Nach dem Anschlag vom Juli 1994 in Buenos Aires Ali Burafi/AFP/Getty Images

Mehrere Verantwortliche des Anschlags auf ein jüdisches Gemeindehaus in Argentinien im Jahr 1994 sind tot. Israelische Einheiten haben die Attentäter getötet. Das sagte der ehemalige Botschafter Israels in Argentinien, Izchak Aviran, einer jüdischen Nachrichtenagentur. "Wir wissen, wer die Schuldigen sind, die große Mehrzahl ist bereits im Jenseits, und das haben wir getan."

Namen der angeblich getöteten Drahtzieher und die Art und Weise, wie sie zu Tode kamen, nannte Aviran nicht.

Am 18. Juli 1994 waren bei einem Bombenattentat auf das Kulturzentrum Amia in der Hauptstadt Buenos Aires 85 Menschen ums Leben gekommen, Hunderte waren verletzt worden. Wegen des Anschlags stand unter anderem der frühere Militärchef der pro-iranischen Miliz Hisbollah im Libanon, Imad Mughnija, auf einer internationalen Fahndungsliste.

Im Jahr 2008 wurde er bei einem Bombenanschlag in der syrischen Hauptstadt Damaskus getötet. Israel hat eine Beteiligung bislang bestritten. 

Izchak Aviran war von 1993 bis 2000 Botschafter in Argentinien.