Demografie: Mehr Zuwanderer kompensieren Geburtendefizit in Deutschland
Ginge es nur nach Geburten und Todesfällen, würde die Bevölkerung in Deutschland deutlich schrumpfen. Doch die Einwanderung aus Ost- und Südeuropa sorgt für Zuwachs.
© Britta Pedersen/dpa

Aus Rumänien stammende Kinder in Berlin
Die Einwohnerzahl Deutschlands ist 2012 deutlich wahrnehmbar angestiegen. Rund 82 Millionen Menschen lebten am Jahresende nach einer Schätzung des Statistischen Bundesamtes in der Bundesrepublik. Das waren ungefähr 200.000 mehr als am Jahresanfang.
Nach acht Jahren mit einem Rückgang ist die Bevölkerungszahl damit das zweite Jahr in Folge gestiegen, stellen die Statistiker fest. Im Jahr 2011 betrug das Plus 50.000 Menschen. Hauptursache war die Zuwanderung vor allem aus Osteuropa, aber auch aus den von der Finanzkrise besonders betroffenen Ländern Südeuropas. Der Schätzung zufolge haben mindestens 340.000 mehr Menschen ihren Wohnsitz vom Ausland nach Deutschland verlegt als umgekehrt. Mehr als 300.000 Menschen kamen zuletzt 1995 zum Leben nach Deutschland.
Die Statistiker gehen für 2012 von 660.000 bis 680.000 lebend geborenen Kindern und 860.000 bis 880.000 Sterbefällen aus. Das Geburtendefizit liegt voraussichtlich bei etwa 185.000 bis 200.000. Im Jahr 2011 betrug es 190.000, damals standen den 852.000 Sterbefällen 663.000 Geburten gegenüber.
Die endgültige Statistik des Bundesamts steht noch aus.






Ein reichlich undifferenzierter Begriff.
Und wehe dem, der fragt, welche Qualifikationen die zuwandernden Individuen aus Polen, Rumänien, Bulgarien usw. im Rucksack haben.
Aber spätestens seit Sarrazin - und dessen erstes Buch ist aktueller denn je - muss die Frage nach dem volkswirtschaftlichen Nutzen der tausendfachen Zuwanderer aus Osteuropa gestellt werden dürfen.
Sie stellt sich indes nicht nur Menschen, die rechnen können, sondern auch solchen, die gesellschaftspolitisch vorausdenken...
Die Freizügigkeit innerhalb des Binnenmarktes ist eine der Grundfreiheiten, die EU-Bürger haben.
Jeder EU-Bürger kann innerhalb der EU arbeiten und leben, wo er will.
Das ist genauso selbstverständlich wie zum Beispiel ein Flensburger, der in Stuttgart eine Arbeit annimmt, der ist ja auch kein "Zuwanderer" oder gar Migrant dort.
Apropos Qualifikation:
Wenn im Emsland ein Unternehmer seine Stellen nicht mehr besetzt kriegt, warum soll ein qualifizierter Spanier nicht dorthin ziehen und der drückenden Arbeitslosigkeit in Spanien entgehen?
http://www.zeit.de/2012/3...
Wenn in München der KiTa-Ausbau stockt, weil Erzieherinnen fehlen, warum sollen dann qualifizierte Erzieherinnen in Athen arbeitslos bleiben?
http://www.sueddeutsche.d...
Ich finde, das ist Europa wie es sein soll und besser als alle Peuplierungspolitik, wie sie in D vergeblich betrieben wird.
k.
Um die Argumentation zu erweitern, schlage ich vor, sich mit der Umwandlung von Vollzeit zu Teilzeitstellen seit Anfang der 90er Jahre auseinanderzusetzen (z.B. http://www.nachdenkseiten...).
Dann empfehle ich einen Artikel der FAZ "Wie schlägt sich Deutschlands Mittelschicht?", indem auch berichtet wird, dass zwischen 1996 und 2006 vier Millionen Menschen neu zur Unterschicht hinzugekommen sind - von diesen waren 75% ! Immigranten.
Insgesamt heißt das, dass in Deutschland immer mehr Arbeitsplätze in Teilzeit und Niedriglohn aufgeteilt werden. Diese werden dann zu einem weit überproportonialen Anteil von neuen Einwanderern ausgeführt, die eigentlich keine Möglichkeit haben, sich und ihre Familie komplett selbst zu versorgen. Unsere Gesellschaft zahlt aber bereitwillig den Rest ihrer Lebenskosten.
Der finanzielle Schaden der dadurch für uns alle entsteht, ist enorm. Von der Fragmentierung der Gesellschaft, von sozialer und kultureller Verelendung wollen wir gar nicht sprechen.
Sie schreiben: "Und wehe dem, der fragt,"
Zu Recht! Welche Qualifikation haben sie denn? Angst vor der Zukunft und Besitzstandwahrung? Damit wäre kein Blumentopf zu gewinnen.
Sie schreiben: "welche Qualifikationen die zuwandernden Individuen aus Polen, Rumänien, Bulgarien usw. im Rucksack haben."
Wie wärs's mit Risikobreitschaft, Unternehmungsgeist ...? Also genau das, was wir so dringend brauchen.
In welchem Universum sind denn bitteschön 200.000 Menschen verteilt in ganz Deutschland auf 82 Millionen deutlich wahrnehmbar?
Deutlich wahrnehmbar ist der Bevölkerungszuwachs zum Beispiel in Istanbul: "Im Jahre 1975 lebten in der Stadt 2,5 Millionen Menschen. Bis 2007 hatte sich die Bevölkerungszahl auf knapp 11,2 Millionen mehr als vervierfacht." Quelle
Mittlerweile hat Istanbul mehr als 13 Millionen Einwohner.
Wer anhand von 200.000 Zuzüglern Maßnahmen a la Sarrazin fordert, sollte lieber zu den Sitzungen der "Anonymen Ausländerfeinde" gehen. Vielleicht können die ihnen helfen.
Die Freizügigkeit innerhalb des Binnenmarktes ist eine der Grundfreiheiten, die EU-Bürger haben.
Jeder EU-Bürger kann innerhalb der EU arbeiten und leben, wo er will.
Das ist genauso selbstverständlich wie zum Beispiel ein Flensburger, der in Stuttgart eine Arbeit annimmt, der ist ja auch kein "Zuwanderer" oder gar Migrant dort.
Apropos Qualifikation:
Wenn im Emsland ein Unternehmer seine Stellen nicht mehr besetzt kriegt, warum soll ein qualifizierter Spanier nicht dorthin ziehen und der drückenden Arbeitslosigkeit in Spanien entgehen?
http://www.zeit.de/2012/3...
Wenn in München der KiTa-Ausbau stockt, weil Erzieherinnen fehlen, warum sollen dann qualifizierte Erzieherinnen in Athen arbeitslos bleiben?
http://www.sueddeutsche.d...
Ich finde, das ist Europa wie es sein soll und besser als alle Peuplierungspolitik, wie sie in D vergeblich betrieben wird.
k.
Um die Argumentation zu erweitern, schlage ich vor, sich mit der Umwandlung von Vollzeit zu Teilzeitstellen seit Anfang der 90er Jahre auseinanderzusetzen (z.B. http://www.nachdenkseiten...).
Dann empfehle ich einen Artikel der FAZ "Wie schlägt sich Deutschlands Mittelschicht?", indem auch berichtet wird, dass zwischen 1996 und 2006 vier Millionen Menschen neu zur Unterschicht hinzugekommen sind - von diesen waren 75% ! Immigranten.
Insgesamt heißt das, dass in Deutschland immer mehr Arbeitsplätze in Teilzeit und Niedriglohn aufgeteilt werden. Diese werden dann zu einem weit überproportonialen Anteil von neuen Einwanderern ausgeführt, die eigentlich keine Möglichkeit haben, sich und ihre Familie komplett selbst zu versorgen. Unsere Gesellschaft zahlt aber bereitwillig den Rest ihrer Lebenskosten.
Der finanzielle Schaden der dadurch für uns alle entsteht, ist enorm. Von der Fragmentierung der Gesellschaft, von sozialer und kultureller Verelendung wollen wir gar nicht sprechen.
Sie schreiben: "Und wehe dem, der fragt,"
Zu Recht! Welche Qualifikation haben sie denn? Angst vor der Zukunft und Besitzstandwahrung? Damit wäre kein Blumentopf zu gewinnen.
Sie schreiben: "welche Qualifikationen die zuwandernden Individuen aus Polen, Rumänien, Bulgarien usw. im Rucksack haben."
Wie wärs's mit Risikobreitschaft, Unternehmungsgeist ...? Also genau das, was wir so dringend brauchen.
In welchem Universum sind denn bitteschön 200.000 Menschen verteilt in ganz Deutschland auf 82 Millionen deutlich wahrnehmbar?
Deutlich wahrnehmbar ist der Bevölkerungszuwachs zum Beispiel in Istanbul: "Im Jahre 1975 lebten in der Stadt 2,5 Millionen Menschen. Bis 2007 hatte sich die Bevölkerungszahl auf knapp 11,2 Millionen mehr als vervierfacht." Quelle
Mittlerweile hat Istanbul mehr als 13 Millionen Einwohner.
Wer anhand von 200.000 Zuzüglern Maßnahmen a la Sarrazin fordert, sollte lieber zu den Sitzungen der "Anonymen Ausländerfeinde" gehen. Vielleicht können die ihnen helfen.
Habe gestern im Weltspiegel einen Bericht von den Philippinen gesehen. Thema: Das Krankenhaus mit der höchsten Geburtenrate der Welt, Mütter mit 10-12 Kindern. Die Gründe dafür, u.a. mischt die katholische Kirche hier kräftig mit, lassen wir mal für diesen Artikel beiseite, ich frage hier vor dem Hintergrund von 7-8 Milliarden Menschen auf der Welt und der gleichzeitigen Knappheit von Ressourcen: Ist weniger nicht manchmal mehr?
Warum wird gebetsmühlenartig immer und immer wieder beschworen, das unsere Bevölkerungszahl nicht sinken darf?
Nur wegen der Rente? Nur der "Fachkräftemangel"? Weniger Einfluss in der EU wegen weniger Deutsche?
Bitte mal drüber nachdenken.
Zur Einwanderung selbst frage ich mal:
- Gibt es genug Arbeit in diesem Land, auch für Minderqualifizierte? Dienstleistung vielleicht, aber da die Welt in China fertigt, sehe ich in der Produktion schwarz
- Ist unser soziales Polster dick genug um Menschen, die nicht mehr arbeiten können, egal ob zugewandert oder nicht, aufzufangen?
- Sind denn entsprechende Mittel vorhanden, um Menschen von ausserhalb in die Gesellschaft zu integrieren. Fängt bei Sprachkursen an und hört bei Qualifizierung auf
- Hat denn die Politik, Gesellschaft und Wirtschaft in diesem Land denn überhaupt eine Plan, wie mit unseren neuen Mitbürger zu verfahren ist? Ich denke nein, wenn man sich die letzten Jahre der Integrationsversäumnisse anschaut.
Wäre schön wenn man gerade auf die letzte Frage mal eine Antwort bekommen würde.
nämlich:
Ist der massenhafte Zuwandererstrom überhaupt im Sinne der Deutschen?
...und bitte nicht antworten, er sei ja "demokratisch" legitimiert.
Natürlich ist diese schönfärberisch genannte Massen"zuwanderung" von der Bevölkerung nicht gewollt. Sie war es nie und wird es nie sein.
Natürlich kann ein gesteuerter Zuzug von leistungsfähigen und -willigen und Deutschland und den Deutschen gegenüber positiv eingestellten Zuwanderern eine praktische und sogar bereichernde Lösung sein.
Doch das Anzahl und die fragwürdige Qualität der "Zuwanderer" sprengt jedes Maß.
Eine Kultur und Demokratie lebt von den Menschen, die sie leben und verteidigen. Und wenn es diese nicht mehr gibt, weil ihr Anteil an der Bevölkerung zu klein wird, dann ist es auch mit der Kultur vorbei.
Jedes Volk hat das Recht und die Pflicht, seine eigene Kultur zu leben. Mit negativen Folgen wie Korruption, schlechter Wirtschaft, Vergreisung oder Überbevölkerung müssen sie aber auch klarkommen. Und sie nicht auf andere Staaten abwälzen.
nämlich:
Ist der massenhafte Zuwandererstrom überhaupt im Sinne der Deutschen?
...und bitte nicht antworten, er sei ja "demokratisch" legitimiert.
Natürlich ist diese schönfärberisch genannte Massen"zuwanderung" von der Bevölkerung nicht gewollt. Sie war es nie und wird es nie sein.
Natürlich kann ein gesteuerter Zuzug von leistungsfähigen und -willigen und Deutschland und den Deutschen gegenüber positiv eingestellten Zuwanderern eine praktische und sogar bereichernde Lösung sein.
Doch das Anzahl und die fragwürdige Qualität der "Zuwanderer" sprengt jedes Maß.
Eine Kultur und Demokratie lebt von den Menschen, die sie leben und verteidigen. Und wenn es diese nicht mehr gibt, weil ihr Anteil an der Bevölkerung zu klein wird, dann ist es auch mit der Kultur vorbei.
Jedes Volk hat das Recht und die Pflicht, seine eigene Kultur zu leben. Mit negativen Folgen wie Korruption, schlechter Wirtschaft, Vergreisung oder Überbevölkerung müssen sie aber auch klarkommen. Und sie nicht auf andere Staaten abwälzen.
Entfernt, da unsachlich. Die Redaktion/ls
Ich denke eher, dass Sie derjenige sind, der das neue Deutschland hasst. Sie rennen bestimmt immernoch Begriffen hinterher wie 'unser Volk' und 'Vaterland' - alles Begriffe von gestern.
Gerade Sie lehnen das neue Deutschland aber ab. Denken Sie darüber nach.
„Die Deutschlandhasser halten das natürlich immer für eine gute Nachricht, wenn die ursprüngliche Bevölkerung umso mehr von Zuwanderern ersetzt wird.“
Wenn man davon ausgeht, dass eine einigermaßen stabile Bevölkerung für die Aufrechterhaltung des Wohlstands zumindest der älteren „ursprüngliche Bevölkerung“ zumindest eine notwendige (wenn auch keine hinreichende) Voraussetzung ist - dann muss man kein „Deutschlandhasser“ sein, um eine Zuwanderung, die den Bevölkerungsrückgang wenigstens zu einem kleinen Teil ausgleicht, für eine gute Nachricht zu halten.
Wer lieber in Altersarmut, dafür aber in einer Monokulti-Umwelt lebt, mag es natürlich für eine schlechte Nachricht halten.
Im übrigen: Immerhin hat es die „ursprüngliche Bevölkerung“ auch selbst in der Hand (genauer gesagt: zwischen den Beinen...), ob sie weiter schrumpft oder nicht.
die Deutschen nicht so Karieregeil sein und stattdessen Kinder kriegen aber vor allen Dingen müssen die Menschen Geld haben damit Sie die hohen Kosten wie z.B. für Kita bezahlen können, und und und...
...kann man sich doch über diese große Zuwanderung sehr freuen!
Jedenfalls vorausgesetzt, daß endlich allgemein zum Konsens wird: daß a) die Zuwanderer deutsch können oder bald lernen sollten, b) sie eine Qualifikation mitbringen, mit denen sie ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten können und c) sie diesem Land, seinen Menschen und seinen Werten gegenüber Aufgeschlossenheit und Wertschätzung mitbringen.
Eigentlich alles anderswo längst Selbstverständlichkeiten (oder immer schon gewesen).
Ich denke eher, dass Sie derjenige sind, der das neue Deutschland hasst. Sie rennen bestimmt immernoch Begriffen hinterher wie 'unser Volk' und 'Vaterland' - alles Begriffe von gestern.
Gerade Sie lehnen das neue Deutschland aber ab. Denken Sie darüber nach.
„Die Deutschlandhasser halten das natürlich immer für eine gute Nachricht, wenn die ursprüngliche Bevölkerung umso mehr von Zuwanderern ersetzt wird.“
Wenn man davon ausgeht, dass eine einigermaßen stabile Bevölkerung für die Aufrechterhaltung des Wohlstands zumindest der älteren „ursprüngliche Bevölkerung“ zumindest eine notwendige (wenn auch keine hinreichende) Voraussetzung ist - dann muss man kein „Deutschlandhasser“ sein, um eine Zuwanderung, die den Bevölkerungsrückgang wenigstens zu einem kleinen Teil ausgleicht, für eine gute Nachricht zu halten.
Wer lieber in Altersarmut, dafür aber in einer Monokulti-Umwelt lebt, mag es natürlich für eine schlechte Nachricht halten.
Im übrigen: Immerhin hat es die „ursprüngliche Bevölkerung“ auch selbst in der Hand (genauer gesagt: zwischen den Beinen...), ob sie weiter schrumpft oder nicht.
die Deutschen nicht so Karieregeil sein und stattdessen Kinder kriegen aber vor allen Dingen müssen die Menschen Geld haben damit Sie die hohen Kosten wie z.B. für Kita bezahlen können, und und und...
...kann man sich doch über diese große Zuwanderung sehr freuen!
Jedenfalls vorausgesetzt, daß endlich allgemein zum Konsens wird: daß a) die Zuwanderer deutsch können oder bald lernen sollten, b) sie eine Qualifikation mitbringen, mit denen sie ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten können und c) sie diesem Land, seinen Menschen und seinen Werten gegenüber Aufgeschlossenheit und Wertschätzung mitbringen.
Eigentlich alles anderswo längst Selbstverständlichkeiten (oder immer schon gewesen).
in Deutschland, allerdings nur mengenmäßig gesehen. Es entsteht stattdessen ein Qualifikationsdefizit, daß Wohlstand, Demokratie und Frieden in Deutschland stärker bedroht, als eine einfache Abnahme der Bevölkerung es je könnte.
Qualifikationsdefizite schreiben Sie. Durch die überschwemmung mit Steuergeldern gerade für die bildungsferne Schicht schafft das Deutschland auch ganz allein ohne Zuwanderer. Das deutsche System krankt daran, daß wir durch zuviel Lohnersatzleistung die Reproduktion der bildungsfernen Schichten geradezu fördern. Ich frage mich schon immer warum ein 20 jährige Alleinerziende mit einem Kind aus der bildungsfernen Schicht mehr ALG II erhält als ein Paar das zusammen mehr als 60 Arbeitsjahre auf dem Buckel hat.
Qualifikationsdefizite schreiben Sie. Durch die überschwemmung mit Steuergeldern gerade für die bildungsferne Schicht schafft das Deutschland auch ganz allein ohne Zuwanderer. Das deutsche System krankt daran, daß wir durch zuviel Lohnersatzleistung die Reproduktion der bildungsfernen Schichten geradezu fördern. Ich frage mich schon immer warum ein 20 jährige Alleinerziende mit einem Kind aus der bildungsfernen Schicht mehr ALG II erhält als ein Paar das zusammen mehr als 60 Arbeitsjahre auf dem Buckel hat.
Zuwanderung gab es zu allen Zeiten. Das Problem sind nicht die Zwanderer an sich, sondern die Gründe warum sie nach Deutschland kommen und nicht in ein anderes Land gehen, und was sie hier, in Deutschland, erreichen wollen.
Als Deutscher kann ich sagen, ich lebe hier in Deutschland und habe hier mein Auskommen, weil meine Eltern, meine Großeltern, meine Urgroßeltern und alle davor, immer mit fleißiger Arbeit dafür gesorgt haben, dass ich hier, in meine Heimat, Deutschland, arbeiten konnte, eine Familie gründen konnte und auch meine Kinder hier arbeiten und eine Familie gründen konnten. Ich bin es also nicht, der in ein fremdes Land ausgewandert ist, sondern der Fremde, der Zuwanderer ist in mein Heimatland gekommen.
Ich muß mich also nicht vor dem Zuwanderer rechtfertigen, warum ich hier wohne, hier arbeite und hier lebe, sondern der Zuwanderer muß sich rechtfertigen, warum er hier, in mein Heimatland, Deutschland, gekommen ist. Ob er dauerhaft hier bleiben möchte oder nur vorübergehend, also nur für eine absehbare Dauer hier bleiben will.
Zuwanderung ist also ein Thema, über das man ausführlich diskutieren muß. Der wichtigste Aspekt der Zuwanderung ist der kulturelle Aspekt und der wurde in der Vergangenheit nie beachtet. Zuwanderer haben eine eigene, oft sehr andere, kulturellen, Vergangenheit.
Man kann Zuwanderung nicht einfach damit begründen, dass wir z.Z. Arbeitskräfte brauchen, die möglichst gut ausgebildet sind und bereit sind, auch für wenig Lohn zu arbeiten.
Die osteuropäischen Staaten haben ebenso wie Deutschland mit einer geringen Geburtenrate zu kämpfen. Wenn von dort eine große Anzahl auswandert, hat das für diese Länder katastrophale Folgen. Und den Spaniern laufen infolge der Wirtschaftskrise gut ausgebildete junge Leute davon.
wenn Spanien seiner gutausgebildeten Jugend keine Perspektive bieten, dann müssen sie es halt in Deutschland oder sonst wo versuchen.
wenn Spanien seiner gutausgebildeten Jugend keine Perspektive bieten, dann müssen sie es halt in Deutschland oder sonst wo versuchen.
Entfernt. Nutzen Sie die Kommentarbereiche bitte um sachliche Argumente und Meinungen auszutauschen. Danke. Die Redaktion/jk
Wenn ich in Hamburg eine Wohnung suche, in der ich mit meiner Frau und 1-2 Kindern plus 2 Katzen leben kann, dann entspricht die Warmmiete einem durchschnittlichen Netolohn.
Es ist doch ganz klar, dass man dann entweder zu zweit "Karrieregeil" wird, oder auf Kinder verzichtet.
allgemein sind die Lebenserhaltungskosten stark angestiegen und dazu gehören auch die Mieten.
Wenn Sie in einer vernünftigen Gegend Hamburgs eine " gedämmte " Wohnung suchen kommt das sicher bis zu einem Nettogehalt steigen und deswegen traue ich mich schon garnicht umzuziehen.
Aber eines könnte man noch erwähnen zu der heutigen Zeit.
In einer Zeit wo die Menschen spätestens 1 mal im Jahr sich ein neues Smartphone kaufen oder alle 2 einen neuen TV bzw. PC, Kinder im einstelligen Alter mit Handys, Markenklammotten für groß und klein so ist es kein Wunder das die Menschen kein Geld haben.
Auf welch perverse Weise die Wirtschaft doch die (eigentlich gut gemeinten) 68er-Ideale für ihre Zwecke mißbraucht und sich ihrer bemächtigt hat:
Der Protest gegen den Muff der überkommenen Sitten und die Macht der Kirchen wurde in dem Sinne interpretiert, daß der Arbeitende ja nun flexibel ist und auch am heiligen Sonntag arbeiten kann.
Der Ruf nach Gleichberechtigung der Frau wurde dergestalt umgebogen, daß man Männer und Frauen nun blendend im Arbeitsleben in ein Konkurrezverhältnis setzten und mittels Lohndumping ausbeuten und gegeneinander ausspielen kann. (Immerhin hat sich mit der Berufstätigkeit der Frauen der Arbeitsmarkt mal so eben verdoppelt!)
Die bürgerliche, nationalstaatliche Gesellschaft wurde unter einem "Hurra, wir werden Einwanderungsland" abgeschafft, um damit auch den lästigen Rahmen über Bord zu werfen, in dem sich einst Demokratie und ihre Institutionen sowie der Sozialstaat entfalten konnten, und um die nationalstaatliche durch eine Art "Dritte-Welt"-Gesellschaft zu ersetzen, in der eine heterogene Bevölkerung, die vom Staat entfremdet lebt statt sich mit ihm zu identifizieren (und sich in ihm zu engagieren), dem Schalten und Walten der Oligarchen nichts mehr entgegen setzt.
Schöne neue Welt!
So habe ich mir die "Bunte Republik Deutschland" nicht vorgestellt.
Naja, die Konservativen hatten's vorausgesehen (und wenn auch nur mit einem unbestimmten "Bauchgefühl"), wurden aber als "Spießer", wenn nicht gleich "Nazis" beschimpft und abqualifiziert.
allgemein sind die Lebenserhaltungskosten stark angestiegen und dazu gehören auch die Mieten.
Wenn Sie in einer vernünftigen Gegend Hamburgs eine " gedämmte " Wohnung suchen kommt das sicher bis zu einem Nettogehalt steigen und deswegen traue ich mich schon garnicht umzuziehen.
Aber eines könnte man noch erwähnen zu der heutigen Zeit.
In einer Zeit wo die Menschen spätestens 1 mal im Jahr sich ein neues Smartphone kaufen oder alle 2 einen neuen TV bzw. PC, Kinder im einstelligen Alter mit Handys, Markenklammotten für groß und klein so ist es kein Wunder das die Menschen kein Geld haben.
Auf welch perverse Weise die Wirtschaft doch die (eigentlich gut gemeinten) 68er-Ideale für ihre Zwecke mißbraucht und sich ihrer bemächtigt hat:
Der Protest gegen den Muff der überkommenen Sitten und die Macht der Kirchen wurde in dem Sinne interpretiert, daß der Arbeitende ja nun flexibel ist und auch am heiligen Sonntag arbeiten kann.
Der Ruf nach Gleichberechtigung der Frau wurde dergestalt umgebogen, daß man Männer und Frauen nun blendend im Arbeitsleben in ein Konkurrezverhältnis setzten und mittels Lohndumping ausbeuten und gegeneinander ausspielen kann. (Immerhin hat sich mit der Berufstätigkeit der Frauen der Arbeitsmarkt mal so eben verdoppelt!)
Die bürgerliche, nationalstaatliche Gesellschaft wurde unter einem "Hurra, wir werden Einwanderungsland" abgeschafft, um damit auch den lästigen Rahmen über Bord zu werfen, in dem sich einst Demokratie und ihre Institutionen sowie der Sozialstaat entfalten konnten, und um die nationalstaatliche durch eine Art "Dritte-Welt"-Gesellschaft zu ersetzen, in der eine heterogene Bevölkerung, die vom Staat entfremdet lebt statt sich mit ihm zu identifizieren (und sich in ihm zu engagieren), dem Schalten und Walten der Oligarchen nichts mehr entgegen setzt.
Schöne neue Welt!
So habe ich mir die "Bunte Republik Deutschland" nicht vorgestellt.
Naja, die Konservativen hatten's vorausgesehen (und wenn auch nur mit einem unbestimmten "Bauchgefühl"), wurden aber als "Spießer", wenn nicht gleich "Nazis" beschimpft und abqualifiziert.
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