoch muss man sagen das die Schließung Guantanmos an anderen Sachen gescheitert ist als an den mangelnden Versuchen Obamas.

    Im Bezug auf das Waffenproblem sieht es anders aus.
    Dort hat Obama ganz mies versagt. Hier einige Fakten
    zu Obamas Waffenpolitik.
    http://www.youtube.com/wa...
    http://www.youtube.com/wa...

    Da muss man ihm schon starke Vorwürfe machen, weil er ja , wie er grade selber zugegeben hat zu wenig für die Sicherheit der Menschen vor Waffen getan hat. Die Tränen waren wohl auch nicht nur Tränen der Trauer sondern vielleicht auch Tränen der Reue weil er selber weiß das er zu wenig gemacht hat.

    Als das Recht auf Waffen in die Constitution aufgenommen wurde gab es Musketen und Revolver mit einigen Schüssen, nirgendwo stand etwas von dem Recht von Privatpersonen auf Sturmgewehre und voll automatische Handfeuerwaffen mit bis zu 30 Schuss. Weiterhin ist auch nirgendwo gesagt , das eine Patrone in Supermärkten für unter 10 Cent über den Ladentisch geht.

    Der einzige nicht militärische Zweck dieser Waffen ist Massenmord!

  3. Ein unangemessener Vergleich

    Gleichzeitig mit den Berichten über das Massaker in Newtown erschien in der ZEIT ein Bericht über Obamas Drohnenkrieg. Beides Mal geht es um Gewalt, beides Mal sterben Kinder.

    »Terror Tuesday«, sagen Insider, heiße der Dienstag mittlerweile im Weißen Haus. Jeden Dienstag werde Barack Obama im Oval Office eine Liste von Personen vorgelegt, die seine Geheimdienste als »Terroristen« eingestuft haben. Der Präsident wird dann zum Herrn über Leben und Tod.
    http://www.zeit.de/2012/5...

    Und die Folgen dieser Drohnenangriffe? Die Huffington Post berichtet:

    “The report, by Stanford University and New York University, warns that the CIA's drone campaign, which has escalated under Obama, "terrorises men, women and children" in north-west Pakistan "twenty-four hours a day". The detailed report - which was compiled over nine months using interviews with the local population, including victims of strikes, humanitarian workers and medical professionals – explains that hundreds of civilians have been killed through drone strikes.”

    “It quotes figures from the London-based Bureau of Investigative Journalism (TBIJ), which says that from June 2004 to mid-September 2012, drone strikes killed between 2,562 and 3,325 people in Pakistan, of whom 474 to 881 were civilians, including 176 children.”

    http://www.huffingtonpost...

    14 Leserempfehlungen
  4. Es wurden Grundschulkinder ermordet.
    Es wurden ihre Lehrer ermordet.
    Das muß man für sich stehen lassen und damit umgehen.

    Ratschläge, Lösungen aus der Ferne und Vergleiche sind fehl am Platz. Schlechter Stil und schlechtes Timing.

    Jetzt ist Zeit für Abstand mit Anstand.

    Etwas Unfassbares muß man auch nicht in einen Kommentar fassen. Das steht für sich.

    4 Leserempfehlungen
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    Ich denke, dass sich in diesem Land nichts ändern wird in Punkto Waffengesetz. Wenn ich heute Morgen auf WDR 5 einen Menschen aus Texas höre, der ernsthaft fordert, dass nun auch Lehrer bewaffnet werden sollen, damit diese dann im Ernstfall solche Attentäter erschießen sollen, dann bleibt mir die Spucke weg.
    Man stelle sich einmal die Situation vor, dass dann ein Lehrer auch noch in solch einer chaotischen Situation rumballert. Nee, nee, normal ist das nicht.
    Wer dafür ist, dass sich jeder bewaffnen sollte, um so eine Situation zu klären, das ist eigentlich ein Vorschlag, den ich von Monty Python erwarte, um die Absurdität eines solchen Ereignisses sarkastisch darzustellen.

    Der Beitrag von cafedelsur spricht mir aus der Seele. Die Doppelmoral, die sich sowohl in der Politik als auch in den Medien abspielt ist schlicht unerträglich.

    Wenn man jetzt die (kritische) Diskussion verbieten würde, wie Sie das fordern, dann würde das Thema einfach wieder in der Schublade verschwinden und gut.
    Eigentlich reicht es schon, dass jeder Mensch, der hier schreibt, diese Tat als abscheulich wertet. Mit dieser Grundhaltung gibt es meiner Ansicht nach keine Falschen Meinungen und Kommentare, die man irgendwie unterbinden müsste.

    • RGFG
    • 17. Dezember 2012 9:32 Uhr

    Andernorts habe ich einen Kommentar gelesen, nach dem Motto: Der Präsident hatte sicher nach Aurora vor, etwas zu unternehmen, musste aber etwas Abstand lassen um das Thema nicht zu "politisieren", aber dann kam schon wieder das Massaker im Sikh-Tempel, und als er da genug Abstand gelassen hatte, kam Newtown...

    "Den richtigen Zeitpunkt" zum Handeln hat man schon lange verpasst, jetzt heißt es: Je früher desto besser.

  5. Die Diskussion ist notwendig! Die geistige Aufrüstung und nicht mit physischen Waffen! Wenn die drei Nornen Deutschlands, die Engelsgleiche Merkel, Friede Springer und Liz Mohn mit unwahrhaftigen Aussagen Argumente totschlagen ist dies ebenfalls "tötlich".
    Das Lieblingswort der Deutschen: VERBOTEN ?
    Das falsch Parken oder zu schnelles Fahren ist in Deutschland verboten! Na und? Tuva Tenenbom beschreibt in seinem Erfahrungsbericht "Allein unter Deutschen" wie im KZ Dachau in grossen Lettern an der Wand geschrieben steht: RAUCHEN VERBOTEN.
    Das Recht zum Waffentragen der Amerikaner hat den 6 jährigen Kindern nicht geholfen sich selbst zu "verteidigen". Es ist die Kultur der Gewalt und des geistigen Zustandes der "Erwachsenen" die Waffen in Mengen im Haus frei zugänglich herumliegen zu lassen! Die präemptive Selbstverteidigung der USA führt dazu den Nachbarn zuerst zu erschiessen, denn der hat vermutlich auch Waffen (Irak)? Eine Kultur des verantwortungslosen Nicht-Denkens. So kommt es auch hier in Deutschland zu Amokläufen!
    Deshalb halte ich auch nichts von Partei-Verboten, wenn es an der geistigen Auseinandersetzung fehlt. Das "Bestgeplante Verkehrsinfrastruktur Projekt" Stuttgart 21 der CDU ist so ein "Irres Projekt". Typisch deutsche Beschreibung der 4 Quadratmeter mit BILD-Dung bedrucktem Papier vom 30.Juli 2011 zu Geisslers "Irrem Kompromiss". DENKEN VERBOTEN ?

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    ..Ein vortrefflicher Beitrag(Nr.6) sehr geehrter Forist!
    Sie haben den Kern des Dilemmas sehr tiefgründig beschrieben.
    [...]
    Der Präsident der USA erscheint in diesem Falle als äusserst machtlos,da die Waffenlobby natürlich übermächtig positioniert , einen grossen Zuspruch aus der Bevölkerung genießt.
    es erscheint absurd,wenn Menschen eine solch gesteigerte Angst um ihre persönliche Sicherheit haben,diese nur mit dem Besitz von Waffen zum Töten von anderen Menschen zu befrieden!
    Dies erinnert an den "wilden Westen" ....
    Freiheit im Amerikanischen Sinne sehe ich nicht als anzustrebendes Ziel ....

    Bitte verzichten Sie auf Pauschalisierungen. Danke, die Redaktion/fk.

    Waffen generell zu verbieten - sowas würde in den USA sicher eh nicht funktionieren.

    Was aber durchaus möglich wäre: Eine ordentliche, mit Augenmaß bedachte Limitierung der Waffen, die der Allgemeinheit verfügbar gemacht werden. Es kann und darf nun einmal nicht sein, dass ein Privathaushalt sich Schrotflinten, Sturmgewehre, Granaten, Panzerfäuste(1) et cetera auf Halde legt und dazu Munition hortet, die das Arsenal kleinerer Inselstaaten in den Schatten stellt.

    Eine Limitierung auf Faustfeuerwaffen oder ein- bis zweischüssige Gewehre für Privathaushalte wäre meiner Meinung nach ausreichend. Aber nehmt den Leuten wenigstens die Automatikwaffen weg. Allein damit kann man derartige Amokläufe bereits wesentlich entschärfen.

    (1) Granaten, Panzerfäuste und ähnliche Sprengwaffen können in den USA legal von jedem US-Bürger erworben werden, wenn dieser eine Erklärung über Sprengwaffen ausfüllt, in der er belehrt wird, dass dies eine Sprengwaffe ist, die explodieren und damit die Gesundheit naher Personen gefährden kann.

  6. leider hat der große Hoffnungsträger bis heute nichts gemacht, um die ganzen Vorschusslorbeeren zu rechtfertigen. Statt klarer Worte gegen den Waffenwahn, mal wieder nichts als billige Phrasen: "Die Tragödien müssen enden...wir können vieles besser machen" Blablabla. Diesen Stuss hätte auch jeder Vertreter der NRA guten Gewissens absondern können.

    Der Mann zeigt nicht mal Charakter, wenn er in seiner zweiten Amtszeit nichts mehr zu verlieren hat.

    5 Leserempfehlungen
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    • Pepper6
    • 17. Dezember 2012 9:19 Uhr

    Obama ist doch nicht ein "Sonnenkönig", der mit einem Fingerschnipp oder mit einer Unterschrift die politischen Verhältnisse in seinem Land regeln könnte. Warum unterstellen ihm einige Kommentatoren immer wieder, er wolle überhaupt keine Veränderungen?

    Politik ist doch ein Austarieren unterschiedlicher demokratischer Kräfte. Da gilt es für uns, die richtigen Politiker zu unterstützen und ihnen nicht auch noch (verbal) Steine in den Weg zu werfen.

    solange es ihn keine Stimmen kostet und er sich nicht mit mächtigen Gegnern anlegen muss. Wenn das der Fall ist, belässt er es dann doch lieber bei Sonntagsreden.

    Und diese ewigen Entschuldigungen, a la: Er ist halt nicht der Sonnenkönig... kann ich auch nicht mehr hören.
    Wenn sie so anfangen, dann kann natürlich kein Politiker für irgendeinen Missstand verantwortlich gemacht werden. Denn es gibt ja immer so viele Zwänge, und Politik bedeutet ja immer Kompromisse, und irgendwie sind halt doch immer alle Schuld etc...

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  • Quelle ZEIT ONLINE, AFP, dpa, tst
  • Schlagworte Barack Obama | Amoklauf | Gedenkfeier | Grundschule | Handfeuerwaffe | Lehrer
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