RechtsextremismusFamilie von NSU-Opfer schlägt Gaucks Einladung aus

Bundespräsident Gauck hat die Angehörigen der NSU-Opfer eingeladen, doch die Familie eines Hamburger Opfers lehnt ab: Sie fordert Taten statt Betroffenheitsrhetorik.

Die Angehörigen des 2001 von NSU-Terroristen ermordeten Süleyman Tasköprü haben die Einladung von Bundespräsident Joachim Gauck zu einem Treffen ausgeschlagen. In einem Brief an Gauck, aus dem die tageszeitung und tagesschau.de zitieren, formuliert die Schwester des Opfers Zweifel am Sinn eines solchen Gesprächs.

Gauck müsse sich als erster Mann im Staat um Antworten bemühen, schreibt Aysen Tasköprü den Berichten zufolge. "Da helfen aber keine empathischen Einladungen, da würden nur Taten helfen." Sie äußerte außerdem die Befürchtung, politisch instrumentalisiert zu werden. "Auch Ihnen, Herr Bundespräsident Gauck, ist mein Bruder doch nur wichtig, weil die NSU ein politisches Thema ist", heißt es in dem Brief. "Glauben Sie, es hilft mir, wenn Sie betroffen sind?"

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Tasköprü kritisiert in dem Schreiben zudem, dass ihr Wunsch, sich bei dem Treffen mit Gauck von ihrer Rechtsanwältin begleiten zu lassen, vom Präsidialamt abgelehnt worden sei. "Ich fühle mich dem nicht gewachsen und werde daher Ihre Einladung nicht annehmen können." Auch ihre Angehörigen würden nicht zu dem Treffen kommen. "Es wäre empathisch von Ihnen gewesen", schreibt die Schwester laut taz an den Bundespräsidenten, "nicht darauf zu bestehen, dass ich alleine ins Präsidialamt komme."

Treffen am Montag

Das Treffen zwischen Bundespräsident Gauck und Angehörigen von Opfern der rechtsextremen Terrorzelle NSU soll am Montag auf Schloss Bellevue stattfinden. Bereits im vergangenen November hatte die Türkische Gemeinde in Deutschland um ein persönliches Treffen mit dem Bundespräsidenten gebeten. Zu diesem Zeitpunkt hatte das Präsidialamt das noch abgelehnt.

Kanzlerin Angela Merkel kündigte ihrerseits am Freitag an, die Hinterbliebenen der Opfer ein zweites Mal treffen zu wollen. Eine solche Begegnung werde für April oder Mai anvisiert, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. Merkel hatte den Angehörigen bereits während der offiziellen Gedenkfeier im Februar vergangenen Jahres ein weiteres Treffen in Aussicht gestellt.

Neonazi-Terror in Deutschland
Morde, ungeklärte Anschläge und Reaktionen
1996 und 1997

© Frank Doebert/Ostthueringer Zeitung/dpa

Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe fallen 1996 zum ersten Mal auf. Sie sollen eine Puppe mit gelbem Davidstern an einer Autobahnbrücke aufgehängt haben. 1997 deponieren sie einen mit Hakenkreuz bemalten Sprengstoffkoffer in der Jenaer Innenstadt.

Januar 1998

© Heinz Hirndorf/dpa

In Jena hebt die Polizei die Bombenwerkstatt der drei mutmaßlichen Rechtsterroristen aus. Das Labor war in einer Garage versteckt. Die Fahnder stellen Rohrbomben sicher, die mit dem Sprengstoff TNT gefüllt sind. Das Trio flieht. Noch offen ist, wer ihnen bei der Flucht half.

28. September und 19. Dezember 1998

© Wolfgang Kumm/dpa

Auf das Grab des früheren Vorsitzenden des Zentralrates der Juden in Deutschland, Heinz Galinski, werden zwei Anschläge verübt. Der Fall wurde nie aufgeklärt, die Ermittler untersuchen mögliche Verbindungen zu den drei Neonazis.

1999 bis 2011

© Polizeidirektion Gotha/dpa

14 Banküberfälle werden Böhnhardt und Mundlos zugeordnet: Chemnitz: 6. und 27.10.1999, 30.11.2000, 23.9.2003, 14. und 18.5.2004, 22.11.2005; Zwickau: 5.7.2001, 25.9.2002 und 5.10.2006; Stralsund: 7.11.2006 und 8.1.2007; Arnstadt: 7.9.2011; Eisenach: 4.11.2011. Sie fliehen mit dem Fahrrad. 

27. Juli 2000

© Christian Ohlig/dpa

Ungeklärt ist auch der Splitterbombenanschlag an einer Düsseldorfer S-Bahn-Station. Zehn Einwanderer aus Osteuropa werden schwer verletzt, eine Frau verliert ihr ungeborenes Kind. Der Anschlag läuft ähnlich ab wie der in Köln 2004. War auch hier das Jenaer Trio beteiligt?

9. September 2000

© dpa

In Nürnberg wird der 38-jährige türkische Blumenhändler Enver S. erschossen. Eine der verwendeten Waffen ist die bei allen folgenden Taten genutzte Pistole, eine Ceska, die später in der Zwickauer Brandruine gefunden wird. Enver S. ist das erste Opfer der Mordserie.

19. Januar 2001

© Jan Woitas/dpa

Eine Deutsch-Iranerin wird in einem Kölner Lebensmittelgeschäft durch einen in einer Keksdose versteckten Sprengsatz schwer verletzt. Hinweise darauf, dass das Trio hinter dem Anschlag steckte, finden sich auf der in der Zwickauer Brandruine (Bild) gefundenen DVD.

13. Juni 2001

© dpa

In Nürnberg stirbt der 49 Jahre alte, türkische Änderungsschneider Abdurrahim Ö. Er wurde mit zwei Kopfschüssen niedergestreckt. Ein Komplize des Täters soll draußen in einem Auto gewartet haben.

27. Juni 2001

© dpa

In Hamburg wird der 31-jährige Gemüsehändler Süleyman T. in seinem Laden ermordet. Drei Schüsse haben ihn in den Kopf getroffen. Die Polizei geht von zwei Tatwaffen aus.

29. August 2001

© dpa

In München wird der 38 Jahre alte, türkische Gemüsehändler Habil K. erschossen. Auch er wird in den Kopf getroffen, mit zwei Schüssen.

25. Februar 2004

© dpa

In Rostock wird der 25 Jahre alte Dönerladen-Aushilfsverkäufer Yunus T. ermordet. Der Türke war erst zehn Tage in Deutschland.

9. Juni 2004

© Federico Gambarini/dpa

Durch einen Nagelbombenanschlag in Köln werden 22 Menschen verletzt. Im November 2011 wird der bislang ungeklärte Fall neu aufgerollt, weil die Neonazis sich auf ihrer DVD zu dem Anschlag bekannt haben.

9. Juni 2005

© dpa

In Nürnberg stirbt an seinem Dönerstand der 50 Jahre alte Besitzer Ismail Y. Ein Kunde findet ihn hinter der Theke. Fünf Schüsse haben ihn getroffen. Zeugen sagen, zwei Männer hätten auf ihn geschossen.

15. Juni 2005

© dpa

Der 41-jährige Theodorus B. wird in seinem Laden, einem Schlüsseldienst in München, erschossen. Er stammt als einziges Opfer aus Griechenland.

4. April 2006

© dpa

In Dortmund wird in den Mittagsstunden an einer vielbefahrenen Straße der türkischstämmige Kioskbesitzer Mehmet K. mit mehreren Kopfschüssen getötet. Der 39-Jährige hinterlässt eine Frau und drei Kinder.

6. April 2006

© Uwe Zucchi/dpa

Halit Y., der 21 Jahre alte türkische Betreiber eines Internetcafés in Kassel, wird ebenfalls mit Kopfschüssen getötet. Am Tatort befand sich ein Mitarbeiter des hessischen Verfassungsschutzes. Er soll auf dem Dachboden seines Hauses Bücher zur Nazizeit gehortet haben.

25. April 2007

© Norbert Försterling/dpa

In Heilbronn wird Michèle Kiesewetter, eine aus Thüringen stammende, 22 Jahre alte Bereitschaftspolizistin, erschossen. Ihr Kollege überlebt schwer verletzt.

4. November 2011

© Carolin Lemuth/dpa

Nach einem Banküberfall werden Bönhardt und Mundlos tot in ihrem ausgebrannten Wohnmobil bei Eisenach gefunden. In Zwickau geht ihre Wohnung in Flammen auf. In den Trümmern werden Waffen und eine DVD entdeckt, mit Bekenntnis zu den Morden und einigen Anschlägen.

8. November 2011

© Jan Woitas/dpa

Beate Zschäpe stellt sich der Polizei in Jena und wird wegen dringenden Verdachts der Gründung der Neonazi-Gruppe Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) festgenommen. Seither sitzt die 36-Jährige in Untersuchungshaft.

13. November 2011

© Franziska Kraufmann/dpa

Holger G. wird in Niedersachsen festgenommen. Er soll Mitglied des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) sein und dem Trio Ausweise überlassen haben. Holger G. wurde schon 1999 observiert, doch der niedersächsische Verfassungsschutz stufte ihn nur als Mitläufer ein.

15. November 2011

Die CDU fasst auf ihrem Parteitag in Leipzig einstimmig den Beschluss, ein neues Verbotsverfahren gegen die NPD zu prüfen. Auch die SPD fordert wieder, die Partei zu verbieten. In dem Zusammenhang wird auch diskutiert, ob der Einsatz der V-Leute vom Verfassungsschutz überprüft werden muss. Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich will ein Zentralregister einrichten, in dem alle Informationen über Neonazis gespeichert werden sollen.

Am gleichen Tag wird bekannt, dass das Neonazi-Trio eine Liste angefertigt hatte, auf der auch Politiker verzeichnet waren.

16. November 2011

© Polizei Sachsen/dpa

Beate Zschäpe trägt nichts zur Aufklärung der Mordserie bei. Sie schweigt. Derweil wird die Liste der Fahndungspannen immer länger. Polizei und Verfassungsschutz hatten offenbar Dutzende Chancen verpasst, die Neonazi-Gruppe zu finden.

18. November 2011

Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger will als Reaktion auf die Ermittlungspannen die Zahl der Verfassungsschutzämter in Deutschland reduzieren. Die Länder sind dagegen. Vereinbart wird auf einem Krisengipfel aber, ein Abwehrzentrum Rechts und eine zentrale Neonazi-Datei einzurichten.

21. November

© Christof Stache/AFP/Getty Images

Es wird bekannt, dass Uwe Mundlos durch eine Behördenpanne an gefälschte Ausweispapiere kam. BKA-Chef Ziercke verwirrt mit der These, die Polizistin Michèle Kiesewetter sei doch gezielt getötet worden. "Unsinn", heißt es dazu aus Thüringen.

22. November
Kristina Schröder

© Sean Gallup/Getty Images

Die Mittel für Initiativen gegen Rechtsextremismus sollen, anders als von Familienministerin Kristina Schröder ursprünglich geplant, nun doch nicht gekürzt werden. Zudem will die Bundesregierung die Angehörigen der Opfer entschädigen.

24. November

© Franziska Kraufmann/dpa

In Brandenburg wird der 32-jährige André E. festgenommen. Er soll die Bekenner-DVD der NSU produziert haben. Im Mai 2009 soll er dem Trio Bahncards überlassen haben, die auf ihn und seine Frau ausgestellt waren.
 

29. November

© Uli Deck/dpa

Der ehemalige NPD-Funktionär Ralf W. wird in Jena verhaftet. Dem 36-Jährigen wird unter anderem vorgeworfen, der Neonazi-Gruppe eine Schusswaffe und Munition besorgt zu haben. W. war bis Mai 2008 Vize-Chef der thüringischen NPD.

11. bis 13. Dezember

Der mutmaßliche Unterstützer Matthias D. wird gefasst. Der 36-Jährige, der wie André E. aus dem sächsischen Johanngeorgenstadt stammt, soll in Zwickau zwei Wohnungen für die Gruppe angemietet haben.

Derweil wächst bei Schwarz-Gelb die Skepsis gegenüber einem erneuten NPD-Verbotsverfahren. Man fürchtet angesichts der vielen V-Leute in der NPD (offenbar mehr als 130) einen erneuten Misserfolg.

In den folgenden Tagen wird bekannt, dass die Ermittler auch Spuren der Terrorzelle nach Berlin und in die Schweiz untersuchen. Möglicherweise war sie an einem Mord in Zürich beteiligt.

Januar 2012
01 Sebastian Edathy im Untersuchungsausschuss

© Sean Gallup/GettyImages

Ein Untersuchungsausschuss des Bundestages geht den Ermittlungsfehlern nach. Dabei kommt heraus, dass die bayerische Polizei bei der Fahndung gar einen Dönerimbiss betrieb. Auch in Thüringen und Sachsen untersuchen die Parlamente die Vorgänge.

Februar 2012
Staatsakt

© Sean Gallup/Getty Images

In einem Staatsakt wird der NSU-Opfer gedacht. Eine Straße in Kassel soll nach einem der Opfer benannt werden. Jetzt untersucht auch eine Bund-Länder-Kommission die fehlgeschlagene Suche nach dem Trio.
 

März 2012
02 Beate Zschäpe

© BKA/dpa

Die Bundesanwaltschaft arbeitet daran, Beate Zschäpe eine direkte Beteiligung an den Morden nachweisen zu können. Zschäpe soll der Motor der Gruppe gewesen sein, Haushalt und Finanzen verwaltet haben.

2. Mai 2012
03-Untersuchung nach Mord

© Marcus Föhrer/dpa

Acht Männer türkischer Abstammung ermordeten die Rechtsextremen. Doch auch die türkischen Behörden glaubten nur an ein kriminelles Killerkommando aus dem eigenen Land, wie die ZEIT herausfindet.

15. Mai 2012

In Thüringen wurde bei der Suche nach den untergetauchten Terroristen von 1998 bis 2001 geschlampt, urteilt ein Gremium der Landesregierung unter Vorsitz von Ex-Bundesrichter Gerhard Schäfer. Bereits zu Jahresbeginn haben die Landesverfassungsschützer eingeräumt, dass über einen Mittelsmann Geld an die Neonazis fließen sollte, um an deren Tarnidentitäten zu kommen. Der Plan scheiterte. Für die Observation des Trios stellt auch die Parlamentarische Kontrollkommission des Sächsischen Landtages dem eigenen Verfassungsschutz ein verheerendes Zeugnis aus.

Ende Mai 2012

Der mutmaßliche NSU-Helfer Holger G. ist auf freiem Fuß. Er soll den drei Rechtsextremisten Waffen besorgt haben. Der Bundesgerichtshof entschied: G. wusste eventuell nicht, wofür sie eingesetzt werden. Zwei Wochen später werden auch Carsten S. und Matthias D. aus der Untersuchungshaft entlassen. Im Juni wird der Haftbefehl gegen den mutmaßlichen NSU-Helfer André E. aufgehoben. Er soll an dem Bekennervideo der NSU mitgearbeitet haben, der BGH hält ihn aber nicht für dringend tatverdächtig

2. Juli 2012
Die Terrorzelle

© BKA/dpa

Ein Referatsleiter des Bundesverfassungsschutzes hat im November 2011 Akten zu V-Leuten aus dem Umfeld der NSU vernichtet. Bis Ende Juni war das dem Geheimdienstchef angeblich nicht  bekannt.

Juli 2012

Als Konsequenz aus der "Reißwolf-Affäre" bittet Verfassungsschutzchef Fromm um seine frühzeitige Pensionierung. Wenige Tage später verliert der Präsident des Thüringischen Geheimdienstes, Thomas Sippel, seinen Posten. Auch der Leiter der sächsischen Behörde, Reinhard Boos, tritt zurück.  Protokolle einer Telefonüberwachung des Bundesamtes von Ende 1998 waren nicht an die Untersuchungsausschüsse weitergegeben worden.

5. Juli 2012

Fromm spricht vor dem Bundestagsausschuss. Er offenbart Chaos in seiner Behörde, weiß nicht, warum sensible Akten vernichtet wurden. Die Vermutung der FDP, Zschäpe sei als Informantin angeworben worden, wird dementiert.

Juli 2012

© Michael Gottschalk/dapd

Noch nachdem die Straftaten des NSU bekannt wurden, sind zahlreiche weitere Akten zu den drei Rechtsextremisten vernichtet worden. Die Behörden erklären das mit dem Datenschutz, die Opposition vermutet Vertuschung.

Juli 2012

© Jim Lo Scalzo/EPA/dpa

Zwei Kollegen der Polizistin Michele Kiesewetter sind zeitweise Mitglieder im rassistischen Ku-Klux-Klan (KKK) gewesen. Einer von ihnen war ihr Gruppenführer, wusste also, wo sie sich aufhielt. Einen Zusammenhang mit dem Mord schließt der Innenminister Friedrich aus.

September 2012

© BKA/dapd

Der Militärgeheimdienst MAD hat 1995 eine Akte über die rechtsextreme Gesinnung des Wehrdienstleistenden Uwe Mundlos erstellt. Der Verteidigungsminister wusste dies seit März. Der Bundestagsuntersuchungsausschuss wurde nicht informiert.

14. September 2012

© Steffi Loos/dapd

Ein früherer Vertrauter des NSU hat jahrelang für das LKA Berlin gespitzelt. Thomas S. lieferte 2002 Hinweise auf den Aufenthaltsort der Truppe in Thüringen. Innensenator Frank Henkel wusste seit März von S., gab die Information aber nicht an den Ausschuss weiter.

In ihrem Brief an Gauck schildert die 39-Jährige auch das Leben ihrer Familie nach dem Mord an ihrem Bruder. So sei an dem Tag, als die NSU-Terrorserie bekannt wurde, auch ihre Großmutter gestorben. "Ich habe in dieser Nacht nicht geschlafen, ich musste mich ständig übergeben. Am nächsten Tag hätte ich Frühdienst gehabt, ich konnte nicht zur Arbeit gehen. Das Telefon klingelte ununterbrochen, Presse und Fernsehen wollten Interviews, ich wollte nur meine Ruhe", zitiert tagesschau.de aus dem Schreiben.

Leserkommentare
  1. Ich finde es richtig, diesen "Betroffenheitsterinen" eine Absage zu erteilen.
    Gauck sollte lieber ein sehr deutliches und ernstes Wort mit unseren Verfassungsschützern, Innenministern und Co. reden. Gefühlig werden kann's dann, wenn die Morde/Terroranschläge aufgeklärt sind.

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    Ich schließe mich Ihrer Meinung an und habe auch volles Verständnis mit der Hamburger Familie; solange der ganze Sumpf aus NSU, Verfassungsschutz und Geheimdiensten nicht restlos aufgedeckt wird und die entsprechenden Konsequenzen gezogen werden, sollte niemand das Wort Betroffenheit in den Mund nehmen. Bis heute kann auch niemand schlüssig erklären, wieso bei dem dubiosen "Suizid" von Mundlos und Böhnhardt in der Nähe Leute vom Verfassungsschutz waren (etwa ein zweites "Celler Loch"?).

    eine böse Überraschung erleben, wenn es wirklich zur Aufklärung kommen sollte, da man ja gerade versucht das die überlebende Täterin gerade zu caponisieren (sie jetzt wohl über Kinderpornographie zu verurteilen http://www.focus.de/polit..., was auf eine dünne Anklage hindeutet).
    Auch formulieren sie es richtig, es gibt noch kein Urteil und daher begeben sich manche Medien und deren Chefredakteure auf Glatteis indem man nicht bewiesen Anschuldigungen als Tatsachen hinstellt, etwas das erst nach einem richterlichen Urteil möglich ist.

    Finde die Entscheidung der Familie vollkommen richtig.
    Hut ab für diese Courage !
    __

    Hat sich Frau Dr. Merkel nicht auch schon angekündigt ?
    Bin auf die Reaktion gespannt ... wird der Herr Seifert bestimmt wieder "richten" ...

    deutscher Politiker ist widerlich!
    Allerdings erwarte ich endlich, daß man alle Verbrechen gleich behandelt. Mord ist Mord und hinterlässt bei allen Opfern die gleiche oder ähnliche Wirkung. Es gibt kein gutes oder schlechtes Verbrechen.
    Im übrigen erwarte ich in diesem Zusammenhang, daß Türken, die in Deutschland Verbrechen begangen haben, nicht länger von der türkischen Justiz geschützt werden.

    So lange Aktenschredderer, Auskunftsverweigerer und unter temporärem Gedächtnisschwund leidende noch immer unbehelligt Dienst beim Verfassungsschutz tun, so lange ist eine derartige Veranstaltung ein Schlag in's Gesicht der Opfer und ihrer Angehörigen!

    So lange das lichtscheue braune Gesindel sich im Dunkel des sog. "Verfassungsschutzes" tummeln kann und darf, möchte ich auch keinem Vertreter der Regierung die Hände schütteln!

    Die Einladung des Bundespräsidenten erfolgte doch auf ausdrücklichen Wunsch der (einiger?) betroffenen Familien.

    Zitat aus dem Artikel: "Bereits im vergangenen November hatte die Türkische Gemeinde in Deutschland um ein persönliches Treffen mit dem Bundespräsidenten gebeten."

    Was gibt es also jetzt zu meckern?

    Bundespräsident Joachim Gauck hat ein Treffen mit den Opferfamilien der NSU-Morde abgelehnt. Eine entsprechende Bitte der Türkischen Gemeinde in Deutschland für ein persönliches Treffen zum Jahrestag der Aufdeckung der NSU-Mordserie im November schlug das Bundespräsidialamt aus.
    Man möchte von einem solchen Treffen "absehen", heißt es in dem Schreiben, das dem ARD-Hauptstadtstudio vorliegt. Der Bundespräsident werde die Maßnahmen in der Folge der NSU-Mordserie aber "mit Interesse verfolgen".
    http://www.tagesschau.de/...

    mit dem gesamten Wortlaut dieses berührenden Schreibens!

    Gaucks erste Weihnachtsansprache 2012 hatte ich im ZON-Forum folgendermaßen analysiert:
    "Das ist die schlechteste Weihnachtsansprache eines Bundespräsidenten, die ich je gehört oder in den Annalen gelesen habe.
    In ihren kettenartig aufgereihten Allgemeinplätzen zu den ausgewählten Ereignissen mit dem christlichen Schlenker zeugt sie von politisch linientreuer Solidarität, aber nicht die Spur von Einfühlungsvermögen ("Liebe") für die realen Menschen des Landes, dessen Repräsentant Herr Gauck kraft seines Amtes ist...
    - er ist nicht einer von uns. Er repräsentiert alles Mögliche -nur nicht die realen Menschen.
    ...Von den wirklichen vielschichtigen Lebenswirklicheiten, die täglich den ganzen Menschen abverlangen, scheint er NULL Ahnung zu haben."
    ---
    "Es wäre empathisch von Ihnen gewesen", schreibt die Schwester des Mordopfers an den Bundespräsidenten, "nicht darauf zu bestehen, dass ich alleine ins Präsidialamt komme"
    legt beredtes Zeugnis über Gaucks wahre Einstellung gegenüber den realen Menschen ab, für die er von Amts wegen wortmächtig einzutreten hätte.

    Es war mutig,großartig und bitter notwendig, dass die Schreiberin diesem abgehobenen Bundespräsidenten auf anschaulich-bewegende Weise versucht hat klarzumachen, wo die "Freiheit" in unserem Land ihre neuen Grenzen gezogen hat:
    In der Ummauerung des Schweigens - selbst vonseiten des Staatsoberhauptes (s.o.: zur Weihnachtsansprache)

  2. Vor allem der Hinweis auf die politische Instrumentalisierung ist wichtig. Der Verfassungsschutz unter Friedrich vernichtete in diesem Zusammenhang Daten und das die Waffen der NSU eventuell mit V-Männer Geld gekauft wurden ist auch nicht auszuschliessen. Die gesamte Politik der Regierung interessiert sich insgesamt überhaupt nicht für dieses Problem. Ganz im Gegenteil werden noch die Überwacht die Versuchen braunes Gedankengut zu bekämpfen.

    Ich finde es richtig und wichtig das Sie hier ein Zeichen setzten will! Die Regierung (auch Gauck als Repräsentant derselben) soll sich nicht mit "Mitgefühl" schmücken dürfen, wenn ihnen die soziale Realität im Grunde völlig egal ist.
    Danke für deinen Mut!
    Danke, dass du nicht so Autoritäthörig bist wie es die meisten wahrscheinlich wären!
    Und mein Mitgefühl UND Engagement hast du!

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  3. widerwärtig. Monatelang hat sich Herr Gauck für die Opfer nicht interessiert und vermied jegliches Treffen mit ihnen. Nun auf einmal kommt der Sinneswandel und er möchte sich mit den Hinterbliebenen treffen. Glaubwürdigkeit sieht anders aus. Viel widerwärtiger empfinde ich das Verhalten der Kanzlerin und ihres Pressesprechers. Diese wollen sich im April oder Mai mit ihnen treffen. Konkret bedeutet das, dass die Hinterbliebenen zu Wahlkampfzwecken mißbraucht werden sollen und das empfinde ich als äußerst schäbig. Wahrscheinlich möchte sich dann noch Herr Steinbrück und Herr Trittin mit den Verwandten der Opfer treffen? Die politische Klasse (Politiker, die Medien, Konzernchefs, etc.) sind so abstoßend, dass ich nur noch sprachlos sein kann. Die Hinterbliebenen tun gut daran, wenn sie sich nicht mit diesen Figuren treffen.

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    Erst einmal abwarten und sehen, wohin der Hase läuft. Dann auf den Zug aufspringen. Eine überzeugende Persönlichkeit ist er nicht und wird er kaum werden.

    ...versucht die nach außen so mitfühlende Bundesregierung das Pressegesetz auszuhöhlen, damit der BND Journalisten keine Auskunft über die braune Vergangenheit seiner (Ex-)Mitarbeiter mehr geben muss.
    Wenn ich sehe, wie in Deutschland mit Neonazis und deren Sympathisanten umgegangen wird, kann ich nur zu gut verstehen, dass Menschen mit ausländischen Wurzeln hier keine Heimat mehr finden.
    Eine Geschichte, so skandalös wie traurig.

  4. Ich schließe mich Ihrer Meinung an und habe auch volles Verständnis mit der Hamburger Familie; solange der ganze Sumpf aus NSU, Verfassungsschutz und Geheimdiensten nicht restlos aufgedeckt wird und die entsprechenden Konsequenzen gezogen werden, sollte niemand das Wort Betroffenheit in den Mund nehmen. Bis heute kann auch niemand schlüssig erklären, wieso bei dem dubiosen "Suizid" von Mundlos und Böhnhardt in der Nähe Leute vom Verfassungsschutz waren (etwa ein zweites "Celler Loch"?).

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    Der Thüringer Landtagsabgeordnete Bodo Ramelow in einem Radio-Interview vom 20.06.2012:

    “Es gibt ja die von mir immer wiederholte Information, dass unmittelbar nachdem die beiden tot in ihrem Camper lagen, der Bundesnachrichtendienst und der militärische Abschirmdienst hier in Thüringen in Erscheinung getreten ist. Die Polizisten erinnern sich, als sie die Ermittlungsarbeiten gemacht haben, dass, so die Information eines Polizisten, die Geheimsten aller Geheimen sich gegenseitig auf den Füßen ‘rumgelascht sind. Das fanden die Polizisten sehr seltsam, weil bei einem normalen, “normalen Sparkassenraub”, konnte man sich gar nicht erklären, was der BND und der MAD da tut. (…) Ich habe von Anfang an immer die Frage gestellt: Was macht der Bundesnachrichtendienst hier ? Auf die Frage habe ich bis heute noch keine Antwort gekriegt. Ich weiß aber: Er war involviert. Wie weiß ich nicht. Ich weiß aber auch seit damals, dass der Militärische Abschirmdienst involviert war. Das hat der Schäfer Bericht mittlerweile dokumentiert. Der MAD mit V-Leuten des MAD ist dokumentiert. “

  5. Noch wirksamer wäre es gewesen wenn alle abgesagt hätten.

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  6. Gauck ist ebenso wenig verantwortlich für die Morde wie ich, mein Metzger oder eine Straßenbahnfahrerin in Karlsruhe. Nicht Deutschland hat hier Menschen umgebracht, sondern zwei-drei Mörder.

    Die Einladung von Herrn Gauck ist nicht notwendig, aber außerordentlich großzügig. Diese mit dem Satz: "Auch Ihnen, Herr Bundespräsident Gauck, ist mein Bruder doch nur wichtig, weil die NSU ein politisches Thema ist." auszuschlagen, zeugt von einer falschen Wahrnehmung und ist eine freche Unterstellung.

    Ich weiß, dass Opfer (Angehörige von Opfern) nicht immer rational denken und handeln, wen wundert es - aber nach einer solchen langen Zeit hätte ich einen aufgeklärteren Blick erwartet. Schade, eine ungenutzte Möglichkeit, dieses Kapitel zu schließen.

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    Mit dieser Reaktion haben die Angehörigen eben bewießen, das sie sehr wohl rational denken und handeln. Sie lassen sich nicht vor einen Karren spannen. Und was Sie so als großzügig bezeichnen hat die Familie und schon so mancher Kommentator vor Ihnen richtig gestellt.

    • Chali
    • 16. Februar 2013 9:39 Uhr

    "Höflich" wäre es gewesen, wenn der Herr Präsident zu den Opfern gefahren wäre, allein und ohne Presse, um ... ja, was?

    Das Mitgefühl und Bei-Leid aller Deutschen, aller in Deutschland Lebenden auszudrücken?

    zeugt von Rationalität. Hochachtung vor diesem völlig verständlichen Schritt!

    Die Dame scheint in der Schule oder sonst wo nicht gelernt zu haben welche Aufgaben der Bundespräsident hat und dass es dem Bundespräsident relativ egal sein kann, was "tagesolitisch" läuft, denn er steht über der Tagespolitik.

    Wenn man im UK zur Königin eingeladen wird, dann kann man das ablehnen, weil man per se was gegen die Monarchie hat, aber doch nicht weil einem die derzeitzige brit. Regierung nicht gefällt, die wurde materiell nicht von der Königin gebildet, sondern im Mai 2010 gewählt.

    Weitehin würde es bei diesem Besuch der Personen beim Bundespräsident keinen Pressetermin geben, wenn Bilder gemacht werden sollten, dann sind das Erinnerungsbilder für die Gäste, die nicht veröffentlich werden.
    Maximal wird es eine kurze Pressemitteilung gehen:

    "Der BP habe sich dann und dann für solange mit den Personen getroffen."

    Was dort besprochen wurde wird en detail nie an die Öffentlichkeit dringen.

    Dann die Sache mit der Anwältin:
    Das man einen Rechtsbeistand im Schelpptau hat, ist eine Sache aus schlechten US-Produktionen.

    Vor allem ist die Begeleitung durch einen Anwalt bei diesem Termin völlig überfölüssig, denn kein dt. Gericht würde den Inhalt von "inoffiziellen Einladungen" beim Bundespräsidenten als Beweismittel zu lassen.

    Das wirkt wie der Versuch aus diesem Besuch jur. Kapital schlagen zu wollen.

    wenn sie sinngemäß gesagt hätte, nein Danke, mir ist schon schlecht.

    Herr Gauck ist als gewählter Bundespräsident lediglich auf Zeit der erste Bürger im Staat (primus inter pares). Das ist alles. Er ist kein Tribun, dem die Untertanen einen besonderen Respekt zu zollen hätten.

    ...wurde hier seitens der Familie behauptet, dass die Einladung ausgeschlagen wurde, weil Herr Gauck für die Morde verantwortlich ist? Anscheinend haben Sie nicht begriffen, worum es den Angehörigen hier überhaupt geht.

    Die Behauptung, dass Herr Gauck sich nicht für das Leid der Angehörigen interessiere, ist indess nicht aus der Luft gegriffen, somit auch keine ,,freche Unterstellung" - wenn Herr Gauck die Familie erst abweist und dann plötzlich ein solches Treffen wünscht, ist das ein handfestes Faktum, welches diese Behauptung stützt. Und Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass dem Herrn Bundespräsident da dann AUF EINMAL ein Licht aufging und er sich sagte: Ja! Wir müssen uns treffen! Diese armen Leute!

    Noch unverständlicher Ihre Behauptung, das verpasste Treffen mit Gauck sei eine ungenutzte Gelegenheit, das Kapitel zu schließen. Haben Sie überhaupt IRGENDEINE Ahnung, wie diese Familie fühlt? Denken Sie tatsächlich, dass ein Wangenküsschen-Hände-schütteln-Foto-machen-Stelldichein der Familie dabei helfen würde, das Kapitel abzuschließen? Gauck ist scheinbar nicht der einzige, dem es hier böse an Empathie mangelt.

    noch aufgeklärt, bewertet ....

    Wieso sollen da die mehrfach traumatisierten Opfer, Angehörigen, abschließen können?

    Schließlich haben die nicht nur Angehörige verloren, sie wurden auch als Täter bzw. Angehörige von Kriminellen betrachtet ....

    Und erfuhren erst lange Jahre danach ein klitzekleinwenig über die Rolle des Staaates (Verfassungsschutzes) bei diesen Verbrechen ...

    • Conte
    • 16. Februar 2013 11:39 Uhr

    'Demagoge²

    • arnster
    • 16. Februar 2013 11:53 Uhr

    Dann wäre ja alles geregelt. Ihnen ist offenbar noch nicht aufgefallen, dass der Herr Bundespräsident ist und sich deshalb klar un eindeutig zur Aufklärung der Morde und dem Eifer bei der Aktenvernichtung positionieren müßte, mit Straße und Hausnummer die Verantwortlichen brandmarken müßte. Auch die Tatsache, dass der Untersuchungsausschuß um Einsicht in Akten ringen muß, wäre ein Thema für ihn. So wird es nur salbungsvolle wohlformulierte Betroffenheit geben. Das ist zu wenig.

    >> Schade, eine ungenutzte Möglichkeit, dieses Kapitel zu schließen. <<

    ... dass Sie hier etwas ganz gründlich missverstehen?

    Das Kapitel ist längst nicht bereit, geschlossen zu werden. Die Bundesregierung unter Angela Merkel verharmlost geschredderte Akten als "Panne", wir sind, was die Prävention betrifft, exakt keinen Schritt weiter als an dem Tag, an dem die Mordserie aufgedeckt wurde. Insofern ist die Forderung "Taten statt Betroffenheitsrhetorik" mehr als berechtigt.

    Zum Versuch Merkels, die Opferfamilien in der heißen Wahlkampfphase zu instrumentalisieren, fehlen mir zwar nicht grundsätzlich die Worte - allerdings fallen mir keine ein, die hier Bestand hätten.

    • mick08
    • 16. Februar 2013 14:28 Uhr

    "Schade, eine ungenutzte Möglichkeit, dieses Kapitel zu schließen."

    Mit dem Satz enttarnen Sie m.E. die unterschwellige Sicht, die Sie zu diesen Angriffen gegen die türkische Familie führt: Sie möchten gerne Ihre Ruhe und das Kapitel schließen. Mit dem Brief hat die Familie diesem Ansinnen aber einen Strich durch die Rechnung gemacht.

    Obwohl ich den Wunsch nach Ruhe und Ordnung, nach Schließen des Kapitels verstehen kann: er ist so unglaublich kurzsichtig und egozentrisch. Die ganze Sache ist ja noch gar nicht richtig aufgearbeitet. Der Staat hat voll versagt auf allen Ebenen, das Kapitel zu schließen ist da zu früh.

    Das die Familie sich dem verweigert, sich von Betrofffenheits-Zeremonien einlullen zu lassen, hat meinen Respekt.

    Nicht desto trotz, es ist immerhin halbwegs "anständig", dass dass sich die Regierung (wenn wohl auch hauptsächlich nur des Ansehens der Bundesrepublik halber) annimmt. Löbliche Ausnahmen des aktiven Mitgefühls gibt es sicher aber auch (unter Politikern.)

    Entfernt, da unsachlich. Die Redaktion/ls

    • Sauzahn
    • 16. Februar 2013 9:33 Uhr

    Derartige Betroffenheitsshows sind reine Marktingaktionen.
    Den Hinterbliebenen wird damit nicht geholfen und die Aufarbeitung der Fälle nicht beschleunigt.

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  7. Mit dieser Reaktion haben die Angehörigen eben bewießen, das sie sehr wohl rational denken und handeln. Sie lassen sich nicht vor einen Karren spannen. Und was Sie so als großzügig bezeichnen hat die Familie und schon so mancher Kommentator vor Ihnen richtig gestellt.

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    Antwort auf "Unhöflich"

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