FrankreichDemonstration gegen Homo-Ehe schlägt in Gewalt um

Mit Tränengas und Schlagstöcken ist die Polizei in Paris gegen Demonstranten vorgegangen. Innenminister Valls sagte, die Veranstalter seien "überfordert" gewesen.

Polizisten gehen in Paris mit Tränengas gegen Demonstranten vor.

Polizisten gehen in Paris mit Tränengas gegen Demonstranten vor.  |  © Thomas Samson/AFP/Getty Images

Nach einer Großkundgebung gegen die Homo-Ehe hat die Polizei am Sonntagabend unter Einsatz von Tränengas und Schlagstöcken Hunderte Demonstranten von der Champs-Élysées in Paris vertrieben. Mehrere Reporter berichteten, die Polizei sei mit großer Härte vorgegangen. Einige Demonstranten knieten nieder und schrien: "Demokratie!"

Präsident François Hollande will bis Ende Juni die Gleichstellung der Ehe von Homosexuellen und ein Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare durchsetzen.

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Die Polizei sprach von 300.000 Gegnern der Homo-Ehe bei der Demonstration, die Veranstalter dagegen von 1,4 Millionen Teilnehmern. Die Prachtstraße Champs-Élysées im Zentrum der französischen Hauptstadt war für die Demonstration nicht zugelassen.

Veranstalter waren überfordert

Innenminister Manuel Valls sagte, die Demonstration sei "aus dem Ruder gelaufen". Die Veranstalter seien "überfordert" gewesen, weil "extremistische Gruppen" an den Protesten teilnahmen. Mehrere Dutzend Demonstranten seien in Gewahrsam genommen worden. Valls sagte, zur Absicherung der Großkundgebung seien 2.000 Polizisten im Einsatz gewesen.

Am 12. Februar hatte die von den Sozialisten dominierte Nationalversammlung klar für die Einführung der Homo-Ehe samt einem gemeinsamen Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare gestimmt. Das Thema spaltet jedoch die französische Gesellschaft: In den vergangenen Wochen gingen Hunderttausende Demonstranten für oder gegen das Gesetz auf die Straße.

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Leserkommentare
  1. In Zeiten ökonomischer und politischer Verwirrungen haben die demokratischen Subjekte keine bessere Idee, als ihre Grundrechte (der Demonstration) für die Verteidigung ihrer überholten Werte und Vorurteile einzusetzen.

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    Bei uns gehen bald die Lichter aus und Menschen demonstrieren gegen Stromleitungen, wegen der schönen Aussicht.

    Gibt einfach ein Haufen komischer Leute

    • dacapo
    • 25. März 2013 8:29 Uhr

    Die Gegner der Homo-Ehe flehen nach Demokratie, die sie durch vermutliche Härte der Einsätze gegen aus dem Ruder gelaufenen Demonstration in Gefahr sehen, aber sträuben sich gegen einer Homo-Ehe. Wenn das mal nicht ein Humbug ist. Sie können demonstrieren, so lange sie mögen, sie können vielleicht die Rücknahme des Gesetzes erreichen, aber sie können nicht eine Entwicklung aufhalten, die nun mal nicht aufzuhalten ist. Also, was soll das Theater?

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    Zu sagen, dass eine Demo unnötiges "Theater" ist, weil das Ergebnis langfristig absehbar sei, hat aber mit Demokratie nichts zu tun. Demonstrieren ist ein Grundrecht des Menschen, in einer aufgeklärten, modernen Gesellschaft, und jede Gruppe, so widerwärtig oder "albern" ihre Haltung auch sein mag, hat das Recht dazu, innerhalb der geltenden Verfassung. Ein Semester Verfassungsgeschichte für jeden Europäer, und solche Mißverständnisse könnten vermieden werden.

  2. wie man sich mit so viel Inbrunst dagegen wehren kann, dass Minderheiten nichtmehr diskriminiert werden, noch dazu wenn niemand dadurch zu Schaden kommt oder auf irgendetwas verzichten muss. Erinnert mich daran was für ein trauriger Haufen die Menschheit im Allgemeinen doch ist. Kein schönes Gefühl um in die Woche zu starten, herzlichen Dank.

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    • _bla_
    • 25. März 2013 8:52 Uhr

    noch dazu wenn niemand dadurch zu Schaden kommt oder auf irgendetwas verzichten muss.

    Gehen Sie doch einfach mal in eine Firma, in der besonders erfolgreiche Mitarbeiter einen Bonus erhalten und schlagen Sie vor das jeder Mitarbeiter diesen Bonus bekommt. Auch dort nehmen Sie rein formal niemanden etwas weg, werden aber trotzdem auf erheblichen Widerstand stoßen. Menschen bewerten nicht nur absolut sondern eben auch relativ zu anderen Menschen. Und danach neben sie eben schon jemanden etwas weg, wenn sie eine ursprünglich exklusive Anerkennung auf andere ausweiten. Was weg fällt ist nicht die Anerkennung selbst sondern die Exklusivität. Und wie man an vielen Stellen sehen kann, ist für Wertschätzung Exklusivität oft enorm wichtig.

    @ _bla_ :

    Nur blöd, daß die Ehe kein Bonus ist...!
    Sie ist ja vielmehr das gegenseitige Versprechen, einander in Treue und verbindlicher Zuneigung in allen - eben auch den schwersten - Lebenslagen beizustehen...! Ob die Ehe einem etwas Gutes gewesen ist, kann man wohl immer erst nach ihrem Ende, bzw. längerer Zeit darin für sich bewerten.

    In einer Firma mag Ihr Beispiel tragen, für eine Ehe taugt es mMn. jedoch nicht.

    Davon ab bleibt die Frage, warum so viele Menschen mit dieser ach so exklusiven Ehe so - sagen wir: unbedarft und leichtsinnig umgehen, wenn sie ihnen doch soooo wichtig ist ?

    Ich verstehe immer nicht, wie man sich mit so viel Inbrunst dagegen wehren kann, dass Minderheiten nichtmehr diskriminiert werden, noch dazu wenn niemand dadurch zu Schaden kommt oder auf irgendetwas verzichten muss.

    Die Demonstranten werden Ihre Annahme nicht teilen, dass "niemand dadurch zu Schaden kommt oder auf irgendetwas verzichten muss."

    [...]

    Ich kann und will überhaupt nicht einschätzen, ob diese Sorge berechtigt ist, oder ob es sich hier um fehlgeleitetes Gutmentschentum handelt. Aber ich halte es für völlig verfehlt, den Demonstranten pauschal niedere Motive zu unterstellen.

    Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf unnötige Polemik. Danke, die Redaktion/sam

    Leider ist es so, dass bestimmte (insb. konservative) Menschen sich durch Abgrenzung oder Ausgrenzung definieren bzw. ihre gefühlte Überlegenheit/Exklusivität daraus herleiten. Wenn man Ihnen diese Vorrechte nimmt, fühlen Sie sich beraubt. Traurig aber wahr.

    Man denke an Strom Thurmond, der den längsten Filibuster in der amerikanischen Geschichte gehalten hat, nur um zu verhindern, dass den Afro-Amerikanern dass allgemeine Wahlrecht zugesrpochen wird.

    "Senator Strom Thurmond of South Carolina, an ardent segregationist, sustained the longest one-person filibuster in history in an attempt to keep the bill from becoming law. His one-man filibuster lasted 24 hours and 18 minutes"

  3. Ihr habt nie in France gelebt. Ihr kennt nicht die Kultur, Presse, Philisophen. Das hat alles nichts mit dem Volk zu tun. Die Politik auch nicht oder kaum. Wer hier Politik macht kommt von einer Elite Verwaltungs Uni oder eh von einer Elite Uni, Ist mindestens Anwalt, auch Marine le Penn ist das. Das Volk...ich war auf einer der ersten Demos. Frage ich: haben sie was gegen "schwul"? !Oh nein ich habe schwule Freunde! Nun, die Heirat bedroht die Seele des Franzoesichen Staates.........Wuerde je in Deutschland jemand sowas sagen? Madam war Aerztin und war nicht die einzige die so denkt.

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    • dacapo
    • 25. März 2013 9:01 Uhr

    Wie kommen Sie denn darauf, zu behaupten, dass "wir" noch nie in Frankreich gelebt haben?

    • deDude
    • 25. März 2013 9:21 Uhr

    "Ihr kennt nicht die Kultur, Presse, Philisophen"

    Doch doch, kennen wir alles. Haben wir hier auch. "Eure" Philosophen würden sich warscheinlich im Grabe umdrehen wenn sie wüssten das sie dafür herangezogen werden Diskriminierungen gegen eine Gruppe von Menschen zu legitimieren.

    Die Seele eines demokratischen Staates und vor allem DES Staates der für sich selbst in Anspruch nimmt die Wiege der europäischen Demokratie zu sein ist viel eher durch diese rückwärtsgewandte Einstellung zu allem was irgendwie anders ist bedroht als durch die Homoehe.

    Warum gestehen Sie nicht einfach anderen dieselben Rechte zu wie man sie Ihnen zugesteht? Haben Sie Angst das französische Volk könnte sich über Nacht als ein Haufen Homosexueller entpuppen und damit den Fortbestand der franz. Nation gefährden?

    So "schlimm" wirds nicht werden, da bin ich mir doch ziemlich sicher ;-)

    In Deutschland argumentieren die Konservativen, die Ehe zwischen Mann und Frau verdiene einen besonderen Schutz, den zwei sich liebende Männer bzw Frauen scheinbar nicht brauchen.

    Der gleiche Versuch, die eigenen Vorurteile zu rechtfertigen in andere Worte gekleidet.

    Wenn Ihr Zehn Jahre da gelebt haettet, wie ich mit meiner Freundin, dann wuesstet Ihr das Frankreich hat zwei Gesichter. Das des Alltags wo zwei Frauen ,nie auffallen Hier geht es nicht gegen Bauprojecte fast nicht gegen Kernkraft, alles das was in Deutschland geht, geht nicht, denn dann schlaegt der Staat mit allem zu, dauernde Kontrollen, Telefon, Internet wird lahm, taegliche Anrufe.
    Gegen Homo ist so ein Ventil die Wut rauszuschreien. Gegen den Sparwahn geht nicht,denn gegen Merkel demonstriert man hier nicht Sarko hatte sie ja umarmt.Wer nicht politisch aktiv ist,kann ein Land nicht kennen,lernt nicht die Maske der Macht kennen.Auch in UK bin ich politisch aktiv.Das ist mein Leben ich bin Fotografin und Filmemacherin,ich fotografiere das, was andere nicht sehen und gehe aus Europa weg. Hollande ist ein Battriegetriebener rosa Plueschhase. Melenchon das ist ein 100% linker Politiker, der begeistern kann . Europa spiralt sich in die Rezession, nur niemand ausser Spain, Greece traut sich raus. Banken werden gerettet, nicht das Sozialsystem, nicht Krankenkassen, die werden"abgewickelt". Die Wut gegen Homo egal, man ist einfach wuetend.Wenn der Vorgesetzte hintenrum die Bilder bekomt, wir gegen das System, Kuendigung.Das ist France.Angst.Deutschland hat Angst ums Geld, hier hat man Angst vor Repressalien, denn jeder 6 jede 6,das ist der Staat.Ein Klotz, der sehr gut kommuniziert da alles zentral. Sozialismus im kapitalismaus, das ist France. Ich spinne nicht nee.

  4. "Demonstration gegen Homo-Ehe schlägt in Gewalt um
    Mit Tränengas und Schlagstöcken ist die Polizei in Paris gegen Demonstranten vorgegangen."

    Aber wie schön zu lesen, daß man im sozialistischen Ausland noch immer ein offenes Ohr für Menschen mit einer abweichende Meinung hat. Toll.

    MfG
    FT

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    bevor man sich in Allgemeinheiten Floskeln verliert.

    Die erste Demonstration verlief friedlich, weil die Veranstalter sehr restriktiv nur "Pro Familie" Parolen zuließen aber keine homophoben.

    Bei dieser Demonstration jedoch hat man sich nicht mehr entschieden von Gruppen der extremen Rechten abgegrenzt. Dass dies zu Auseinandersetzungen führt, ist vorprogrammiert.
    Eine Anti-Schwulen Demonstrationen als Forum für die extreme Rechte- ist das Ihre Vorstellung von Demokratie?

    • cielo
    • 25. März 2013 12:01 Uhr

    wenn das Sozialismus ist, dann habe ich jegliche politische Orientierung verloren. Aber Sie wollten sicherlich nur einen Seitenhieb aus das Ungeliebte austeilen. Und da alles Links von der CDU mindestens sozialistisch ist, ist es Frankreich natürlich auch. Mit Sarkozy wäre so eine Homodemo gar nicht erst entstanden, stimmts?!

    • _bla_
    • 25. März 2013 8:52 Uhr

    noch dazu wenn niemand dadurch zu Schaden kommt oder auf irgendetwas verzichten muss.

    Gehen Sie doch einfach mal in eine Firma, in der besonders erfolgreiche Mitarbeiter einen Bonus erhalten und schlagen Sie vor das jeder Mitarbeiter diesen Bonus bekommt. Auch dort nehmen Sie rein formal niemanden etwas weg, werden aber trotzdem auf erheblichen Widerstand stoßen. Menschen bewerten nicht nur absolut sondern eben auch relativ zu anderen Menschen. Und danach neben sie eben schon jemanden etwas weg, wenn sie eine ursprünglich exklusive Anerkennung auf andere ausweiten. Was weg fällt ist nicht die Anerkennung selbst sondern die Exklusivität. Und wie man an vielen Stellen sehen kann, ist für Wertschätzung Exklusivität oft enorm wichtig.

    10 Leserempfehlungen
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    aber so ein Verhalten ist kleingeistig und moralisch verwerflich, und jeder der sein Ego pushen muss, in dem er Privilegien, die er selbst genießt, anderen vorenthält, sollte sich mal Fragen was in seinem Leben schief läuft, damit das nötig ist.

    Ihre These in allen Ehren, aber sie greift natürlich (wie Sie selbst schreiben) nur in Bereichen, in denen eine Leistung gewürdigt wird.

    Sollte Ihr Beispiel im Fall der gleichgeschlechtlichen Ehe irgendwie relevant sein, müsste man davon ausgehen, dass nicht homosexuell zu sein eine gesellschaftliche Leistung ist, die durch Belohnungen attraktiv gemacht werden soll.

    Ich glaube (hoffe) nicht, dass Sie das so meinten, denn das ist ja nun doch ziemliches Mittelalter...

    Ich glaube nicht, dass eine Hetero-Ehe irgendeine besondere Leistung ist, die belohnt werden muss, während eine Homo-Ehe schlechter ist und keine Belohnung verdient hat. Ihr Vergleich hinkt und zwar extrem.

  5. aber so ein Verhalten ist kleingeistig und moralisch verwerflich, und jeder der sein Ego pushen muss, in dem er Privilegien, die er selbst genießt, anderen vorenthält, sollte sich mal Fragen was in seinem Leben schief läuft, damit das nötig ist.

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    Antwort auf "@3: Exklusivität"
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    • _bla_
    • 25. März 2013 9:30 Uhr

    Dem ist wohl so, aber so ein Verhalten ist kleingeistig und moralisch verwerflich, und jeder der sein Ego pushen muss, in dem er Privilegien, die er selbst genießt, anderen vorenthält, sollte sich mal Fragen was in seinem Leben schief läuft, damit das nötig ist.

    Privilegien basieren, wenn sie fair verteilt werden, auf Pflichten und erwünschten Handlungen, die aber mit Einschränkungen der eigenen Freiheit verbunden sind.
    Der fleißige Mitarbeiter verzichtet im Gegenzug für seinen Bonus bspw. auf den ausgiebigen Plausch mit den Kollegen. Wenn Sie jetzt das Privileg des Bonus auf alle Mitarbeiter ausweiten, dann haben die faulen Mitarbeiter beides: Den finanziellen Bonus und zusätzlich eine angenehmere Arbeit, der Fleißige wäre der Dumme. Der Vergleich mit anderen hat ist keineswegs einfach nur Egoismus, es geht bei ihm auch um Fairness.

    Bei der Verteilungen der Privilegien für heterosexuelle und homosexueller Partnerschaften muss man sich also fragen, welche Pflichten gelten für beide und welche gesellschaftlichen erwünschten Handlungen werden erbracht.

    Außerdem: Eine perfekt faire Welt ist nicht machbar. Bei Bonuszahlungen wird man immer auch ein paar fleißige Mitarbeiter haben die irgendwie durchs Raster fallen und keinen Bonus erhalten und man wird auch immer ein paar faule Mitarbeiter haben, die fälschlicherweise für ihre Arbeit besonders belohnt werden.

    • _bla_
    • 25. März 2013 9:45 Uhr

    Und manche Privilegien können sehr unterschiedlichen Wert besitzen, je nach Situation des Privilegierten.
    Adoption und künstliche Befruchtung sind solche Privilegien. Für heterosexuelle Partnerschaften normalerweise relativ unbedeutende Privilegien, da sie in der Regel auch ohne diese Privilegien Kinder bekommen können. Bei homosexuellen Partnerschaften sieht es schon ganz anders aus. Wenn man davon ausgeht das der Kinderwunsch in homosexuellen Partnerschaften identisch ist mit dem in heterosexuellen Partnerschaften müssten sich, falls man beide gleich behandelt, langfristig Adoptivkinder zu etwa 50%/50% in heterosexuelle und homosexuelle Partnerschaften vermittelt werden, denn der Anteil der Homosexuellen an der Gesamtbevölkerung liegt etwa auf ähnlichem Niveau (10%) wie der Anteil der unfruchtbaren Paare.

  6. war es der falsche Weg alles ins einere veren lassen. Die Ehe ist halt etwas besonderes zwischen Mann und Frau.

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  • Quelle ZEIT ONLINE, AFP, sk
  • Schlagworte Manuel Valls | Absicherung | Demokratie | Ehe | Gleichstellung | Hauptstadt
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