Das österreichische Kultusamt hat der Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters die staatliche Anerkennung als Glaubensgemeinschaft verwehrt. Ein entsprechender Antrag sei abgelehnt worden, teilte die Behörde mit.

Der Satire-Religion fehle laut selbstverfasster Statuten der Bezug zur religiösen Lehre, da man sich selbst als ironisch-kritische Bewegung verstehe, hieß es zur Begründung.

Die Vereinigung hatte argumentiert, man zähle mehr als 450 Mitglieder und erfülle die Voraussetzungen für eine "Religiöse Bekenntnisgemeinschaft".

Den sogenannten Pastafarismus hatte der jetzige Abgeordnete der liberalen Neos, Niko Alm, bekannt gemacht. Er hatte sich für ein Führerscheinfoto mit einem Nudelsieb auf dem Kopf ablichten lassen – und nach dreijährigem Kampf Recht bekommen.