AKW in Japan300 Tonnen radioaktives Wasser in Fukushima versickert

Aus dem zerstörten Atomkraftwerk Fukushima ist erneut hochgradig radioaktiv verseuchtes Wasser ausgelaufen. Noch schweigt das Unternehmen Tepco zur Ursache.

Das japanische Atomkraftwerk Fukushima (Archivbild vom März 2013)

Das japanische Atomkraftwerk Fukushima (Archivbild vom März 2013)  |  © Kyodo/Reuters

Zweieinhalb Jahre nach dem Nukleardesaster in Fukushima sind auf dem Gelände des japanischen Katastrophenreaktors  300 Tonnen hochgradig radioaktives Wasser aus einem Stahltank ausgelaufen. Laut der Betreiberfirma Tepco in Tokio ist das Wasser zum Großteil im Boden versickert. Man gehe davon aus, dass das Wasser aus einem Überlauftank ausgetreten sei. Die Reste würden nun in Ersatztanks gepumpt.

Eine Tepco-Sprecherin sagte, dass das Wasser mit 80 Millionen Becquerel Strahlung pro Liter belastet sei. Angaben zur Ursache oder dem genauen Ort machte das Unternehmen zunächst nicht. Auf einer Pressekonferenz sollen am heutigen Dienstag weitere Informationen bekannt gemacht werden.

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Die japanische Regierung hatte bereits Anfang des Monats angekündigt, die Lösung der massiven Probleme mit auslaufendem radioaktivem Wasser selbst in die Hand zu nehmen. Möglich sei eine Abschottung rund um die Atomruine, um das auslaufende Wasser zu stoppen. Der Bau würde mehrere Milliarden Euro kosten. 

Japans Katastrophe
Tage am Abgrund nach Beben, Tsunami und GAU
11. März 2011, 14.46 Uhr
Satellitenbild von Japan

Satellitenbild von Japan  |  © Nasa/Goddard/SeaWiFS/ORBIMAGE

Das schwerste Erdbeben in der Geschichte Japans erschüttert rund sechs Minuten das Land mit einer Stärke von 9,0. Das Epizentrum liegt rund 130 Kilometer vor der Ostküste der Hauptinsel Honshu. Die Auswirkungen sind dramatisch: Auf dem Meeresgrund reißt die Erdkruste auf 400 Kilometern Länge, Teile der Küste verlagern sich ruckartig um bis zu 50 Meter nach Osten. Eine Fläche so groß wie Schleswig-Holstein hebt sich um einige Meter an.

11. März 2011, ca. 15.40 Uhr
Zerstörung in der Stadt Natori

Zerstörung in der Stadt Natori  |  © STR/AFP/Getty Images

Ein Tsunami rast mit 800 Kilometern pro Stunde auf die Küste zu. Über zehn Meter sind die Flutwellen mancherorts hoch, an einzelnen Stellen erreichen sie fast 40 Meter. Kilometerweit dringen die Wassermassen landeinwärts. Mehr als 18.000 Menschen sterben. Ganze Städte werden ausgelöscht. Im Kernkraftwerk Fukushima-Daiichi fällt der Strom aus. Das Beben hat die Leitungen gekappt, der Tsunami Dieselgeneratoren überspült.

11. März 2011, 16.30 bis 20.30 Uhr
Das AKW Fukushima am 12. März 2011

Das AKW Fukushima am 12. März 2011  |  © STR/AFP/Getty Images

Die Wasserkühlung zweier Reaktoren des Kraftwerks Fukushima-Daiichi ist ausgefallen. Der japanische Ministerpräsident Naoto Kan sagt, die Lage in den 54 Reaktoren des Landes sei stabil, weil sie sofort nach dem Beben automatisch heruntergefahren wurden. Um 20.30 Uhr muss die Regierung dann für Fukushima-Daiichi den atomaren Notfall verkünden. Etwa 2.000 Bewohner in der Umgebung werden aufgefordert, sofort ihre Häuser zu verlassen.

12. März 2011, morgens
Soldaten retten Menschen aus den Unglücksgebieten.

Soldaten retten Menschen aus den Unglücksgebieten.  |  © STR/AFP/Getty Images.jpg

Nach Strahlenmessungen am Kernkraftwerk wird die Evakuierungszone vergrößert. Mindestens 60.000 Personen sind auf der Flucht. Ministerpräsident Kan fliegt im Hubschrauber nach Fukushima, um sich ein Bild der Lage zu machen. Im AKW lassen Ingenieure Dampf durch die Notventile ab, um den Druck in den Reaktorbehältern zu senken. Inzwischen kocht das Wasser in den Notkühlbecken.

12. März 2011, 15.36 Uhr
Menschen in aller Welt sehen die Explosion im Fernsehen.

Menschen in aller Welt sehen die Explosion im Fernsehen.  |  © Park Ji-Hwan/AFP/Getty Images

In Fukushima-Daiichi entzündet sich Wasserstoff und zerfetzt die Außenhülle von Reaktor 1. Ohne Strom für die Pumpen, die den Kühlkreislauf antreiben, waren Temperatur und Druck zu stark angestiegen. Trotz Abschaltung des Blocks begannen so die Brennstäbe zu glühen, Wasser verdampfte und Wasserstoffgas bildete sich, während der Reaktorkern schmolz. Japan und die Welt fürchten die atomare Apokalypse.

13. März 2011
Der damalige Premier Naoto Kan am 13. März während einer Pressekonferenz.

Der damalige Premier Naoto Kan am 13. März während einer Pressekonferenz.  |  © JIJI PRESS/AFP/Getty Images

In der Nähe des von Reaktor 1 in Fukushima-Daiichi wird eine vierhundertfach erhöhte Radioaktivität gemessen. Ministerpräsident Kan räumt erstmals ein, dass eine Kernschmelze möglich sei. Simulationen und Messdaten von außen bestätigen die Schmelze in den Wochen nach der Havarie. Heute ist die Ruine, die von Block 1 übrig ist, luftdicht in Plastik eingehüllt.

14. März 2011
Eine Frau sucht in der Verwüstung nach Habseligkeiten.

Eine Frau sucht in der Verwüstung nach Habseligkeiten.  |  © Paula Bronstein/Getty Images

Allein in der Präfektur Miyagi im Nordosten Japans werden 2.000 Tote gefunden. 390.000 Menschen sind auf der Flucht aus dem Tsunami-Katastrophengebiet, mehr als 1.400 Notlager werden eingerichtet. Inzwischen gibt es an vielen Orten kein Heizöl mehr, die Menschen frieren. Rund 400.000 Häuser sind zerstört weitere Huntertausende Gebäude beschädigt, Straßen, Zugstrecken und ganze Landstriche unpassierbar.

14. März 2011
Fallout nahe der Küste

Fallout nahe der Küste  |  © ZEIT-Grafik

Obwohl die AKW-Arbeiter die Reaktoren verzweifelt mit Meerwasser kühlen, gibt es eine weitere Wasserstoffexplosion, im Reaktor 3 von Fukushima-Daiichi. Radioaktives Material dringt nach draußen, der Großteil wird in den kommenden Tagen auf den Pazifik geweht. Doch ein Teil verbreitet sich auch über dem Festland. Die Abbildung zeigt, wo sich langlebiges Cäsium konzentriert hat (rot steht für die höchsten Strahlenwerte).

15. März 2011
Strahlenuntersuchung

Strahlenuntersuchung  |  © Issei Kato/AFP/Getty Images

Eine dritte und vierte Explosion ereignen sich in Fukushima. Das Gebäude von Reaktor 2 bleibt intakt, Wasserstoff aus Block 3 sprengt das Dach von Reaktor 4. Von vorher 800 Arbeitern bleiben etwa 40 im stockfinsteren Kraftwerk. Vergeblich hatten sie versucht, weitere Detonationen zu verhindern. Das Unglück wird als nukleares Ereignis der Stufe 6 bewertet. Einen Monat später erhält es wie Tschernobyl die Höchststufe 7: GAU.

Vorläufige Bilanz des Unglücks
Fukushima-Daiichi ein Jahr nach der Havarie

Fukushima-Daiichi ein Jahr nach der Havarie  |  © Yoshikazu Tsuno/AFP/Getty Images

In einem der sechs Reaktorblöcke ereignete sich offenbar eine komplette Kernschmelze, in zwei weiteren verflüssigten sich die Brennstäbe wohl mindestens zur Hälfte. Die Regierung schätzt, dass eine sichere Demontage von Fukushima-Daiichi mindestens 40 Jahre dauern werde. Im Dezember verkündete sie die Kaltabschaltung des Kraftwerks, allerdings ist umstritten, wie sicher die Lage dort wirklich ist.

Vorläufige Bilanz des Unglücks
Eine Stadt in Trümmern

Eine Stadt in Trümmern  |  © Nicholas Kamm/AFP/Getty Images

Die Strahlenbelastung der Menschen war weit geringer als für die Bewohner von Tschernobyl. Das Strahlenschutz-Komitee der UN schätzt, dass die Zunahme der Krebsfälle nicht messbar sein wird. Das liegt vor allem daran, dass kaum radioaktives Jod von Menschen eingeatmet oder mit der Nahrung aufgenommen worden ist. Der Tsunami hingegen tötete mehr als 18.000 Menschen. Bis heute wohnen Überlebende in provisorischen Wohnungscontainern.

In der Atomanlage 200 Kilometer nördlich von Tokio war es im Frühjahr 2011 nach einem Erdbeben und einem Tsunami zum Super-GAU mit mehreren Kernschmelzen gekommen. Tepco hatte jüngst bereits eingeräumt, dass radioaktiv verseuchtes Wasser ins Meer fließt.

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Leserkommentare
  1. Da haben wir ja endlich einmal eine Zahl, die unsere Atomkraftfreunde immer gefordert haben, um eine Risikoabschätzung machen zu können: 80 Millionen Becquerel pro Liter! Nun wird auch langsam klar, warum das Wasser hektisch in Tanks gebunkert wird.
    Was diese Tanks beim nächsten anständigen Erdbeben wohl machen?

    12 Leserempfehlungen
  2. Im Bildhintergrund sieht man die Tanks. Ich habe die Zahl jetzt nicht zur Hand, aber da lagern einige Hunderttausend Kubikmeter dieser leckeren Brühe. Was soll damit geschehen?
    Vor zwei Jahren war mal die Rede von einer Dekontaminierungsanlage aus Frankreich; so weit ich weiß war da das Problem, dass die Pumpen und Filter nach kurzer Zeit so radioaktiv waren, dass man sie nicht mehr handlen konnte.
    Also, was will man damit machen?

    Wenn man nichts macht, sieht es in Fukushima möglicherweise demnächst so aus wie an diesem russischen See, wo man sich nur eine Stunde ans Ufer setzen muss um sich eine tödliche Dosis abzuholen...

    5 Leserempfehlungen
  3. liebes Zeit-Team. Bitte überprüfen Sie Ihre Quellen! 80 Mio Bq. sind weder von irgendeiner offiziellen Stelle bestätigt worden, noch sind sie realistisch.

    Steht auch in einen der besseren Artikel dazu: http://www.japantoday.com...

    Kann ja sonst jeder Dödel herkommen und einfach mal eine Zahl sagen.

    Auch sind keine 300 Mio-Tonnen ausgelaufen, soviel enthalten vielleicht die Tanks insgesamt, sondern nur eine - was ist die Übersetzung von puddel - Pfütze. http://www.tepco.co.jp/en...

    Und TEPCO hält sich auch nicht bedeckt, sie haben die Infos nur auf eine Pressekonferenz am Abend geschoben.

    http://www.tepco.co.jp/en...

    Herzlichst,
    Buntstift

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    Für 80 Millionen Becquerel braucht man 25 µg Cäsium 137. Was ist daran unrealistisch?

    Außerdem war nie die Rede von 300 Mio. Tonnen- die Mio. haben Sie sich dazuphantasiert.

    • mickz
    • 20. August 2013 9:55 Uhr

    Von 300 Millionen Tonnen kontaminierten Wassers steht nirgendwo etwas - aber 300 Tonnen werden in dem von Ihnen ziterten Artikel bestätigt.

    Im Übrigen ist der Artikel, den Sie so unverbrämt als "besserer" bezeichnen, wenig mehr als eine Presseerklärung von TEPCO. Wer denen noch etwas glaubt, hat es nicht besser verdient.

    natürlich 300 Tonnen. Trotzdem ist das nicht die Menge, die ausgelaufen ist. Das waren ein paar Liter die überschwappten.

    Warum sollte ich TEPCO nicht glauben? Wer sich mehr damit beschäftigt weiß, dass die Zeitungen sich immer nur auf die von TEPCO veröffentlichten Dokumente beziehen, und sie dann dementsprechen dramatisieren und behaupten erst durch ihre Recherche seien die "wahren" Verhältnisse aufgedeckt worden. Auch zweifelt niemand ernstahft die Daten von TEPCO an, zumindest kein vernünftiger Wissenschaftler oder Orgnisation. Also, warum sollte ich den Presseberichten von TEPCO (die mehrmals täglich erscheinen) weniger glauben, als einer deutschen Tageszeiteung die nur auf einen breiten Leserkreis abzielt?

    Oder anderse ausgedrückt: Nennen Sie mir konkrete Beispiele wo TEPCO bei Strahlenmessungen und ähnliches wirklich gelogen hat (nicht aus Unwissen/Unsicherheit) sondern wissentlich mit voller absicht und das bitte mit Quellen! Das wird eine harte Nuss.

  4. 4. Fakten

    Für 80 Millionen Becquerel braucht man 25 µg Cäsium 137. Was ist daran unrealistisch?

    Außerdem war nie die Rede von 300 Mio. Tonnen- die Mio. haben Sie sich dazuphantasiert.

    7 Leserempfehlungen
    Antwort auf "Aha, ja die Fakten,"
    • mickz
    • 20. August 2013 9:55 Uhr

    Von 300 Millionen Tonnen kontaminierten Wassers steht nirgendwo etwas - aber 300 Tonnen werden in dem von Ihnen ziterten Artikel bestätigt.

    Im Übrigen ist der Artikel, den Sie so unverbrämt als "besserer" bezeichnen, wenig mehr als eine Presseerklärung von TEPCO. Wer denen noch etwas glaubt, hat es nicht besser verdient.

    10 Leserempfehlungen
    Antwort auf "Aha, ja die Fakten,"
  5. natürlich 300 Tonnen. Trotzdem ist das nicht die Menge, die ausgelaufen ist. Das waren ein paar Liter die überschwappten.

    Warum sollte ich TEPCO nicht glauben? Wer sich mehr damit beschäftigt weiß, dass die Zeitungen sich immer nur auf die von TEPCO veröffentlichten Dokumente beziehen, und sie dann dementsprechen dramatisieren und behaupten erst durch ihre Recherche seien die "wahren" Verhältnisse aufgedeckt worden. Auch zweifelt niemand ernstahft die Daten von TEPCO an, zumindest kein vernünftiger Wissenschaftler oder Orgnisation. Also, warum sollte ich den Presseberichten von TEPCO (die mehrmals täglich erscheinen) weniger glauben, als einer deutschen Tageszeiteung die nur auf einen breiten Leserkreis abzielt?

    Oder anderse ausgedrückt: Nennen Sie mir konkrete Beispiele wo TEPCO bei Strahlenmessungen und ähnliches wirklich gelogen hat (nicht aus Unwissen/Unsicherheit) sondern wissentlich mit voller absicht und das bitte mit Quellen! Das wird eine harte Nuss.

    Antwort auf "Aha, ja die Fakten,"
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    Ich erinnere mich noch gut an den "Cold Shutdown" von dem TEPCO faselte, als sie noch mit Betonpumpen Wasser in die Reaktoren gepladdert haben.
    Oder an die Aussage dass erst der Tsunami zum Versagen der Kühlung geführt habe, obwohl bereits das Erdbeben die Kühlrohre abgerissen hat- und das wussten die ganz genau.

    Warum sollte man eine mehrere Milliarden teure Abschottung rund um die Ruine in Erwägung ziehen, wenn es sich bloß um überschwappendes Wasser handeln würde? Das ist ja völlig unlogisch.

    Es geht nicht nur drum, was Tepco sagt, es geht ebenso darum, was Tepco verschweigt. Aus den wenigen Angaben, die Tepco macht, ergibt sich kein schlüssiges Gesamtbild, das die Situation nachvollziehbar erklärt.

    Liegt nicht der Verdacht nahe, dass alle haltlosen Spekulationen für Tepco immer noch besser sind als ein offener Bericht und ehrliche Antworten auf alle Fragen, die da aufkommen mögen?

    Warum Sie Tepco nicht glauben sollten? Weil Tepco bisher jedesmal gelogen haben, wenn die sich an die Öffentlichkeit gewendet haben. Reicht Ihnen das als Grund?

  6. Ich erinnere mich noch gut an den "Cold Shutdown" von dem TEPCO faselte, als sie noch mit Betonpumpen Wasser in die Reaktoren gepladdert haben.
    Oder an die Aussage dass erst der Tsunami zum Versagen der Kühlung geführt habe, obwohl bereits das Erdbeben die Kühlrohre abgerissen hat- und das wussten die ganz genau.

    5 Leserempfehlungen
    Antwort auf "Entschuldigung,"
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    Wenn man einmal um Fakten bittet, wird die Luft schnell dünn. Cold Shutdown ist übrigends seit Ewigkeiten erreicht (http://www.nature.com/new...), ob das jetzt gut oder schlecht ist sei einmal dahin gestellt.

    Zu Ihrem zweiten Punkt: Was? Ersten, da wusste niemand was abgegangen ist. Selbst das Problem mit dem Thermostat konnte erst nach Monaten ermittelt werden, was normal ist. Außerdem, ich bitte Sie. Es war die kaputte Stromversorgung inklusive der deffekten Kühleinheiten. Ich empfehle folgen Literatur: http://www.grs.de/sites/d... bzw. für den schnellen Überblick: http://www.grs.de/aktuell...

    So, jetzt hat mir noch keiner meine Frage beantwortet, wo TEPCO gelogen hat. Aber ich erwarte darauf, wie immer, auch keine Antwort. Ist eben leichter die Welt in schwarz und weiß zu sehen.

  7. In diesem Artikel vom 7. August 2013 ist die Rede von 330 Tonnen AM TAG:

    http://worldnews.nbcnews....

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  • Quelle ZEIT ONLINE, AP, Reuters, kmi
  • Schlagworte Japan | Wasser | AKW | Erdbeben | Information | Tsunami
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