ZEIT ONLINE: Herr End, heute ist Internationaler Roma-Tag, Anlass über die Situation der Minderheit zu sprechen. Was halten Sie davon, dass es einen speziellen Tag dafür gibt?

Markus End: Am 8. April 1971 fand in London der erste internationale Roma-Kongress statt und dieser Tag wird seither von den Interessensvertretungen als Feier- und Gedenktag begangen. Das ist doch ein guter Anlass, darauf hinzuweisen, dass Diskriminierung der Sinti und Roma nach wie vor salonfähig ist.

ZEIT ONLINE: Lassen sich die Vorurteile gegenüber der Minderheit in konkrete Zahlen fassen?