Nordkorea: Das Land, das niemand sehen darf
Propaganda und Überwachung bestimmen den Alltag in der Diktatur Nordkoreas. Doch die Hilfsorganisationen vor Ort kennen auch eine ganz andere Seite.
© Damir Sagolj/Reuters

Die Archivaufnahme von 2011 zeigt den Leiter eines nordkoreanischen Genossenschaftsbauernhofs.
Man stelle sich einmal vor, Nordkorea ließe seinen martialischen Drohungen Taten folgen. Erst würden US-Stützpunkte in Japan und Guam dem Boden gleichgemacht. Dann würde die Armee Südkorea überrennen und mit Fallschirmjägern in Seoul einfallen. Schließlich folgte der atomare Erstschlag auf Amerikas Westküste. Derartige Katastrophenszenarien suggeriert Nordkoreas zuletzt zunehmend aggressives Propagandageschrei – doch lenkt dies die Menschen innerhalb wie außerhalb dieser Militärdiktatur bloß von den wahren Zuständen im Land ab.
Die wenigen Deutschen, die Nordkorea regelmäßig besuchen, lernen eine ganz andere Seite kennen. Die meisten von ihnen arbeiten für Hilfsorganisationen und wollen in Nordkorea Armut und Mangelernährung bekämpfen. Sie erleben ein schwaches Land, das auf internationale Hilfe dringend angewiesen ist.
Die bekommt Nordkorea, auch aus Deutschland. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat zum Beispiel der Welthungerhilfe 850.000 Euro zur Verfügung gestellt, um für nachhaltigen Lebensmittelanbau zu sorgen. Zwei weitere auf Nordkorea zugeschnittene Projekte, die das BMZ als "entwicklungsfördernde und strukturbildende Übergangshilfe" fördert, laufen im April 2013 aus.
"Im Westen wird die Situation oft dramatisiert"
Die Mangelernährung ist eines der größten Probleme in Nordkorea, berichten Hilfsorganisationen einhellig. 2011 stellten die Vereinten Nationen in einer Erkundungsmission nach einer schlechten Erntesaison fest, dass 3,5 Millionen Menschen an Hunger litten.
Die Helfer stellt das vor einen Konflikt. Zum einen wollen sie die bedürftigen Menschen unterstützen, denn auch die medizinische Versorgung im Land ist stark rückständig. Andererseits wollen sie durch ihre Hilfe nicht die kommunistische Diktatur stabilisieren. Um den Menschen überhaupt helfen zu können, muss daher pragmatisch gehandelt werden, sagen auch die Vertreter vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) und der Caritas. Sie sind ebenfalls seit Jahren in Nordkorea tätig.
Gerhard Uhrmacher ist einer der Organisatoren, die die Lage in Nordkorea am besten einschätzen können. Er leitet seit 1997 das Nordkoreaprogramm der Welthungerhilfe, war mehrfach selbst dort und steht in täglichem Kontakt zu den Mitarbeitern vor Ort. Was er sagt, überrascht: Die internationale Hilfe sei zwar notwendig, allerdings werde die Situation im Westen oft übertrieben dramatisch dargestellt.
"Wir können uns freier bewegen als vor zehn Jahren"
Es sei richtig, dass die Lebensumstände sich für große Teile der Bevölkerung verschlechtern und viele Menschen unterernährt sind. Schuld daran sei die abnehmende Leistungsfähigkeit des Staates. "Aber das heißt nicht, dass dort Hunderttausende an Hunger sterben. Das große Problem ist die gute Ernährung", sagt Uhrmacher.
Auch die notorische Drohkulisse schreckt die Hilfsorganisationen nicht ab. Obwohl zurzeit alles nach Konfrontation aussieht, berichten sie, dass sich Nordkorea schon behutsam geöffnet habe. "Heute können wir uns definitiv freier im Land bewegen als noch vor zehn Jahren", sagt Reinhard Würkner, Referatsleiter Asien der Caritas. Das Hilfswerk hat einen Mitarbeiter in Südkorea, der alle vier Wochen in den kommunistischen Norden reist, um die Entwicklung der dortigen Projekte zu koordinieren.





Zeit-Redaktion, was ist los? Wieder zur Besinnung gekommen? Wie auch immer.
Schöner Artkel, wenn auch ein wenig zu kurz.
Anregung an die Redaktion: Wie wäre es mit eine Reportage über Nordkorea? Mit Zeugenaussagen etc.pp.? Gerne auch mehrteilig!
Allerdings müsste einer aus eurer Redaktion ein, zwei Wochen dort verbringen und recherchieren. Soll ja ordentliche Arbeit gemacht werden.
Würde zumindest mich wirklich stark interessieren.
Mal eine aktuelle Reportage über das Leben in Nordkorea. Wäre das nicht was für eine seriöse Zeitung? (Ich meine diese Anregung übrigens ernst und keinesfalls sarkastisch!!!!)
MFG
K-F
... gegen Nordkorea, den Iran oder Israel bestimmen denn Alltag in der westlichen Demokratien. Doch die Hilfsorganisationen vor Ort kennen auch eine ganz andere Seite: Die von Hartz 4, Guantanamo und Selbstmorden wegen der Wirtschaftskrise.
"Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein..." Johannes 8,7
"Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein..." Johannes 8,7
Wieder mal ein gutes Beispiel dafür, wie man alles zu Tode relativieren kann. Auf metaphysischer Ebene mag es ja wirklich keinerlei Unterschiede mehr zwischen staaten, politischen Systemen oder auch Menschen geben.
In der Wirklichkeit würde sicher jeder von uns, die hier munter kommentieren, lieber in den USA leben, als in Nordkorea oder dem Iran. Lieber Republikaner als Mullahs oder eine durchgeknallte "kommunistische" Monarchie. Ja, ich bion tatsächlich davon überzeugt, daß wir im Westen immer noch das bisher bestmögliche System zur Sicherung der individuellen Menschenrechte, des größtmöglichen Glücks der größtmöglichen Zahl und für Frieden und Stabilität haben. Trotz alledem.
eine Analyze über die jetzige Situation in DVRK , und zwar ohne die üblichen westlichen Clichees, ist hier zu finden:
http://gowans.wordpress.c...
zu diesem kommunistischen Regime unter ihrem Führer Kim Jong Un. Auch wenn er mehr zu seinem Volk spricht, bedeutet das nicht, daß er seinen Worten auch Taten folgen lässt. Denn, was er verspricht, kann er nicht halten. Weder im militärischen noch im wirtschaftlichen Sinn. Sein Land wird sich nur nachhaltig entwickeln können, wenn es sich mit den Nachbarn kooperativ zeigt und sich nach und nach öffnet - ob nach chinesischem oder westlichem Vorbild. Nur ein Bruchteil der Ausgaben die dieses Regime für ihr Militär und für die Entwicklung von Atomwaffen ausgibt, würde genügen um die Ärmsten im Land mit ausreichendem und guten Lebens- und Arzneimitteln zu versorgen. Der Westen müsste sich bemühen, mit der Militärregierung in eine angstfreie und auf Vertrauen basierende Diplomatie einzutreten. Dazu braucht es viel Fein- und Fingerspitzengefühl. Das ist nicht einfach aber vermutlich der einzige gangbare, weil friedvolle, Weg.
"Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein..." Johannes 8,7
Wieder mal ein gutes Beispiel dafür, wie man alles zu Tode relativieren kann. Auf metaphysischer Ebene mag es ja wirklich keinerlei Unterschiede mehr zwischen staaten, politischen Systemen oder auch Menschen geben.
In der Wirklichkeit würde sicher jeder von uns, die hier munter kommentieren, lieber in den USA leben, als in Nordkorea oder dem Iran. Lieber Republikaner als Mullahs oder eine durchgeknallte "kommunistische" Monarchie. Ja, ich bion tatsächlich davon überzeugt, daß wir im Westen immer noch das bisher bestmögliche System zur Sicherung der individuellen Menschenrechte, des größtmöglichen Glücks der größtmöglichen Zahl und für Frieden und Stabilität haben. Trotz alledem.
eine Analyze über die jetzige Situation in DVRK , und zwar ohne die üblichen westlichen Clichees, ist hier zu finden:
http://gowans.wordpress.c...
zu diesem kommunistischen Regime unter ihrem Führer Kim Jong Un. Auch wenn er mehr zu seinem Volk spricht, bedeutet das nicht, daß er seinen Worten auch Taten folgen lässt. Denn, was er verspricht, kann er nicht halten. Weder im militärischen noch im wirtschaftlichen Sinn. Sein Land wird sich nur nachhaltig entwickeln können, wenn es sich mit den Nachbarn kooperativ zeigt und sich nach und nach öffnet - ob nach chinesischem oder westlichem Vorbild. Nur ein Bruchteil der Ausgaben die dieses Regime für ihr Militär und für die Entwicklung von Atomwaffen ausgibt, würde genügen um die Ärmsten im Land mit ausreichendem und guten Lebens- und Arzneimitteln zu versorgen. Der Westen müsste sich bemühen, mit der Militärregierung in eine angstfreie und auf Vertrauen basierende Diplomatie einzutreten. Dazu braucht es viel Fein- und Fingerspitzengefühl. Das ist nicht einfach aber vermutlich der einzige gangbare, weil friedvolle, Weg.
"Es herrscht tatsächlich die Überzeugung, dass die USA sie angreifen wollen."
Das ist tatsächlich ein Fakt, der oft unterschlagen wird. Gerade erst hat die USA atomwaffenfähige B-2 Bomber nach Südkorea verlegt. Dazu die ständigen Militärmanöver vor der Küste Nordkoreas.
Also wenn man eine Öffnung Nordkoreas möchte, dann sind diese Manöver hochgradig kontraproduktiv möchte ich mal sagen. Möchte man wirklich etwas gegen die Militärdiktatur unternehmen, wäre doch der erste Schritt die militärische Bedrohung zurückzufahren.
Wohl kaum. Diese Flugzeuge benötigen spezielle Hangars, da die Aussenhülle sehr empfindlich ist. Stationiert sind diese Bomber auf der Whiteman Airforce Base in Missouri. Die speziellen Hangars gibt es noch auf Diego Garcia (Indischer Ozean), Guam (Pazifik) sowie auf der Luftwaffenbasis Fairford (England). In Korea sind keine stationiert. Auch B-52 Bomber sind in Korea nicht stationiert. Deren Basen sind in Louisiana und North Dakota. Außerhalb der USA operieren diese Flugzeuge auch von Diego Garcia oder Guam aus. Nicht jedoch von Korea. Allerdings über Korea, da B-52 Bomber an den Manövern teilgenommen haben. Dieses erfolgte über südkoreanischen Luftraum. Der Luftraum Nordkoreas wurde nicht verletzt!
Wohl kaum. Diese Flugzeuge benötigen spezielle Hangars, da die Aussenhülle sehr empfindlich ist. Stationiert sind diese Bomber auf der Whiteman Airforce Base in Missouri. Die speziellen Hangars gibt es noch auf Diego Garcia (Indischer Ozean), Guam (Pazifik) sowie auf der Luftwaffenbasis Fairford (England). In Korea sind keine stationiert. Auch B-52 Bomber sind in Korea nicht stationiert. Deren Basen sind in Louisiana und North Dakota. Außerhalb der USA operieren diese Flugzeuge auch von Diego Garcia oder Guam aus. Nicht jedoch von Korea. Allerdings über Korea, da B-52 Bomber an den Manövern teilgenommen haben. Dieses erfolgte über südkoreanischen Luftraum. Der Luftraum Nordkoreas wurde nicht verletzt!
Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich mit konstruktiven Beiträgen. Danke, die Redaktion/sam
Die kommunistische Führung weiß dabei Großteile der Bevölkerung immer noch hinter sich. "Ich war überrascht, wie deutlich die Ärzte uns gesagt haben, dass das Elend nicht am Regime liege"
Ein Land, dessen Fläche zu klein ist um seine Bevölkerung autark zu ernähren, hat ein Wirtschaftssystem, dass schon in seiner Urtheorie nicht als befähigt gesehen wird mit Kapitalismus Schritt zu halten - es kann also dem entsprechend kaum etwas zukaufen, wenn es keine anderen Länder mit dem gleichen System, und Überschüssen gibt. Dazu kommt dass es sich eigentlich im Krieg befindet, und sich gezwungen sieht dem entsprechend vorrangig die Versorgung der Armee zu gewährleisten.
In sich betrachtet macht durchaus so einiges Sinn, und ich denke die wichtigste Aussage im Artikel bleibt diese: "Die internationale Hilfe sei zwar notwendig, allerdings werde die Situation im Westen oft übertrieben dramatisch dargestellt."
http://inmotion.magnumpho...
Der Fotograf begleitete nordkoreanische Flüchtlinge bis nach Thailand bzw. Südkorea.
"Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein..." Johannes 8,7
Wieder mal ein gutes Beispiel dafür, wie man alles zu Tode relativieren kann. Auf metaphysischer Ebene mag es ja wirklich keinerlei Unterschiede mehr zwischen staaten, politischen Systemen oder auch Menschen geben.
In der Wirklichkeit würde sicher jeder von uns, die hier munter kommentieren, lieber in den USA leben, als in Nordkorea oder dem Iran. Lieber Republikaner als Mullahs oder eine durchgeknallte "kommunistische" Monarchie. Ja, ich bion tatsächlich davon überzeugt, daß wir im Westen immer noch das bisher bestmögliche System zur Sicherung der individuellen Menschenrechte, des größtmöglichen Glücks der größtmöglichen Zahl und für Frieden und Stabilität haben. Trotz alledem.
die Gewinner des westlichen Systems betrachten trifft das sicherlich zu - allerdings gibt es Millionen Menschen, die unter Demokratie und freier Wirtschaft in Hunger leben und täglich um ihr Überleben fürchten. Es ist Tatsachenverdrehung sich EU und USA anzusehen und zu denken so würde es in Nordkorea nach einer Öffnung aussehen. Auch die Abgründe unseres Systems sind Bodenlos - oder wie kann es denn sein, dass ein siebtel der Menschheit hungert wenn unsere Welt so makellos ist?
Entfernt. Bitte kehren Sie zum konkreten Artikelthema zurück. Danke, die Redaktion/sam
die Gewinner des westlichen Systems betrachten trifft das sicherlich zu - allerdings gibt es Millionen Menschen, die unter Demokratie und freier Wirtschaft in Hunger leben und täglich um ihr Überleben fürchten. Es ist Tatsachenverdrehung sich EU und USA anzusehen und zu denken so würde es in Nordkorea nach einer Öffnung aussehen. Auch die Abgründe unseres Systems sind Bodenlos - oder wie kann es denn sein, dass ein siebtel der Menschheit hungert wenn unsere Welt so makellos ist?
Entfernt. Bitte kehren Sie zum konkreten Artikelthema zurück. Danke, die Redaktion/sam
die Gewinner des westlichen Systems betrachten trifft das sicherlich zu - allerdings gibt es Millionen Menschen, die unter Demokratie und freier Wirtschaft in Hunger leben und täglich um ihr Überleben fürchten. Es ist Tatsachenverdrehung sich EU und USA anzusehen und zu denken so würde es in Nordkorea nach einer Öffnung aussehen. Auch die Abgründe unseres Systems sind Bodenlos - oder wie kann es denn sein, dass ein siebtel der Menschheit hungert wenn unsere Welt so makellos ist?
Das denke ich natürlich nicht. Aber Nordkorea jetzt ist natürlich auch in gewissen Sinne nicht anders, nur extremer. Eine winzige Elite genießt nämlich alle Annehmlichkeiten des Kapitalismus, der Rest darf in Unwissenheit und Mangel schuften und darben. Wer aus der Reihe tanzt und die ständige Gehirnwäsche nicht mehr mitmacht, muss mit dem Schlimmsten rechnen. Schlimmer kann der Kapitalismus nicht sein.
Ich empfehle das Buch "Nothing to envy". Eines der wenigen Bücher, in denen echte Nordkoreaner über ihr echtes Leben in diesem Land berichten.
Ihre Darstellung ist krass übertrieben, denn wenn Sie die ganze Welt betrachten, dann sind selbst die "Verlierer" in den westlichen Gesellschaften sehr viel besser gestellt als ein viel größerer Teil der Weltbevölkerung.
Und auch wenn die europäische Demokratie verbesserungsfähig ist, gehört sie doch zu den Spitzengesellschaften, was Lebensstandard, persönliche Freiheit und Möglichkeiten betrifft.
Ein Großteil der Welt hat eben kein doch relativ gut demokratisches System, sonder wird von einem sehr kleinen Kreis von Oligarchen, von Diktatoren oder Pesudopräsidenten regiert. Das muss dabei bedacht werden, wenn man die Systeme vergleicht.
Das eine sofortige Öffnung auch Gefahrenbirgt, ist klar. Außerdem wird es nicht von heute auf morgen besser. Sicher wird es eine Generation oder vielleicht eineinhalb dauern, bis die Menschen ihre Indoktrination überwinden können.
"gibt es Millionen Menschen, die unter Demokratie und freier Wirtschaft in Hunger leben und täglich um ihr Überleben fürchten."
In Deutschland muss niemand um sein tägliches Überleben fürchten.
Ansonsten ist klar das nicht alles perfekt ist. Besser ist es alle mal.
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf unnötige Polemik. Danke, die Redaktion/sam
"..allerdings gibt es Millionen Menschen, die unter Demokratie und freier Wirtschaft in Hunger leben und täglich um ihr Überleben fürchten."
Allerdings ist noch kein einziger, wohlgemerkt KEIN! EINZIGER! von den "...Millionen Menschen, die unter (der westlicher)Demokratie und freier Wirtschaft in Hunger leben und täglich um ihr Übeleben kämpfen..." nach Nordkorea, Kuba, Iran oder einem sonstigen vermeindlich-angeblichen Besserstaat ausgewandert. Falls doch, so wäre in diesen Ländern garantiert die Propagandamaschine turboladerheißgelaufen, von wegen "...soundsoviele Amerikaner, Europäer, Japaner, usw. sind vor Not_und_Elend in ihrem Land zu uns geflüchtet...blablabla". Die positive Publicity hätte man sich in Havanna, Pöngjang oder Teheran wohl kaum nehmen lassen. Indess sind aber umgekehrt Millionen Menschen aus derartig gestickten Gesellschaften in die umgekehrte Richtung abgehauen, wo der ach so schlimm wütende Ellebogenraubtierkapitalismus herrscht, um sich freiwillig für einen "Hungerlohn" sehenden Auges "ausbeuten" zu lassen. Tja, was für eine Ironie.
Obwohl die DDR, -zumindest in den Augen vieler damaliger Linksintelektueller und 68ziger-Studenten- der "bessere" deutsche Staat war, so ist doch keiner von diesen oberschlauen Herrschaften oder irgendwie sonstewer aus der Bundesrepublik mit einem "Holdriehoo" auf den Lippen in die DDR immigriert. Komisch, nicht?! Woran das bloß lag? Sollte das nicht vielleicht zumindest ein bisschen zu denken geben? Ich meine schon.
Das denke ich natürlich nicht. Aber Nordkorea jetzt ist natürlich auch in gewissen Sinne nicht anders, nur extremer. Eine winzige Elite genießt nämlich alle Annehmlichkeiten des Kapitalismus, der Rest darf in Unwissenheit und Mangel schuften und darben. Wer aus der Reihe tanzt und die ständige Gehirnwäsche nicht mehr mitmacht, muss mit dem Schlimmsten rechnen. Schlimmer kann der Kapitalismus nicht sein.
Ich empfehle das Buch "Nothing to envy". Eines der wenigen Bücher, in denen echte Nordkoreaner über ihr echtes Leben in diesem Land berichten.
Ihre Darstellung ist krass übertrieben, denn wenn Sie die ganze Welt betrachten, dann sind selbst die "Verlierer" in den westlichen Gesellschaften sehr viel besser gestellt als ein viel größerer Teil der Weltbevölkerung.
Und auch wenn die europäische Demokratie verbesserungsfähig ist, gehört sie doch zu den Spitzengesellschaften, was Lebensstandard, persönliche Freiheit und Möglichkeiten betrifft.
Ein Großteil der Welt hat eben kein doch relativ gut demokratisches System, sonder wird von einem sehr kleinen Kreis von Oligarchen, von Diktatoren oder Pesudopräsidenten regiert. Das muss dabei bedacht werden, wenn man die Systeme vergleicht.
Das eine sofortige Öffnung auch Gefahrenbirgt, ist klar. Außerdem wird es nicht von heute auf morgen besser. Sicher wird es eine Generation oder vielleicht eineinhalb dauern, bis die Menschen ihre Indoktrination überwinden können.
"gibt es Millionen Menschen, die unter Demokratie und freier Wirtschaft in Hunger leben und täglich um ihr Überleben fürchten."
In Deutschland muss niemand um sein tägliches Überleben fürchten.
Ansonsten ist klar das nicht alles perfekt ist. Besser ist es alle mal.
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf unnötige Polemik. Danke, die Redaktion/sam
"..allerdings gibt es Millionen Menschen, die unter Demokratie und freier Wirtschaft in Hunger leben und täglich um ihr Überleben fürchten."
Allerdings ist noch kein einziger, wohlgemerkt KEIN! EINZIGER! von den "...Millionen Menschen, die unter (der westlicher)Demokratie und freier Wirtschaft in Hunger leben und täglich um ihr Übeleben kämpfen..." nach Nordkorea, Kuba, Iran oder einem sonstigen vermeindlich-angeblichen Besserstaat ausgewandert. Falls doch, so wäre in diesen Ländern garantiert die Propagandamaschine turboladerheißgelaufen, von wegen "...soundsoviele Amerikaner, Europäer, Japaner, usw. sind vor Not_und_Elend in ihrem Land zu uns geflüchtet...blablabla". Die positive Publicity hätte man sich in Havanna, Pöngjang oder Teheran wohl kaum nehmen lassen. Indess sind aber umgekehrt Millionen Menschen aus derartig gestickten Gesellschaften in die umgekehrte Richtung abgehauen, wo der ach so schlimm wütende Ellebogenraubtierkapitalismus herrscht, um sich freiwillig für einen "Hungerlohn" sehenden Auges "ausbeuten" zu lassen. Tja, was für eine Ironie.
Obwohl die DDR, -zumindest in den Augen vieler damaliger Linksintelektueller und 68ziger-Studenten- der "bessere" deutsche Staat war, so ist doch keiner von diesen oberschlauen Herrschaften oder irgendwie sonstewer aus der Bundesrepublik mit einem "Holdriehoo" auf den Lippen in die DDR immigriert. Komisch, nicht?! Woran das bloß lag? Sollte das nicht vielleicht zumindest ein bisschen zu denken geben? Ich meine schon.
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