FrankreichDrei kurdische Aktivistinnen in Paris ermordet

In Paris sind die Leichen dreier Kurdinnen gefunden worden. Sie waren in der Nacht mit Kopfschüssen getötet worden. Eine von ihnen war Gründungsmitglied der PKK.

Mitglieder der kurdische Gemeinde in Paris protestieren gegen die Ermordung von drei Frauen in ihrem Zentrum.

Mitglieder der kurdische Gemeinde in Paris protestieren gegen die Ermordung von drei Frauen in ihrem Zentrum.  |  © Thomas Samson/AFP/Getty Images

In den Räumen des Kurdischen Informationsbüros in Paris sind in der Nacht die Leichen dreier kurdischer Aktivistinnen entdeckt worden. Nach Polizeiangaben wurden sie per Kopfschuss getötet. Innenminister Manuel Valls sprach von "unerträglichen Morden" und kündigte an, sich umgehend zum Tatort zu begeben.

Der Vereinigung der Kurdenverbände in Frankreich zufolge wurden zwei der Frauen mit Nackenschüssen ermordet. Der dritten Frau wurde demnach von vorn in den Kopf und in den Bauch geschossen. Unter Berufung auf "kurdische Quellen" erklärte der Verband, es seien Waffen mit Schalldämpfern verwendet worden.

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Die Polizei hält sich bislang mit weiteren Informationen etwa zum Motiv zurück. Man wolle zunächst die Ergebnisse der Untersuchungen abwarten, sagte ein Sprecher. In Polizeikreisen hieß es, alles deute auf eine Hinrichtung der drei Kurdinnen hin. Die für Terrorismusbekämpfung zuständige Abteilung der Pariser Staatsanwaltschaft übernahm die Ermittlungen.

Ein Opfer ist PKK-Gründerin Cansiz

Eine der drei Toten ist Sakine Cansiz, Gründungsmitglied der militanten Arbeiterpartei Kurdistans (PKK). Bei den anderen beiden Opfern handelt es sich um eine junge Aktivistin namens Leyla Söylemez sowie um Fidan Dogan, eine 32-jährige Angestellte des Zentrums. Sie war nach Angaben des Vereinigung der Kurdenverbände in Frankreich auch Vertreterin des Kurdischen Nationalkongresses in Paris.

"Es gibt keinen Zweifel daran, dass die Tat politisch motiviert war", sagte eine Institutsmitarbeiterin dem französischen Fernsehsender iTele. Die türkische Kurdenpartei BDP forderte die französische Regierung auf, "dieses Massaker aufzuklären, ohne dass Raum für Zweifel bleibt". Es werde nicht möglich sein, die im belebtesten Teil von Paris verübte Tat zu verdecken.

Das Zentrum befindet sich im zehnten Bezirk der französischen Hauptstadt. Die Räume im ersten Stock des Hauses waren elektronisch gesichert. Der Verantwortliche des Kurdischen Instituts, Leon Edart, vermutet deshalb, dass die Frauen ihre Angreifer gekannt und hereingelassen haben.

PKK wieder in den Schlagzeilen

Unmittelbar nach Entdeckung der Leichen versammelten sich zwischen 200 und 300 Mitglieder der kurdischen Gemeinde in Paris vor dem Institut. Sie riefen "Wir sind alle die PKK" und – mit Blick auf Frankreichs Staatschef François Hollande – "Türkei Mörderin, Hollande Komplize". Damit spielen sie darauf an, dass viele Kurdenvertreter wegen mutmaßlicher Finanzierung der PKK immer wieder ins Visier der französischen Behörden geraten.

Die 1978 gegründete PKK war jüngst wieder in die Schlagzeilen geraten, nachdem die türkische Regierung offiziell Verhandlungen zwischen dem Geheimdienst und dem inhaftierten kurdischen Rebellenchef Abdullah Öcalan bestätigt hatte. Türkischen Medien zufolge gibt es bereits eine Grundsatzvereinbarung mit dem Ziel einer Entwaffnung der PKK.

Die in Deutschland verbotene Organisation kämpft seit 1984 gewaltsam gegen den türkischen Staat, um eine größere Autonomie der Kurden zu erreichen. In dem seit 28 Jahren währenden Aufstand wurden mehr als 40.000 Menschen getötet.Inzwischen sind die Rebellen von ihrer anfänglichen Forderung nach einem Kurdenstaat abgerückt und verlangen heute eine offizielle Anerkennung der kurdischen Identität durch die Türkei, etwa durch einen entsprechenden Passus in der Verfassung.

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Leserkommentare
    • fse69
    • 10. Januar 2013 13:40 Uhr

    ... in Paris, der sich seinerseits auf die französische Polizei beruft, sollen der oder die Täter beim Verlassen der Räumlichkeiten die Tür abgeschlossen haben.

    Könnte ein PKK-interner Flügelkampf zwischen Gegnern und Befürwortern der laufenden Verhandlungen mit der türkischen Regierung sein.

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    Kurden leben, vor sich hin kriseln - von offener Auflösung, über diverse Kraftmeiereien bis zu inneren Zerreißproben (Zuordnungen können nach persönlicher Sympathie/Antipathie abweichen - dürften aber abstrakt konsensfähig sein) da nimmt es nicht wunder, dass mehr denn je an den Kurden herumgezerrt wird, was jedes klassische Fehde-Potential einer dubios finanzierten verschleppten links-nationalistischen Siebziger Jahre-Revolution ins Katastrophale steigert.

    Länder, "die niemand zum Nachbarn haben will" (Propagandaformel) verhalten sich plötzlich auch so - und zwar untereinander; nachdem uns jahrelang versichert wurde, dass zumindest von einem Land, eine erhabene Strahlkraft von "Null Problemen" ausgehen würde.

    Teheran und Türkische Innenpolitik zerren an den Kurden, damit sie ihre syrischen und irakischen Freiräume im Sinne der Rivalitäts-Interessen der tatsächlichen, bzw. noch nicht ganz entschiedenen Lagerführer eines großen Nahöstlichen Machtkampfes gebrauchen mögen. Eines Machtkampfes, in dem es um nichts geringeres zu gehen scheint, als um die Zukunft des Islam - zwischen seinen historischen Hauptstädten Damaskus und Bagdad.

    Die Rivalität der Machtprojekte von Saudis und Iranern drohen Staaten zu zerbrechen und Völker zu zerreißen, ohne dass ein einzelner Aggressor, wie dereinst Saddam, identifizierbar und isolierbar erscheinen würde.

    Das ist ein großes Unglück - und wer sich heute an dem Unglück des einen erfreut, den mag morgen schon selbst ein Verhängnis ereilen.

  1. Wie in der Physik gilt auch in der Politik das 3. Newtonsche Gesetz, Actio ist gleich Reactio, das heißt die Schikane der Regierung führt zwangsweise zu einer Reaktion der Kurden.
    Man klagt ohne Grund und Beweise kurdische Akademiker, Menschenrechtler, Politiker, Gewerkschafter oder Journalisten an, Mitglieder oder Unterstützer einer bewaffneten Organisation.

    Selbst der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat die Türkei diesbezüglich kritisiert.
    Dazu kommen die "unbekannten Morde", Extra-legale Hinrichtungen und das "Verschindenlassen" in den 90er Jahren.
    Terrorsquads und Todesschwadronen der JITEM sind ebenfalls schon seit den 90ern bekannt.

    Und zum Schluss, die Assimilierungspolitik gegenüber Kurden, man leugnet zwanghaft kulturelle und ethnische Unterschiede, die kurdische Sprache wurde per Gesetz verboten, ein Verstoß wird mit 6 Monate bis 2 Jahre bestraft.

    Und so schließt sich der Kreis, Gewalt erzeugt Gegengewalt, das war schon immer so, und wird auch so bleiben, mit dem einzigen Unterschied, das man als Regierung die Gegengewalt heute als "Terrorismus" deklarieren kann.

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    • fse69
    • 10. Januar 2013 14:38 Uhr

    "...Und zum Schluss, die Assimilierungspolitik gegenüber Kurden, man leugnet zwanghaft kulturelle und ethnische Unterschiede, die kurdische Sprache wurde per Gesetz verboten, ein Verstoß wird mit 6 Monate bis 2 Jahre bestraft...."

    Es gab in den Jahren 83-91 - also gerade mal acht, neun Jahre - ein Gesetz, das "Publikationen und Medienerzeugnisse in einer der nichttürkischen Muttersprachen in der Türkei" verbot. Weder wurde also eine Sprache per se verboten, noch betraf das exklusiv kurdische Dialekte - die meisten der gut fünf Dutzend Ethnien, in denen die Bürger der Türkei ihre Wurzeln haben, haben auch ihre eigenen Sprachen - noch war das ein Verbot, das nachhaltig bestanden, geschweige denn Anwendung gefunden hätte. Die Legende dieses angeblichen Sprachverbots hält sich indes genauso hartnäckig wie die Behauptung, es hätte in der Türkei irgendwann einmal eine Phase gegeben, in der Kurden als "Bergtürken" bezeichnet worden wären.

  2. Kurden leben, vor sich hin kriseln - von offener Auflösung, über diverse Kraftmeiereien bis zu inneren Zerreißproben (Zuordnungen können nach persönlicher Sympathie/Antipathie abweichen - dürften aber abstrakt konsensfähig sein) da nimmt es nicht wunder, dass mehr denn je an den Kurden herumgezerrt wird, was jedes klassische Fehde-Potential einer dubios finanzierten verschleppten links-nationalistischen Siebziger Jahre-Revolution ins Katastrophale steigert.

    Länder, "die niemand zum Nachbarn haben will" (Propagandaformel) verhalten sich plötzlich auch so - und zwar untereinander; nachdem uns jahrelang versichert wurde, dass zumindest von einem Land, eine erhabene Strahlkraft von "Null Problemen" ausgehen würde.

    Teheran und Türkische Innenpolitik zerren an den Kurden, damit sie ihre syrischen und irakischen Freiräume im Sinne der Rivalitäts-Interessen der tatsächlichen, bzw. noch nicht ganz entschiedenen Lagerführer eines großen Nahöstlichen Machtkampfes gebrauchen mögen. Eines Machtkampfes, in dem es um nichts geringeres zu gehen scheint, als um die Zukunft des Islam - zwischen seinen historischen Hauptstädten Damaskus und Bagdad.

    Die Rivalität der Machtprojekte von Saudis und Iranern drohen Staaten zu zerbrechen und Völker zu zerreißen, ohne dass ein einzelner Aggressor, wie dereinst Saddam, identifizierbar und isolierbar erscheinen würde.

    Das ist ein großes Unglück - und wer sich heute an dem Unglück des einen erfreut, den mag morgen schon selbst ein Verhängnis ereilen.

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    • fse69
    • 10. Januar 2013 15:06 Uhr

    ... sich die große Weltpolitik doch plausibel machen lässt, wenn einem nicht die lästige authentische Innenansicht einen Strich durch die Rechnung macht, nicht wahr Holm? Hauptsache das Gesamtbild macht in der Komposition seiner einzelnen Bestandteile Sinn.

    Wissen Sie eigentlich, warum Erbakan, der mittlerweile verstorbene Übervater des politischen Islams in der Türkei (zugleich auch Ziehvater Erdogans), Ende der neunziger mit Politikverbot belegt wurde? Es war ein Satz: bei einem Wahlkampf-Meeting in Südost hatte er den Satz gesprochen: "wer den Menschen einimpft, dass glücklich derjenige sei, der sich Türke nennt, darf sich nicht wundern, wenn unsere kurdischen Geschwister sagen 'glücklich derjenige, der sich Kurde nennt' ".

    Der derzeitige türkische Außenminister Davutoglu - zugleich als strategisch-intellektueller Vordenker in der AKP auch Architekt der sog. neuen türkischen Außenpolitik - hat vor ein paar Monaten in einem ausführlichen Interview mit der "Zaman" ziemlich wichtige, in der europäischen Medienöffentlichkeit ignorierte Grundsatzgedanken zu Papier diktiert. U.a. sprach er davon, dass es das grundlegende Ziel jeder Politik im Nahen Osten sein müsse, das in Europa entstandene und speziell auf europäische Gegebenheiten zugeschnittene Konzept der ethnischen Nationalstaatlichkeit mit seinen Grenzziehungen zu überwinden. Darin sah er eine der wesentlichsten Ursachen für das Chaos in der Region. Hier geht es um mehr, als um Partikularinteressen, lieber Holm.

    • fse69
    • 10. Januar 2013 14:38 Uhr

    "...Und zum Schluss, die Assimilierungspolitik gegenüber Kurden, man leugnet zwanghaft kulturelle und ethnische Unterschiede, die kurdische Sprache wurde per Gesetz verboten, ein Verstoß wird mit 6 Monate bis 2 Jahre bestraft...."

    Es gab in den Jahren 83-91 - also gerade mal acht, neun Jahre - ein Gesetz, das "Publikationen und Medienerzeugnisse in einer der nichttürkischen Muttersprachen in der Türkei" verbot. Weder wurde also eine Sprache per se verboten, noch betraf das exklusiv kurdische Dialekte - die meisten der gut fünf Dutzend Ethnien, in denen die Bürger der Türkei ihre Wurzeln haben, haben auch ihre eigenen Sprachen - noch war das ein Verbot, das nachhaltig bestanden, geschweige denn Anwendung gefunden hätte. Die Legende dieses angeblichen Sprachverbots hält sich indes genauso hartnäckig wie die Behauptung, es hätte in der Türkei irgendwann einmal eine Phase gegeben, in der Kurden als "Bergtürken" bezeichnet worden wären.

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    ...der massakrierten Kurden in Dersim 1937/38 hingegen ist schon bisschen realistischer. Auch dass im Vertrag von Sevres eigentlich den Kurden Autonomiegebiete zugesprochen worden sind, der ja aber durch den Vertrag von Lausanne nach dem Türkischen Befreiungskrieg revidiert worden ist. Waren zwar nur 50 - 70.000 Kurden, dazu noch Gesetze die nur türkische Nachnamen erlauben. Zusätzlich in neuerer Zeit noch gezielte Schikanierung wärend des Ilisu Staudamm Projekts, in dem man auch ganz geschickt Regionen in denen Massengräber gefunden worden sind unter Wasser spülen möchte. Und nein das Bilde ich mir nicht ein, dass sind nicht veröffentliche Forschungsergebnisse des Deutschen Archäologischen Instituts, die auch in Hasankeyf entsprechende Kulturgüter freigegraben haben, aber hey versuchen Sie mal sowas in der Türkei anzusprechen, da wird man ganz schnell Mundtod gemacht. Ja schön und gut, irgendwie ist ja alles besser geworden, will man ja auch nicht leugnen, aber da ist noch ne Menge zu machen, vor allem auch in Hinblick auf Völkermord und so...

    • giuni
    • 10. Januar 2013 14:43 Uhr

    Diese Frauen sind exekutiert worden. Sowas passiert zwischen Verbrechern und Terroristen. Sie aber wollen natürlich erst einmal einen schuldigen aus der Türkei finden.

    Eine Leserempfehlung
    • Gariban
    • 10. Januar 2013 14:47 Uhr
    14. [...]

    [...] Gekürzt. Bitte drücken Sie sich differenzierter aus und belegen Sie Behauptungen mit entsprechenden Quellen. Danke. Die Redaktion/kvk

    Zur Hinrichtung: "Türkei Mörder, Frankreich Komplize" natürlich müssen sie diese Parole benutzen. Stellt sich heraus, daass diese Kurdinnin intern hingerichtet wurden (wie bereits so Oft geschehen) sind die Opfer nämlich nicht mehr Märtyrer der Kudischen Sache, sondern ein Totscheig-Thema. Denn merke: alle Kurden sind Opfer, solange sie nicht von der PKK oder ihr nahestehenden Organisationen umgebracht werden.

    2 Leserempfehlungen
    • TDU
    • 10. Januar 2013 14:47 Uhr

    Zit.: "Wir sind alle die PKK" und – mit Blick auf Frankreichs Staatschef François Hollande – "Türkei Mörderin, Hollande Komplize". Damit spielen sie darauf an, dass viele Kurdenvertreter wegen mutmaßlicher Finanzierung der PKK immer wieder ins Visier der französischen Behörden geraten."

    Finanzierungen sind immer wieder Gegenstand staatlicher Prüfungen. Wie das Beispiel Metin Kaplan zeigt, manchmal zu Recht. Deswegen jemand gleich zum Komplizen von Mördern zu machen ist weder dem Anliegen noch der Aufklärung dienlich.

    • fse69
    • 10. Januar 2013 15:06 Uhr

    ... sich die große Weltpolitik doch plausibel machen lässt, wenn einem nicht die lästige authentische Innenansicht einen Strich durch die Rechnung macht, nicht wahr Holm? Hauptsache das Gesamtbild macht in der Komposition seiner einzelnen Bestandteile Sinn.

    Wissen Sie eigentlich, warum Erbakan, der mittlerweile verstorbene Übervater des politischen Islams in der Türkei (zugleich auch Ziehvater Erdogans), Ende der neunziger mit Politikverbot belegt wurde? Es war ein Satz: bei einem Wahlkampf-Meeting in Südost hatte er den Satz gesprochen: "wer den Menschen einimpft, dass glücklich derjenige sei, der sich Türke nennt, darf sich nicht wundern, wenn unsere kurdischen Geschwister sagen 'glücklich derjenige, der sich Kurde nennt' ".

    Der derzeitige türkische Außenminister Davutoglu - zugleich als strategisch-intellektueller Vordenker in der AKP auch Architekt der sog. neuen türkischen Außenpolitik - hat vor ein paar Monaten in einem ausführlichen Interview mit der "Zaman" ziemlich wichtige, in der europäischen Medienöffentlichkeit ignorierte Grundsatzgedanken zu Papier diktiert. U.a. sprach er davon, dass es das grundlegende Ziel jeder Politik im Nahen Osten sein müsse, das in Europa entstandene und speziell auf europäische Gegebenheiten zugeschnittene Konzept der ethnischen Nationalstaatlichkeit mit seinen Grenzziehungen zu überwinden. Darin sah er eine der wesentlichsten Ursachen für das Chaos in der Region. Hier geht es um mehr, als um Partikularinteressen, lieber Holm.

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    keit und Grenzziehungen überwinden ? Die bekannte wesentliche Ursache für das Chaos in der Region, wirklich ?

    Donnerwetter, dann hat diese Vordenke aber voll eingeschlagen, wo sich das Chaos höchstselbst in der Region ja gerade die Überwindung aller in Europa entstandenen Konzept von Nationalstaatlichkeit zu seinem neuesten Bearbeitungsgegenstand erkoren hat.

    Daher wohl auch das seit Monaten so auffällige Interesse der türkischen Politik an Somalia, wohin die Reise für die Region ja auch wohl zu gehen scheint.

    Der kluge türkische Mann findet etwas besseres als den Europäischen Christen-Club überall auf der Welt.

    Wegen einer Überwindung von europäischen Konzepten in Zentralasien kann Herr Davutoglu auch sicher jederzeit mit Herrn Putin reden.

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  • Quelle ZEIT ONLINE, dpa, AFP, kg
  • Schlagworte PKK | Abdullah Öcalan | Autonomie | Ermittlung | Geheimdienst | Manuel Valls
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