USA : Fünf Tote bei Amoklauf in Kalifornien

In Santa Monica hat ein Mann um sich geschossen und vier Menschen getötet. Auf dem Gelände des Colleges wurde er gestellt und erschossen. Seine Motive sind unklar.
Polizisten und Ermittler untersuchen den Tatort am Santa Monica College © David McNew/Getty Images

Ein Amokläufer hat im kalifornischen Santa Monica an mehreren Stellen der Stadt um sich gefeuert und dabei vier Menschen erschossen. Nach Angaben der Behörden wurden fünf weitere Menschen verletzt, eine Frau schwer. Der ganz in schwarz gekleidete Täter, der als 25 bis 30 Jahre alt beschrieben wurde, wurde schließlich von der Polizei gestellt und erschossen.

Der Amoklauf begann in einem Haus in der Stadt. Laut Polizei habe der Mann dort zwei Menschen erschossen und dann das Gebäude in Brand gesteckt. Der Zeitung Los Angeles Times zufolge vermuten die Ermittler, dass es sich dabei um den Vater und den Bruder des Täters handelt.

Anschließend zwang der Täter eine Autofahrerin, ihn zum Santa Monica College zu fahren. Während der Fahrt habe er auf einen Bus des öffentlichen Nahverkehrs gefeuert und drei Menschen verletzt. Auf dem Hochschul-Campus tötete er dann zwei weitere Menschen, bevor er bei einem Schusswechsel mit der Polizei in der Bibliothek ums Leben kam. 

Zunächst ging die Polizei von zwei Tätern aus und nahm kurz nach dem Amoklauf einen weiteren Mann fest. Der Verdacht hatte sich aber nicht erhärtet, der Mann ist inzwischen wieder auf freiem Fuß.

Die Schießerei ereignete sich wenige Kilometer von dem Ort entfernt, wo Präsident Barack Obama an einer Veranstaltung teilnahm. Den Behörden zufolge stand die Tat damit nicht in Zusammenhang. Obama verließ die Stadt nach seiner Ansprache, um den chinesischen Präsidenten Xi Jinping zu treffen. 

Verlagsangebot

Entdecken Sie mehr.

Lernen Sie DIE ZEIT 4 Wochen lang im Digital-Paket zum Probepreis kennen.

Hier testen

Kommentare

29 Kommentare Seite 1 von 4 Kommentieren

Lächerlich...

Informationsportal für Krieg und Frieden? Ein Linkes Informationsportal wo die Zahlen nicht einmal aufgeschlüsselt sind und als das nicht mehr reicht graben Sie ein alten Mordfall im Zug heraus. Als das noch nicht genug war bezichtigen Sie mich der Waffennarrerei. Mal ehrlich das ist doch schwach und Sie haben mein Kommentar gar nicht richtig gelesen.

Sie wissen doch gar nicht was mein Standpunkt ist, es interessiert Sie doch gar nicht. Es reicht völlig aus, das ich Amerikaner das Recht auf Waffen offen zuspreche. Ich glaube zuerst und immer an die Freiheit des Individuums und an die Solidarität der Mitmenschen die ich dieser Tage im Roten Menschenzoo vermisse.

Sie haben sich entlarvt, die Taktik Menschen auf wenige Eigenschaften zu Reduzieren macht doch nur deutlich welcher Gesinnungs-Genossenschaft Sie tatsächlich angehören.
Ich kritisiere Ja, natürlich... wir passen zu wenig aufeinander auf und geben unserer Gesellschaft zu selten ein Menschliches Antlitz.

Ja, manche Personen denken Menschen gehören gezähmt, wie Tiere hörig gemacht. Aller Widerstand betäubt der Gefühle und letzten des der Menschlichkeit beraubt. Nein, dies ist nicht was ich will, das ist was ich bekämpfe und das gebe ich offen zu.

Aber dieser Tage kritisiere ich nicht Amerikaner, nein.

Welche Theorie unterstellen Sie mir?

Fakt ist, dass nur wer eine Schusswaffe hat, mit dieser töten kann!

Was Menschen zum Töten treibt, ist eine andere Baustelle. Dass der selbstverständliche Waffenbesitz die Hemmschwelle senkt, ist auch Fakt!

Und wer so denkt, wie Sie schreiben, der bleibt eben dabei.

Gesellschaften, die ihren Menschen das Töten leicht machen, haben aber dann gar kein Recht, die Todesstrafe zu vollstrecken.