Geheimdienste - Wohin führt der digitale Überwachungsstaat?

Einen kleinen Sieg hat NSA-Enthüller Edward Snowden in dieser Woche erzielt: In den USA haben Repräsentantenhaus und Senat eine Reform der Überwachungsprogramme beschlossen. So soll die anlasslose massenhafte Sammlung von Telefondaten von Millionen von Amerikanern beendet werden. Doch auch künftig können die US-Behörden die Herausgabe von Daten verlangen – allerdings erst mit richterlicher Anordnung.

Der NSA-Skandal und die Zusammenarbeit des US-amerikanischen Geheimdienstes mit dem Bundesnachrichtendienst reichten viel weiter, als es die Regierungen zugegeben haben. Wie können Bürger und Regierungen die Geheimdienste kontrollieren? Was müssen sie aus dem Skandal lernen? 

Im Berliner Haus der Kulturen der Welt diskutieren die amerikanischen Whistleblower Thomas Drake, Daniel Ellsberg, Jesselyn Radack und Coleen Rowley mit Konstantin von Notz und Martina Renner, die beide Mitglieder im NSA-Untersuchungsausschuss des Bundestages sind, und dem deutschen Historiker Joseph Foschepoth und dem ehemaligen Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Peter Schaar.



Die Diskussion findet in englischer Sprache statt, es gibt eine deutsche Übersetzung. Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Courage Foundation, ExposeFacts.org, DIE ZEIT, ZEIT Online und der Transmediale.