Uli Hoeneß strebt einen baldigen Freigang aus dem Gefängnis an. Seine Anwälte würden derzeit entsprechende Anträge zur Hafterleichterung für den ehemaligen Präsidenten des FC Bayern München vorbereiten, berichtet die Bild am Sonntag unter Berufung auf nicht benannte Insider.   

Hoeneß verbüßt seit Anfang Juni eine dreieinhalbjährige Haftstrafe in der Justizvollzugsanstalt Landsberg. Er war wegen Steuerbetrugs in Millionenhöhe verurteilt worden.

Es habe bereits Gespräche mit der zuständigen Strafvollstreckungskammer gegeben. Die Anträge würden bis Mitte August an die Justiz geschickt werden. Bestenfalls könne Hoeneß in sieben Wochen Freigänger sein, berichtet das Blatt.

Dann könnte er tagsüber arbeiten und müsste nur zum Schlafen ins Gefängnis. Möglich wäre etwa, dass der FC Bayern München seinen ehemaligen Präsidenten einstellt. Dafür könnte er auch eine Verlegung aus Landsberg in ein Münchner Gefängnis beantragen.

Eine komplette Freilassung ist erst nach einer Verbüßung von zwei Dritteln der Strafe möglich. Das wäre im März 2016. Der Rest der Haftzeit würde dann zur Bewährung ausgesetzt werden.