Anschlagsgefahr: Mehrheit der Deutschen will stärkere Videoüberwachung
Nach dem versuchten Anschlag in Bonn ist ein Großteil der Deutschen dafür, öffentliche Plätze stärker mit Videokameras zu überwachen: 80 Prozent wollen mehr Kontrolle.
In der Diskussion um mehr Videoüberwachung im öffentlichen Raum sind sich die Bürger einiger als viele Politiker: Eine große Mehrheit der Deutschen befürwortet eine stärkere Videoüberwachung an Bahnhöfen und öffentlichen Plätzen, wie eine Umfrage von Infratest dimap im Auftrag des ARD Morgenmagazins zeigt. Demnach sprachen sich 81 Prozent der Befragten für eine Ausweitung der Überwachung aus. 18 Prozent waren dagegen.
Hintergrund der Diskussion ist der versuchte Anschlag auf dem Bonner Hauptbahnhof. Dort war in der vergangenen Woche eine Tasche mit einem Sprengsatz gefunden worden. Die Bundesanwaltschaft geht von einem islamistischen Anschlag aus. Die Täter waren zwar im Bahnhof gefilmt worden, die Bilder wurden aber nicht aufgezeichnet. Die einzigen brauchbaren Daten stammten von der Überwachungskamera eines Schnellrestaurants. Nach dem Vorfall hat eine neue Debatte über Videoüberwachungen im öffentlichen Raum begonnen: Unionspolitiker und Polizeivertreter sprachen sich für mehr Videoüberwachung aus, SPD, Grüne und Linke sind dagegen.
Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) forderte, die Videobeobachtung auszubauen, ebenso sein niedersächsischer Kollege Uwe Schünemann (CDU). Mit einer besseren Technik ließen sich "Gewalttäter abschrecken und geplante Anschläge aufklären", sagte Friedrich. Der CSU-Politiker verlangte, "die erforderliche Modernisierung der Videotechnik schnell voranzutreiben". Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) zeigte sich dagegen zurückhaltend. Videoüberwachung werde eingesetzt, sei aber kein Allheilmittel und könne solide Polizeiarbeit nicht ersetzen.
Die Videoüberwachung des öffentlichen Raums ist im Bundesdatenschutzgesetz und in den Polizeigesetzen der Länder und des Bundes geregelt. Ihre oft mangelhafte Anwendung ist ein bekanntes Problem. Auch die Reaktionen auf Vorfälle wie in Bonn sind nicht neu: Ähnliche Diskussionen wurden auch nach den Bombenfunden von Dortmund und Koblenz im Jahr 2006 geführt, ebenso zwei Jahre zuvor nach dem gescheiterten Anschlag auf den Dresdner Hauptbahnhof. Auch dort gab es Kameras, aber keine Videoaufzeichnung.





In der Umfrage wurden nur 1008 befragt, sicher alle ARD Haus Mitarbeiter mit der Frage Kamera Ja/Nein... Ne mal ehrlich die Umfrage ist kein Stück repräsentativ, wundere mich das ihr die aufgreift.
nicht dafür. Anscheinend haben in den letzten Jahren Kameras nichts verhindert. ok es wurden evtl. einige Täter mehr gefasst, aber dafür reicht anscheinend der status quo.
Hat mich auch gewundert. Also mich hat keiner gefragt und ich bin nicht dafür. Auch in Ländern mit mehr Kameraüberwachung konnte bis heute keine Verbesserung der Aufklärungsrate festgestellt werden.
Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich nur, wenn Sie einen konstruktiven Beitrag zur Diskussion leisten möchten. Danke, die Redaktion/jk
Typisch fürs Zeit Publikum. Ist die Umfrage nicht im eigenen Interesse, wird so lange an den Methoden herumgedeutelt bis man sich einig ist - IST JA GAR NICHT KORREKT.
Dann noch so Blüten wie "Repräsentativ? Also mich hat keiner gefragt". Herrlich.
Vielleicht sollten sie alle mal lernen unangenehme Tatsachen zu akzeptieren.
...so knapp nach der "Bonner Show" eine derartige Umfrage zu lancieren.
Man kennt weder Roß noch Reiter und Kameras gab es in Bonn genug, aber aus der hysterischen Berichterstattung blieb nur hängen:
"Knapp an der Katastrophe vorbei" und "Keine Bilder, Polizei tappt im Dunkeln"
Ich glaube nicht mal wirklich an eine False Flag Operation, dazu waren die aufgeflogenen Islamisten zu inkompetent, denen wäre so eine Stümperei durchaus zuzutrauen, aber es wäre einfacher wenn die Politiker einem mit ihrem Post Faktum Geschrei nicht allen Grund für böse Verdächtigungen liefern würden.
Hätten jetzt 81% eine stärkere Videoüberwachung abgelehnt und nur 18% sie befürwortet, hätten Sie der Umfrage kaum unterstellt, dass sie nicht "repräsentativ" sei.
So strickt sich halt jeder seine eigene, ihm genehme "Wahrheit"...
sind nicht repraesentativ, man kann nicht bvei 1008 befragten von 81 Millionen Menschen davon ausgehen das die fuer die Bevoelkerung stehen. Was wenn man 2016 Menschen zur Auswahl hat, und genau 1008 dafuer und 1008 dagegen. Man aber nur 1008 fragt und zu solch einem Ergebnis kommt. Das sagt nichts ueber die Tatsaechliche Meinung aus ! Zweifel hin oder her, sowas sollte per direkt Votum abgefragt werden. Also mehr direkte Demokratie ! Da waer der Fall eindeutig
nicht dafür. Anscheinend haben in den letzten Jahren Kameras nichts verhindert. ok es wurden evtl. einige Täter mehr gefasst, aber dafür reicht anscheinend der status quo.
Hat mich auch gewundert. Also mich hat keiner gefragt und ich bin nicht dafür. Auch in Ländern mit mehr Kameraüberwachung konnte bis heute keine Verbesserung der Aufklärungsrate festgestellt werden.
Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich nur, wenn Sie einen konstruktiven Beitrag zur Diskussion leisten möchten. Danke, die Redaktion/jk
Typisch fürs Zeit Publikum. Ist die Umfrage nicht im eigenen Interesse, wird so lange an den Methoden herumgedeutelt bis man sich einig ist - IST JA GAR NICHT KORREKT.
Dann noch so Blüten wie "Repräsentativ? Also mich hat keiner gefragt". Herrlich.
Vielleicht sollten sie alle mal lernen unangenehme Tatsachen zu akzeptieren.
...so knapp nach der "Bonner Show" eine derartige Umfrage zu lancieren.
Man kennt weder Roß noch Reiter und Kameras gab es in Bonn genug, aber aus der hysterischen Berichterstattung blieb nur hängen:
"Knapp an der Katastrophe vorbei" und "Keine Bilder, Polizei tappt im Dunkeln"
Ich glaube nicht mal wirklich an eine False Flag Operation, dazu waren die aufgeflogenen Islamisten zu inkompetent, denen wäre so eine Stümperei durchaus zuzutrauen, aber es wäre einfacher wenn die Politiker einem mit ihrem Post Faktum Geschrei nicht allen Grund für böse Verdächtigungen liefern würden.
Hätten jetzt 81% eine stärkere Videoüberwachung abgelehnt und nur 18% sie befürwortet, hätten Sie der Umfrage kaum unterstellt, dass sie nicht "repräsentativ" sei.
So strickt sich halt jeder seine eigene, ihm genehme "Wahrheit"...
sind nicht repraesentativ, man kann nicht bvei 1008 befragten von 81 Millionen Menschen davon ausgehen das die fuer die Bevoelkerung stehen. Was wenn man 2016 Menschen zur Auswahl hat, und genau 1008 dafuer und 1008 dagegen. Man aber nur 1008 fragt und zu solch einem Ergebnis kommt. Das sagt nichts ueber die Tatsaechliche Meinung aus ! Zweifel hin oder her, sowas sollte per direkt Votum abgefragt werden. Also mehr direkte Demokratie ! Da waer der Fall eindeutig
hat die Gehirnwäsche ja schon perfekt funktioniert, eine flächendeckende Überwachung würde auch nur einen Funken mehr Sicherheit bieten. Ich frage mich, wo Infratest Dimap die "repräsentative" Gruppe, die sich etwas mehr von Orwells 1984 wünscht, ausgemacht hat. Es ist nicht zu fassen.
Man muss einmal über solch "repräsentative" Methoden informieren, leider wird dies hier nicht getan.
Meine Frage wäre:
Werden nur Leute mit Festnetzanschluss angerufen?
Viele/ die meisten jungen Menschen haben garkeinen Festnetzanschluss mehr.
Wer mit Festnetzanschluss wird angerufen?
Diejenigen, die im Telefonbuch stehen?
m.M.n. tragen sich Leute ins Telefonbuch ein, die unbeschwert mit Datenschutz umgehen.
Details wären also schön.
So jedoch kann ich diesen "repräsentativen" Umfragen nicht glauben.
„ Ich frage mich, wo Infratest Dimap die "repräsentative" Gruppe, die sich etwas mehr von Orwells 1984 wünscht, ausgemacht hat. “
... weil nicht sein kann, was nicht sein darf? Es ist doch immer dasselbe: Sobald irgendwo von einer „repräsentativen“ Umfrage gesprochen wird, kommt die reflexhafte Antwort, die Stichprobe könne schließlich gar nicht repräsentativ sein, da sie zu klein sei. Dabei kommt es nicht auf die Größe der Stichprobe an, sondern darauf, wie sie „gezogen“ wird - d.h. ob gewährleistet ist, dass jedes Mitglied der Gesamtbevölkerung theoretisch die gleiche Chance hat, in der Stichprobe zu landen, bzw. (sofern dies nicht machbar ist), die dadurch entstandene Verzerrung durch Gewichtung kompensiert wird. Dafür gibt es seit Jahrzehnten bewährte Methoden.
Man muss einmal über solch "repräsentative" Methoden informieren, leider wird dies hier nicht getan.
Meine Frage wäre:
Werden nur Leute mit Festnetzanschluss angerufen?
Viele/ die meisten jungen Menschen haben garkeinen Festnetzanschluss mehr.
Wer mit Festnetzanschluss wird angerufen?
Diejenigen, die im Telefonbuch stehen?
m.M.n. tragen sich Leute ins Telefonbuch ein, die unbeschwert mit Datenschutz umgehen.
Details wären also schön.
So jedoch kann ich diesen "repräsentativen" Umfragen nicht glauben.
„ Ich frage mich, wo Infratest Dimap die "repräsentative" Gruppe, die sich etwas mehr von Orwells 1984 wünscht, ausgemacht hat. “
... weil nicht sein kann, was nicht sein darf? Es ist doch immer dasselbe: Sobald irgendwo von einer „repräsentativen“ Umfrage gesprochen wird, kommt die reflexhafte Antwort, die Stichprobe könne schließlich gar nicht repräsentativ sein, da sie zu klein sei. Dabei kommt es nicht auf die Größe der Stichprobe an, sondern darauf, wie sie „gezogen“ wird - d.h. ob gewährleistet ist, dass jedes Mitglied der Gesamtbevölkerung theoretisch die gleiche Chance hat, in der Stichprobe zu landen, bzw. (sofern dies nicht machbar ist), die dadurch entstandene Verzerrung durch Gewichtung kompensiert wird. Dafür gibt es seit Jahrzehnten bewährte Methoden.
wohne in einem "wirklichen Dorf". Nach einer Einbruchsserie wollte ich eine Kameraüberwachung diskutieren.
Es gab NULL Befürworter. lol
In dem Artikel fiel mir dieser Satz auf: "Die Täter waren zwar im Bahnhof gefilmt worden, die Bilder wurden aber nicht aufgezeichnet."?? Wenn ich filme, nehme ich auch auf!
Mich wundert immer, daß solche zufälligen Attentatsversuche erstens scheitern und zweitens dann als Anlaß für einen ausufernden Überwachungsstaat genommen werden.
Warum will denn unsere Polizei, die so erfolgreich Attentate verhindert, noch eine Ausweitung ihrer Befugnisse und der Überwachungsmöglichkeiten?
konnte dieses Attentat nicht verhindert. Die Bombe hat gezündet, ist aber nicht explodiert. Ohne die Aufzeichnung bei McD hätte man jetzt gar keinen Anhaltspunkt, wer dahinter steckt. Die Täter könnten in Ruhe eine neue Aktion vorbereiten, was nun aber unter dem Fahndunsdruck hoffentlich nicht mehr der Fall ist.
Absolute Sicherheit wird es auch mit mehr Viedeo-Überwachung nicht geben. Das behauptet aber auch niemand.
konnte dieses Attentat nicht verhindert. Die Bombe hat gezündet, ist aber nicht explodiert. Ohne die Aufzeichnung bei McD hätte man jetzt gar keinen Anhaltspunkt, wer dahinter steckt. Die Täter könnten in Ruhe eine neue Aktion vorbereiten, was nun aber unter dem Fahndunsdruck hoffentlich nicht mehr der Fall ist.
Absolute Sicherheit wird es auch mit mehr Viedeo-Überwachung nicht geben. Das behauptet aber auch niemand.
wer dafür direkt bezahlen will? Dann sieht der Ausgang der Befragung ganz anders aus ^^.
Nachzulesen bei inratest dimap:
Die Grundgesamtheit sind die Wahlberechtigten also max 60Mio.
Vom geschätzen 80Mio Deutschen sind das 75%.
Schlußfolgerung:
Wenn also 80% von 60Mio das wollten, dann sind das auf die Deutschen gerechnet ca. 60% - doch ein paar weniger, oder
Wer die Fragestellung gelesen hat wundert sich nicht- der direkte Zusammenhang zu den Bonner Bomben wurde abgefragt.
Fragen sie mal andersrum nach 1984er Zustände mit Videoüberwachung - und das geht ganz anders aus.
So das war jetzt knallharte Recherche, die ich von den Autoren erwartet hätte, als den Schmonz 1:1 wiederzugeben, wie er vorgekaut wurde.
Ist gar nicht schwer.
Das ergab eine Umfrage unter... meiner Mutter.
Bitte auch hierzu einen Artikel, liebe Zeit. Ist schließlich sogar ne repräsentative Umfrage als Grundlage vorhanden.
Zu Nr. 7:
Da wurden um die 1000 Leute gefragt, die Umfrage ist sowieso ein Witz. Ihre wilden Zahlenspielchen sind da überflüssig. Der Verweis auf Bonn in der Fragestellung schwächt die Aussagekraft der Statistik ebenfalls, da stimme ich voll zu.
Und zu Nr. 8:
Wie schon ein anderer Forist kommentierte: "Wehret den Anfängen!"
Viel sinnvoller als weitere Kameras wären Videorekorder für die an wirklich sinnvollen Stellen installierten Geräte. Zur Zeit laufen doch zig Kameras bloss auf Monitoren. Da soll dann ein Mensch 50 Kameras gleichzeitig im Blick haben. Völlig unrealistisch, dass dabei etwas Sinnvolles rauskommt.
Die Kameras ohne Rekorder machen nur Sinn, wenn man sie irgendwann mit Gesichtserkennungsprogrammen oder anderer Analysesoftware kombiniert und dann befinden wir uns mitten in Orwells Romanwelt.
Das ergab eine Umfrage unter... meiner Mutter.
Bitte auch hierzu einen Artikel, liebe Zeit. Ist schließlich sogar ne repräsentative Umfrage als Grundlage vorhanden.
Zu Nr. 7:
Da wurden um die 1000 Leute gefragt, die Umfrage ist sowieso ein Witz. Ihre wilden Zahlenspielchen sind da überflüssig. Der Verweis auf Bonn in der Fragestellung schwächt die Aussagekraft der Statistik ebenfalls, da stimme ich voll zu.
Und zu Nr. 8:
Wie schon ein anderer Forist kommentierte: "Wehret den Anfängen!"
Viel sinnvoller als weitere Kameras wären Videorekorder für die an wirklich sinnvollen Stellen installierten Geräte. Zur Zeit laufen doch zig Kameras bloss auf Monitoren. Da soll dann ein Mensch 50 Kameras gleichzeitig im Blick haben. Völlig unrealistisch, dass dabei etwas Sinnvolles rauskommt.
Die Kameras ohne Rekorder machen nur Sinn, wenn man sie irgendwann mit Gesichtserkennungsprogrammen oder anderer Analysesoftware kombiniert und dann befinden wir uns mitten in Orwells Romanwelt.
Üblicherweise bin ich ja auch gegen sämtliche Initiativen "aus dieser Ecke" à la Vorratsdatenspeicherung, Abhören von Privatwohnungen, Bundestrojaner etc.
Aber bei Videokameras an völlig öffentlichen Plätzen sehe ich das Problem nicht wirklich. Am Hauptbahnhof können mich ohnehin schon hunderte Leute sehen, da gibt es doch gar keine Privatsphäre zu verlieren. In Geschäften sind Kameras auch schon lange üblich ohne dass sich jemand daran stört, also warum nicht auch an Bahnhöfen und ähnlichen Einrichtungen?
... werden Sie bei jeder Ausweitung bringen, wenn die entsprechenden Türen erstmal offen sind. Vielleicht haben Sie sich gewundert, woher der Spruch "Wehret den Anfängen" kommt? Von Leuten, die auch lange Zeit gedacht haben, es ginge doch viel schlimmer.
Nennen Sie mir vorerst eine Aktivität die durch Kameras präventiv vermieden werden kann. Mir fällt keine ein.
Es wird sich sicherlich niemand öffentlich hinstellen und eine Bombe bauen und den Leuten in irgendeiner Weise Zeit lassen einzugreifen. Terroristen werden ihre Aktivitäten anpassen.
Das Einzige was sich ändert, ist, dass der deutsche Bürger einer weiteren Datensammelwut unterworfen und seine eigene Freiheit weiter reduziert wird. Ohne Privatsphäre keine menschliche Freiheit.
Die Sicherheitslobby scheint offenkundig erfolgreich die Ängste des kleinen Mannes zu bedienen. Angst funktioniert immer. Das einzige Gegenmittel ist Aufklärung und rationale Argumentation.
Bevor die Installation von Kameras unterstützt, sollte man also erst mal gute Argumente liefern - statt ein defätistisches "Warum nicht?" hinauszuposaunen. In Großbritannien funktioniet die Kameraüberwachung übrigens nicht.
Aber Leute wie sie darf es ja beruhigen, dass in Brüssel bereits über einen Drohneneinsatz in öffentlichen Raum nachgedacht wird.
Zunächst mal können wir garnicht abschätzen, was sich bald durch Zusammenführen all der Kameradaten über ein Person herausfinden lässt. Schließlich entwickelt sich auch die Technik weiter, mit der in gigantischen Datensbeständen recherchiert werden kann. Bei entsprechendem Zugriff und funktionierender Gesichtserkennung könnte man halt nicht nur die Frage "wer war um xx Uhr am Bahnhof y auf Bahnsteig z" sondern auch "wo war Person A im Zeitraum B" oder sogar "Wann im letzten Jahr und wo waren die Personen A und B am gleichen Ort" usw.
Das ist dann schon anders als wenn man im öffentlichen Raum zwar von vielen Leuten gesehen wird aber halt nicht in einer Form, die sich zu einem Gesamtbild zusammensetzen kann.
Zu dem "Gewalttäter abschrecken und geplante Anschläge aufklären" (Zitat von Herrn Friedrich aus dem Artikel):
Der oder die Bonner Täter haben ihre dilletantische Bombo wohl nicht dort platzier, bloß weil sie wussten, dass die Kamaras nicht aufzeichnen. Wie man "geplante" Anschläge (also welche, die noch nicht versucht wurden) mit Videoüberwachung aufklären will, muss Herr Friedrich auch erstmal erklären.
Die Gefahr, dass mit statistischen Methoden nach Leuten gesucht wird, die womöglich in Zukunft Straftaten begehen, erscheint mir zu groß. In so einer Versuchung darf man die Innenpolitiker unserer Zeit auf keinen Fall bringen!
Warum nicht?
Ach wissen sie, so ein paar Kameras mehr machen das Kraut doch nun auch nicht mehr fett. Und an öffentlichen Plätzen sehen mich doch sowieso schon tausend Leute. Und natürlich müssen Politiker bei jeder Bombenatrappe (aus hochexplosiven Baumarktteilen), die auf irgendwelchen rheinischen Provinzbahnhöfen aus dem Müll gefischt wird, reflex- ARTIG nach meht Überwachung schreien. Das bringt uns Sicherheit, mit Sicherheit!
wird verarscht.
Die Kameraüberwachung kann nützlich sein, muss sie aber nicht, siehe London und deren Anschlag auf einen Bus.
Desweiteren sollte man doch eher dahinter sein, die Ursachen für ein derartiges Verhalten zu beseitigen statt den Teppich zu flicken.
Dasselbe bei den Kinderporno-Diskussion, die Leute wollen Zugriff auf diese verbieten, aber nicht das die Produzenten dieser Filme verhaftet werden.(sonst hätte man das ganz anders gereglt)
Die Leute - auch Sie, wenn auch unbewusst - ändern ihr tägliches Verhalten, wenn sie überwacht=beobachtet werden. Das ist das Entscheidende. Dadurch ändert sich auch die Gesellschaft. Zum "Guten"?
Wollte eigentlich abhauen in die Feiertage. Aber Ihren sehr blauäugigen Kommentar musste ich beantworten - in der Hoffnung, Sie zum Denken anzuregen.
Daß es auch noch eine Redaktionsempfehlung gab, gibt allerdings auch mir sehr zu denken.
Trotzdem oder gerade deshalb wünsche ich allen geruhsame Tage.
hätten die Bomber von Bonn nicht aufgehalten, oder? Sie wären höchstens leichter Dingfest zu machen. OK! Aber die Bombe, hätte die Zündung funktioniert, wäre hoch gegangen. Also kann eine Kamera mit Rekorderfunktion höchstens vor Wiederholungstaten schützen. Gerade bei Islamisten sind nicht Wiederholungstäter das Problem, sondern Menschen aus der Mitte, die sich Radikalisieren und völlig unter dem Fahndungsradar laufen. Es sind auch im Ausland ausgebildete, die nicht davor zögern selbst zu sterben bei dem Attentat. Auch da würden Kameras mit Rekorder nichts bewirken. Sogar noch weniger, weil der Täter tot ist.
Was also bringen Kameras? Abschreckung? nein! Mehr Sicherheit? Nur wenn man davon ausgeht, dass es Wiederholungstäter sind. Wie viele islamistische Bombenleger der letzten 20 Jahre waren Wiederholungstäter? Das wäre auch eine interessante Statistik, anstatt immer diese öden, nichtssagedenen Umfragen ohne richtige Diskussion.
... werden Sie bei jeder Ausweitung bringen, wenn die entsprechenden Türen erstmal offen sind. Vielleicht haben Sie sich gewundert, woher der Spruch "Wehret den Anfängen" kommt? Von Leuten, die auch lange Zeit gedacht haben, es ginge doch viel schlimmer.
Nennen Sie mir vorerst eine Aktivität die durch Kameras präventiv vermieden werden kann. Mir fällt keine ein.
Es wird sich sicherlich niemand öffentlich hinstellen und eine Bombe bauen und den Leuten in irgendeiner Weise Zeit lassen einzugreifen. Terroristen werden ihre Aktivitäten anpassen.
Das Einzige was sich ändert, ist, dass der deutsche Bürger einer weiteren Datensammelwut unterworfen und seine eigene Freiheit weiter reduziert wird. Ohne Privatsphäre keine menschliche Freiheit.
Die Sicherheitslobby scheint offenkundig erfolgreich die Ängste des kleinen Mannes zu bedienen. Angst funktioniert immer. Das einzige Gegenmittel ist Aufklärung und rationale Argumentation.
Bevor die Installation von Kameras unterstützt, sollte man also erst mal gute Argumente liefern - statt ein defätistisches "Warum nicht?" hinauszuposaunen. In Großbritannien funktioniet die Kameraüberwachung übrigens nicht.
Aber Leute wie sie darf es ja beruhigen, dass in Brüssel bereits über einen Drohneneinsatz in öffentlichen Raum nachgedacht wird.
Zunächst mal können wir garnicht abschätzen, was sich bald durch Zusammenführen all der Kameradaten über ein Person herausfinden lässt. Schließlich entwickelt sich auch die Technik weiter, mit der in gigantischen Datensbeständen recherchiert werden kann. Bei entsprechendem Zugriff und funktionierender Gesichtserkennung könnte man halt nicht nur die Frage "wer war um xx Uhr am Bahnhof y auf Bahnsteig z" sondern auch "wo war Person A im Zeitraum B" oder sogar "Wann im letzten Jahr und wo waren die Personen A und B am gleichen Ort" usw.
Das ist dann schon anders als wenn man im öffentlichen Raum zwar von vielen Leuten gesehen wird aber halt nicht in einer Form, die sich zu einem Gesamtbild zusammensetzen kann.
Zu dem "Gewalttäter abschrecken und geplante Anschläge aufklären" (Zitat von Herrn Friedrich aus dem Artikel):
Der oder die Bonner Täter haben ihre dilletantische Bombo wohl nicht dort platzier, bloß weil sie wussten, dass die Kamaras nicht aufzeichnen. Wie man "geplante" Anschläge (also welche, die noch nicht versucht wurden) mit Videoüberwachung aufklären will, muss Herr Friedrich auch erstmal erklären.
Die Gefahr, dass mit statistischen Methoden nach Leuten gesucht wird, die womöglich in Zukunft Straftaten begehen, erscheint mir zu groß. In so einer Versuchung darf man die Innenpolitiker unserer Zeit auf keinen Fall bringen!
Warum nicht?
Ach wissen sie, so ein paar Kameras mehr machen das Kraut doch nun auch nicht mehr fett. Und an öffentlichen Plätzen sehen mich doch sowieso schon tausend Leute. Und natürlich müssen Politiker bei jeder Bombenatrappe (aus hochexplosiven Baumarktteilen), die auf irgendwelchen rheinischen Provinzbahnhöfen aus dem Müll gefischt wird, reflex- ARTIG nach meht Überwachung schreien. Das bringt uns Sicherheit, mit Sicherheit!
wird verarscht.
Die Kameraüberwachung kann nützlich sein, muss sie aber nicht, siehe London und deren Anschlag auf einen Bus.
Desweiteren sollte man doch eher dahinter sein, die Ursachen für ein derartiges Verhalten zu beseitigen statt den Teppich zu flicken.
Dasselbe bei den Kinderporno-Diskussion, die Leute wollen Zugriff auf diese verbieten, aber nicht das die Produzenten dieser Filme verhaftet werden.(sonst hätte man das ganz anders gereglt)
Die Leute - auch Sie, wenn auch unbewusst - ändern ihr tägliches Verhalten, wenn sie überwacht=beobachtet werden. Das ist das Entscheidende. Dadurch ändert sich auch die Gesellschaft. Zum "Guten"?
Wollte eigentlich abhauen in die Feiertage. Aber Ihren sehr blauäugigen Kommentar musste ich beantworten - in der Hoffnung, Sie zum Denken anzuregen.
Daß es auch noch eine Redaktionsempfehlung gab, gibt allerdings auch mir sehr zu denken.
Trotzdem oder gerade deshalb wünsche ich allen geruhsame Tage.
hätten die Bomber von Bonn nicht aufgehalten, oder? Sie wären höchstens leichter Dingfest zu machen. OK! Aber die Bombe, hätte die Zündung funktioniert, wäre hoch gegangen. Also kann eine Kamera mit Rekorderfunktion höchstens vor Wiederholungstaten schützen. Gerade bei Islamisten sind nicht Wiederholungstäter das Problem, sondern Menschen aus der Mitte, die sich Radikalisieren und völlig unter dem Fahndungsradar laufen. Es sind auch im Ausland ausgebildete, die nicht davor zögern selbst zu sterben bei dem Attentat. Auch da würden Kameras mit Rekorder nichts bewirken. Sogar noch weniger, weil der Täter tot ist.
Was also bringen Kameras? Abschreckung? nein! Mehr Sicherheit? Nur wenn man davon ausgeht, dass es Wiederholungstäter sind. Wie viele islamistische Bombenleger der letzten 20 Jahre waren Wiederholungstäter? Das wäre auch eine interessante Statistik, anstatt immer diese öden, nichtssagedenen Umfragen ohne richtige Diskussion.
Wie bereits die massive Überwachung in England, aber auch diverse Beispiele von verprügelten Menschen in Deutschland zeigt, verhindert eine verschärfte Überwachung keine Straftaten, es ist höchstens etwas leichter, die Täter zu ermitteln.
In Köln wurde der Bahnhof eigentlich bereits überwacht. Es sollte aber zu denken geben, dass die Anlage überhaupt nicht in der Lage war, ihre Aufgabe zu erfüllen und die Polizei deshalb auf die Aufzeichnungen von Burgerbratern ausweichen musste.
Eine Aufzeichungsanlage, die nicht hält was sie verspricht, ist ein wesentlich größerer Skandal, als eine sinnfreie Ausweitung von Überwachung in Bereiche, wo diese überhaupt nicht notwendig ist.
London ist auch zu erwähnen. Dort ist das Ergebnis "Videoüberwachung = nutzlos" sogar offiziell.
... verhindert ja auch keine Morde? Äh? Vielleicht doch? Wissen wir es?
Zugegeben, es gibt immer noch Morde, obwohl es mit "Lebenslänglich" bestraft wird.
Sollten wir die Androhung der Lebeslänglichkeit nicht aufgeben, weil es doch offensichtlich immer noch Morde gibt? MörderInnen lassen sich eben nicht immer abschrecken.
Ähnliche Gedankenspiele können Sie bei Bankraub, Kindesmissbrauch, Einbruch, Geschwindigkeitsübertretung usw. usw. gern weiterspinnen.
... liegt sicher nicht alles auf einer Ebene, aber Massenmord ist doch schon mal was, oder?
London ist auch zu erwähnen. Dort ist das Ergebnis "Videoüberwachung = nutzlos" sogar offiziell.
... verhindert ja auch keine Morde? Äh? Vielleicht doch? Wissen wir es?
Zugegeben, es gibt immer noch Morde, obwohl es mit "Lebenslänglich" bestraft wird.
Sollten wir die Androhung der Lebeslänglichkeit nicht aufgeben, weil es doch offensichtlich immer noch Morde gibt? MörderInnen lassen sich eben nicht immer abschrecken.
Ähnliche Gedankenspiele können Sie bei Bankraub, Kindesmissbrauch, Einbruch, Geschwindigkeitsübertretung usw. usw. gern weiterspinnen.
... liegt sicher nicht alles auf einer Ebene, aber Massenmord ist doch schon mal was, oder?
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