Ein ausgebranntes Holzgebäude nach einem Brandanschlag auf eine Asylbewerberunterkunft in Germering (Archiv) © Johannes Simon/dpa

Die Zahl rechtsextremer Übergriffe auf Asylbewerberheime hat sich einem Zeitungsbericht zufolge im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt. 2012 habe es laut Zahlen des Bundeskriminalamtes (BKA) 24 rechtsextrem motivierte Delikte gegen Flüchtlingsunterkünfte gegeben – 2013 seien es dagegen 58 gewesen, berichtet die taz

In der Statistik enthalten seien nur Straftaten, die eindeutig rechtsextrem motiviert seien, heißt es in dem Bericht. Demnach schätzten Flüchtlingsinitiativen die Dunkelziffer der verübten Delikte noch weit höher.

Die Menschenrechtsorganisation Pro Asyl habe für das laufende Jahr bereits 20 Angriffe auf Asylunterkünfte gezählt, darunter zwölf Brandanschläge. Dies sei eine mehr als besorgniserregende Entwicklung, sagte Pro-Asyl-Geschäftsführer Günter Burkhardt der taz.

Im Januar beispielsweise zündeten Unbekannte eine Flüchtlingsunterkunft im bayerischen Germering an, das Gebäude brannte vollständig aus. In Hamburg starben im Februar drei Flüchtlinge bei einem Brand