Luxor19 Touristen sterben bei Absturz von Heißluftballon in Ägypten

Nahe der ägyptischen Stadt Luxor ist ein Heißluftballon nach einer Explosion abgestürzt. Mehrere Touristen starben, darunter Briten und Franzosen.

Beim Absturz eines Heißluftballons in der Nähe der ägyptischen Stadt Luxor sind 19 Menschen ums Leben gekommen. Zu ihnen gehören Touristen aus Großbritannien, Frankreich und Japan, sagte ein Vertreter der Sicherheitsbehörden. Insgesamt sollen 21 Menschen an Bord gewesen sein.

Zwei Überlebende des Unglücks, unter ihnen der Ballonführer, seien ins Krankenhaus gebracht worden. Sie sollen sich durch einen Sprung aus dem Ballon gerettet haben, bevor dieser aufschlug.

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Offiziellen Angaben nach war der Ballon in einer Höhe von etwa 300 Metern über dem Stadtteil Kurna unterwegs, als er Feuer fing. Laut Medienberichten stürzte er in eine Zuckerrohrplantage im Westen der Stadt. 

Explosion des Gasbrenners ließ Ballon angeblich platzen

Nach Angaben des Nachrichtenportals Al-Ahram löste ein kaputter Gasschlauch das Unglück aus. Der Schlauch sei kurz vor der Landung gerissen. Die anschließende Explosion des Gasbrenners habe den Ballon zerplatzen lassen.

Der Heißluftballon hatte das westliche Ufer des Nils von Luxor überflogen. In der Stadt befinden sich einige der berühmtesten archäologischen Stätten Ägyptens, sie gehören zu den größten Touristenattraktionen des Landes.

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Leserkommentare
    • zfat99
    • 26. Februar 2013 9:17 Uhr

    ... gibt es so viele Unfälle mit Touristen/Betreuern, wie in Egypten. An zweiter Stelle stehen die neuen, überdimensionierten Kreuzfahrtschiffe.

    4 Leserempfehlungen
  1. Ballontüv Gasüberrüfungen Fahrzeugkontrollen?
    Ägypten ist zu sehr mit sich selbst beschäftigt
    Es wird zwar das Geld aus dem Tourismus gebraucht,dieser
    läuft aber jetzt nur als lästig Nebenbei ,wenigstens können
    dabei Touristinnen angebaggert werden .
    Egal ob die Ehemänner ,Freunde auch da sind

    4 Leserempfehlungen
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    • deDude
    • 26. Februar 2013 11:01 Uhr

    ... das Ägypter natürlich auch alle gemeine Salafisten sind, kleine Kinder fressen und die Weltherrschaft anstreben...

    Natürlich sind die Ägypter mit sich selbst beschäftigt. Wenn Sie eine Revolution angezettelt hätten die nun durch Radikale von vorgestern "entführt" wurde hätten Sie auch besseres zu tun als sich um einen "Ballon-TÜV" zu kümmern.

    Es ist ein Unfall gewesen, der kann Ihnen in Europa genauso widerfahren wie in Ägypten. Daraus eine grundsätzliche Verletzung von Sicherheitmaßnahmen abzuleiten ist vielleicht ein bisschen überzogen.

  2. ...alles madig zu machen, Ägypten ist schön, Luxor der Hit, Ballonfahren ist überall gefährlich, Busse verunglücken auch in der Türkei, Haie beißen auch in Florida und Australien, also was soll es, ich lass mir die Sonne am Roten Meer in einigen Wochen nicht vermiesen. Und wenn die Frau oder Freundin belästigt wird, soll sie was Ordentliches anziehen, und laut werden, wenn man zudringlich wird, dann hört es auf.

    3 Leserempfehlungen
  3. Wenn man nicht mal in der Lage ist, Ägypten korrekt zu schreiben, sollte man sich mit Kritik und Vorurteilen zurückhalten. Alle Ägypter als Machos abzutun ist jedenfalls oberflächlich und in gleichem Maße chauvinistisch und zeugt auch davon, dass man sich bislang in Ägypten in erster Linien in den Touristenenklaven aufgehalten hat. Der berechtigten Kritik, dass es mit den Sicherheitsbestimmungen in vielen Bereichen nicht sehr weit her ist, ist das jedenfalls nicht dienlich. Und dass Ägypten derzeit andere Probleme hat, ist kein Grund für Spott, sondern gibt Anlass zur Sorge um das Leben der Bevölkerung vor Ort. Um die Touristen, die sich freiwillig und auf eigene Gefahr dorthin und in gefährliche Situationen begeben, würde ich mir da weniger Sorgen machen. Ich habe bei meinen vielen Aufenthalten im Land (und zwar nicht in Hurghada und Sharm el Sheik) Ägypter stets als gastfreundlich, höflich und zuvorkommend erlebt. Wie man in den Wald hineinruft...

    2 Leserempfehlungen
    • deDude
    • 26. Februar 2013 11:01 Uhr

    ... das Ägypter natürlich auch alle gemeine Salafisten sind, kleine Kinder fressen und die Weltherrschaft anstreben...

    Natürlich sind die Ägypter mit sich selbst beschäftigt. Wenn Sie eine Revolution angezettelt hätten die nun durch Radikale von vorgestern "entführt" wurde hätten Sie auch besseres zu tun als sich um einen "Ballon-TÜV" zu kümmern.

    Es ist ein Unfall gewesen, der kann Ihnen in Europa genauso widerfahren wie in Ägypten. Daraus eine grundsätzliche Verletzung von Sicherheitmaßnahmen abzuleiten ist vielleicht ein bisschen überzogen.

    2 Leserempfehlungen
    • SonDing
    • 26. Februar 2013 11:09 Uhr

    gibt es sicher überall. Jedoch sollte eine Häufung von derartigen Vorfällen zu denken geben. Vor gut einem Jahr ist ein Unfall mit einem Heissluftballon an gleicher Stelle noch glimpflich ausgegangen:

    Luxor Balloon Flight Crash
    https://www.youtube.com/w...

    hier aus Sicht der Opfer:
    Hot airballoon crash in Luxor, Egypt on 2011-10-19
    https://www.youtube.com/w...

    Da liegt doch wohl einiges im Argen.

    2 Leserempfehlungen
    • GreteZ
    • 26. Februar 2013 13:45 Uhr

    vielen Jahren, eigentlich eher verwunderlich, dass bisher nicht noch mehr passiert ist.

    Empfehlen mit zu fliegen würde ich es trotzdem niemand.

    Eine Leserempfehlung
  4. Ein Land zum Träumen. Viele Sehenswürdigkeiten. Sehr freundliches Volk.
    Zu letzt habe ich mit meiner Frau (Rollstuhlfahrerin) Ägypten von drei Jahren besucht. In keinem anderen Land sind wir so hilfsbereit und freundlich aufgenommen worden. Eine kleine Karambolage mit dem Schiff haben wir erlebt. Ausschlaggebend war für uns, daß erst die gesamte technische Ausstattung des Schiffes durch Außenstehende (TÜV o.ä.) überprüft wurde,bevor die Weiterfahrt erlaubt wurde. Was wollen wir mehr. Die politischen Unruhen sind zwar für eine Demokratie erforderlich, aber für uns mit Rollstuhl sind wir dafür zu unbeweglich.

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  • Quelle ZEIT ONLINE, Reuters, AFP, dpa, nf
  • Schlagworte Krankenhaus | Stadt | Frankreich | Großbritannien | Japan
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