Absturz in BerlinZwei Polizeihubschrauber kollidieren nahe Olympiastadion

Bei einem Einsatztraining der Bundespolizei in Berlin sind zwei Helikopter kollidiert. Bei dem Absturz wurden mehrere Menschen verletzt, ein Polizist kam ums Leben.

Während einer Großübung der Bundespolizei am Berliner Olympiastadion sind zwei Hubschrauber zusammengestoßen. Die beiden Maschinen kollidierten bei Schneetreiben in geringer Höhe. Dabei erlitten nach Angaben der Feuerwehr mehrere Menschen Verletzungen, ein Polizist starb.  

Die Übung fand auf dem sogenannten Maifeld statt, einer Wiesenfläche hinter dem Stadion. Etwa 400 Polizisten trainierten dort den Notfalleinsatz gegen Hooligans bei Sportveranstaltungen. In jedem der Hubschrauber saßen 20 bis 25 Polizisten.  

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Der Hergang des Unfalls ist noch unklar. Laut einem Reporter des Tagesspiegel waren drei Hubschrauber im Landeanflug. Sie kreisten zunächst über dem nahen S-Bahnhof und wollten dann wenige Meter weiter landen, als ein Knall zu hören war. Offenbar hatten sich die Rotorblätter zweier Helikopter berührt. Der dritte Helikopter konnte wohl problemlos landen. Andere Beobachter schilderten, zwei gelandete Hubschrauber hätten so viel Schnee aufgewirbelt, dass der dritte Pilot keine Sicht mehr hatte und in die Hubschrauber am Boden krachte.

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich reiste zum Unglücksort. Der Dienstherr der Bundespolizei will später über Details zum Unfallhergang informieren.

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Leserkommentare
  1. Wenn die Fußballverbände sich 'mal selbst in die Verantwortung ziehen würden, anstatt das der Polizei und somit den Steuerzahlern zu überlassen - wär ein solch trauriges Ereignis wohl nicht zu stande gekommen.

    Mein Beileid gilt der Familie des Verunglückten.

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    Lesen Sie erstmals wie der Verlauf erfolgte. Die Übung selbst ist schwachsinnig. Helikopter mit einer Einsatztruppe vor dem Stadion .... Wo sind wir den hier?

    Der Leiter, der diese schwachsinnige Übung angeordnet hat, Piloten die keinen Sicherheitsabstand hielten und eine amateurhafte Koordination waren der Grund für den tragischen Unfall und den Tod einer Person.

    • hairy
    • 21. März 2013 14:22 Uhr

    Trauriger Anlass, bei dem man den wichtiger Seitenaspekt wieder sieht. Grad auf dradio dazu gehört: Jedes Wochenende sind ca. 3000 Bundesbeamte im Einsatz, um die Fußballidioten in Schach zu halten. Diese Einsätze müssen geplant und geübt werden. Gefährdungen für die Beamten kommen noch dazu. Es ist wieder das gleiche Schema: die Fußballindustrie verdient, und der Steuerzahler trägt die Folgekosten.

    Beim Lesen des Sätzchens "Etwa 400 Polizisten trainierten dort den Notfalleinsatz gegen Hooligans bei Sportveranstaltungen" wusste ich bereits, dass diese deplazierte Debatte hier stattfinden wird.

    Dass das schon im ersten Posting der Fall sein würde, hätte ich nicht erwartet.

    Chapeau!

  2. Lesen Sie erstmals wie der Verlauf erfolgte. Die Übung selbst ist schwachsinnig. Helikopter mit einer Einsatztruppe vor dem Stadion .... Wo sind wir den hier?

    Der Leiter, der diese schwachsinnige Übung angeordnet hat, Piloten die keinen Sicherheitsabstand hielten und eine amateurhafte Koordination waren der Grund für den tragischen Unfall und den Tod einer Person.

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    Antwort auf "Oh man.... "
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    • ach_ne
    • 21. März 2013 12:19 Uhr

    also werden sie auch eingesetzt, wenn sie nicht gebraucht werden. Das wäre ja noch schöner, die Zahl an Hubschraubern und Piloten zu reduzieren um den Steuerzahler zu entlasten. Außerdem muss bei einer Übung, bei der die Presse anwesend ist, so richtig Tam-Tam gemacht werden, da dürfen Hubschrauber nicht fehlen. Schließlich muss sich der Innenminister profilieren und öffentlichkeitswirksam zeigen, dass er etwas gegen die Hooligans unternimmt.
    Diesen Irrsinn musste nun ein Pilot mit dem Leben bezahlen.

    ...wie Sie das bereits alles analyisert haben, So mit amateurhafter Koordination und Piloten, die keinen Sicherheitsabstand halten können und so. Darüber hinaus scheinen Sie langjährige Erfahrungen mit der Eindämmung und Bekämpfung von Hooliganaufmärschen zu haben, die es Ihnen erlaubt,diese Übung als ,,Schwachsinn" zu kategorisieren. Ich bin beeindruckt!

    Die können sich Ihre (mit Sicherheit stümperhaft vorbereitete) Pressekonferenz sparen und am besten Sie vor die Kameras stellen!

    • SiggiO
    • 21. März 2013 12:15 Uhr

    Mein ehrliches Beileid gilt der Familie des Verunglückten.Den Verletzten baldige Genesung! Die Bundespolizei macht einen wichtigen und wie sich nun auch zeigt stets risikoreichen Job!

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    • ach_ne
    • 21. März 2013 12:19 Uhr

    also werden sie auch eingesetzt, wenn sie nicht gebraucht werden. Das wäre ja noch schöner, die Zahl an Hubschraubern und Piloten zu reduzieren um den Steuerzahler zu entlasten. Außerdem muss bei einer Übung, bei der die Presse anwesend ist, so richtig Tam-Tam gemacht werden, da dürfen Hubschrauber nicht fehlen. Schließlich muss sich der Innenminister profilieren und öffentlichkeitswirksam zeigen, dass er etwas gegen die Hooligans unternimmt.
    Diesen Irrsinn musste nun ein Pilot mit dem Leben bezahlen.

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    Die Piloten brauchen keine Flugstunden, sie müssen mit den Abläufen im Ernstfall jederzeit vertraut sein. Das ist in jeder Branche so, Feuerwehr, Mediziner, THW, Bundeswehr, sie alle trainieren regelmäßig ,,trocken", ohne dass der trainierte Fall eintritt. Das mag für Sie Geldverschwendung sein, aber erfahrungsgemäß ist das Geschrei aus Ihrer Ecke am Größten, wenn dieser Fall dann eintritt und die Einatzkräfte nicht ausreichend vorbereitet sind. Da kanns dann leicht mehr als einen Toten geben und das Geschrei ist wieder groß..

    Und, nur so nebenbei: Die Presse ist bei öffentlichen Übungen immer dabei, egal wie (un-)spektakulär sie sind.

  3. ...wie Sie das bereits alles analyisert haben, So mit amateurhafter Koordination und Piloten, die keinen Sicherheitsabstand halten können und so. Darüber hinaus scheinen Sie langjährige Erfahrungen mit der Eindämmung und Bekämpfung von Hooliganaufmärschen zu haben, die es Ihnen erlaubt,diese Übung als ,,Schwachsinn" zu kategorisieren. Ich bin beeindruckt!

    Die können sich Ihre (mit Sicherheit stümperhaft vorbereitete) Pressekonferenz sparen und am besten Sie vor die Kameras stellen!

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    muss man festhalten, dass an dem Konzept des Hubschraubereinsatzes irgendetwas nicht stimmen kann.
    Wäre es keine Übung gewesen, hätten die Opfer in die Dutzende gehen können.
    Dieses Risiko kann nicht akzeptabel sein.

    Es ist klar, dass es einen Leiter geben muss, der den Plan ausgearbeitet haben sollte. Es ist klar, dass die Hubschrauberpiloten nach Anweisung vom Boden koordiniert werden müssen. Und genau so ist es, dass Piloten bei Gefahren (zu nah an anderen) selbst entscheiden müssen, den Befehlen folge zu leisten.

    Das hat anscheinend nicht funktioniert und so kam es zu dem tragischem Unglück.

    Aber vielleicht erklären Sie (worauf bezieht sich mein Kommentar wohl) der Fussballverband damit zu tun?

    • MSUASP
    • 21. März 2013 14:54 Uhr

    Spätestens, wenn sich Rotorblätter oder gar die Hubschrauber selbst treffen, darf man doch wohl von einem unterschrittenem Sicherheitsabstand reden - oder sind Sie da anderer Meinung?

  4. Die Piloten brauchen keine Flugstunden, sie müssen mit den Abläufen im Ernstfall jederzeit vertraut sein. Das ist in jeder Branche so, Feuerwehr, Mediziner, THW, Bundeswehr, sie alle trainieren regelmäßig ,,trocken", ohne dass der trainierte Fall eintritt. Das mag für Sie Geldverschwendung sein, aber erfahrungsgemäß ist das Geschrei aus Ihrer Ecke am Größten, wenn dieser Fall dann eintritt und die Einatzkräfte nicht ausreichend vorbereitet sind. Da kanns dann leicht mehr als einen Toten geben und das Geschrei ist wieder groß..

    Und, nur so nebenbei: Die Presse ist bei öffentlichen Übungen immer dabei, egal wie (un-)spektakulär sie sind.

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    • ach_ne
    • 21. März 2013 15:20 Uhr

    denn es werden Flugstunden zum Lizenzerhalt benötigt.
    Ihr zweiter Fehler: Nicht bei jeder Übung ist die Presse vor Ort, die kommt nur wenn etwas geboten wird. Alles andere ist für diese verschwendete Zeit und Zeit ist Geld (zumindest für Journalisten).

    Die Flugstunden, von denen Sie sprechen, werden auch ohne derartige Großübungen erreicht.

    Und nein, die Presse ist immer präsent, sobald diese Übungen öffentlich abgehalten werden. Ist auch überhaupt kein Kostenfaktor, freie Mitarbeiter gibts für solche Termine genug, die nicht nach Zeit, sondern nach Zeilen/Bildern bezahlt werden. Und die Spesen halten sich bei sowas in Grenzen.

  5. Es war ein Unfall. Unfälle passieren. Nicht jeder Unfall ist gleichzeitig Spiegel für den "Wahnsinn" einer Gesellschaft.

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    .

  6. muss man festhalten, dass an dem Konzept des Hubschraubereinsatzes irgendetwas nicht stimmen kann.
    Wäre es keine Übung gewesen, hätten die Opfer in die Dutzende gehen können.
    Dieses Risiko kann nicht akzeptabel sein.

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    Antwort auf "Der Wahnsinn..."
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    "Das Risiko kann nicht akzeptabel sein". schrieb karlmeidrobbe.

    Die Truppen machen einen gefährlichen Job! Ein Polizist ist doch kein Pauschaltourist. Dass gefährliche Übungen und Einsätze Teil des Berufs sind, den man sich selber aussucht, ist wahrlich keine Überraschung!

    Wir leben in so einer Wattebauschwelt voller DIN-Normen, BG-Vorschriften und panischer Medienerstattung, dass keiner mehr wahrnimmt, dass Polizist, Soldat und auch andere Berufe sehr gefährlich sind! Man kann sie nicht komplett ungefährlich machen, auch wenn einem das Politiker und Vorschriftenmacher gerne einreden wollen. Wachen Sie auf! Ein Polizist in dieser Position befindet sich im Kampf. In einem innerdeutschen Krieg gegen Hooligans und Randalierer.

    Mein Beileid gilt den Angehörigen des Opfers.

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  • Quelle ZEIT ONLINE, tst
  • Schlagworte Bundespolizei | Feuerwehr | Hans-Peter Friedrich | Hooligan | Olympiastadion | Schnee
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