US-MilitärprozessAmokläufer von Fort Hood in allen Punkten für schuldig befunden

Der Attentäter von Fort Hood ist schuldig gesprochen worden. Der Major hatte auf dem Militärstützpunkt 13 Menschen erschossen und 32 verletzt. Ihm droht die Todesstrafe.

Im Prozess um den Amoklauf auf dem US-Militärstützpunkt Fort Hood ist der frühere Armeepsychiater Nidal Hasan in allen Anklagepunkten schuldig gesprochen worden. Die Geschworenen eines Militärgerichts sahen es als erwiesen an, dass Hasan im November 2009 auf dem Stützpunkt im Bundesstaat Texas 13 seiner Kameraden erschossen und 32 weitere verletzt hatte. Eine Jury aus Armeeoffizieren befand ihn des 13-fachen Mordes und 32-fachen versuchten Mordes für schuldig.

Das Strafmaß wird später verkündet. Da Hasan wegen vorsätzlichen Mordes verurteilt wurde, droht ihm die Todesstrafe. Der 42 Jahre alte Major hatte sich im Prozess zu der Tat bekannt.

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"Die Beweise werden eindeutig zeigen, dass ich der Schütze bin", hatte Hasan zu Prozessbeginn Anfang August erklärt. Der Soldat mit palästinensischen Wurzeln hatte nach eigenen Angaben auf seine Kameraden geschossen, weil diese in einem "illegalen Krieg" in Afghanistan gegen Muslime kämpften. Hasan hatte vor Gericht erklärt, mit seiner Bluttat Talibankämpfer in Afghanistan und Irak vor dem US-Militär beschützen zu wollen. Bevor er das Feuer eröffnete, soll er "Allahu Achbar" (Gott ist groß) ausgerufen haben.

Während der zweieinhalb Wochen dauernden Verhandlung verteidigte sich der Angeklagte selbst und lehnte die Unterstützung seiner Pflichtverteidiger ab. Diese vermuteten während der Verhandlungen, Hasan strebe ein Todesurteil an, um als Märtyrer zu sterben. 

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Leserkommentare
    • fx56
    • 23. August 2013 22:09 Uhr

    2009? Das ist doch 'ne olle Kamelle. Wieso werden Prozesse beim Militärgericht so lange aufgeschoben (dasselbe bei Manning)..!?

    Eine Leserempfehlung
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  2. 3. [...]

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    • Rend
    • 24. August 2013 2:39 Uhr

    zu ihrem Account. Man darf zu recht kritisieren, denn es ist ein wenig seltsam, dass dieser Mann hier sich schuldig bekennt und mit der Todesstrafe rechnet und der Amokläufer aus Afghanistan sich schuldig bekennt um der Todesstrafe zu entgehen, fast als wären manche Opfer "mehr wert".

    Man kann aber auch seinen Kommentar in rassistischem Bullshit ertränken, wie sie das gerade tun.

    • Rend
    • 24. August 2013 2:39 Uhr

    zu ihrem Account. Man darf zu recht kritisieren, denn es ist ein wenig seltsam, dass dieser Mann hier sich schuldig bekennt und mit der Todesstrafe rechnet und der Amokläufer aus Afghanistan sich schuldig bekennt um der Todesstrafe zu entgehen, fast als wären manche Opfer "mehr wert".

    Man kann aber auch seinen Kommentar in rassistischem Bullshit ertränken, wie sie das gerade tun.

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  • Quelle ZEIT ONLINE, AFP, dpa, lab
  • Schlagworte Amoklauf | Mord | Prozess | Stützpunkt | Todesstrafe | US-Militär
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