Wetter : Schneefall in ganz Deutschland und bittere Kälte

Eis und Schnee beeinträchtigen den Verkehr, mindestens ein Mensch ist erfroren. In der Nacht zu Dienstag soll es in ganz Deutschland schneien, dann wird es richtig kalt.
Schnee und Glätte zwingen Autofahrer derzeit zur Vorsicht, wie hier in Berlin-Zehlendorf. © Sean Gallup/GettyImages

In den meisten Teilen Deutschlands soll es nach einem kurzzeitigen Temperaturanstieg am heutigen Montag in der Nacht zu Dienstag wieder schneien und bis Mitte der Woche frostig kalt werden. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet Temperaturen im zweistelligen Minusbereich .

Am Wochenende hatten dichtes Schneetreiben und klirrende Kälte für Verkehrsbehinderungen gesorgt und mindestens einen Menschen das Leben gekostet. In Großkühnau in Sachsen-Anhalt wurde am Samstag eine Frau in einem Park tot aufgefunden. Auch in einem Berliner Hinterhof wurde ein toter Mann entdeckt – die Todesursache war aber zunächst noch offen. In Mecklenburg-Vorpommern und in Hamburg retteten Helfer zwei Menschen aus der Kälte.

Schwierigkeiten bereitete das Wetter auch vielen Reisenden: Am Frankfurter Flughafen wurden allein am Sonntag mehr als 350 Flüge gestrichen. Die Deutsche Bahn drosselte am Sonntag die Geschwindigkeit ihrer Züge für den Fernverkehr auf 200 Stundenkilometer. Dies sei eine Vorsichtsmaßnahme, um Betriebsschäden zu verhindern, sagte eine Sprecherin des Unternehmens. Auf den Straßen müssen Autofahrer weiter mit Glatteis und Schneeverwehungen rechnen.

Kältetote in Europa

Das Winterwetter trifft auch andere Länder Europas . In Moskau fielen wegen Schnee und Eisregen etliche Flüge auf den internationalen Flughäfen aus. "In diesem härtesten Winter seit 20 Jahren in Russland sind in Moskau bereits mindestens sechs Menschen erfroren", sagte ein Sprecher des Zivilschutzministeriums der Agentur Interfax. In Tschechien erfroren am Wochenende drei Menschen.

In der niederländischen Provinz Friesland starb ein 45-Jähriger, dessen Wagen auf der Autobahn ins Schlittern geriet und sich überschlug. In Serbien sorgte mehr als ein halber Meter Neuschnee für Verkehrschaos. Zwei Menschen starben dort wegen der Kälte. In Kroatien kamen vier Menschen bei dem Wintereinbruch ums Leben.

Verlagsangebot

Der Kult ums gesunde Essen

Nahrung soll Energie und Freude bringen. Doch immer mehr Lebensmittel werden zum Problem gemacht: Vom Salz bis zum Fleisch. Warum eigentlich? Jetzt in der neuen ZEIT.

Hier lesen

Kommentare

91 Kommentare Seite 1 von 10 Kommentieren

kalte Winter trotz Klimaerwärmung

Danke dafür, dass sie den ersten Kommentar sinnvoll verwendet haben. Ein bißchen aber tun sie mir leid wegen der vergeudeten Mühe.

Ich habe das erste Mal von meiner Geographielehrerin 1999/2000 gehört, dass der Golfstrom und diverse Winde sich wegen des Klimawandels ändern könnte, was wiederrum schließlich Europa abkühlen könnte. Diese Modelle sind also seit mindestens 12 Jahren bekannt, und trotzdem gibt es ein Haufen Klimaẁandelleugner.

Wie exakt

können Sie denn darauf vertrauen, dass Ihr Arzt wirklich die richtige Diagnose stellt? Haben Sie sich schon einmal seine Approbationsurkunde vorzeigen lassen, bevor Sie sich auf den OP-Tisch gelegt haben?

Und wie steht es mit Bankberatern, Rechtsanwälten, Taxifahrern? Wie hunderprozentig hat Ihnen denn so jemand "nachgewiesen", dass er Ihr Vermögen gewinnbringend anlegen wird, sie erfolgreich vor Gericht vertreten oder auf dem kürzesten Weg zum Flughafen bringen wird?

Sehen Sie: tagtäglich vertrauen wir darauf, dass die Experten uns treu dienen. Und wenn wir selbst Experte sind, haben wir's gar nicht gern, wenn da einer ankommt und uns erst mal fragt, ob wir denn wirklich ...?

Nur wenn's um das Klima geht, da wird dann ganz schnell auf die metaphysische Ebene umgeschaltet.

Wissenschaftskritik der fundamentalen Art? Aber immer gerne! Bevor nicht der endgültige Beweis erbracht ist werden doch wir nicht unser Leben ändern!

Ich schlage vor: behandeln Sie alle Wissenschaften gleich.

Das ist nur Wetter, Klima ist etwas anderes!

Dies bekommt man als Antwort wenn man ein Wetter Ereignis dem nicht Antropogenen Klimawandel zuschreibt. Das passiert auch hier.

Zugegeben Schnee ist ein Wetterphänomen das im Winter ab und an vorkommt. Den beissreflex wollte ich mir eigentlich verkneifen und keinen Kommentar schreiben, aber das "nie mehr Schnee bis in die Niederungen" hat wieder zugeschlagen. Das war die Global Warming Meldung der 80er und wurde 2000 erneuert! Siehe Dazu Kom.54

Die gleichen Leute erklären jetzt warum es mehr schneit.

@61
JA das ist wirklich erstaunlich Herr TimoKiel besonders da diese zusammenhänge nicht erst seit dem Antropogenen Klimawandel bestehen, sondern bereits seit Jahrtausenden. Umso erstaunlicher, dass Sie diesen Umstand als Beweis für den Antropogenen Klimawandel sehen.

@29
Die Klimaerwärmung Fanatiker müssen sich auf dem Gebiet glaub erst mal einig werden, was den nun die Katastrophe ist. Das abreissen des Golfstroms oder das weiter Strömen.

Also
- weniger Schnee vor paar Jahren = Globale Erwärmung
- mehr Schnee als vor ein paar Jahren = Globale Erwärmung
- Schnee Verhältnisse wie vor Jahrzehnten bedeuten Heute also Globale Erwärmung

Wenn der Golfstrom abreisst haben wir dann eine Wüste in Europa oder die nächste Eiszeit?

Reisst der Golfstrom überhaupt ab? Wie oft ist er den schon abgerissen? Was ist dann passiert?

ja, Golfstrom kann angeblich abreissen.

ist wohl passiert, bezeichnet als ein sogenanntes Heinrich- Event.
Besonders beim letzten geht man davon aus, dass sich innerhalb des nordamerikanischen Eisschildes (zum Ende der letzten Eiszeit) große Schmelzwasserseen bildeten, die irgendwann ihre *Eisblockade* zum Atlantik durchbrachen und riesige Süßwassermengen einbrachten, inkl. jeder Menge Eisberge. Zumindest das letzte scheint binnen weniger Jahre eingesetzt zu haben und auch nur ca. 750 Jahre gedauert zu haben. Insofern sind die derzeitigen Schmelzraten Grönlands (den nordamerikanischen (laurentidischen) Eisschild gibt es ja derzeit nicht) VIEL zu gering, um ein solches auszulösen.
(2/3 des Grönländischen Schildes müssten innerhalb knapp 500 Jahre schmelzen)

Es gibt allerdings nicht für alle H- Ereignisse dieselben Erklärungsmuster, neuerdings sind auch für das jüngste Ereignis Faktoren z. B. aus der westantarktis im Gespräch...

Eisfreies Meer kühlt nun mal aus, was ist daran neu?

sehr geehhrte Frau Popinski.. das Interessantste an ihrem Link sind wieder mal wie immer die Kommentare. Ansonsten kann man offensichtlich alles mit allem begründen. Wiobei Eisfreies Wasser schon immer schneller auskühlt als bedecktes. Die Frage ist nur, warum ist es eisfrei ist.. und das wohl auch nicht zum ersten mal...wie gelegentlich behauptet wird! Die Nordrouten sind ja nun nichts ganz neues mehr. und bestimmt nicht die Schuld der Menschen!

Herzlich

ThBernhard

Sie gehören genau zu der Sorte, die diese Diskussion unsachlich führen.
Denn was tun Sie? Ganz gleichgültig, ob ein Kritiker nur lose Behauptungen äussert oder annähernd fachlich argumentiert, Sie stellen Ihn als "achso kritischen Skeptiker" in die Ecke und geben nichts zum besten, Ihr gegenüber fachlich fundiert von Ihren Ansichten zu überzeugen.

Diese selbstherrliche Herablassung, die Weisheit mit dem Löffeln gefressen zu haben und der Meinung zu sein, gar nicht argumentieren zu müssen, weil es gar nicht anders sein kann, ist absolut widerlich.

Und ersparen Sie mir bitte Reaktionen im Stile von "Das kann man überall nachlesen".

„kann man überall nachlesen“

„Und ersparen Sie mir bitte Reaktionen im Stile von "Das kann man überall nachlesen".“

Klar: Wenn ich Behauptungen aufstellen würde, die im Widerspruch zu dem stehen, was man überall nachlesen kann, hätte ich es auch nicht so gerne, wenn die mit dieser Aussage gekontert würden. Da wäre es mir schon lieber, meine Diskussionsgegner würden sich ihrerseits auch nur obskurer pseudewissenschaftlicher Quellen bedienen – dann stünde wenigstens Aussage gegen Aussage...

Zum besseren Verständnis: Dass man etwas überall nachlesen kann, ist kein Beweis für seine Richtigkeit. Dass man etwas nicht überall nachlesen kann (jedenfalls nicht in als seriös geltenden Publikationen), jedoch erst recht nicht.

Und bitte bilden Sie sich nichts ein auf die hohe Anzahl von „Empfehlungen“, die man als „Klimaskeptiker“ ebenso sicher einheimst wie als „Islamkritiker“ oder „Euro-Gegner.“ Die beweiesen nämlich erst recht nichts.

Antropogene Klimawandel Leugner

Bevor mich jemand falsch verdächtigt, ich zähle auf jeden Fall dazu!

Es ist immer wieder Interessant zu beobachten wie das Antropogen taktisch weg gelassen wird und nur von Klimaleugnern oder Klimaskeptikern gesprochen wird. Dabei ist keiner den ich kenne ein Dummkopf, der behaupten würde es gäbe keinen Klimawandel, nur das Antropogen wird ja angezweifelt.

Und das mit gutem Grund:
http://www.lebenshilfe-br...
http://autoimg.wetter.de/...
http://www.neckar-odenwal...
Und zum Vergleich ein wenig IPCC
http://cdn2.spiegel.de/im...

Es gibt kein Globales Klima(eine Wertung lasse ich weg), es gibt nur Klimazonen.
http://www.m-forkel.de/kl...
http://www2.klett.de/sixc...

Ich bin ja eigentlich nicht so für's obskure aber es kommt mir vor als müssten die diversen Götter ausgetrieben werden. Früher hatte man für alles einen Gott, bis Christen und Moslems mit ihren 1 Gott Glauben gekommen sind.

Wir haben Klimazonen die ausgetrieben werden sollen und durch das eine Klima ersetzt werden. Der Heidnische Glauben der verschiedenen Klimazonen muss ausgetrieben werden.

PS:Heute musste ich schon wieder 1 1/2h Schnee schippen. Für mich ist mit dem Klima alles in Ordnung im Winter ist Winter im Sommer ist Sommer.

Wetter vs. Klima

Wetter ist ein augenblicklicher Zustand der Atmosphäre oder eine Abfolge von Zuständen der Atmosphäre, die über einen bestimmten Zeitraum ablaufen. Wir wissen, dass die Verhältnisse in der Atmosphäre durch eine bestimmte Anzahl von Größen beschrieben werden kann, die Aussagen über den physikalischen Zustand der Luft treffen. Solche Größen sind Temperatur, Luftdruck, Feuchte, Luftbewegung usw.

Für Klima gibt es keine überall akzeptierte, allgemein gültige Definition. Gewöhnlich bezeichnen wir als Klima die Zusammenfassung aller Zustände der Atmosphäre an einem bestimmten Ort und im Verlauf eines Jahres. Die Ermittlung von Klima reicht über mehrere Jahre und einen langen, aber endlichen Zeitraum. Die Länge dieses Zeitraumes wird oft mit 'hinreichend lang' oder 'lang aber endlich' beschrieben.
http://www.atmosphere.mpg...

Eiskalte Winter trotz Klimaerwärmung?

Starke Wetterveränderungen sind typisch für einen Klimawandel. Trotz Klimaerwärmung ist zu erwarten, das die Winter in Europa noch härter werden. Da wir aufgrund des Golfstromes ein relativ mildes Klima im Vergleich zu anderen Regionen gleicher Breitengrade haben und die Klimamodelle eine Abschwächung bis Auflösung des Golfstromes voraussagen, wird es weiter Verstärkungen geben.

Es wird immer absurder! - Klimaerwärung bringt mehr Kälte!?!?

Irgendwann muss doch tatsächlich der leichtgläubigste Klimakatastrophenjünger dahinter gekommen sein, dass man sich nur noch lächerlich macht. Mit jedem neuen Erklärungsversuch für knallharte Realitäten, verstricken sich die Klima-Alarmisten in immer neue Widersprüche:

"Die Debatte ums Versiegen des Golfstroms – Rahmstorf durch Messdaten widerlegt!

“Golfstrom im Nordatlantik bleibt konstant

Europas Warmwasserheizung fällt wohl doch nicht aus. Wie Wissenschaftler auf der Fachtagung “Klimafaktor Ozean” in Hamburg erklärten, bleibt der Golfstrom im Nordatlantik in den kommenden 20 Jahren etwa konstant...
...Und was lernen wir daraus? Die Realität hat wieder einmal die Modellrechnungen eingeholt. Erneut hat sich gezeigt, dass Modellrechnungen und “Expertenmeinungen” Messdaten nicht ersetzen können."

http://www.readers-editio...

Erwärmung stoppte nicht!

Auch nach 1998 hat sich die Erde weiter erwärmt – allerdings verläuft die Erderwärmung generell nicht in einer geraden Linie. Die Oberflächentemperaturen schwanken von Jahr zu Jahr. In sehr kurzfristigen Betrachtungen kann das Jahr 1998 als Höhepunkt der Erwärmung erscheinen, weil es aufgrund eines starken El Niño ungewöhnlich heiß ausfiel. Für aussagekräftige Einschätzungen muss man aber längere Zeiträume betrachten – und da zeigt der Trend weiterhin stetig nach oben.
Ein Blick auf die Änderung der globalen Wärmemenge zeigt deutlich, dass die Erwärmung auch in den vergangenen Jahren angehalten hat. Warum aber war 1998 in einigen Messreihen der globalen Oberflächentemperatur das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen? In Abbildung 1 (Quelle unten) ist leicht zu sehen, dass die Wärmemengen von Atmosphäre und Landmassen geradezu winzig sind im Vergleich mit der Wärmemenge in den Ozeanen (die kleine rötliche Fläche enthält dabei sogar noch die Wärme, die durch schmelzendes Eis absorbiert wurde). Wenn also die Ozeane, deren Wassermassen riesige Mengen an Wärme aufnehmen können, auch nur einen kleinen Teil ihrer Energie abgeben, kann das die Temperatur der Atmosphäre und an der Landoberfläche stark verändern.
weiter:
http://www.klimafakten.de...

Haben Sie sich diese "Messreihe" denn mal angesehen?

Ich muss zugeben, ich verstehe sie nicht. Zu sehen ist ein schwankender Graph der nunja, was genau anzeigt? Die Temperaturschwankungen? Wieso heißt es dann im Titel es ginge um Schwankungen des durchschnittlichen globalen C14 Gehalts?

Es mag einen Zusammenhang zwischen C14 und Temperatur geben, jedoch spielen eine solche Vielzahl von Faktoren wie de Vries Effekt, Suess Effekt usw eine tragenede Rolle, dass dieser Zusammenhang äußerst schwierig nachzuvollziehen sein dürfte. Als alleiniger Indikator für Temperaturschwankungen taugt C14 jedenfalls nicht.
Aber vielleicht können Sie mir ja erklären, was auf dieser Grafik nun zu sehen ist und wie die Berechnung zustande kam?
Ich finde leider keine Metadaten dazu.

... ist längst da.

„Wo bleibt die versprochene Klimaerwärmung“

Die ist doch längst da. Die Durchschnittstemperatur ist kontinuierlich angstiegen, arktisches Eis und Gletscher schmelzen ab. Dass es in Deutschland im Dezember auch mal einstellige Minusgrade und wenige Zentimeter Schnee gibt, steht dazu nicht im Widerspruch.

Deswegen spricht man übrigens auch von der globalen, und nicht von der deutschen Erwärmung.