Trayvon MartinJurorin erklärt Freispruch für Zimmerman

Unter dem Pseudonym "B37" hat sich eine Jurorin zum Fall Trayvon Martin zu Wort gemeldet: Die Jury sei anfangs uneins gewesen, stehe aber zum Freispruch Zimmermans.

George Zimmerman bei der Gerichtsverhandlung am 12. Juli 2013 in Sanford, Florida

George Zimmerman bei der Gerichtsverhandlung am 12. Juli 2013 in Sanford, Florida  |  © Joe Burbank/Reuters

Eine der sechs Jurorinnen im Zimmerman-Prozess hat sich zu Wort gemeldet. Sie sagte in einem CNN-Interview, "George Zimmermans Herz sei am rechten Fleck", aber alles sei an jenem Abend sehr schlecht gelaufen. Sie äußerte sich unter dem Pseudonym "B37", ihr Gesicht ist nicht zu erkennen.

"Ich möchte, dass die Menschen wissen, dass wir alles geprüft haben, bevor wir zu diesem Urteil kamen", sagte sie. Drei der Geschworenen seien zu Beginn der Beratungen für eine Verurteilung des Angeklagten Zimmerman gewesen. Nach etwa 16 Stunden sei die Jury aber zu dem Schluss gekommen, dass Zimmerman den unbewaffneten 17-Jährigen aus Notwehr erschossen habe. Zimmerman hätte Todesangst gehabt. Vor dem tödlichen Schuss war es zu körperlichen Auseinandersetzungen der beiden gekommen. Nach einer eingehenden Prüfung der Gesetzeslage und erneuter Rücksprache mit dem Gericht hätten die Frauen Zimmerman freigesprochen.  

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Auf Twitter empörten sich viele User über den Auftritt von "B37" — vor allem, da sie ein Buch über ihre Erfahrungen schreiben wollte. Die Jurorin ließ diese Idee mittlerweile fallen. 

Proteste in Los Angeles eskaliert

In Los Angeles eskalierten Proteste nach dem Freispruch. Eine Gruppe von etwa 150 Jugendlichen hatte sich aus der weitgehend friedlichen Menge an Demonstranten gelöst und randalierte. Sie traten gegen Autos, schlugen Fensterscheiben ein, entfachten Brände und attackierten Menschen. Nach einem Bericht der Los Angeles Times schickte die Polizei etwa 350 Mann ins Crenshaw District, wo die Krawalle entstanden. Mindestens 13 Menschen wurden festgenommen.

Seit dem Wochenende protestieren in mehreren Städten der USA Tausende Menschen gegen das Urteil eines Gerichts in Florida, das den 29-jährigen George Zimmerman im Falle des erschossenen Trayvon Martin freigesprochen hatte. Im Land ist eine neue Rassismus-Debatte entbrannt.  


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Leserkommentare
  1. Gerade dieser Fall eignet sich eigentlich nicht, um die Zustände in Amerika zu kritisieren.

    Wenn man die "Todesangst" glaubhaft machen kann, wäre der konkrete Fall sogar in Deutschland mit einem Freispruch geendet, selbst wenn es sich um eine illegale Waffe gehandelt hätte. Den meisten Menschen ist überhaupt nicht bewusst, wie "stark" das deutsche Notwehrrecht ist. Ich erinnere nur an den von einem Rocker durch die Tür erschossenen Polizeibeamten oder den Rentner, der dem flüchtenden Räuber in den Rücken schoss. Dann gab es da noch den Nazi, der einen von der Antifa überfahren hat.

    Das Opfer, davon geht man zumindest aus, hing auf Zimmermann und hat auf ihn eingedroschen und dieser hat laut um Hilfe geschrieen, noch vor dem tödlichen Schuss. Natürlich war Zimmermann ein übereifriger Pseudo-Hilfssheriff, aber das sagt nichts über die Notwehrsituation aus.

    Was hier in den Medien abläuft, ist mal wieder typisch hochnäsiges europäisches Amerika-Bashing. Dabei hätte sich der Fall auch in Deutschland ähnlich zutragen können.

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    • fx66
    • 16. Juli 2013 15:11 Uhr

    Sie vergessen leider, dass [Zimmerman] von der Polizei angewiesen worden war nichts zutun während seines Anrufs. Er brachte sich demgemäß selbst in eine unsichere Lage, sofern es denn Notwehr gewesen sein sollte.

    In einem schwarz/weiß-Rechtssystem, das nur "lebenslänglich" oder "Freispruch" kennt, ist natürlich der Freispruch zu wählen. Ansonsten gibt es noch viele Mittelwege, die auch oft und gerne von deutschen Gerichten angewandt werden. Auch dass [Zimmerman] nun weiterhin Hilfssheriff spielen darf, ist sehr fragwürdig.

    > Dabei hätte sich der Fall auch in Deutschland ähnlich zutragen können.

    Achja, die Scharfschützen-Bürgerwehr. Wo gibt es die denn in Deutschland?

    > Gerade dieser Fall eignet sich eigentlich nicht, um die Zustände in
    > Amerika zu kritisieren.

    Natürlich tut es das. Ich möchte keinen Hobby-Schützen als Nachbarn, der auf Verdacht irgendwelche Leute auf der Straße stellt.

    Anmerkung: Sie verwechseln Trayvon mit Zimmerman. Wir haben das korrigiert. Die Redaktion/ds

    War der Mann nicht Mitglied der Bürgerwehr und erfahren im Umgang mit dem patrouillieren?

    Kann ja nicht sein, das er bei jeder kleinen Aufregung Todesangst bekommt und dann einen Menschen erschießt. War ja keine Gruppe sondern nur eine Einzelperson.

    Ich glaube nicht, das man einen "schwarzen Sheriff" in Deutschland damit durchkommen lassen würde.

    So einfach ist das hierzulande nicht: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/streitfall-notwehr-ich-habe-noch-n...

    Es muss immer die Verhältnismäßigkeit der Mittel berücksichtigt werden. Nur weil man Angst hat, darf man noch lange niemanden schwer verletzen oder gar töten.

    In dem Fall durfte der Angeklagte den Prügelknaben nicht mit einem Messer angreifen, obwohl dieser seinen Kumpel schon mit einem Hieb zu Boden geprügelt hatte. So war das ein versuchter Totschlag.

    Ich denke auch dass die Entscheidung des Gerichts richtig war, nachdem ich die Englische Wikipediaseite dazu durchforstet habe.
    http://en.wikipedia.org/wiki/Shooting_of_Trayvon_Martin
    Richtig war aber auch, dass es überhaupt zu einem Gerichtsverfahren kam. Des weiteren gibt es einige Mängel in den Polizeiermittlungen wie z.B. eine mangelnde medizinische Untersuchung der beiden direkt beteiligten.
    Ich denke dass der Fall sich überhaupt nicht eignet um Aktivismus für Farbige in den USA zu betreiben. Aktivisten die sich dieses Falles annehmen und behaupten es handele sich um einen Mord aus Rassistischen Gründen machen sich nur unglaubwürdig.

  2. "Ich möchte, dass die Menschen wissen, dass wir alles geprüft haben, bevor wir zu diesem Urteil kamen", sagte sie."

    Das glaube ich ihr.

    Diesen Prozess als Aufhänger für eine Rassismus-Debatte zu nehmen, ist mehr als unglücklich. Es konnte doch jeder zusehen. Wo war da Rassismus zu spüren?

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    • xy1
    • 16. Juli 2013 15:15 Uhr

    Wäre das Opfer weiss gewesen und der Schütze weiss oder schwarz, wäre der Fall höchstens in der Lokalpresse behandelt worden.r

    So ist es ein Aufhänger für die Rassisten von der anderen Seite. Ginge es wirklich um Recht und Gerechtigkeit gäbe es keine Krawalle.

    Wie ich schon mal erwähnte - Tom Wolfe hat eine ähnliche Situation schon mal beschrieben.

    • fx66
    • 16. Juli 2013 15:11 Uhr

    Sie vergessen leider, dass [Zimmerman] von der Polizei angewiesen worden war nichts zutun während seines Anrufs. Er brachte sich demgemäß selbst in eine unsichere Lage, sofern es denn Notwehr gewesen sein sollte.

    In einem schwarz/weiß-Rechtssystem, das nur "lebenslänglich" oder "Freispruch" kennt, ist natürlich der Freispruch zu wählen. Ansonsten gibt es noch viele Mittelwege, die auch oft und gerne von deutschen Gerichten angewandt werden. Auch dass [Zimmerman] nun weiterhin Hilfssheriff spielen darf, ist sehr fragwürdig.

    > Dabei hätte sich der Fall auch in Deutschland ähnlich zutragen können.

    Achja, die Scharfschützen-Bürgerwehr. Wo gibt es die denn in Deutschland?

    > Gerade dieser Fall eignet sich eigentlich nicht, um die Zustände in
    > Amerika zu kritisieren.

    Natürlich tut es das. Ich möchte keinen Hobby-Schützen als Nachbarn, der auf Verdacht irgendwelche Leute auf der Straße stellt.

    Anmerkung: Sie verwechseln Trayvon mit Zimmerman. Wir haben das korrigiert. Die Redaktion/ds

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    Antwort auf "Amerika-Bashing"
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    Ich habe doch einige sehr eindrückliche Beispiele genannt. Ob das Opfer nun in Notwehr erschossen oder erstochen wird, dürfte diesem egal sein. Auch Letzteres passiert öfter in Deutschland. Da wird schon mal ein Rentner mit Hund von einem 25jährigen erstochen, weil er sich bedroht fühlte und der bekam einen Freispruch. Auch in Deutschland gibt es viele Fälle von auf den ersten Blick haarsträubender Notwehr.

    Alles was ich sagen wollte, ist dass die deutschen Medien Opfer der amerikanischen Berichterstattung geworden sind und völlig ausgeblendet haben, dass dieser Fall auch in Deutschland hätte geschehen können.

    Die Beiden befanden sich in einem Handgemenge, so dass es höchstwahrscheinlich auch mit einem Taschenmesser zu einem Todesfall gekommen wäre, weshalb auch die Feuerwaffendiskussion hier nicht zieht.

    Erst vor einigen Monaten ist jemand davongekommen, der einem anderen mitten ins Herz stach, weil er glaubhaft _behaupten_ konnte, er habe auf den Arm gezielt.

    Ich wollte nur herausstellen, und ich glaube nicht, dass man mich da wiederlegen kann, dass dieser Fall 1:1 auch in Deutschland hätte passieren können und er sich deshalb nicht zum Bashen der USA eignet.

    Übrigens wäre es auch in Deutschland irrelevant, wenn die Polizei ihm gesagt hätte, er soll sich fernhalten. Die Notwehrsituation beginnt mit dem Angriff. Allenfalls (hier eher abwegig) hätte man eine Notwehrprovokation annehmen können, aber auch dann ist das Notwehrrecht nicht komplett verwirkt.

    Er wurde von der Polizei zu nichts konkret aufgefordert.
    Der Polizist sagt lediglich "We don't need to do that". Das ist in so einer Situation keine konkrete Aufforderung. Natürlich war Zimmerman jemand der sich wohl völlig selbst überschätzt hat und zu übereifrig war, aber das ist keine Straftat.

  3. War der Mann nicht Mitglied der Bürgerwehr und erfahren im Umgang mit dem patrouillieren?

    Kann ja nicht sein, das er bei jeder kleinen Aufregung Todesangst bekommt und dann einen Menschen erschießt. War ja keine Gruppe sondern nur eine Einzelperson.

    Ich glaube nicht, das man einen "schwarzen Sheriff" in Deutschland damit durchkommen lassen würde.

    4 Leserempfehlungen
    Antwort auf "Amerika-Bashing"
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    • TDU
    • 16. Juli 2013 15:51 Uhr

    Ich will Ihnen nicht zu nahe treten. Aber hatten Sie schon mal welche? Und ich glaube sogar ein ausgebildeter Einzelkämpfer kann die kriegen, wenn nur der richtige Gegner da ist, genau wie ein Feuerwehrman nachdem xten Brand.

    Kommt es zu einem Konflikt mit einem richtigen Schläger an, der Ihnen mit einem Schlag das Gesicht zerdeppern kann, kann das tödlich enden. Ob ers wirklich will, kann man nicht wissen aber es ist seine Sache, das klar zu stellen. Tut ers nicht, kann man richtige Angst bekommen. Viele laufen weg. Das muss man aber nicht. Wehrt man sich dann mit einer Waffe, ist der vielleicht schwer oder tödlich Verletzte selber schuld.

    Es gibt auch Menschen die sehn kräftemässig unscheinbar aus. Die festzuhalten wenn sie in Fahrt sind brauchts dann auch mal 3 - 4 kräftige Männer. Die Rassenkonflikte in den USA haben damit erst mal gar nichts zu tun, wenn sich wie wehrt um sich oder anderen zu helfen.

    Es ist völlig unerheblich ob er in einer Bürgerwehr war oder nicht und ob er im Patroullieren erfahrung hatte oder nicht. In so einem Fall gilt - in den USA und in Deutschland das "Jedermannsrecht", da keiner von beiden Sonderrechte wie z.B. die Polizei hatte.
    Das Gericht ging wohl aufgrund der Indizien (ungenaue Zeugen, Telefongespräche mit der Polizei, Fotos von Zimmerman und Obduktion von Martin) davon aus, dass Zimmerman unverschuldet angegriffen wurde und sich nicht mehr zu helfen wusste.
    Das Gericht hätte, um Zimmerman zu verurteilen, beweisen müssen dass er sich nicht in Todesangst befand und er eine andere offensichtliche Möglichkeit gehabt hätte den Angriff abzuwehren.
    Es ging darum jemanden zu verurteilen. Der Angeklagte war Zimmerman und desshalb lag die Beweislast bei Gericht bzw. der Staatsanwaltschaft, die nicht überzeugend Argumentiert hat.

    Manchmal überschätzen sich Menschen und glauben eine Situation durchstehen zu können. Wenn es dann wirklich passiert sind sie dann überfordert. Wenn man hier zu Straftaten oder zu Aktionen in Kriegsgebieten list bin ich mir auch sicher, dass einige Couchpotatoes hier noch eine "dicke Lippe" riskieren aber dort vor Ort durchaus nicht so reagieren würden, wie sie dies bei anderen anmahne.

    Genauso gibt es Leute, die sich so etwas nie zutrauen würden und wenn's ernst wird unglaublich souverän werden.

    So ist der Mensch halt - schwer vorhersehbar.

    • xy1
    • 16. Juli 2013 15:15 Uhr

    Wäre das Opfer weiss gewesen und der Schütze weiss oder schwarz, wäre der Fall höchstens in der Lokalpresse behandelt worden.r

    So ist es ein Aufhänger für die Rassisten von der anderen Seite. Ginge es wirklich um Recht und Gerechtigkeit gäbe es keine Krawalle.

    Wie ich schon mal erwähnte - Tom Wolfe hat eine ähnliche Situation schon mal beschrieben.

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    • fx66
    • 16. Juli 2013 15:25 Uhr

    > Wäre das Opfer weiss gewesen und der Schütze weiss oder schwarz, wäre
    > der Fall höchstens in der Lokalpresse behandelt worden.

    Und das wäre auch schlimm genug gewesen, wenn der Schütze schwarz wäre und das Thema in der Lokalpresse unterging. Dann nämlich hätte das Gericht andere Maßstäbe angelegt und der Schwarze hätte womöglich lebenslänglich bekommen, so wie es unerverhältnismäßig viele Schwarze in US-Gefängnissen gibt. Somit bestätigen Sie nur den Rassismusvorwurf an die amerkanischen Gerichte und Medien, den Sie eigentlich widerlegen wollten.

    "Wäre das Opfer weiss gewesen und der Schütze weiss oder schwarz, wäre der Fall höchstens in der Lokalpresse behandelt worden."
    -------------------
    Wer sagt das? Das ist reine Hypothese!

  4. "Dabei hätte sich der Fall auch in Deutschland ähnlich zutragen können."
    In Deutschland gibt es eher wenige bewaffnete Bürgerwehren, daher wage ich das zu bezweifeln.
    Dass Herr Z. eventuell auch freigekommen wäre steht auf einem anderen Blatt. Aber eher aufgrund einer Einstellung des Verfahrens aufgrund mangelnder Beweise. (Im Zweifel für den Angeklagten.)

    Meiner Meinung nach hat er sich allerdings durch sein eigenes Verhalten in eine Gefahrensituation begeben. Er hätte ja den "Verdächtigen" auch gleich aus der relativen Sicherheit seines Autos ansprechen und fragen können, was er dort macht. Der englischen Sprache waren ja beide mächtig.

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    Er hat sich selbst in die Situation gebracht. Und weiter? Deswegen soll er ins Gefängnis?

  5. Gated Communitys sind nicht vom Himmel gefallen.

    "Die Jury sei anfangs uneins gewesen, stehe aber zum Freispruch Zimmermans."

    Es ist davon auszugehen, daß sich die Jury die Entscheidung nicht leicht gemacht und angesichts der Fakten nach bestem Wissen und Gewissen entschieden hat.

    "Seit dem Wochenende protestieren in mehreren Städten der USA Tausende Menschen gegen das Urteil eines Gerichts in Florida, das den 29-jährigen George Zimmerman im Falle des erschossenen Trayvon Martin freigesprochen hatte. Im Land ist eine neue Rassismus-Debatte entbrannt."

    Wenn nun Tausende angesichts eines rechtsstaatlichen Freispruchs dennoch dagegen protestieren, weil der Getötete schwarz war, dann bedeutet das im Grunde, daß Tausende eine Verurteilung fordern, weil sie das aus der Tatsache heraus, daß der Getötete schwarz war, so wollen.

    [...]

    Gekürzt. Bitte bemühen Sie sich um einen differenzierten Kommentarstil. Die Redaktion/mak

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    • fx66
    • 16. Juli 2013 15:30 Uhr

    So simpel Ihr Kommentar klingen mag, auch demonstrieren ist in einer demokratischen Gesellschaft legitim. Und es werden dadurch nicht selten Fälle neu aufgerollt und Entscheidungen gekippt.

    Den Leuten das Demonstrieren abzusprechen ist auch eine Art von Meinungsfaschismus, die ebenso zur Diktatur führen.

    • fx66
    • 16. Juli 2013 15:25 Uhr
    8. @ xy1

    > Wäre das Opfer weiss gewesen und der Schütze weiss oder schwarz, wäre
    > der Fall höchstens in der Lokalpresse behandelt worden.

    Und das wäre auch schlimm genug gewesen, wenn der Schütze schwarz wäre und das Thema in der Lokalpresse unterging. Dann nämlich hätte das Gericht andere Maßstäbe angelegt und der Schwarze hätte womöglich lebenslänglich bekommen, so wie es unerverhältnismäßig viele Schwarze in US-Gefängnissen gibt. Somit bestätigen Sie nur den Rassismusvorwurf an die amerkanischen Gerichte und Medien, den Sie eigentlich widerlegen wollten.

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    >Somit bestätigen Sie nur den Rassismusvorwurf an die amerkanischen >Gerichte und Medien, den Sie eigentlich widerlegen wollten.

    Sie spekulieren was gewesen wäre und basierend darauf ihre Meinung zu den amerkanischen Gerichten und Medien. Wow.

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  • Quelle ZEIT ONLINE, AFP, Reuters, sig
  • Schlagworte Brand | Gericht | Notwehr | Twitter | Auto | Buch
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