Beim Absturz eines Heißluftballons in der Nähe der ägyptischen Stadt Luxor sind 19 Menschen ums Leben gekommen. Zu ihnen gehören Touristen aus Großbritannien, Frankreich und Japan, sagte ein Vertreter der Sicherheitsbehörden. Insgesamt sollen 21 Menschen an Bord gewesen sein.

Zwei Überlebende des Unglücks, unter ihnen der Ballonführer, seien ins Krankenhaus gebracht worden. Sie sollen sich durch einen Sprung aus dem Ballon gerettet haben, bevor dieser aufschlug.

Offiziellen Angaben nach war der Ballon in einer Höhe von etwa 300 Metern über dem Stadtteil Kurna unterwegs, als er Feuer fing. Laut Medienberichten stürzte er in eine Zuckerrohrplantage im Westen der Stadt. 

Explosion des Gasbrenners ließ Ballon angeblich platzen

Nach Angaben des Nachrichtenportals Al-Ahram löste ein kaputter Gasschlauch das Unglück aus. Der Schlauch sei kurz vor der Landung gerissen. Die anschließende Explosion des Gasbrenners habe den Ballon zerplatzen lassen.

Der Heißluftballon hatte das westliche Ufer des Nils von Luxor überflogen. In der Stadt befinden sich einige der berühmtesten archäologischen Stätten Ägyptens, sie gehören zu den größten Touristenattraktionen des Landes.